{"id":3886,"date":"2020-01-01T09:17:43","date_gmt":"2020-01-01T08:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/cokalosa.ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net\/blog\/tag-32-27-12-2019-von-townsville-nach-cardwell\/"},"modified":"2020-01-01T09:17:43","modified_gmt":"2020-01-01T08:17:43","slug":"tag-32-27-12-2019-von-townsville-nach-cardwell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-32-27-12-2019-von-townsville-nach-cardwell\/","title":{"rendered":"Tag 32 &#8211; 27.12.2019 &#8211; Von Townsville nach Cardwell"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Morgen beginnt schw\u00fclwarm. Es wird langsam richtig tropisch. Die Natur um uns herum sieht zwar noch mehr braun als gr\u00fcn aus, aber die Temperaturen liegen bereits bei der Abfahrt um 9.15 bei fast 30 \u00b0C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. W\u00e4hrend der Fahrt sehen wir westlich von uns wolkenverhangene Berge (H\u00fcgel) und im Osten \u00fcber dem Meer blauen Himmel mit vereinzelten wei\u00dfen Wolken. Nach 1.15 h Fahrt biegen wir vom Highway links ab zu den Jourama Falls. Nach einigen Kilometern wechselt der Fahrbahnbelag von Teer auf Schotterpiste, was uns aber nach wenigen Millisekunden Bedenkzeit egal ist. Die Schotterpiste l\u00e4sst sich gut befahren und ist auch nur wenige Kilometer lang, bis wir kurz vor dem Ziel wieder auf Teer unterwegs sind. Zweimal durchqueren wir das Flussbett des Jourama Creek: beim ersten Mal komplett trocken, beim zweiten Mal flie\u00dft ein 1 cm tiefes Rinnsal \u00fcber die Betonplatten. Allerdings k\u00f6nnen sich die Verh\u00e4ltnisse schnell \u00e4ndern, wenn es in den Bergen regnet. Davon bekommt man im Tal nichts mit, au\u00dfer dass innerhalb von Sekunden der Pegelstand ansteigen kann. Wir gehen mal davon aus, dass die dunkle Wolke \u00fcber den Bergen nicht viel Regen gebracht hat und wir ohne Probleme wieder zur\u00fcckkommen. Wir stellen das Wohnmobil ab und packen Lorena in die Kraxe und Samuel in die Trage. Dann geht es los \u00fcber Stock und Stein bzw. die ersten 150-200 m \u00fcber Asphalt. Der Weg f\u00fchrt durch gr\u00f6\u00dftenteils lichten Regenwald \u00fcber gro\u00dfe Steine im Flu\u00dfbett und dann den Berg hinauf zu einem Lookout. Der Weg hat sich gelohnt, auch wenn nicht viel Wasser die Jourama F\u00e4lle herunterf\u00e4llt. Der Blick erinnert uns an den Zion National Park und ist hier keineswegs schlechter, jedoch viel billiger, weil kostenlos. Beim R\u00fcckweg legen wir noch zwei Stopps bei den Rockpools ein, die bei Locals zum Baden beliebt zu sein scheinen. Beim zweiten Rockpool ist au\u00dfer uns und einigen Schildkr\u00f6ten niemand da. Eine Schildkr\u00f6te sonnt sich auf einem Stein und im Wasser entdecken wir immer mehr Schildkr\u00f6ten. Nach der Wanderung fahren wir mit dem Wohnmobil die paar hundert Meter zur Rest Area und machen dort Mittagessen. Dieser Abstecher vom Highway hat sich wirklich gelohnt. Nicht so wie die gut einst\u00fcndige Weiterfahrt, die landschaftlich wieder Magerkost ist. Erfreulicherweise wird es langsam immer gr\u00fcner. Um 15.45 erreichen wir den Beachcomber Holiday in Cardwell. Bereits bei der Fahrt zu unserem Stellplatz fallen uns die ganzen Mangob\u00e4ume mit den herabgefallenen Fr\u00fcchten auf. Da f\u00e4llt bestimmt auch was f\u00fcr uns ab\u2026 Wir stellen den Camper ab und machen uns schnell fertig f\u00fcr den Pool. Lorena braucht noch dringend Bewegung im wundersch\u00f6n angelegten Pool. Nach dem Baden wird geduscht und dann gekocht. Beim Kochen begegnen wir einer Aga-Kr\u00f6te (Plage, giftiger Schleim), die Lorena ganz interessant findet. Klar, f\u00fcr sie ist das ein Frosch. Nachdem wir die Kinder im Bett haben, setzen wir uns noch in die BBQ-Area um die beim Aldi gekaufte Schoko-Bombe zu verdr\u00fccken. Sehr lecker! W\u00e4hrend wir da sitzen, knallen neben uns die Mangos auf den Boden. In den B\u00e4umen gibt es immer wieder Zoff zwischen Flughunden und wenn sich einer von ihnen beim Abflug zu schwungvoll vom Ast abst\u00f6\u00dft, f\u00e4llt meist eine Mango herunter. Zwei Mangos schlagen mit lautem Knall \u00fcber uns auf dem Wellblechdach ein. Eine weitere Mango schnapp ich mir direkt nach ihrer Landung, sch\u00e4le sie und wir genie\u00dfen die frischeste (&#8222;Flug-&#8222;)Mango, die wir je hatten. Nur selbstgepfl\u00fcckt w\u00e4re frischer. Es war nicht nur unsere frischeste sondern auch unsere beste Mango. Nebenbei recherchieren wir \u00fcbrigens f\u00fcr unseren Ausflug ins Great Barrier Reef. Dann geht Cordula ins Bett und ich sp\u00fcle noch ab. Dabei f\u00fchle ich mich allerdings beobachtet. Unter der Sp\u00fcle sitzt ein Korallenfinger-Laubfrosch und schaut mir zu. Um kurz nach 23.00 ist Schicht im Schacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Morgen beginnt schw\u00fclwarm. Es wird langsam richtig tropisch. Die Natur um uns herum sieht zwar noch mehr braun als gr\u00fcn aus, aber die Temperaturen liegen bereits bei der Abfahrt um 9.15 bei fast 30 \u00b0C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. 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