{"id":3850,"date":"2019-12-10T13:36:46","date_gmt":"2019-12-10T12:36:46","guid":{"rendered":"https:\/\/cokalosa.ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net\/blog\/tag-15-10-12-2019-von-wodonga-nach-goulburn\/"},"modified":"2019-12-10T13:36:46","modified_gmt":"2019-12-10T12:36:46","slug":"tag-15-10-12-2019-von-wodonga-nach-goulburn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-15-10-12-2019-von-wodonga-nach-goulburn\/","title":{"rendered":"Tag 15 &#8211; 10.12.2019 &#8211; Von Wodonga nach Goulburn"},"content":{"rendered":"\n<p>Wieder wachen wir um kurz nach 8.00 auf. Nur Samuel schl\u00e4ft noch und w\u00fcrde wohl gerne noch weiterschlafen. Nachdem wir jedoch heute eine gr\u00f6\u00dfere Etappe vor uns haben, soll er sp\u00e4ter w\u00e4hrend der Fahrt schlafen. Wir machen also die Rolll\u00e4den hoch und lassen ihn von der Sonne wecken. Lorena ist wieder ganz s\u00fc\u00df zu ihm. Sie bekommt heute kein Fr\u00fchst\u00fcck, damit wir eher loskommen. Eine Banane muss reichen. Um 9.45 sind wir &#8222;on the road again&#8220; und merken, dass Wodonga gar nicht so klein und wirklich neu und nett hergerichtet ist. Beide Kinder schlafen kurz nach der Abfahrt ein. Wie am Vortag ist die Landschaft sehr eint\u00f6nig. Den Spielplatzstopp machen wir in Gundagai, wo wir \u00fcber zwei Stunden verbringen. Lorena ist zwar begeistert, macht aber wenig auf dem Spielplatz. Samuel nimmt wieder kaum etwas von seinem Mittagessen, dem K\u00fcrbis-Kartoffel-Brei. Also probieren wir es mit Pastinake. Die verschlingt er regelrecht. Nach einem kurzen Plausch mit einem abgewrackten P\u00e4rchen, das vor der schlechten Luft weiter im Norden &#8222;gefl\u00fcchtet&#8220; ist, geht es weiter. Wir peilen Yass an, merken aber schnell, dass Samuel &#8211; wie erhofft &#8211; gut und viel schl\u00e4ft und wir bis Goulburn fahren k\u00f6nnen. Damit haben wir schon viel auf dem Weg nach Sydney geschafft, sodass wir morgen hoffentlich entspannt dorthin fahren k\u00f6nnen. Die Luft ist \u00fcbrigens unterwegs besser als erwartet. Rauch riecht man keinen. In Goulburn angekommen, tanken wir und kaufen beim Aldi ein (Nudeln, Quetschies, Bananen, Zupft\u00fccher und <em>Wasser<\/em>. Um 17.15 checken wir beim Big4 Campingplatz Governer&#8217;s Hill ein und stellen den Camper ab. Es hat immer noch 36\u00b0. Also schnell den Strom ranh\u00e4ngen und Klimaanlage einschalten. Doch die geht nicht. Sie macht keinen Muckser. Alle anderen Ger\u00e4te haben Strom. Cordula meinte, sie hatte in der Fr\u00fch schon ein komisches Gef\u00fchl, als ich den Strom weggenommen habe, w\u00e4hrend die Klimaanlage noch lief. Ich denke, dass dabei wahrscheinlich eine Sicherung rausgeflogen ist und baue die Kindersitze wieder ab, damit ich die Elektrik unter der Kindersitzbank erreichen kann. Doch hier passt alles. Wir schalten alles aus, warten kurz und dann der Reihe nach wieder ein &#8211; so wie wir es vor fast zwei Wochen auf Kangaroo Island schon einmal machten, als der Strom komplett weg war. Erfolglos. Also ruft Cordula wieder beim Britz-Service an. Sie bekommt die Info, dass wir, wenn wir in Sydney angekommen sind, zum Britz-Sitz fahren sollen, wo die Klimaanlage gecheckt wird. Dort w\u00e4re dann bereits jemand informiert, damit wir nicht so lange warten m\u00fcssten. Trotzdem bl\u00f6d, wenn es uns wertvolle Zeit kostet. Cordula handelt wenigstens raus, dass wir hier auf dem Campingplatz in einer Cabin schlafen k\u00f6nnen, weil es im Wohnmobil sonst zu hei\u00df werden w\u00fcrde. W\u00e4hrend der ganzen Aktion will Lorena auf den Spielplatz, muss sich aber gedulden. Als ich die Sitze wieder zusammenbaue und wir Lorena und Samuel f\u00fcr den Spielplatz fertigmachen wollen, bekommt Cordula einen Anruf von Britz. Sie soll mal nach drau\u00dfen gehen, auf der linken &#8211; also der Beifahrerseite &#8211; die Stauraumklappe \u00f6ffnen und dort in der linken oberen Ecke den Schalter (Wer bitte hat den hier versteckt???) aus- und wieder einschalten. Ich gehe raus, helfe ihr, weil erst die Wasserflaschen entladen werden m\u00fcssen und bemerke, dass der Schalter halb umgelegt ist. Klick, klick &#8211; die Klimaanlage geht wieder. Ich hatte sie selbst lahmgelegt, als ich das <em>Wasser<\/em> dort unten eingelagert hatte. Wie bescheuert! Wir sind jedenfalls froh, dass sich das Problem so leicht erledigt hat. Endlich kann Lorena auf den Spielplatz, der nicht gerade gro\u00df und auch nicht der neueste ist. Cordula kocht w\u00e4hrenddessen. Wir sind heute mit allem deutlich fr\u00fcher dran (auch wenn uns die Klimaanlagenaktion 40 min gekostet hat) und bringen Lorena kurz nach Samuel um 21.00 ins Bett. Bis sie schl\u00e4ft ist es 21.45. Das ist zwar immer noch sp\u00e4t, aber immerhin \u00fcber eine Stunde eher als die letzten Tage. Danach gehe ich noch rasieren und duschen. Die Sanit\u00e4ranlagen haben einen Charme wie das Sportheim vom TuS 1821 Gouldburn, das von seinen Gr\u00fcndungsv\u00e4tern erbaut wurde. Hier ist alles sehr in die Jahre gekommen. Bevor wir um 23.30 ins Bett gehen, haben wir noch geplant, wie wir den morgigen Tag in Sydney gestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder wachen wir um kurz nach 8.00 auf. Nur Samuel schl\u00e4ft noch und w\u00fcrde wohl gerne noch weiterschlafen. Nachdem wir jedoch heute eine gr\u00f6\u00dfere Etappe vor uns haben, soll er sp\u00e4ter w\u00e4hrend der Fahrt schlafen. Wir machen also die Rolll\u00e4den hoch und lassen ihn von der Sonne wecken. 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