{"id":3826,"date":"2019-12-02T12:58:03","date_gmt":"2019-12-02T11:58:03","guid":{"rendered":"https:\/\/cokalosa.ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net\/blog\/tag-06-01-12-2019-von-flinders-chase-np-nach-vivonne-bay\/"},"modified":"2019-12-02T13:41:07","modified_gmt":"2019-12-02T12:41:07","slug":"tag-06-01-12-2019-von-flinders-chase-np-nach-vivonne-bay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-06-01-12-2019-von-flinders-chase-np-nach-vivonne-bay\/","title":{"rendered":"Tag 06 &#8211; 01.12.2019 &#8211; Von Flinders Chase NP nach Vivonne Bay"},"content":{"rendered":"<p>Wir haben wieder eine eisige Nacht hinter uns. Samuel scheint das nichts auszumachen. Sein Husten wird zum Gl\u00fcck langsam besser und klingt nicht mehr so r\u00f6chelnd. Lorena wacht um 4.00 und macht fast zwei Stunden lang die Nacht zum Tag. Wenigstens ist sie dabei ganz s\u00fc\u00df. Sie fl\u00fcstert nur, erz\u00e4hlt lustige Sachen oder will komische Dinge (Ghettofaust) machen. Um 7.00 meldet sie sich noch einmal kurz und ist mit der Deckensituation unzufrieden. Das Probleme konnte zum Gl\u00fcck schnell gel\u00f6st werden und wir schlafen beide bis kurz nach 9.00 weiter. Cordula ist bereits wach. Nach dem Morgenprogramm ist es 11.30 bis wir losfahren in Richtung S\u00fcden. Auf der sch\u00f6nen, kurvigen Stra\u00dfe erreichen wir nach 20 min das s\u00fcdliche Ende. Diese Zeit hat Lorena nat\u00fcrlich nicht gereicht, um den fehlenden Nachtschlaf nachzuholen. Ihre Laune steigt erst, als sie am Parkplatz zum ersten Mal in die Kraxe steigen darf. Sie freut sich sichtlich da oben zu thronen. Die gute Laune h\u00e4lt allerdings nur bis zur ersten starken Windb\u00f6e, bei der sie zu schreien anf\u00e4ngt. Sie hat wohl Angst bei diesem starken Wind. Da muss sie jetzt aber durch. Wir laufen den Holzsteg hinunter zum Admiral&#8217;s Arch. Auf dem Weg dorthin sehen wir Seel\u00f6wen und solange wir windgesch\u00fctzt stehen hat Lorena wirklich Spa\u00df. Samuel sitzt in der Trage zum ersten Mal bei Cordula auf dem R\u00fccken und ist total selig und entspannt. Der Arch selbst ist auch beeindruckend. Beim Weg zur\u00fcck zum Camper kreischt Lorena wieder das eine oder andere Mal. In ihren Kindersitz im Wohnmobil will sie aber auch nicht so recht. Eigentlich w\u00e4ren jetzt zwei Stunden Mittagschlaf ganz gut, aber wir fahren nur 15 min bis zum Parkplatz der Remarkable Rocks. Auch hier packen wir Lorena und Samuel auf den R\u00fccken und laufen \u00fcber den Holzsteg zu den wirklich bemerkenswerten Steinen, die hier stehen, als h\u00e4tte sie jemand dort abgeladen. Wieso ausgerechnet hier und wieso nur hier? Die Natur ist schon spannend. Und kreativ. Denn was Wind und Wetter hier form(t)en ist wirklich sch\u00f6n und aufregend. Wir machen etliche Fotos und Cordula den Selfiestick kaputt. Bl\u00f6derweise f\u00e4llt dabei ihr Handy runter. Das Display zeigt nur sehr schwach etwas an und der Akku ist pl\u00f6tzlich bei nur 2%. Kurz danach ist es aus. Wieder am Camper angekommen, h\u00e4ngen wir es zum Laden an den externen Akku. Lorenas Laune ist immer noch im Keller. Auch ein Riegel sorgt nur kurzzeitig f\u00fcr Besserung. Bei der Weiterfahrt schlafen beide sofort ein und wir merken, wie viel Gl\u00fcck wir mit dem Wetter hatten: es f\u00e4ngt heftig zu regnen an. So kommen doch noch Weihnachtsgef\u00fchle in Australien auf: 11\u00b0 und Regen kennen wir aus der Adventszeit in Deutschland. Nachdem wir den Flinders Chase NP verlassen haben, wird das Wetter etwas besser. Unterwegs h\u00fcpft uns noch ein K\u00e4nguru vor den Camper. Zum Gl\u00fcck habe ich es rechtzeitig gesehen, denn das dumm Ding wartete am Stra\u00dfenrand bis ein Fahrzeug kommt und h\u00fcpft dann erst los. Unsere Dashcam sollte bei ca. 5:21 das K\u00e4nguru gefilmt haben. Um 16:45 kommen wir am Campingplatz in Vivonne Bay an. Es ist fast nichts los. Wir wollen zahlen haben aber die n\u00f6tigen 27$ nicht in bar parat, denn die m\u00fcssten wir in einem Kuvert in den &#8222;Iron Ranger&#8220; schmei\u00dfen. Gl\u00fccklicherweise helfen uns die Franzosen, die kurz nach uns eintreffen, mit Wechselgeld. Nachdem wir bereits wissen, wie lange alles dauert, fangen wir gleich an zu kochen, damit wir die Kinder heute noch fr\u00fcher ins Bett bekommen. Doch daraus wird nichts: wir haben keinen Strom. Schon wieder nicht. Wir checken die Sicherung und alle Schalter und nach einigem Suchen finde ich den Fehler beim Verl\u00e4ngerungskabel. Das scheint einen Wackelkontakt zu haben. Richtig eingesteckt funktioniert endlich alles und wir haben einen sch\u00f6nen Abend mit einem Chicken Curry mit Reis. Lorena ist um kurz nach 20.00 im Bett und schl\u00e4ft sofort ein. Samuels legen wir erst hin, nachdem wir seine Wunde gesp\u00fclt haben. Die sieht mittlerweile echt gut aus und die Sp\u00fclung scheint ihm nicht mehr weh zu tun. Er schreit nicht mehr, wenn wir die Kan\u00fcle ansetzen und abdr\u00fccken. Jetzt ist es Punkt 23.00 und ich habe endlich alle Blogeintr\u00e4ge der letzten Tage nachgeholt. So langsam l\u00e4uft alles, wie wir uns das vorgestellt haben und wir kommen vielleicht in einen halbwegs normalen Rhythmus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben wieder eine eisige Nacht hinter uns. Samuel scheint das nichts auszumachen. Sein Husten wird zum Gl\u00fcck langsam besser und klingt nicht mehr so r\u00f6chelnd. Lorena wacht um 4.00 und macht fast zwei Stunden lang die Nacht zum Tag. Wenigstens ist sie dabei ganz s\u00fc\u00df. 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