{"id":3198,"date":"2018-07-22T22:54:30","date_gmt":"2018-07-22T20:54:30","guid":{"rendered":"https:\/\/ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net:85\/wordpress\/?p=3198"},"modified":"2018-07-23T11:45:18","modified_gmt":"2018-07-23T09:45:18","slug":"tag-30-21-07-2018-oslo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-30-21-07-2018-oslo\/","title":{"rendered":"Tag 30, 21.07.2018, Oslo"},"content":{"rendered":"<p>Das Zimmer ist zwar ganz gut, aber das Metallbett mit Gitterrost quietscht bei jeder Bewegung. Dementsprechend war die Nacht eher mittelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr mich. Lorena hat auch ein bisschen zu kurz geschlafen und wacht um kurz vor 8:00 endg\u00fcltig auf. Nachdem wir uns alle hergerichtet haben, gehen wir um 9:00 zum Fr\u00fchst\u00fcck und haben ein bisschen Stress, weil es dieses nur bis 9:30 gibt. Zum Gl\u00fcck &#8222;flirtet&#8220; Lorena wieder einmal und die Fr\u00fchst\u00fccksdame l\u00e4sst uns l\u00e4nger sitzen. Danach packen wir unser Zeug f\u00fcr den Tag zusammen und laufen 10 Minuten zur Metro, die wir um kurz vor 11:30 in die Innenstadt nehmen (24h-Ticket f\u00fcr 105 NOK p.P.). Am Jernbanetorget steigen wir aus und folgen den Vorschl\u00e4gen des Google Trip-Planner. Erster Halt ist die Domkirche, die wir aufgrund eines Orgelkonzerts aber nur von au\u00dfen sehen k\u00f6nnen. Durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone laufen wir in Richtung k\u00f6nigliches Schloss. Auf dem Weg, der eher eine breite, bl\u00fchende Allee ist, dorthin kommen wir noch am Stortinget (?) und dem Nationaltheater vorbei. Nach ein paar Fotos vor dem Schloss suchen wir uns einen Platz im Park davor, breiten unsere Picknickdecke aus und f\u00fcttern Lorena. Anschlie\u00dfend lassen wir sie noch rumkrabbeln, damit sie etwas Bewegung hat. Dann geht es \u00fcber das Friedensnobelmuseum weiter zur Aker Brygge. Hier reiht sich ein Restaurant ans n\u00e4chste und wir sind aber auf der Suche nach einem Caf\u00e9. Pause machen und den Flair genie\u00dfen wollen wir auch. Der &#8222;Kompromis&#8220; sieht dann so aus, das wir uns je einen Iced Coffee beim Starbucks holen und uns damit auf eine Holzliege mit Blick auf&#8217;s Rathaus und das Pier legen. Chillen deluxe. Lorena chillt ebenso. Irgendwann wacht sie auf, aber ohne einen Ton von sich zu geben. Sie schaut einfach nur. Bevor es ihr zu langweilig wird, gehen wir weiter zur Festung Akershus. Dort drehen wir eine kurze Runde mit Aussicht auf Oslo und laufen dann zur Oper. Erst gehen wir nach oben und haben wieder eine tolle Aussicht dann gehen wir rein und sehen uns diesen imposanten Bau von innen am. Zum Gl\u00fcck hat Cordula gesagt, dass wir noch reinschauen sollten, sonst w\u00e4re uns dieses architektonische Meisterwerk und Lorena ihr Nachmittagsbrei entgangen. Alleine wegen der Toiletten h\u00e4tte es sich gelohnt, das Opernhaus zu betreten. Dann machen wir uns auf die lange &#8222;Reise&#8220; zum Holmenkollen. Es hatte so sch\u00f6n laufen k\u00f6nnen, w\u00e4re nicht ein Teilst\u00fcck der Metro gesperrt. Wir warten also zuerst auf eine Tram, gondeln mit dieser gef\u00fchlt durch halb Oslo zu einer anderen Metrohaltestelle und fahren dann mit der Linie 1 in nicht viel h\u00f6heren Tempo kurvig und quietschend bergauf zum Holmenkollen. Die letzten H\u00f6henmeter m\u00fcssen wir zu Fu\u00df machen. Der Ausblick ist dann umso sch\u00f6ner. Es ist mittlerweile 18:20, aber zum Gl\u00fcck haben Schanze und Skimuseum bis zum 20:00 ge\u00f6ffnet. Wir kaufen zwei Tickets (je 140 NOK) und schauen uns das Skimuseum an, w\u00e4hrend Cordula ihr Handy an einer Steckdose l\u00e4dt. Wir sind uns \u00fcbrigens immer noch nicht einig, ob es mehr Akku- als Speicherkapazit\u00e4t hat. Die Schlange f\u00fcr den Aufzug nach oben auf die Schanze ist zum Gl\u00fcck so lang, dass es der Akku bis auf \u00fcber 40% schafft. Der Speicher ist besser: der ist zu \u00fcber 99% voll. Jedenfalls hat sich der Eintritt voll gelohnt, denn der Ausblick ist gigantisch. Die Zeit vergeht wie im Flug und als Letzte verlassen wir um kurz nach 20:00 das Museum. Wir sehen uns noch den Landeh\u00fcgel und das Langlauf-\/Biathlonstadion an und laufen dann wieder hinunter zur Metro. Bl\u00f6derweise verpassen wir beim Umsteigen in die andere Metro den direkten Anschlusszug und m\u00fcssen 15 Minuten warten. In der Jugendherberge kommen wir erst um 22:15 an. Lorena braucht noch etwas Bewegung bevor sie ins Bett kommt und wir haben noch nichts gegessen. Beides passiert erst nach 23:00. Um 23:30 f\u00e4llt mir ein, dass der morgige Tag ein Sonntag ist und wir es deshalb schwer haben k\u00f6nnten, Pampers zu kaufen. Wir googlen einen Rema 1000 in 10 Fahrminuten Entfernung, der bis um 0:00 ge\u00f6ffnet hat. Ich spring ins Auto, fahr los und kauf um 23:55 sieben Packungen Pampers und vier Packungen Wasa-Kn\u00e4ckebrot. Ganz sch\u00f6n bescheuert, aber auch ganz sch\u00f6n g\u00fcnstig. Ziemlich kaputt fallen wir um 0:30 ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Zimmer ist zwar ganz gut, aber das Metallbett mit Gitterrost quietscht bei jeder Bewegung. Dementsprechend war die Nacht eher mittelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr mich. Lorena hat auch ein bisschen zu kurz geschlafen und wacht um kurz vor 8:00 endg\u00fcltig auf. 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