{"id":3157,"date":"2018-07-13T22:13:41","date_gmt":"2018-07-13T20:13:41","guid":{"rendered":"https:\/\/ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net:85\/wordpress\/?p=3157"},"modified":"2018-07-14T00:05:13","modified_gmt":"2018-07-13T22:05:13","slug":"tag-21-12-07-2018-von-kongsvik-nach-bodo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-21-12-07-2018-von-kongsvik-nach-bodo\/","title":{"rendered":"Tag 21, 12.07.2018, von Kongsvik nach Bod\u00f8"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer etwas l\u00e4ngeren Unterbrechung in der Nacht schl\u00e4ft Lorena bis kurz vor 8:00. Wir spielen mit ihr im Bett und sie ist megagut drauf. Sie sagt nach Aufforderung sogar ganz bewusst &#8222;Mama&#8220; und &#8222;Papa&#8220;. Der Tag beginnt ja schonmal vielversprechend. Dann stehen wir auf, machen uns fertig und fr\u00fchst\u00fccken in der Garage mit Blick auf&#8217;s Meer. Eigentlich ganz sch\u00f6n, aber es ist richtig kalt. K\u00e4lter ist es nur in unserer K\u00fchlbox, die die ganze Nacht durchlief und so die Bananen gefroren hat. Noch schnell absp\u00fclen und um 11:00 fahren wir los nach Moskenes. Das Navi sagt: Ankunftszeit 15:16. Da die F\u00e4hre in Moskenes um 18:00 ablegt und wir am Vorabend um 22:40 nicht mehr buchen konnten, sollten wir sp\u00e4testens um 17:15 in Moskenes sein. Das bedeutet, dass wir zwei Stunden Zeit f\u00fcr Sightseeing und F\u00fcttering haben &#8211; sportlich, aber machbar. Nachdem Lorena im Auto super schl\u00e4ft, fahren wir \u00fcber zwei Stunden bis wir um 13:15 Henningsv\u00e6r, ein altes Fischerdorf, erreichen. Wir finden schnell einen Parkplatz und laufen durch den kleinen Ort. Wir kommen aber nicht weit, weil wir ein Caf\u00e9 sehen, in dem wir Lorena ihren Mittagsbrei f\u00fcttern. Cooles K\u00fcnstler-Caf\u00e9 mit Blick auf&#8217;s Meer. Hier l\u00e4sst es sich aushalten. Wir genie\u00dfen die Atmosph\u00e4re, unseren Cappuccino und die Pikekyss (=M\u00e4dchenkuss, ein Schaumgeb\u00e4ck). Anschlie\u00dfend laufen wir noch etwas weiter in den Ort, drehen kurz vor dem Ende um und versuchen beim R\u00fcckweg vergeblich einen Alternativweg direkt am Hafen zu finden. Kinderwagen wieder rein ins Auto und wir geht die Fahrt, die hinter Wohnw\u00e4gen\/-mobilen und Leihwagen teilweise lustig langsam verl\u00e4uft. Auf der Weiterfahrt biegen wir ab von der E10 auf eine kaum von Schleichern befahrene Stra\u00dfe, die wundersch\u00f6n direkt an der sonnigen S\u00fcdk\u00fcste entlang f\u00fchrt. Danach geht es wieder f\u00fcr ein paar Kilometer an der wolkenverhangenen Nordk\u00fcste weiter, bis wir um 16:15 Nusfjord erreichen. Da das Navi noch knapp 45 min bis zur F\u00e4hre nach Moskenes angibt, d\u00fcrfen wir uns in diesem Fischerdorf, das zum UNESCO-Welterbe z\u00e4hlt, nicht lange aufhalten. Wir tun es trotzdem, weil es einfach so sch\u00f6n ist und man alleine hier 1000 Kalenderfotos schie\u00dfen k\u00f6nnte. Ein Traum. Es ist kurz nach 17:00 bis wir weiterfahren und das Navi eine Ankunftszeit von 17:48 vorhersagt. Das k\u00f6nnte verdammt eng werden, wenn man z.B. nur bis 17:45 auf die um 18:00 ablegende F\u00e4hre k\u00f6nnte oder wenn man &#8211; wie wir &#8211; ein lahmes Taxi, ein lahmes rotes Auto,&#8230; vor sich hat. Ich fahr wir ein Henker, aber es wird aufgrund von Ampeln vor einspurigen Abschnitten 17:53 bis wir am F\u00e4hrhafen ankommen. Als wir die F\u00e4hre mit offener Klappe sehen, sind wir froh, als wir kurz danach die f\u00fcnf Auto-\/Wohnmobilschlangen sehen \u00fcberhaupt nicht mehr. Wir rufen uns zwar ein, denken aber nicht, dass wir noch mitkommen. Die Hoffnung wird jedoch gr\u00f6\u00dfer, als wir merken, dass noch gar kein Fahrzeug auf die F\u00e4hre gefahren ist. Wir warten also, bis auch ein paar Fahrzeuge etwas tut. PKW werden zwischen Wohnmobilen rausrangiert und d\u00fcrfen auf die F\u00e4hre. Vielleicht haben wir Gl\u00fcck und es sind zu viele Wohnmobile. Dann geht alles ganz schnell. F\u00fcr den Kassierer wohl zu schnell. Ruckzuck wird einer nach dem anderen aus unserer Spur reingewunken und als ich mit der Kreditkarte wedeln will, werden wir auch weitergewunken. Vielleicht muss man an Bord bezahlen&#8230; Wir stellen das Auto ab, packen noch schnell ein paar Sachen und sind aber etwas zu sp\u00e4t im Salon und finden erst keinen Platz. Dann rutscht ein P\u00e4rchen (sie Skilehrerin aus Kanaustraleden, er Franzose) etwas zusammen und Cordula kann auf einen &#8222;Sessel&#8220;. Lorena freundet sich gleich mit beiden an, die sich danach ein bisschen um die k\u00fcmmern. Es wird eine sehr kurzweilige, mehr als vierst\u00fcndige \u00dcberfahrt nach Bod\u00f8. Kurz vor der Ankunft schl\u00e4ft Lorena im Ikea-Stuhl ein. Oder doch nicht? Doch! Oder nicht? Es sind sehr spa\u00dfige Minuten, wie sie gegen den Schlaf und gegen eine ungem\u00fctliche Position k\u00e4mpft und letzten Endes verliert. Anstatt um planm\u00e4\u00dfig 21:10 legen wir erst um 22:45 an. Bezahlt haben wir noch immer nicht. Werden wir auch nicht mehr, den nach 500m Fahrt sind wir bereits an unserer Unterkunft, der Jugendherberge. Wir checken ein, machen Lorena bettfertig und freuen uns noch einmal \u00fcber diesen traumhaft sch\u00f6nen Tag und dass wir f\u00fcr die F\u00e4hre nichts bezahlen mussten. 120\u20ac gespart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer etwas l\u00e4ngeren Unterbrechung in der Nacht schl\u00e4ft Lorena bis kurz vor 8:00. Wir spielen mit ihr im Bett und sie ist megagut drauf. Sie sagt nach Aufforderung sogar ganz bewusst &#8222;Mama&#8220; und &#8222;Papa&#8220;. Der Tag beginnt ja schonmal vielversprechend. Dann stehen wir auf, machen uns fertig und fr\u00fchst\u00fccken in der Garage mit Blick &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/tag-21-12-07-2018-von-kongsvik-nach-bodo\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eTag 21, 12.07.2018, von Kongsvik nach Bod\u00f8\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":3170,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[27],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157"}],"collection":[{"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3157"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3171,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions\/3171"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cokalosa.xkpnc7d6bisxm3b6.myfritz.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}