2024-08-14 – Tag 11 – Carcassonne nach Amfora Campingplatz (Sant Pere Pescador)

Wir sind früh wach, räumen flott zusammen und kommen um kurz vor 11.00 los. Nach einigen Pinkelpausen, einem Stau vor der Grenze nach Spanien und viel Verkehr kurz vor dem Ziel, kommen wir um 14.15 am Amfora Campingplatz – äh: der Campingstadt – an.

Unser Stellplatz im Amfora Campingplatz

Wir checken ein, parken und warten mit dem Aufbau, weil ein Gewitter aufzieht. Gute Entscheidung. Als der Regen nachlässt, beginne ich mit dem Aufbau des neuen Privacy Rooms. Schnell kommt die Ernüchterung: ich habe wohl den falschen gekauft. Die Wände sind für Höhen zwischen 2,50 m und 2,80 m und unser Wohnwagen hat ca. 2,40 m. Würden wir die Wände richtig aufbauen, wäre die Markise vorne nur auf ca. 1,70 m Höhe. So ein Mist! Also räumen wir alles wieder zusammen und sind pünktlich vor dem nächsten Regen fertig. Mit so einem Wetter hatten wir nicht gerechnet. Wir essen heute im Wohnwagen. Noch vor 20.30 schlafen die Kinder. Sie müssten auch wirklich Nachholbedarf haben. Wir räumen noch ein bisschen auf, spülen ab und gehen auch früh ins Bett.

https://maps.app.goo.gl/KFgtv6NzgQ4JPRGo8

2024-08-13 – Tag 10 – Carcassonne

Lorena ist um 7.15 wach und ganz motzig, weil sie sich umzieht und wir noch im Bett liegen. Sie weckt Samuel auf, der gerne noch schlafen würde. Er legt sich noch einmal hin, während Lorena weitermotzt und ich mit ihr das 3-Anfangsbuchstaben-Spiel spiele. Bis wir loskommen zieht es sich dann doch wieder. Um 10.15 fahren wir los und parken direkt vor den Toren der Festungsanlage auf Parkplatz P0. Die Kinder sind total begeistert als wir über die Zugbrücke die Festung betreten. Abgesehen von den vielen Touristen ist es wirklich ein bisschen wie im Mittelalter. Wir laufen erst ein Stück an der Festungsmauer entlang und tauchen dann ein in den Personenstrudel im Inneren der Festung. Man findet trotzdem immer wieder Fleckchen, an denen nichts los ist.

Festungsanlage Carcassonne

Es ist einfach toll und die Kinder haben auch ihren Spaß. Nach drei Stunden sind wir fertig und besuchen heute nach einem kurzen weiteren Fotostop erfolgreich den Decathlon.

Carcassonne von außen

Um 16.15 sind wir wieder am Campingplatz, sodass die Kinder noch Zeit am Pool und wir zum Abspülen haben. Abends gibt es Nudeln und die Kinder sind endlich mal wieder vor 21.00 im Bett.

2024-08-12 – Tag 09 – Aix-en-Provence nach Carcassonne

Vor 8.00 sind alle wach. Wir frühstücken und legen gleich los mit dem Zusammenpacken. Während Samuel wirklich bei jeder Tätigkeit super mithilft, liegt Lorena nutzlos im Bett und beschwert sich noch lautstark, als es kurz vor Abreise nichts mehr für sie zu tun gibt. Um 11.35 verlassen wir den Campingplatz und steuern den Decathlon an, um mir eine Sonnenbrille zu kaufen. Leider gibt es keinen Parkplatz und vom Parkplatz eines anderen Ladens werden wir weggescheucht, bevor wir richtig stehen. Also fahren wir ohne Decathlon-Stop.weiter. Kaum sind wir auf der Autobahn, kommt das erste Stück zähflüssiger Verkehr. Als wir dann im Stau stehen, muss Lorena aufs Klo. Kaum fahren wir weiter, muss Lorena. Oder war es umgekehrt? Ich weiß es nicht mehr genau, denn wir machen bis zum Ziel gefühlt 10 Pinkelpausen. Außerdem halten wir noch beim Lidl, um für Samuel spritziges Wasser zu kaufen.

„Nur schnell spritziges Wasser kaufen.“

Kurze Zeit später kaufen wir noch eine Melone am Straßenrand, da wir nicht über Nimes, sondern geradewegs (also kurvig) durch die Camargue fahren. Es ist bereits kurz vor 16.00 und noch nicht einmal Halbzeit. Aber danach flutscht es und wir kommen um 18.45 in Villegly am Campingplatz Moulin de Saint Anne an. Die Zufahrt zum Stellplatz ist eng, das Einparken noch enger, aber der nette Brite von nebenan hilft gerne. Er hilft fleißig beim Rangieren mit und gibt den Kindern noch ein Wassereis. Als spezielles Bonusmaterial gibt es noch ein Gespräch von und mit ihm und mit seinem Freund/Schwager/… (wir wissen es nicht).

Unser Stellplatz in Villegly (Nähe Carcassonne)

Nachdem alles aufgebaut ist, machen wir eine ausgiebige Brotzeit und haben die Kinder um 22.00 im Bett.

https://maps.app.goo.gl/87YMZFntY9BSqBw5A

2024-08-11 – Tag 08 – Tagesausflug nach Marseille (Calanques)

Nach dem Frühstück machen wir am Vormittag ganz gemütlich alles fertig und fahren um 11.40 los in Richtung Marseille. Aus meinem Sonnenbrillennachkauf beim Decathlon wird leider nichts, weil es Sonntag ist. Also fahren wir direkt nach Marseille, wo wir um 12.20 das Parkhaus Etiennes d’Orves erreichen. Das Parkhaus liegt günstig an alten Hafen und wir laufen entspannt zum Ticket-Center, wo Cordula die gebuchten Tickets für unsere Bootstour durch den Calanques National Park holt.

Bis zum Einlass haben wir noch 45 min Zeit und überbrücken diese mit einer Stärkung: es gibt Crèpes.

Stärkung vor der Bootstour

Als wir uns um 13:35 anstellen ist die Schlange schon ganz schön lang. Wir bekommen trotzdem einen Sitzplatz unter Deck.

Schwitzen unter Deck

Es ist sehr warm und stickig und wir hoffen, dass es mit Fahrtwind besser wird. Wird es nicht. Es „gesellen“ sich noch ein pfälzerisches Deutsch-Portugiesen-Paar mit Schwieger+-Mutter zu uns. Naja, der Sohn parkt die beiden älteren Damen bei uns. Kurz nach 14.00 tuckern wir los durch den alten Hafen raus aufs Meer. Wir fahren die Küste entlang und haben immer wieder schöne Ausblicke auf die Felsen und die Buchten, in denen große Segelboote ankern, sich die Schwimmer tummeln und Stand-up-Paddler mit Kanuten um die Wette paddeln.

Les Calanques

Lorena findet es eher langweilig, Samuel ist auf der Rückfahrt müde und Cordula und ich genießen es einfach. Um 17.15 sind wir wieder zurück. Wir laufen Richtung Parkhaus und überlegen uns, hier ein Restaurant für das Abendessen zu suchen.

Leider öffnet bei fast allen die Küche erst um 18.00, sodass wir die Zeit mit Eis für die Kinder und Aperol Spritz für die Eltern überbrücken. Um 18.15 nehmen wir einen Platz im La Pointu ein und haben ein superleckeres Essen: als Vorspeise Hacklachs mit Brotsticks, Cordula Tartar vom Thunfisch mit Preiselbeeren, ich Fish and Chips und die Kinder eine Vorspeisen-Platte mit frittiertem Allerlei, die größtenteils in unserem Bauch landet. Weil Happy Hour ist, gibt es noch Mojitos für uns.

Mmmmh…

Völlig vollgegessen machen wir die Kinder bettfertig und uns auf den Heimweg. Um 21.00 sind wir zurück am Wohnwagen. Bis die Kinder schlafen ist es 21.45. Ein schöner Tag.

2024-08-10 – Tag 07 – Aix-en-Provence

Lorena und Samuel sind wieder um kurz vor bzw. nach 8.00 wach. Nachdem wir keine großen Pläne für heute haben, lassen wir es ruhig angehen. Wir frühstücken und verbringen den ganzen Vormittag vor dem Wohnwagen. Samuel malt, schneidet und klebt, Lorena rätselt. Es ist sehr entspannt. Um 13.20 brechen wir mit dem Auto auf in die Stadt. Es dauert eine Weile bis wir ein passendes Parkhaus finden. Wir spazieren fast zwei Stunden durch die belebten Gassen, die an manchen Stellen an Lucca, an anderen eher an Barcelona erinnern. Sagen wir einfach: mediterran schön.

Aix-en-Provence

Auf dem Heimweg kaufen wir in einem Supermarkt noch Wasser und Brot (und Sushi und Salami und Babymöhrchen). Um 16.30 sind wir wieder zurück am Platz und machen uns sofort fertig für den Pool. Die Kinder haben wir mächtig Spaß im Wasser und wir mit ihnen. Um 18.15 gehen wir zum Wohnwagen und machen das Abendessen. Die Kinder helfen mir beim Müll wegbringen und essen ganz ordentlich. Beide sind echt sehr süß und wollen heute direkt nebeneinander kuscheln und schlafen. Wir erlauben es ihnen und sind gespannt wie es laufen wird. Um kurz nach 21.00 ist Ruhe und wir genießen den Abend auf der Terrasse.

2024-08-09 -Tag 06 – Avignon nach Aix-en-Provence

Die Kinder sind überraschenderweise gegen 8.00 wach und dementsprechend übermüdet. Trotzdem ist die Laune in Ordnung. Wir packen alles zusammen und fahren mit den Rädern noch einmal an die Rhône, um die Pont d’Avignon bei Tageslicht zu fotografieren.

Die Pont d’Avignon

Um Punkt 12.00 fahren wir los und erreichen um 14.00 erreichen wir den Camping Chantecler in Aix-en-Provence. Der Stellplatz ist nicht besonders groß und leicht abschüssig, aber wunderschön gelegen.

Unser Stellplatz in Aix-en-Provence

Wir bauen alles auf, stärken uns und dann ab zum Pool. Die Kinder haben wieder einen riesigen Spaß im Wasser. Wir bleiben bis 18.30 und gehen dann zum Wohnwagen. Lorena schläft nach dem Abendessen schnell ein. Bei Samuel dauert es bis kurz nach 22.00, da er auf der Fahrt über 30 min geschlafen hat.

https://maps.app.goo.gl/eLdSGA1tMRwDzU2g9

2024-08-08 – Tag 05 – Vallon Pont d’Arc nach Avignon

Die Kinder sind doch erst wieder um 8.00 bzw. kurz danach wach. Lorena ist ziemlich bockig und verweigert jegliche „Arbeit“. Über eine Stunde liegt sie nutzlos im Bett und pflaumt uns an. Das kann ja heiter werden bei dem straffen Programm, das für heute geplant ist.

Es ist 10.50 bis wir loskommen. Da die Parkplätze am Pont d’Arc sehr begrenzt sind, müssen wir den Wohnwagen irgendwo loswerden. Der anvisierte Parkplatz neben einem Fußballplatz ist erstens voll und zweitens nur für Autos bis 1,80 m Höhe. Macht aber nichts, denn auf der Fahrt dorthin haben wir am Straßenrand einen Platz gesehen. Dort stellen wir den Wohnwagen ab und fahren zum Pont d’Arc. Der Parkplatz dort ist komplett voll und wir warten einfach. Nach 20 min mit Erfolg. Cordula zieht ein Parkticket für 45 min und wir laufen die 300 m bis zur Ardèche. Dort gibt es einen Strand, hunderte Kanus, gefühlt tausende Menschen und einen tollen Blick auf den Pont d’Arc.

An der Pont d’Arc

Obwohl so viel los ist, ist es sehr schön. Vor allem für Lorena und Samuel im Wasser. Die beiden haben richtig Spaß sich im flachen Wasser auszutoben. Nach diesem kurzen Vergnügen gehen wir zurück zum Auto und fahren über einen Zwischenstopp bei einer Boulangerie (=Bäckerei) zum Wohnwagen. Ankuppeln und weiter geht es nach Orange, wo wir das Gespann auf dem Parkplatz eines Intermarché-Supermarkts abstellen. Wir laden die Räder ab und fahren damit die 1,8 km ins Zentrum.

Fahrt ins Zentrum von Orange und Triumphbogen

Nach einem Zwischenstopp am Triumphbogen geht es weiter zum Amphitheater, das wir jedoch nur von außen betrachten. 42€ für die ganze Familie sind ok, aber unsere Kids wohl noch zu klein.

Amphitheater und Forum

Wir investieren das Geld lieber in zwei Aperol Spritz und zwei Eis am Place de la République. Danach radeln wir wieder zum Gespann, satteln die Deichsel und machen uns auf den Weg nach Avignon, wo wir um 18.15 am Campingplatz du Pont d’Avignon ankommen.

Wir parken, kuppeln ab, ich will das Auto ein Stück vorfahren, aber irgendwas blockiert. Shit: das Stromkabel! Ich setze wieder ein Stück zurück und wir kuppeln dieses Mal auch das Stromkabel mit ab. Äußerlich sieht es ok aus. Hoffentlich ist innen kein Kabel gebrochen. Nach dem Schreck geht Cordula mit den Kindern zum Pool und ich baue alles auf.

Unser Stellplatz in Avignon

Als ich fertig bin, gehe ich auch noch kurz ins Wasser. Danach duschen wir die Kinder und wir richten uns her für das Abendessen. Cordula hatte nämlich die Idee mit den Rädern noch nach Avignon in die Stadt zu fahren. Es ist bereits 20.40 als wir aufbrechen. Google Maps schickt ins zu einer Fähre über die Rhône. Als wir dort ankommen, sehen wir, dass die Fähre nur bis 20.45 fährt: es ist 20.52. Mist! Aber wir haben Glück. Die Fähre kommt noch einmal rappelvoll zu uns gefahren und der nette Kapitän mit seiner Maat nehmen uns ganz alleine mit rüber auf der letzten Fahrt.

Fährfahrt über die Rhône

Auf der anderen Seite angekommen, fahren wir direkt.zum Papst-Palast. Die Kinder machen super mit und besonders Samuel freut sich, als er die „Ritterburg“ sieht.

Papst-Palast (=“Ritterburg“) in Avignon

Wir machen einige Fotos und suchen dann etwas zu essen. Problem dabei: viele Restaurants haben bereits die Küche geschlossen. Wir finden dann doch noch etwas. Nichts besonderes, aber Samuel bekommt die Nudeln, die wir ihm versprochen hatten und Lorena Chicken Nuggets mit Pommes. Um kurz nach 23.00 sind wir fertig und machen uns auf den Heimweg. Auf dem Rückweg kommen wir an einem Riesenrad vorbei, das die Kinder sehr begeistert.

Zurück über die Rhône und Stadtmauer

Es ist 0.00 bis die Kinder im Bett liegen. Wenige Minuten später schlafen beide. Wir kurz darauf auch. Wahnsinn, wie die Kinder diesen Tag mitgemacht haben.

Unser Stellplatz in Avignon: https://maps.app.goo.gl/Uy3dzPEviEJjqzv36

2024-08-07 – Tag 04 – La Clé de Saône nach Vallon-Pont d’Arc

Die Kinder holen sich tatsächlich ihren Schlaf: Lorena bis kurz nach 8.00 und Samuel bis 8.45. Folglich ist es fast 11.30 bis wir den Campingplatz verlassen. Auf dem Weg zur Autobahn holen wir Wasser beim Lidl und tanken. Vorbei an Lyon geht es weiter Richtung Süden und wir merken, dass es schwierig werden könnte, die für 16.00 reservierten Eintrittskarten für die Grotte St.. Marcel pünktlich zu holen. Kurz nach der Abfahrt von der Autobahn hat uns Google zweimal „falsch“ gelotst. Bei der ersten Abzweigung standen wir vor einen sehr schmalen Straße (Route inonable = überflutbare Straße). Die zweite Abzweigung führte in eine kleine Ortschaft, bei der die Durchfahrt für Wohnwagen und Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt war. Die Straßenschilder führen uns dann auf dem richtigen Weg und wir kommen um 15.50 an der Grotte an. Gerade noch rechtzeitig, aber es gibt keinen Parkplatz. Cordula und die Kinder steigen aus und stellen sich in die Schlange. Ich suche einen Parkplatz und werde auf einem Schotterplatz 700m oberhalb der Grotte fündig.

Beim Eintritt bekommen wir noch 10% Rabatt und laufen die zahllosen Stufen nach unten in die riesige Tropfsteinhöhle. In der Höhle ist es frisch und es ist viel los. Trotzdem findet man immer genügend Platz und Ruhe zum Stehen und Staunen.

In der Höhle laufen wir über zahllose Stufen bis zum Ende und wieder zurück nach oben. Unterwegs gibt es ein kurzes Lichtspektakel mit Musikuntermalung an Stufen-Pfützen. Nach gut einer Stunde sind wir aus den Tiefen der Erde wieder zurück am der Oberfläche und laufen bei über 30° die 700m steil nach oben zum Wohnwagen.

Die Weiterfahrt zum Campingplatz ist wunderschön und liefert Ausblicke auf den Canyon der Ardèche.

Die Ardèche

Bis wir am Campingplatz sind, ist es kurz vor 19.00.

Unser Stellplatz in Vallon Pont d’Arc

Also schnell alles aufbauen, Kinder am Spielplatz toben lassen, übergelaufene Campingtoilette reinigen, Abendessen herrichten, total verschmutzen und verschwitzten Samuel duschen und ab ins Bett. Es ist fast 22.00 bis die Kinder schlafen. Hoffentlich sind sie morgen früher wach, damit wir rechtzeitig loskommen.

Unser Stellplatz: https://maps.app.goo.gl/ZyV8qRKStif75U1c8

2024-08-06 – Tag 03 – Vom Lug ins Land Campingpark nach Camping La Clé de Saône

Nach dem Aufstehen und Frühstücken gehen Lorena und Samuel zwei Runden Ponyreiten. Das ist zwar nichts Besonderes, aber jetzt haben sie das auch mal gemacht und es kostete nichts: super Service vom Campingplatz. Danach packen wir alles zusammen und checken um kurz vor 11.00 aus. Nach einem Zwischenstopp an der Packstation liefern wir Cordula bei einem Zahnarzt in Schliengen ab. Während Cordula auf die Behandlung ihres abgebrochenen Schneidezahns wartet, fahre ich mit den Kindern nach Müllheim, um bei einem Fahrradladen einen Mantel für Samuels Fahrrad zu kaufen. Der erste Laden liegt mitten in der Stadt und parken ist unmöglich. Ich suche einen Parkplatz, um in Ruhe einen anderen Läden zu finden und habe Glück, dass ich am Stadtrand einen Parkplatz finde, von dem ich nur zwei Minuten zu einem Fahrradladen laufe.

Cordula ist noch nicht dran, also fahren wir zum dm um Haferdrink zu kaufen. Kurz nach der Abfahrt in Müllheim Bremer ich an einem Kreisverkehr und es macht einen lauten Rumms. Im Rückspiegel sehe ich, dass dies Räder schief liegen und sofort fällt mir ein, dass ich vergessen hatte die Klappfunktion des Fahrradträger zu verriegeln. Mist! Ich finde schnell einen Platz zum Halten. Glück gehabt: Cordulas Rad ist mit dem Softgrip des Lenkers auf die Heckscheibe geknallt und es ist nichts kaputt oder verbogen. Also weiter zum Tanken und zum dm. Als ich dort fertig bin, ist auch Cordula fertig und ich gable sie kurz darauf auf. Da es schon kurz vor 13.00 ist, holen wir uns das Mittagessen für die Fahrt bei McDonald’s.

Das Essen ist auch spannender als die wenig abwechslungsreiche Fahrt. Um kurz vor 18.00 kommen wir am Campingplatz La Clé de Saône an und dürfen und einen Platz aussuchen. Es ist wenig los und die Stellplätze liegen großzügig unter Ahornbäumen.

Unser Stellplatz beim Camping La Clé de Saône

Wir nehmen einen Platz in der zweiten Reihe von Fluss und richten uns ein. Zum Abendessen gibt es bei immer noch knapp 30° Brotzeit und eine Möhrensuppe aus der Dose.

Abendessen

Bis die Kinder schlafen ist es leider 21.30. Ein bisschen mehr Schlaf würde ihnen nicht schaden.

Unser Stellplatz: https://maps.app.goo.gl/Yh543qHTMHMNmHaR6

2024-08-05 – Tag 02 – Lug ins Land Campingpark

Die Kinder wachen vor 6.30 auf und Samuel stört Lorena, obwohl sie den Eindruck macht, noch schlafen zu wollen. Er ist total unruhig, macht lästige Quietschgeräusche und geht überhaupt nicht auf uns ein, auch nicht bei uns im Bett. Als Lorena etwas später auch noch zu uns ins Bett kommt, „kuscheln“ wir zu viert. Das geht nicht lange gut und wir beginnen einen langen Aufstehprozess, während dem Cordula verschiedene Zahnärzte abtelefoniert, aber nur einen Termin für morgen um 11.30 bekommt. Bis wir am Frühstückstisch sitzen, ist es 9.00. Um 10.00 haben wir Lorena für die LuLa-Club-Kinderanimation angemeldet: erst Spiel und Spaß und Steine anmalen, später Spätzle kochen und essen. Samuel war nicht dafür zu begeistern, aber Lorena hat nach zwischenzeitlicher Skepsis echt Spaß. Samuel war unterdessen mit Cordula eine Runde schwimmen. Als Lorena zurückkommt, machen wir Mittagessen. Anschließend gehe ich mit Lorena zum Pool und Samuel kommt kurzerhand mit. Wir bleiben nicht lange, weil das Wasser echt frisch ist. Zurück am Wohnwagen ziehen wir uns um und Lorena bekommt das versprochene Eis, weil sie am Vortag fleißig abgetrocknet hat und sehr hilfsbereit war. Das wirft Samuel komplett aus der Bahn (auf der er den ganzen Tag noch war). Er eskaliert ziemlich und lässt Kieselsteine und Staub auf sich rieseln. Nachdem er wieder ein bisschen runtergekommen ist machen wir uns bereit für die nächste Runde schwimmen. Dieses Mal halten sie es länger aus im Wasser und Samuel macht mit dem Bauchgurt am Ende richtige Schwimmbewegungen. Dann duschen, Spielplatz, Abendessen und um 20.00 liegen beide im Bett und hören Tonie-Box. Und wir trinken Wein.

2024-08-04 – Tag 01 – Von Senden zum Lug ins Land Campingplatz

  • Abfahrt 12.15: erste Probleme bereits an der Wiesentalstraße, weil ein Auto in der Kurve parkt.
  • An der Baustellenampel vor dem Kreisel erinnert mich Cordula an die französische Umweltplakette: vergessen! Also rechts rein zur Ayer Turnhalle und dort umdrehen. Voll einschlagen geht nicht, wegen Fahrradträger. Wir kommen trotzdem rum. Beim Rückweg lasse ich Cordula an der Einfahrt zur Frankenstraße raus, damit ich nicht wenden muss. Ich fahre danach eine Runde über die Sonthofener Straße und warte kurz auf Cordula.
  • Tanken beim Inhofer verläuft ohne Probleme – zumindest bis 10,70€, dann stoppt der Tankvorgang. Also noch einmal. Klappt wieder nicht, auch nicht mit Cordulas ADAC-Kreditkarte. Dann fällt es mir ein: Limit erreicht. Also sucht Cordula die PIN für eine andere Karte und wir füllen inzwischen Luft in die Reifen. Beim zweiten Anlauf klappt es mit dem Tanken.
  • Wir sind kaum aus Ulm draußen, da beißt sich Cordula an der Gabel eine Ecke von einem Zahn weg: kein schönes Geräusch. Es tut zwar praktisch nicht weh, aber der Zahn fühlt sich komisch an.
  • Die weitere Fahrt verläuft problemlos, abgesehen von den vielen zähflüssigen Abschnitten. Kurz vor Freiburg machen wir eine Pinkelpause und Cordula bringt mir einen tollen Venti Salted Caramel Iced Coffee Macchiato con Sahne, also ein leckeres Kaffeegetränk. Nachdem die Kinder angeschnallt sind, schaffe ich es beim Einsteigen mein Getränk von der Mittelarmlehne zum Schalthebel hin umzuschmeißen. Der ganze Kaffee läuft über die Knöpfe rund um den Schalthebel in den Becherhalter. So ein Mist! Also trinke ich mit dem Strohhalm aus dem Becherhalter – schmeckt auch.
  • Ab jetzt verläuft der Rest wirklich ohne Zwischenfälle und wir kommen um 18:45 am Lug ins Land Campingpark an. Wir parken und schieben den Wohnwagen zusammen mit den Nachbarn auf seinen Platz. Alles aufbauen, essen, bettfertig machen und die Kinder schlafen um 21:45.
Campingpark Lug ins Land
Unser Stellplatz: https://maps.app.goo.gl/YhT921ywMAjiSTay8

Tag 5 – 2023-06-01 – Am Campingplatz

  • Samuel kam irgendwann in der Nacht zu uns, weil ihm kalt war.
  • Lorena schläft bis 7:25, Samuel sogar bis 8:00. Man merkt beiden an, dass ihnen der lange Schlaf gut getan hat. Sie sind beide gut drauf.
  • Frühstück, Pool um 10:30, Pool, Pool, Pool.
  • Gegen 14:30 ziehen dunkle Wolken auf und es beginnt leicht zu regnen, hört aber gleich auch wieder auf.
  • Wir gehen zum Wohnwagen und verbringen dort die Zeit mit malen und spielen bis wir um 17:00 mit der Duscherei beginnen.
  • Um kurz nach 18:00 gehen Samuel und ich Pizza holen. „Que buono!“ (=“Hmmm, lecker!“)
  • Die Kinder schlafen um 20:00, wir trinken noch einen kalten Wein bei kühlen Temperaturen (beide langärmlig und langhosig) vor dem Wohnwagen.

Tag 4 – 2023-05-31 – Markt in Borgo Valsugano

  • Beide Kinder sind um kurz vor 7:00 wach (Samuel etwas eher und er weckt Lorena).
  • Im Bett chillen und Frühstück um kurz nach 8:00.
  • Abfahrt nach Borgo Valsugano um kurz nach 10:00.
  • Nach 20 min Fahrt lange Parkplatzsuche bis um kurz vor 11:00.
  • Über den Markt schlendern bis Samuel ausflippt (vor Hunger).
  • Pizza essen im Titti Pizza (sehr lecker!) Um kurz nach 12:00.
  • Weiter schlendern und den steilen Berg zum Castel in Angriff nehmen um 13:15. Wir brechen aber ab, alles wir an einem Schild lesen, dass die Burg geschlossen ist. Immerhin hätten Lorena (nach etwas Überzeugungskunst von Cordula) und vor allem Samuel Lust gehabt weiterzulaufen.
  • Eis essen für die Kinder, Cappuccino und Pasticcis für die Eltern in der Bar Bianco um 14:15.
  • Heimreise (Samuel schläft kurz vor dem Ziel ein, Lorena nur fast) und um kurz nach 15:00 im Coop in Caldonazzo noch Wasser, Wurst und Käse kaufen.
  • Nach einer kleinen Stärkung und etwas Gezicke (Lorena ist todmüde) gegen Cordula, Lorena und Samuel an den Pool und ich kümmere mich um die Hausarbeit (Abspülen, Campingtoilette leeren, Müll wegbringen).
  • Kinder duschen, Abendessen, Bett. Zum ersten Mal sind die Kinder halbwegs pünktlich im Bett und schlafen um kurz nach 20:00.

Tag 3 – 2023-05-30 – Am Campingplatz

  • Lorena um 6:25 wach, Samuel um 6:40
  • Pool um 10:30
  • Wetter stabil, aber Sonne und Wolken im Wechsel und nicht übermäßig warm
  • Kinder planschen und wir gönnen uns einen Spritz am Pool
  • Am Nachmittag kommen dunkle Wolken, es wird sehr windig und beginnt leicht zu regnen. Wir fahren die Markise ein und machen Mittagessen im Wohnwagen.
  • Danach klart es wieder auf.
  • Lorena macht gute Schwimmversuche mit der Poolnudel.
  • Samuel und ich spielen Fußball. Danach will Samuel auch noch schwimmen (bis er friert).
  • Warm duschen, Abendessen, Kinder ins Bett. Kinder schlafen um kurz vor 21:00.
  • Cordula und ich gehen in die Bar Miralago und stoßen mit leckeren Cocktails auf den Tag an.

Tag 2 – 2023-05-29 – Am Campingplatz

  • Lorena und Samuel um 6:00 wach
  • Beide total unausgeschlafen und dementsprechend schlecht drauf
  • Pool um 10:30
  • Samuel Mittagsschlaf von 12:00 bis 13:00
  • Samuel und ich fahren Wasser kaufen
  • Familie Holz kommt um kurz nach 17:00 auf einen Kurzbesuch vorbei
  • Spritz trinken in der Bar Miralago direkt am See bis 19:30
  • Schnelles Abendessen und Kinder wieder zu spät im Bett

Tag 04 – Donnerstag, 18.08.2022 – Shopping und Besuch von AuRI und Pablo

Die Kinder sind vor 7:00 wach und sammeln damit weitere Minuten gut ihr Schlafdefizit. Wir frühstücken und brechen um kurz vor 10:00 auf zum Markt nach Montecatini Terme. Da es zu regnen beginnt wird es ein kurzer Besuch und nur Cordula kauft Käse und etwas Obst während die Kinder mit mir im Auto warten. Danach fahren wir zum Decathlon und parken auf dem Parkdeck. Wir können gerade noch die Kinder bei normalem Regen aus dem Auto rausholen, bevor die Welt untergeht. Aus dem Aufzug filme ich, wie der Sturm ein Dachfenster aufreißt und eine Abdeckung über das Parkdeck wirbelt.

Wir fahren im Aufzug nach unten, steigen aber nicht aus, weil wir sonst innerhalb kürzester Zeit komplett nass wären. Also warten wir im Aufzug. Hier kann uns zum Glück nichts passieren. Also, fast nichts. Es gibt einen Stromausfall und für ca. eine Minute geht das Licht aus. Als es wieder an geht, lässt sich die Tür über den Schalter öffnen und wir sehen, dass das Schlimmste überstanden ist. Vor dem Obi, wo der Aufzug ankommt, liegen alle Pflanzen kreuz und quer, Schilder sind umgefallen und überall liegen Blätter und stehen Pfützen. Lorena und Samuel sind total verängstigt. Wahrscheinlich verläuft der anschließende Einkauf im Decathlon deshalb so entspannt. Als wir fertig sind, muss Samuel getragen werden und Lorena wehrt sich schreiend dagegen, dass wir den Laden verlassen. Irgendwann geht es dann doch und wir gehen weiter zum Coop. Nach dem Einkauf fahren wir heim. Während der Heimfahrt wird uns angesichts der herumliegenden Blätter und Äste immer mulmiger, da die größte Verwüstung genau auf einem Streifen liegt, der zu unserem Campingplatz führt. Dort angekommen, werden wir bereits von unseren holländischen Nachbarn an der Rezeption gestoppt: „Be prepared!“ Sie bereiten uns schon auf das vor, was uns erwartet: das Vorzelt wurde vom Sturm weggerissen. Dabei wurde auch die Markise zerstört. Die Gelenkarme wurden am vorderen Querbalken abgerissen. Es sieht verheerend aus. Naja, Hauptsache uns ist nichts passiert. Blöd, dass der Urlaub erst begonnen hat und wir so lange ohne Markise und Vorzelt auskommen müssen.

Nach dem Unwetter

Lorena und Samuel sind ganz hungrig und wir müssten eigentlich aufräumen, wissen aber gar nicht, wo wir anfangen sollen. Wir räumen das Nötigste weg, „reparieren“ notdürftig die Markise und machen dann erstmal Brotzeit. Samuel liegt auch dann selber schlafen, Lorena macht ihr Kratzbuch und Cordula und ich räumen weiter auf. Nach einer Stunde Mittagsschlaf holen wir Samuel und um 16:00 kommen Ari, Aurelius und Pablo, die gerade in der Toskana Urlaub machen und einen Tagesausflug nach Lucca mit einem Stopp bei uns verbinden. Wir spazieren über den Campingplatz, räumen noch kurz etwas auf und fahren dann nach Alto. Dort schauen wir erst im die Kirche und gehen dann zum Abendessen ins Il Giardino. Wir sind kurz enttäuscht, dass wir nicht draußen sitzen können. Kurz darauf sind wir aber froh darüber, denn während wir auf die Pizza warten, zieht das nächste Gewitter über uns hinweg. Im Anschluss wollen wir noch ein Eis essen, aber unsere Lieblingseisdiele hat bereits geschlossen. Also gehen wir wieder zurück und gönnen uns im Il Giardino noch einen Nachtisch. Als wir zum Auto laufen wollen vor und donnert es schon wieder. Wir verabschieden uns von AuRI und Pablo, die durch den Regen zu ihrem Auto laufen. Lorena hat panische Angst und will um keinen Preis rausgehen. Ich trage Samuel, der sich zitternd an mich klammert, zum Auto und fahre Cordula und Lorena entgegen. Kurz darauf kommen die beiden. Cordulas erzählt, dass eine Bedienung Lorena an die Hand genommen hat, damit sie geht.

Es ist bereits 21:30 als wir daheim sind und bis beide Kinder nach diesem aufregenden Tag schlafen ist es kurz vor 22:00. Wir machen uns auch gleich fertig fürs Bett und schlafen gleich ein.

Tag 01 – Montag, 15.08.2022 – Von Senden nach Lago di Terlago

Die Kinder schlafen bis 7:45. Wenigstens machen sie halbwegs ordentlich mit und nach den letzten Handgriffen kommen wir um Punkt 10 los. Die Fahrt läuft prima und mit nur zwei kurzen Stopps zum Vignettenkauf am Allgäuer Tor und zum Tanken in Mieming kommen wir bis über den Brenner und machen erst kurz vor Bozen eine 45-minütige Pause. Es war eine gute Wahl am Feiertag zu fahren, weil uns keine LKWs aufgehalten haben. Danach fahren wir noch eine Stunde und erreichen den Campingplatz Lido Lilla am Lago di Terlago um 16:40. Cordula hatte von unterwegs angefragt, ob es noch einen freien Platz gibt. Nicht nur einen – es ist kaum etwas los und auch im Laufe des Abends füllt sich der Platz nicht merklich. Beim „Aufbau“ des Wohnwagens hilft Samuel super mit. Anschließend fangen wir mit dem Kochen am und beide Kinder sind eine top Unterstützung: Lorena bringt Butter und die Bretter mit den geschnittenen Zucchini und Tomaten, schüttet Schupfnudeln in die Pfanne, Samuel rührt und würzt. Nach dem Essen gehen Samuel und ich spülen, während Lorena und Cordula die Betten herrichten. Zähneputzen, lesen, kuscheln und um 19:40 ist Ruhe. Aber nur für 30 s. Danach ist Halligalli bis 21:30. Im Wechsel benehmen sich Lorena und Samuel daneben und Schaukeln sich immer wieder gegenseitig hoch. Das könnte eine ruhige Autofahrt morgen werden …