Tag 13 – 23.08.2020 – Pool all day

Blick von unserem Wohnwagenbettfenster am Morgen

Wir starten den Tag mit dem üblichen Morgenprogramm: Kids wachen auf, kommen zu uns ins Bett, trinken Milch, frühstücken und dann ab an den Pool. Lorenas Freundin Greta ist abgereist, aber es gibt andere Mädels, mit denen sie schön spielt. Samuel läuft nun immer besser und längere Strecken am Stück. Samuel macht ab kurz vor 12 Mittagsschlaf in seinem „Zelt“ vor dem Wohnwagen und Lorena legt sich um 13 Uhr im Wohnwagen zum Mittagsschlaf hin. Wir genießen unsere Mittagsruhe am Pool mit zwei Freunden: Hugo und Spritz. Lorena holen wir um kurz vor 14:00, Samuel schläft noch 20 min länger. Nach einer ausgiebigen Brotzeit geht es frisch gestärkt wieder an den Pool. Während Papi die Kinder am/im Wasser bespaßt, wäscht Mami Wäsche. Der Abend verläuft nach dem üblichen Programm. Mit dem Wetter haben wir echt Glück: wir sehen, wie bei Sonnenuntergang ein Gewitter mit vielen Blitzen durch die nördlichen Berge zieht. Samuel und Lorenas brauchen heute etwas länger beim Einschlafen. Um 21:30 sitzen wir zu zweit draußen bei Gezirpe und merklich kühlerer Luft.

Tag 12 – 22.08.2020 – Pistoia und Serravalle Pistoiese

Ausgerechnet heute schlafen Samuel und Lorena länger (bis nach 7:00). Wir wollen nämlich auf den Markt nach Pistoia fahren. Dementsprechend wird es erst 10:30 bis wir losfahren. In Pistoia finden wir nach kurzer Suche einen Parkplatz und laufen auf den Markt. Wir müssen uns beeilen, weil die Stände schon um 12:00/12.30 wieder abgebaut werden. Abgesehen von Weintrauben verläuft der Marktbesuch nicht besonders erfolgreich, abgesehen von einem Rock für Cordula. Das macht aber nichts, da der Bummel durch Pistoias Gassen sehr schön ist. In einem Kinderladen bekommt Lorena noch eine Leggings – sie trägt daraufhin die Tüte voller Stolz durch die Stadt – und dann kommt Lorenas weiteres Highlight des Tages: Eis. Damit sie nicht alleine essen muss, nehmen wir auch eins. Samuel bekommt eine leere Waffel und Eis von uns. Danach laufen wir zurück zum Auto und legen noch zwei Stopps ein: einen im Café Globe (zur Versorgung mit süßen Leckereien) und einen im Conad (zur Grundversorgung mit Brot, Schinken und 2 kg Parmesan). Auf der Heimfahrt machen wir noch einen Abstecher nach Serravalle Pistoiese. Endlich. Seit zwei Jahren sehen wir die Türme und reden davon und dieses Mal schaffen wir es endlich. Wir stellen das Auto ab und laufen ein bisschen im Ort herum. Erst gehen wir auf den Festungsturm, von dem aus man einen tollen Rundumblick hat. Danach gehen wir auf Umwegen zur und in die Kirche. Um 15:00 sind wir wieder am Auto und fahren zurück zum Campingplatz. Dieser Zwischenhalt hat sich wirklich gelohnt. Zurück am Wohnwagen lassen wir Lorena und Samuel noch ein Weilchen im Auto (natürlich bei geöffneten Türen und Fenstern) schlafen. Nach einer Stärkung gehen wir an den Pool. Der Rest des Tages verläuft wie gewohnt: planschen, kochen, essen, baden, schlafen, die Ruhe genießen.

Tag 11 – 21.08.2020 – Pool

Lorena und Samuel wachen beide um 6:30 auf – viel zu früh. Lorena bleibt wenigstens noch eine gute habe Stunde bei Cordula im Bett und ich versuche Samuel einzuschläfern. Das klappt auch ganz gut, bis es Lorena zu langweilig wird im Bett und sie (wie so oft) ätzende Töne von sich gibt. Samuel schreckt hoch und ist natürlich hellwach und gleichzeitig todmüde. Naja, dann stehen wir halt auf und frühstücken. Anschließend gehen wir an den Pool und bleiben dort, bis wir Samuel um kurz vor 12:00 schlafen legen. Lorena ist eine Stunde später fällig und schläft knapp 50 min. Zum ersten Mal seit langem ist sie nicht zickig und bockig nach dem Aufwachen. Samuel wacht heute erst nach 2,5 h auf. Der Schlaf heute hat beiden gut getan, was man an ihrer Ausgeglichenheit merkt. Der Nachmittag verläuft ganz entspannt, mit den üblichen Störungen: großes Geschäft in Samuels Schwimmwindel, Lorena muss Pipi und dann doch nicht, … Um 17:30 übernehme ich beide Kinder und Cordula fängt an zu kochen. Lorena traut sich zum ersten Mal alleine ins große Becken zu springen – mit Schwimmflügel, Schwimmreifen und viel Geheule als ihr das Wasser ins Gesicht spritzt. Samuel ist wie immer auf Entdeckertour und lässt sich beim Einstieg ins Fußwaschbecken von einer Biene stechen. Er schreit wie am Spieß und es dauert eine Weile bis wir den Stich überhaupt lokalisieren können. Er steckt fast die ganze Hand in den Mund, weshalb ich denke, dass er an der Hand gestochen wurde. Kurz darauf finde ich den Stachel in seinem rechten Fuß. Wir ziehen ihn mit einer Pinzette raus und hoffen, dass er sich nicht so eine Infektion wie Lorena holt. Nach dieser Aufregung wird gegessen und dann geduscht. Das ist insbesondere bei Samuel extrem nötig, denn er ist überall mit Couscous beschmiert. Beim Duschen traut er sich heute endlich wieder in die Kinderwanne. Allerdings endet die Badeaktion wieder mit viel Geschrei, weil Samuel total erschrickt, als der Abfluss beim Ablassen des Wassers ein lautes schlürfendes Geräusch macht. Das erklärt endlich, woher die Angst vor der Wanne kam. Der Rest des Abends verläuft dann wieder nach Plan: Samuel ins Bett (=Zelt) bringen (heute mit etwas schunkeln auf meinem Arm), Lorena draußen eine Geschichte vorlesen, sie ins Bett bringen und parallel dazu abspülen und um Punkt 21:00 setzen wir uns hin, schenken uns einen Wein ein und schauen auf das erleuchtete Serravalle Pistoiese und die Lichter von Pistoia im Hintergrund.

Tag 10 – 20.08.2020 – Markt und Pool

Es ist schon wieder Donnerstag und somit Markttag in Montecatini. Wir brauchen Obst und holen das dort. Danach fahren wir zum Esselunga. Der hat erst vor 1 Monat neu eröffnet und wir wollen ihn uns ansehen. Ist ein schöner Supermarkt und wir kaufen ein paar leckere Sachen und Mitbringsel. Lorena schläft dort im Kinderwagen ein. Samuel dann im Auto.

Samuel liebt die Trauben vom Markt

Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Lorena schwimmt ganz alleine im tiefen Pool und hat so viel Spaß dabei.

Lady in pink

Tag 08 – 18.08.2020 – Shopping

Heute weckt uns ein Gewitter um kurz nach 7:00. Kai bringt draußen alles ins Trockene und macht das Vorzelt zu. Da der Wetterbericht schon so etwas vorhergesagt hat, hatten wir für heute sowieso Shopping geplant. Um 9.45 geht’s los. Da Kai zur Bräunung seiner Füße noch Flipflops ohne Dach wollte, steuern wir als erstes den Decathlon an. Dieser ist viel größer als der in Senden und wir finden viele schöne Dinge für jeden von uns 😁 Kai findet sogar 2 Paar Flipflops. Ein Ersatzpaar schadet nicht, sollte man mal eines in der Schule (da stehen nämlich welche) oder vielleicht in der Dusche (da blieb z.B. das volle Duschgel) stehen lassen. 🤣 Lorena bekommt ein neues Schwimmoutfit, Samuel Badeschuhe (die slipstops hat er leider schon kaputt gelaufen. Er braucht welche denn er hat einen offenen Zeh) und einen Badeponcho. Kai noch Badehosen und ich einen Bikini. Und für uns beide einen Duschfußabtreter für trockene Füße nach dem Duschen. Danach gönnen wir uns im Coop-Cafe Pizza und Gemüse. Sehr lecker und preiswert. Dann noch Lebensmitteleinkauf im Coop. Um 14.15 sind wir wieder zurück. Die kids machen noch Mittagsschlaf im Auto. Das Wetter ist inzwischen wieder schön und wir verbringen den Nachmittag am Pool. Es ist zwar nicht so warm und sonnig wie die letzten Tage, aber schon ok zum Baden. Zum Abendessen machen wir zur Abwechslung mal pancakes.

Tag 07 – 17.08.2020 – Pool und Montecatini Alto

Frühstück

Nach dem Aufstehen und dem Frühstück gehen wir an den Pool. Lorena freut sich schon auf Greta und spielt sofort mit ihr. Samuel spielt auch mit. Da dunkle Wolken aufziehen, befestige ich unseren Privacy Room richtig.

Tolle Wolkenstimmung

Wir hören es donnern, aber die dunklen Wolken verziehen sich wieder. Nach Samuels Mittagsschlaf machen wir uns mit dem Kinderwagen auf den Weg nach Montecatini Alto.

Nach 20 min (wir nehmen die abkürzende „Straße“, die durch den Campingplatz führt) stehen wir vor der Gelateria und gönnen uns ein Eis. Lorena bekommt einen kleinen „Streifer“ Himbeer-Eis geschenkt.

Anschließend schlendern wir noch (wie jedes Jahr) beim Uashmama (dort, wo es das waschbare Papier gibt) vorbei. Ach nein, nicht „vorbei“: Cordula geht rein und kauft natürlich etwas. Auf dem Heimweg legen wir noch einen Stop bei einer kleinen Kirche ein und sind um 17:30 wieder zurück am Wohnwagen. Während Cordula kocht, geh ich mit den Kindern an den Pool, damit sie noch einmal Bewegung haben. Samuel powert sich beim Krabbeln und Laufen aus und Lorena verliert beim Spielen mit Greta immer mehr die Angst vor dem tiefen Wasser. Nach dem Abendessen gibt es ein großes Drama beim Duschen: Samuel will wieder nicht in die Wanne und Lorena wird für ihr Geschrei auf dem Weg mit der Dusche „bestraft“ (sie wollte auch in die Wanne). Danach schläft Lorena gleich um kurz nach 20:00 ein. Samuel braucht eine Sonderbehandlung und schläft erst kurz vor 21:00.

Tag 06 – 16.08.2020 – Pool

Lorena ist bereits um 6:30 wach. Gut 40 min kann ich sie noch ruhig halten, dann stehen wir auf. Nach dem Anziehen bringen wir zusammen das Abwasser weg. Um kurz nach 8:00 wachen auch Cordula und Samuel auf.

Als Erster am Pool. Nix los.

Nach dem Frühstück um 10:00 ist Lorena wieder müde und legt sich im Wohnwagen eine Stunde hin zum Schlafen. In dieser Zeit wäscht Cordula und Samuel und ich haben Spaß am Pool. Als Cordula meint, dass sie fertig ist mit der „Hausarbeit“, wacht Lorena auf und hat Pipi ins Bett gemacht. Immerhin ist Lorena sehr gut drauf nach dem Schlaf und freut sich richtig auf den Pool. Dort lernt sie ein Mädchen kennen, mit dem sie – nach anfänglicher Scheu – spielt. Samuel schläft ab kurz vor 13:00 über zwei Stunden, ist danach aber nur kurze Zeit wirklich fit und ausgeglichen. Allem Anschein nach machen ihm die Zähne wieder zu schaffen. Das Baden/Duschen am Abend ist für ihn auch eine Katastrophe und wir wissen nicht warum. Er schreit nur und sträubt sich gegen die Wanne. Nach dem Abendessen (Spaghetti alio e Olio e pomodori) schlafen beide gut ein: erst Samuel und nach der Gutenachtgeschichte auch Lorena. Um kurz nach 22:00 gehen wir auch ins Bett.

Mein Wohnwagen, mein Auto, meine Pantoffeln 🤣
Meine Pantof…äh…Flipflops mit Dach, mein Pool, mein Leben 😉

Tage 37 und 38 – 01.01. und 02.01.2020 – Von Cairns über Melbourne, Dubai und München nach Hause

Cordula und ich saßen in der Silvesternacht noch bis 2.00 da, haben ein paar Kleinigkeiten gepackt und die Flasche alkoholfreien Sekt geleert. Um 7.00 hat uns der Wecker aus dem Schlaf gerissen. Lorena und Samuel haben noch gut 10 min länger geschlafen. Wir packen fertig, schmieren uns ein paar Brote für unterwegs und räumen wie geplant um 9.00 die Bude. Pünktlich um 9.15 kommt das gebuchte Taxi und bringt uns für 25 AUD zum Flughafen. Dort ziehen wir uns für den Flug um und geben das Gepäck auf. Das ist schon einmal eine große Erleichterung. Unser Handgepäck ist dank 20 Windeln und etlicher Quetschies immer noch üppig. Nachdem alles so glatt lief, haben wir nach dem Security Check immer noch über zwei Stunden Zeit bis zum Abflug um 12.00. Die über 3.30 h Flug bis Melbourne verlaufen völlig unproblematisch. Samuel und Lorena schlafen fast zwei Stunden. Zwischendurch sieht man am Horizont hohe Rauchwolken von den Buschfeuern. Nach einer Extrarunde landen wir mit etwas Verspätung in Melbourne. Macht aber nichts, da wir dort sechs Stunden Aufenthalt in fast eisiger Kälte haben. Die Kinder-Spiel-Area ist leider geschlossen. Wir suchen und finden einen ruhigen Platz in der Sonne, wo Lorena zwischen den Stühlen des Wartebereichs joggt („dotzt“), rennt und Fangen mit mir spielt. Um 22.30 Ortszeit geht es mit dem A380 weiter nach Dubai. 14 Stunden. Glücklicherweise zickt Lorena nicht so rum wie beim Hinflug und schläft wirklich viel, obwohl wir sie nach dem Essen vom Boden rauf auf ihren Sitzplatz setzen müssen. Samuel schläft auch gut, meldet sich aber mehrmals, weil er offensichtlich Zahnschmerzen hat. Vielleicht läuft es so wie beim Hinflug und er hat plötzlich ein weiteres Zähnchen. Im Flugzeug war es übrigens noch kälter als am Flughafen in Melbourne. Um 5.40 Ortszeit kommen wir in Dubai an. Dort gehen wir zuerst durch den Security Check und dann zum Gate. Drei Stunden später sitzen wir wieder im Flieger und heben mit etwas Verspätung um kurz vor 9.00 ab. Im Flugzeug dauert es eine Weile bis wir unser „bassinet“ bekommen, in das wir den bereits schlafenden Samuel verfrachten. Insgesamt schläft er fast zwei Stunden und ist dann wieder supergut drauf. Kurz bevor er aufwacht, schläft Lorena ein. Der letzte Flug vergeht auch wie im Flug und wir landen fast pünktlich in München. Dort warten wir eine halbe Ewigkeit auf unser Gepäck. Irgendwann ist es dann doch da und wir schnallen es auf einen Gepäckwagen. Mit dem fahren wir raus und werden nach dem Zoll von Benni, Luise, Josephine und Victoria empfangen. Was für eine tolle Überraschung! Wir quatschen kurz und dann fahrich mit dem Shuttle zumgeparkten Auto. Dort läuft alles halbwegs glatt. Unser Auto war so zugeparkt, dass ich mehr als 10-mal hin- und herrangieren musste, bis ich endlich aus der Lücke draußen war. Schnell noch ein paar Liter tanken und dann ab zum Flughafen. Dort muss es schnell gehen, damit wir innerhalb von 10 Minuten den kostenlosen Parkbereich wieder verlassen können. Wir schaffen es in sieben Minuten. Um kurz vor 16:00 sind wir wieder zu Hause. Wahnsinn, dass wirklich alles so gut gelaufen ist und wir wieder alle gesund daheim sind. Hoffentlich werden wir hier nicht krank, denn beim Anlaufen aus dem Urlaubsmodus ist die Heizung ausgefallen. Wir haben im Haus nur 15 °C. In der Nacht wird es kaum wärmer. Die erste Nacht daheim läuft also witzigerweise genauso wie die erste Nacht im Camper: eisig.

Tag 35 – 30.12.2019 – Cairns (Camperrückgabe)

Heute haben wir viel vor: 10.00 auschecken, 14.00 im Wake Up @ The Esplanade MK5 einchecken, 15.00 Camper abgeben. Bis auf den ersten Punkt, halten wir die Zeiten ganz gut ein. Wir verlassen den Campingplatz um 10.45 und stellen den Camper 800 m weiter östlich vor der neuen Unterkunft (die wir ja blöderweise nicht einfach um zwei Tage verlängern konnten) ab. Während Lorena und Samuel ihren Fahrschlaf machen, packen wir die Taschen und Rucksäcke, damit wir innerhalb von einer Stunde den Camper leerräumen und abgeben können, denn in die Wohnung kommen wir erst um 14.00 und das Büro von Britz hat nur bis 15.30 geöffnet. Interessant wird es um kurz nach 11.00, als die Putzfrau die Wohnung verlässt und absperrt, denn keine 20 min später kommt eine dreiköpfige Familie und sperrt die Tür zur Wohnung auf. Komisch, denn Check-Out-Zeit ist „strictly“ 10.00 und die Wohnung wurde ja bereits für uns gereinigt. Wir überlegen, was wir unternehmen sollen und machen nichts. Erstmal abwarten, wie die Wohnung aussieht. Um 12.30 sind wir fertig mit der Packerei. Also bleibt noch eine Stunde Zeit für den Spielplatz vorne am Strand. Während Cordula mit Lorena rumklettert und rutscht, füttere ich Samuel. Um 13.45 gehen wir zurück zum Wohnmobil und betreten pünktlichst um 14.00 die Wohnung. Scheinbar war in der Zwischenzeit jemand hier und hat das Zahlenschloss für uns eingestellt. Nach kurzen Problemen bekommen wir die Tür doch noch auf. Dann muss es ganz schnell gehen. Cordula kümmert sich um Samuel und Lorena und ich trage unser „komplettes Leben der letzten fünf Wochen“ aus dem Camper in die Wohnung, die im Übrigen sauber ist. Wir bleiben dabei, nichts zu unternehmen. Nach 20 min ist das Wohnmobil leer. Wir haben also noch Zeit für einen kleinen Snack und um die Kinder zu wickeln. Um Punkt 15.00 fahren wir los zum Britz-Office. Dort werden wir bereits von einer supernetten und megafröhlichen Dame erwartet und begrüßt. Wahrscheinlich freut sie sich so, weil sie nach uns Dienstschluss hat. 5305 km bzw. 77:44 h lang hat uns das Britz-Mobil treue Dienste geleistet. Die Rückgabe geht ganz schnell. Nach nicht einmal 15 min sind wir mit allem durch und laufen zur Bushaltestelle. Wir fahren direkt in die Stadt und gehen an der wunderschön angelegten Uferpromenade zur Esplanade Lagoon, einem kostenlosen öffentlichen Schwimmbad direkt am Meer. Mit Sandstrand. Und Palmen. Und Bademeister. Und Duschen. Und Asiaten. Einfach herrlich. Wir bleiben bis kurz nach 18.00 und gehen dann die Esplanade entlang auf der Suche nach Nahrung. Nach kurzem Hin und Her entscheiden wir uns für den „Grill’d“ und essen leckere Burger mit Zucchini-Chips. Die Zucchini-Chips sind eigentlich für Lorena vorgesehen, aber ihr schmeckt nur die Panade – schade. Uns schmeckt alles total gut. Lorena benimmt sich insgesamt sehr daneben und schreit viel und laut. Weil sie danach aber ganz lieb und süß ist und sich sogar entschuldigt, bekommt sie von uns ein paar Löffel Eis, das wir im Devine Gelato essen. Der Zucker darin verpasst ihr wohl so einen Energieschub, dass sie von dort den kompletten Weg bis nach Hause (2,0 km) selber läuft, bzw. rennt bzw. joggt. Sie hat richtig gute Laune und scheinbar Energie ohne Ende. Um 22.00 sind wir in der Wohnung. Bis Lorena schläft ist es 22.45. Wir gehen eine gute Stunde später ins Bett.

Tag 36 – 31.12.2019 – Cairns

Lorena ist bereits um 6.00 wach. Puh, das ist hart für Cordula und mich. Für mich mindestens genauso hart wie das Bettgestell der Klappcouch, das sich durch die durchgelegene Matratze wohl auf meinem Rücken abzeichnet. Knapp 20 min kann ich sie noch ruhig halten, aber als sie ihr Milch fordert, ist es mit der Ruhe vorbei. Samuel weckt sie damit ebenfalls. Na gut, dann haben wir halt mehr Zeit zum Koffer packen. Gemütlich leeren wir die im Wohnmobil am Vortag planlos gepackten Taschen und Rucksäcke aus, um sie anschließend geordnet wieder zu befüllen. Nebenbei machen wir die Mangos, die ich drei Tage vorher am Beachcomber Campingplatz vom Boden aufgesammelt habe. Während wir mit dem Gepäck beschäftigt sind, hat Lorena viel zu tun: Musik hören, tanzen, aufräumen, auf Kissen reiten, Sachen wegschmeißen,… Schön, wie sie sich alleine beschäftigen kann ohne uns zu stören. Mit ihren Schlafenszeiten wechseln sich Samuel und Lorena heute dummerweise ab. Als Lorena gegen 13.00 sehr müde wird, wacht Samuel gerade bei mir in der Trage auf. Cordula geht mit Lorena im Kinderwagen eine kurze Runde spazieren. Lorena schläft sofort ein. Währenddessen füttere ich Samuel. Lorena schläft bis nach 16.00 und lässt sich nur unsanft wecken. In der Zwischenzeit haben wir so gut wie fertig gepackt und hab ich mich rasiert und geduscht. Nachdem wir Lorena geweckt haben, ist sie 15 min lang ungenießbar, danach aber ganz süß. Wir packen den Kinderwagen und machen uns auf den Weg in die Innenstadt. An der Strandpromenade haben die ersten Familien jetzt schon ihre Base aufgebaut mit riesigen Kühlboxen und reichlich Tupperschüsseln. Die Atmosphäre ist jetzt schon toll, obwohl das Feuerwerk erst in vier Stunden ist. Vorbei an der Esplanade Lagoon und dem Weihnachtsbaum gehen wir in den Fogarty Park. Hier spielt auf einer Bühne eine Band, es gibt eine Sackrutsche, ein großes Schaukelschiff, eine Hüpfburg und ein paar Essensstände. Lorena will in die Hüpfburg und legt dort auf einer kleinen Rutsche einen unfreiwilligen Stunt hin, nachdem sie beobachtet hat, wie andere Kinder hier runter“rutschen“, oder besser: runterspringen. Anschließend schlendern wir essenssuchend die Esplanade entlang und landen wieder beim „Grill’d“ und essen wieder superleckere Burger (Cordula einen Summer Sunset, ich einen Chili Addict und für alle einen Chips-Mix aus Süßkartoffel Pommes, normalen Pommes und Zucchini-Chips). Am Ende sind wir etwas unter Zeitdruck, weil um 21.00 das Family-Feuerwerk stattfindet. Wir geben Gas und haben sogar noch Zeit für ein Eis. Das ist zwar lecker, aber angesichts der Temperaturen von immer noch knapp 30 °C fließt es uns die Waffel runter über die Finger. Schade um jeden Tropfen der auf dem Boden und nicht als Eis in unserem Mund landet. Dafür haben wir Glück mit dem Platz für das Feuerwerk. Wir stehen ziemlich mittig mit freier Sicht nach links und rechts. Um kurz nach 21.00 geht es los. Lorena schaut kurz raus aus dem Kinderwagen, ist aber genervt von der Lautstärke. Sie schreit nicht, versteckt sich aber im Kinderwagen und will auch nicht noch einmal rausschauen. Samuel hingegen bekommt gar nichts mit. Er verpennt das komplette Feuerwerk, das mit einem wirklich lauten Finale endet. Gemütlich schlendern wir zurück zur Wohnung, wo wir um 22.00 ankommen. Wir duschen die Kinder noch, machen sie bettfertig und bereiten uns für den Jahrzehntswechsel vor. Samuel schläft um 22.45, Lorena gut 20 min später. Cordula spült zwei Sektgläser und ich schreibe ein paar Zeilen Blog. Um 23.45 gehen wir die ca. 200 m bis zum Strand. Hier finden wir sofort einen Platz an einem Steg mit schönem Blick auf die langgezogene Bucht. Um 0.00 startet wieder das Feuerwerk, das wir dieses Mal aus einem ganz anderen Blickwinkel und natürlich viel größerer Entfernung sehen. Gutes neues Jahr euch und uns allen! Wir stoßen mit alkoholfreiem Sekt an und gehen wieder zurück in die Wohnung, wo Samuel und Lorena immer noch gut und tief schlafen. Wir machen die Flasche noch leer, Cordula schaut sich noch einmal die Luftqualität an und ich schreibe den vorletzten Blogbeitrag. So schnell sind fünf Wochen vorbei…

Tag 09 – 19.08.2020 – Pool

Ein ganzer Tag am Pool. Nachmittags tauchen auf einmal recht viele Italiener auf. Lorena spielt wieder viel mit ihrer „Freundin“ Greta und ich unterhalte mich immer wieder mit ihrer Mama. Samuel läuft immer mal wieder paar Schritte alleine. Aber am liebsten lässt er sich führen. Im Wasser liebt er es umhergetragen und dabei vorgesungen zu werden. Abends darf Samuel wieder mit Kai unter die Dusche und das gefällt ihm gut. Heute sind wir später dran bis beide Kinder schlafen. Aber beide schlafen schnell ein.