Tag 03 – Freitag, 11.08.2023 – Hidden Valley Lake

  • Die Kinder wachen irgendwann zwischen 4:00 und 4:30 auf.
  • Wir entertainen sie bis Julia und Luca gegen 8:00 auch wach sind.
  • Wir frühstücken gemütlich und gehen danach auf den Spielplatz.
  • Mittagessen: Wraps
  • Fahrt zu den Hagemans. Dort: Cookies
  • Einkaufen im Walmart auf dem Heimweg
  • Abendessen: Tacos

Tag 02 – Donnerstag, 10.08.2023 – Cincinnati

Ich wache um 7:15 auf, Cordula kurz danach, aber sie schläft wieder ein. Die Kinder schlafen noch. Um kurz vor 8:30 gehe ich zum überraschend guten Frühstück (Eggs, Scones, Mini-Donuts, Joghurt, Waffeln zum Selberbacken, Cereals, Kaffee, Apfel-/Orangensaft) und sichere etwas für die Kinder. Als ich am Zimmer ankomme sind Lorena und Cordula wach und wir gehen zu dritt zum Frühstücken. Samuel schläft noch weiter bis 9:45 und wird durch Lorenas Verhalten geweckt. Man merkt beiden an, dass sie zwar gut geschlafen haben, ihnen aber immer noch Schlaf fehlt. Wir packen alles zusammen und fahren mit dem Shuttle um 11:30 zum Airport.

  • Bei Alamo an den Schalter gehen
  • Auto abholen
  • Losfahren zu Erin und Peter
  • Um 13:30 ein herzliches Willkommen mit Erin, Peter, Luca (7) und Julia (6).
  • Leckere Wraps als Lunch.
  • Um 15:30 Aufbruch zum Hidden Valley Lake.
  • Boot fahren mit Erins Vater: Swimming und tubing. Lorena hat sehr viel Spaß und es kann ihr gar nicht schnell genug gehen.
  • Skyline Chili (entweder als Hot Dog oder auf den Spaghetti) als Abendessen.
  • Um 21:30 ins Bett.

Tag 01 – Mittwoch, 09.08.2023 – Abflug

Der Wecker klingelt zwar um 5:05, aber Cordula ist schon seit 4:45 wach. Wir duschen, machen und fertig und wecken die Kinder um 5:45. Beide sind zwar ziemlich müde, machen aber ganz ordentlich mit. Es ist trotzdem 6:30 (und nicht wie angepeilt 6:00) bis wir loskommen. Wir machen noch einen Stopp beim Brenner und fahren ohne Zwischenfälle nach München. Wir haben in der Kurzparkzone, laden aus und ich fahre das Auto zum Runas Hotel. Dort zahle ich und warte zusammen mit einer Familie auf das Shuttle. Nach einigen Minuten Wartezeit laden wir das Gepäck in das Shuttle und fahren in Kolonne zu einem Parkplatz außerhalb von Hallbergmoos. Dort stelle ich das Auto ab und fahre im Shuttle zu Terminal 1. Cordula steht mit den Kindern bereits in der schier endlosen Schlange. Es geht nur schleppend vorwärts, aber die Stimmung ist gut (abgesehen von Samuels Aussetzer: er hört überhaupt nicht und versucht und zu beißen). Beim Einchecken bekommen wir vier Plätze in einer Reihe (für Samuel hatten wir kein Gepäckstück gebucht und er hatte somit den Economy Basic-Tarif, bei dem man keine Sitze reservieren kann). Durch den Security Check kommen wir flott, laufen aber danach gefühlte 3km bis zur Passkontrolle um danach die selben 3km vorbei an den Gates zu unserem Abflug-Gate C26 zu laufen. Dann rein ins Flugzeug und mit etwas Verspätung starten wir um 11:45.

Der Flug verläuft ruhig, der Service ist super und die Kinderbespaßung dank Paw Patrol und Peppa Pig im eigenen Screen ebenso. Einziger Kritikpunkt: statt „Chicken or Pasta?“ gibt es in unserer Reihe 54 nur noch Pasta. Aber die Gnocchi sind lecker und es gibt Eis als Dessert. Die neun Stunden Flug sind flott vorbei (Samuel schläft zwischenzeitlich ein Stündchen, Lorena gar nicht), allerdings müssen wir vor der Landung 20 min kreisen. Nach der Landung vergesse ich meine Umhängetasche im Flugzeug, aber Cordula erinnert mich an Ende der Gangway daran und so geht alles gut. Wir sind froh um alles, was Zeit kostet, denn schließlich haben wir knapp acht Stunden Aufenthalt vor uns. Wir bringen die Einreise hinter uns, holen unser Gepäck um es gleich wieder aufzugeben und gehen nach dem Security Check zu den Gates. Cordula findet auf der Flughafen-Karte eine Kids-Zone, zu der wir zur Freude der Kinder mit der Airport Tram fahren. Die Kids-Zone besteht nur aus einem Fernseher und einem klapprigen Spielhaus, aber Lorena und Samuel machen das Beste daraus: es wird gekocht, Drinks gemixt, Eis zubereitet und die virtuellen Köstlichkeiten natürlich auch zu horrenden Preisen verkauft.  So vergeht die Zeit und gegen 21:30 gehen wir zu unserem Gate. Die Müdigkeit (daheim ist es inzwischen 4:00 nachts und beide hatten kaum bzw. keinen Schlaf) führt bei Samuel zu wildem Getobe und bei Lorena zu Schlaf. Lorena legt sich quer über zwei Sitze und Samuel ist einfach nur anstrengend, weil er sie stören will und nicht hört. Nachdem sich der Flug verzögert, überkommt auch Samuel irgendwann der Schlaf. Blöderweise müssen wir dann das Gate wechseln und haben neben dem Handgepäck jetzt auch noch zwei Kinder zu tragen und ins Flugzeug zu befördern. Irgendwann sitzen wir dann doch im halbleeren Flieger mit zwei schlafenden Kindern. Samuel wacht jedoch auf als eine laute Durchsage kommt. Lorena schläft durch. Nach dem 40-minütigen Flug landen wir um 0:20 in Cincinnati und laufen eine halbe Ewigkeit zur Gepäckabholung. Die Kinder laufen ganz ordentlich mit. Wir holen als letzte unser Gepäck und laufen zu den Taxis. Es regnet leicht. Da der Taxifahrer 40$ für die kurze Fahrt will, ordert Cordula eine Uber-Fahrt für knapp 15 $. Kurz darauf kommt der Van und bringt uns zum Hotel, wo es eine Weile dauert bis wir die völlig übermüdeten Kinder bettfertigt gemacht und zur Ruhe gebracht haben. Um 2:30 sind dann endlich bei allen die Augen zu.

Tag 5 – 2023-06-01 – Am Campingplatz

  • Samuel kam irgendwann in der Nacht zu uns, weil ihm kalt war.
  • Lorena schläft bis 7:25, Samuel sogar bis 8:00. Man merkt beiden an, dass ihnen der lange Schlaf gut getan hat. Sie sind beide gut drauf.
  • Frühstück, Pool um 10:30, Pool, Pool, Pool.
  • Gegen 14:30 ziehen dunkle Wolken auf und es beginnt leicht zu regnen, hört aber gleich auch wieder auf.
  • Wir gehen zum Wohnwagen und verbringen dort die Zeit mit malen und spielen bis wir um 17:00 mit der Duscherei beginnen.
  • Um kurz nach 18:00 gehen Samuel und ich Pizza holen. „Que buono!“ (=“Hmmm, lecker!“)
  • Die Kinder schlafen um 20:00, wir trinken noch einen kalten Wein bei kühlen Temperaturen (beide langärmlig und langhosig) vor dem Wohnwagen.

Tag 4 – 2023-05-31 – Markt in Borgo Valsugano

  • Beide Kinder sind um kurz vor 7:00 wach (Samuel etwas eher und er weckt Lorena).
  • Im Bett chillen und Frühstück um kurz nach 8:00.
  • Abfahrt nach Borgo Valsugano um kurz nach 10:00.
  • Nach 20 min Fahrt lange Parkplatzsuche bis um kurz vor 11:00.
  • Über den Markt schlendern bis Samuel ausflippt (vor Hunger).
  • Pizza essen im Titti Pizza (sehr lecker!) Um kurz nach 12:00.
  • Weiter schlendern und den steilen Berg zum Castel in Angriff nehmen um 13:15. Wir brechen aber ab, alles wir an einem Schild lesen, dass die Burg geschlossen ist. Immerhin hätten Lorena (nach etwas Überzeugungskunst von Cordula) und vor allem Samuel Lust gehabt weiterzulaufen.
  • Eis essen für die Kinder, Cappuccino und Pasticcis für die Eltern in der Bar Bianco um 14:15.
  • Heimreise (Samuel schläft kurz vor dem Ziel ein, Lorena nur fast) und um kurz nach 15:00 im Coop in Caldonazzo noch Wasser, Wurst und Käse kaufen.
  • Nach einer kleinen Stärkung und etwas Gezicke (Lorena ist todmüde) gegen Cordula, Lorena und Samuel an den Pool und ich kümmere mich um die Hausarbeit (Abspülen, Campingtoilette leeren, Müll wegbringen).
  • Kinder duschen, Abendessen, Bett. Zum ersten Mal sind die Kinder halbwegs pünktlich im Bett und schlafen um kurz nach 20:00.

Tag 3 – 2023-05-30 – Am Campingplatz

  • Lorena um 6:25 wach, Samuel um 6:40
  • Pool um 10:30
  • Wetter stabil, aber Sonne und Wolken im Wechsel und nicht übermäßig warm
  • Kinder planschen und wir gönnen uns einen Spritz am Pool
  • Am Nachmittag kommen dunkle Wolken, es wird sehr windig und beginnt leicht zu regnen. Wir fahren die Markise ein und machen Mittagessen im Wohnwagen.
  • Danach klart es wieder auf.
  • Lorena macht gute Schwimmversuche mit der Poolnudel.
  • Samuel und ich spielen Fußball. Danach will Samuel auch noch schwimmen (bis er friert).
  • Warm duschen, Abendessen, Kinder ins Bett. Kinder schlafen um kurz vor 21:00.
  • Cordula und ich gehen in die Bar Miralago und stoßen mit leckeren Cocktails auf den Tag an.

Tag 2 – 2023-05-29 – Am Campingplatz

  • Lorena und Samuel um 6:00 wach
  • Beide total unausgeschlafen und dementsprechend schlecht drauf
  • Pool um 10:30
  • Samuel Mittagsschlaf von 12:00 bis 13:00
  • Samuel und ich fahren Wasser kaufen
  • Familie Holz kommt um kurz nach 17:00 auf einen Kurzbesuch vorbei
  • Spritz trinken in der Bar Miralago direkt am See bis 19:30
  • Schnelles Abendessen und Kinder wieder zu spät im Bett

Tag 02 – Donnerstag, 06.04.2023 – Einkaufen und Strand

Lorena kam in der Nacht zu uns (Schnupfen und erhöhte Temperatur) und war den ganzen Tag dementsprechend K.O.. Nach dem Aufstehen gehen wir erst zum Aldi und dann zur Kleinen Fischkiste einkaufen. In der Fischkiste nehmen wir uns eine Stärkung mit, bevor wir an den Strand gehen. Lorena haben sie im Bollerwagen mit an den Strand genommen. Dort spielen Lorena und Samuel im Sand während Cordula und ich uns eine Flasche Hugo von der Düne 2 gönnen, die wir bei Sonne (aber es ist frisch mit ca. 8-10°) direkt an der Promenade genießen. Um 17:30 sind wir wieder zurück im Häuschen und kochen.

Tag 01 – Mittwoch, 05.04.2023 – Fahrt von Senden nach Cuxhaven

Wir fahren um 9:30 los und kommen sehr gut durch. Abgesehen von einer längeren Pause im Burger King in Göttingen machen wir nur zwei weitere kurze Stopps und sind um kurz vor 19:00 im Häuschen. Die Kinder sind bis auf ein bisschen Gemecker gut mitgefahren. Wir räumen das Auto aus, stellen die Heizung an (ja, sie funktioniert) und essen noch ein bisschen was.

Tag 14 – Sonntag, 28.08.2022 – Montecatini Alto

Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück gemütlich nach Alto laufen, aber Samuel hat andere Pläne. Er ist total umtriebig, gehorcht überhaupt nicht und sagt schon um kurz vor 11:00, dass er schlafen will. Also legen wir ihn in den Wohnwagen zum schlafen. Lorena geht mit Cordula zum Abspülen und ich schreibe Blog. Als sich Samuel nach einer Stunde meldet, machen wir uns fertig und wandern los nach Montecatini Alto. Lorena und Samuel laufen prima mit – als Ziel ein Eis vor Augen. Samuel wird dann etwas abgehängt, weil er einen Transporter sieht, der hinten Doppelbereifung hat und ich anfangs nicht verstehe, dass er mich fragt, wieso das so ist. Kurz darauf kommt noch eine Baustelle, die uns aufhält. Cordula und Lorena erreichen den steilen Berg kurz vor der Ankunft mit ein paar Minuten Vorsprung vor Samuel und mir. Wir kommen um Punkt 15:00 oben an und überbrücken die Zeit bis die Eisdiele um 15:30 aufmacht mit einem kleinen Spaziergang und ein paar Fotos zu viert. Nach der Öffnung sind Lorena und Samuel die ersten, die die Eisdiele betreten, weil sie es kaum erwarten können. Nach dem Eis beginnt es bedrohlich zu donnern und wir sind uns sofort sicher, dass wir nicht direkt wieder heim laufen. Wir schlendern durch einen Souvenirladen und nehmen dann in der Bar „Il Roughetta“ Platz als es zu regnen beginnt. Dort gibt es für die Kinder Fanta und für die Eltern einen megastarken Limoncello Spritz. Der Regen wird etwas stärker, aber vom großen Gewitter bleiben wir verschont. Als der Regen schwächer wird, meldet sich Samuels und Lorenas Bewegungsdrang. Er hat Riesenfreude daran, sich unter den Wasserstrahl unter der Markise zu stellen und Lorena animiert ihn auch dazu. Nach kürzester Zeit ist er klitschnass. Irgendwann wird die Stimmung aber zu überschwänglich und eskaliert in Geschrei – erst von Samuel, direkt danach von Lorena. Ich packe beide unter dem Arm, nehme sie mit um die Ecke und halte ihnen eine Standpauke. Danach machen wir uns auf den Heimweg und kommen trocken daheim an. Auch Samuel ist inzwischen wieder trocken. Am Wohnwagen angekommen kochen wir und gehen ins Bett.

Tag 12 – Freitag, 26.08.2022 – Pool und Serravalle Pistoiese

Die Kinder schlafen etwas länger. Dementsprechend ist es auch erst kurz fast 11:30 bis wir am Pool sind. Samuel plantscht noch kurz und dann legen wir ihn schlafen. Lorena wird wie fast immer am Pool mit Essen versorgt. Nach Samuels Mittagsschlaf dauert es wieder fast eine halbe Stunde bis er soweit ist, dass er mitkommt zum Pool. Doch in der Zwischenzeit sind erst dunkle Wolken aufgezogen und kurz darauf beginnt es zu tröpfeln. Lorena und Cordula kommen bereits vom Pool zurück. Wir sitzen im Wohnwagen und überlegen, was wir heute noch machen. Lorena und Samuel spielen (die meiste Zeit friedlich) Duplo am Boden. Gegen 17:00 entscheiden wir uns für einen Ausflug nach Serravalle Pistoiese, weil wir im Falle eines Gewitters von dort leicht wieder zum Wohnwagen zurückfahren können. Aber wir haben Glück und es bleibt den Rest des Tages trocken. Weniger Glück haben wir jedoch in Serravalle, denn der Turm ist nicht begehbar. So verbringen wir die Zeit am Spielplatz. Um kurz vor 19:00 laufen wir zum einzigen Restaurant in Serravalle. Es öffnet dann doch erst gegen 19:15 und wir bekommen glücklicherweise einen Platz, obwohl wir nicht reserviert hatten. Wahrscheinlich war es nur italienisches Getue, dass der Chef erst einmal seine Frau fragen muss, ob sie das stemmen können, ehe er einer anderen deutschen Familie und uns die Plätze zuweist. Soooo viel ist später dann doch nicht los bzw. die Pizzeria „La Carceria“ füllt sich erst gegen 21:00. Wir essen echt super leckere Pizza (Cordula eine Pizza biancha mit Zucchini und Zucchiniblüten, Samuel und Lorena eine Pizza mit Cocktailtomaten und Pesto und ich eine mit Zucchini und Speck). Der Chef ist auch sehr redselig und kümmert sich um unser Wohlbefinden. Wir genießen den Abend und die gute Laune der Kinder und so dauert es bis nach 21:00 bis wir zahlen und gehen. Die Kinder sind um 22:00 im Bett und schlafen ca. 15 min später.

Tag 11 – Donnerstag, 25.08.2022 – Markt in Montecatini Terme

Die Kinder schlafen heute länger und sind auch nach dem Aufstehen ziemlich trödelig. Wir überlegen schon, den kurzen Ausflug zum Markt zu streichen, fahren dann aber doch um 10:40 los. Während wir über den Markt schlendern, packen die ersten Stände bereits langsam zusammen. Wir finden auch nichts, was uns gefällt, außer Obst. Der Rückweg zieht sich dann, weil Lorena ein kleines Fotoshooting mit Cordula vor einem Baum hat und Samuel nicht von einem Minibagger loszueisen. Irgendwann klappt es dann doch und Cordula wird sogar noch bei einem der letzten Stand fündig und kauft ein pinkfarbenes Kleid.

Danach fahren wir erst zum Decathlon (zweites Tarp, Sonnenbrillen, Poncho, Wasserschuhe) und dann zum Coop. Dort wird erstmal das Mittagessen nachgeholt. Es gibt ein Stück Pizza mit scharfer Salami für die Kinder, einen Salat für Cordula und ein Panino mit Schinken und Salat für mich. Im Menü mit dabei sind noch Muffin, Getränk, Espresso und zwei „Kugeln“ Eis – ein Hammerangebot, den für 24€ sind wir alle vorübergehend satt. Nach dem Einkauf bleibt noch kurz Zeit für eine Runde schwimmen bzw. springen am Pool. Samuel traut sich nämlich in den großen Pool zu springen und hat richtig Spaß dabei. Er schließt sich mit Vollgas ins Wasser: Arschbombe und Bauchplatscher im Wechsel. Lorena ist ein einziges Mal so mutig und springt ohne meine Hilfe rein, traut sich danach aber nicht noch einmal, weil sie Wasser in die Nase bekommen hat. Am Abend gibt es Brotzeit und dann gehen wir ins Bett. Wieder etwas spät, aber dafür halbwegs harmonisch.

Tag 10 – Mittwoch, 24.08.2022 – Ausflug nach La Spezia und Cinque Terre

Das Frühstück für Lorena und Samuel findet erst im Auto statt. Wir essen, während wir packen und die Kinder fertig machen. Bis wir loskommen ist es dann doch 9:20. In La Spezia kommen wir um 10:40 an und entscheiden uns nach kurzer, erfolgloser Parkplatzsuche für einen relativ teuren Parkplatz (2€/h). Von dort laufen wir knapp 500 m zur Ablegestelle und bekommen einen Schreck, wie lang die Schlange an der Kasse ist. Aber wir haben Glück und kommen noch aufs Schiff. Wir ergattern sogar noch einen Platz, zwar nicht am Fenster, aber für uns alle Vier. Mit fast 15 min Verspätung legen wir ab, steuern aber pünktlich den ersten Stopp Ponte Venere an. Wir überlegen lange, ob wir aussteigen sollen, bleiben aber (wie der Rest des Tages zeigen wird) glücklicherweise sitzen. Bei der Weiterfahrt passieren wir die schön gelegene, alte Festungsanlage.

Beim nächsten Halt, Riomaggiore, steigen wir aus. Samuel hätte eine Weiterfahrt gut getan, denn er ist müde und es wäre gerade seine Schlafenszeit. Aber der Hunger ist auch groß und so spazieren wir erst an Fischerbooten vorbei, dann durch einen Tunnel, zur „Hauptstraße“ durch Riomaggiore. Hier reihen sich Bars, Cafés, Restaurants und Frittier-Fast-Food-Läden aneinander. In einem Restaurant bekommen wir einen Platz in einem ungemütlichen Keller angeboten. Das lassen wir dann lieber und setzen uns stattdessen auf eine Bank, wo die Kinder Pommes mit Ketchup essen und Cordula und ich einen Cappuccino trinken. Samuel und Lorena ziehen die ganze Tüte weg – das war also die passende Stärkung. Jetzt haben beide genügend Energie für den Rückweg zur Anlegestelle. Wir sind dort 20 min vor der Abfahrtszeit und die Schlange führt schon für ganze Treppe hinauf. Kurze Zeit später ist die Schlange hinter uns gut doppelt so lang. Wir kommen aber ohne Probleme mit aufs Schiff und haben sogar einen Fensterplatz bzw. einen Sitzplatz am Heck. Nach einigem Hin und Her (Klobesuch) kommt Samuel zur Ruhe und schläft mit dem Kopf auf meinem Oberschenkel ein. Blöderweise erreichen wir 15 min später (beim Zwischenstopp in Manorola bleiben wir sitzen) Vernazza, den angeblich schönsten Ort der Cinque Terre. Ich trage Samuel, noch schlafend, von Bord und wir versuchen ihn am – völlig überfüllten – Strand auf ein Handtuch zu legen, aber der Versuch scheitert und er wacht auf. Also stiefeln wir hoch durch verwinkelte Gassen zum Castello, von wo wir einen schönen Ausblick über die Bucht von Vernazza und das Meer haben. 2€ pro Erwachsenem sind trotzdem viel. Weiter geht es zur Eisdiele. Das hebt die Stimmung bei den Kids, stillt aber nicht ihren Hunger. Lorena weil einen ganzen Apfel und Samuel eine Banane. Für 1,50€ können wir beide Wünsche in einem Tante-Emma-Laden erfüllen und laufen dann zurück zur Anlegestelle. Dort stellen wir uns in die völlig ungeordnete Schlange, die noch ungeordneter wird, nachdem zwei Schiffe mit anderen Zielen an- und wieder ablegen. Irgendwann regelt sich dann doch alles, unser Schiff kommt und ich besorge uns einen Platz auf dem Sonnendeck. Die Rückfahrt biete traumhaft schöne Aussichten auf die Liste und die Orte, bei denen man sich wundern muss, wie sie in die steilen Hänge gebaut wurden.

Um kurz vor 19:00 erreichen wir wieder La Spezia und machen uns auf die Suche nach einem Restaurant. Nach kurzer Suche werden wir fündig: das Kairos ist ein Volltreffer. Die Kinder essen zusammen eine Portion Nudeln mit Pesto, Cordula ein großes, lecker belegtes Weißbrot und ich einen Burger. Der Chef des Hauses ist superfreundlich und wir haben einen tollen Ausklang für diesen wunderbaren Tag. Danach laufen wir zurück zum Auto, machen die Kinder bettfertig und fahren zurück zum Campingplatz. Um kurz nach 22:00 legen wir Samuel und Lorena ins Bett und machen uns selbst auch fertig fürs Bett. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.

Tag 09 – Dienstag, 23.08.2022 – Pooltag

Lorena und Samuel sind heute im Trödelmodus. Kurz nachdem Lorena mit Cordula zum Pool geht, lege ich Samuel bereits schlafen. Der Nachmittag verläuft wie immer am Pool: bisschen essen, bisschen schwimmen, bisschen Eis essen, bisschen ins Wasser springen, sehr viel Meckerei von Lorena und Samuel. Am Abend versuchen wir die Kinder früh ins Bett zu legen, damit wir am nächsten Tag früh starten können.

Tag 08 – Montag, 22.08.2022 – Pisa und Lucca

Eigentlich hatten wir vorgehabt, heute nach La Spezia zu fahren, aber nachdem für heute eine Gewitterwahrscheinlichkeit von 40% vorhergesagt war, haben wir am Vorabend umgeplant und uns für Pisa entschieden. Wir fahren um kurz nach 10:30 los und kommen um kurz vor 11:30 in Pisa an. Dort sind einige Straßen gesperrt und nach einem kurzen Umweg ignorieren wir einfach zwei Schilder und finden einen Parkplatz in kurzer Laufdistanz zum Piazza dei Miracoli. Lorena ist wieder ziemlich stinkig, weil sie nur ein kurzes Schläfchen hatte und wir sie geweckt haben. Irgendwann nach eincremen, Pipi machen und Rucksack packen schaffen wir es dann doch loszukommen. Lorena und Samuel sind hocherfreut den Schiefen Turm zu sehen, da sie schon mehrmals das Buch von der Reisemaus in Italien gelesen haben und dort etwas über den Schiefen Turm von Pisa steht. Lorena bockt immer noch rum und Samuel will ganz nah zum Turm: er will die Reisemaus sehen. Nach einer kurzen Stärkung in Schatten des Turms machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant.

Die Suche wird allerdings von Pferdekutschen unterbrochen. Die sind so interessant, dass Lorena und Samuel gar nicht mehr davon loskommen. Nach einigen Minuten machen s die Kirschen wieder auf den Weg und wir ebenso. Wir brauchen eine Weile, bis wir um 13:20 etwas halbwegs passendes finden, verweilen dort aber auch nur kurz, denn hinter dem Schiefen Turm ziehen immer mehr dunkle Wolken auf und für 14:00 beträgt die Gewitterwahrscheinlichkeit 60%. Also stehen wir ohne gegessen zu haben wieder auf und laufen Richtung Auto. Unterwegs checken wir beim Mini-Supermarkt ein und kaufen den Kindern Apfelsaft und Sandwiches. Das ist zwar kein vollwertiges Mittagessen, müsste den größten Hunger aber stillen. Zurück am Auto gehe ich mit beiden noch Pipi machen und dann starten wir nach Lucca. Die Sandwiches kommen leider gar nicht gut an, aber Cordula verköstigt die beiden mit Snacks. Das reicht erstmal. Unterwegs nach Lucca legen wir noch einen Tankstopp ein und steuern den Stamm-Parkplatz an.

Wir haben Glück und bekommen ein Parkticket bis 19:01 geschenkt. Das müsste reichen: es ist 15:20. Kinder eincremen und los zum Spielplatz hinter der Stadtmauer. Dort bleiben wir eine ganze Weile und laufen dann straight Richtung Stadtmitte mit dem Ziel eine Gelateria zu finden. Wir werden schnell fündig und gönnen uns zwei Aperol Spritz. Für die Kinder wollen wir das Eis mitnehmen. Wir entscheiden uns dann doch anders, denn Samuel hat wohl schon auf dem Spielplatz ein großes Geschäft in seine Unterhose gesetzt und die (Aus-)Wasch-Aktion auf dem Klo kostet mich Nerven und Schweiß. Davon muss ich mich erstmal in Ruhe erholen, während die Kinder erst unsere Erdnüsse und dann ihr Eis essen.

Anschließend marschieren – äh: schleppen wir uns zum Torre Guinigi, den wir besteigen. Lorena jammert, dass sie nicht laufen kann wegen ihres Mückenstichs und Samuel ist einfach hinüber, weil er keinen Mittagsschlaf hatte. Dafür stürmt er energisch mit der Cordula auf den Turm. Lorena braucht länger, denn sie zählt die Stufen. Sie kommt mit meiner Hilfe auf 217 (220 sollten es sein), weil sie Probleme bei den Schnapszahlen hat und weil sie bei den höheren Zahlen schneller läuft als zählt. Oben freuen wir uns alle über die tolle Aussicht. Nach einigen Fotos steigen wir wieder runter und laufen zurück Richtung Auto, wobei wir auf dem Weg dorthin beim Local Food Market essen wollen.

Wir haben den Local Food Market beim Hinweg gesehen und für gut befunden. Wir sind rechtzeitig dort und es gibt noch genügend Plätze. Während Cordula bestellt und die Kinder mit ihren Malbüchern bei Laune hält, laufe ich schnell zum Auto und hol noch einen Parkschein, denn es ist bereits kurz vor 19:00. Wäre ich fünf Minuten später gekommen, hätten wir wahrscheinlich einen Strafzettel bekommen, da Kontrolleure auf dem Parkplatz unterwegs sind. Im Local Food Market essen wir Pizza und ein leckeres Tiramisu. Zurück am Auto machen wir die Kinder bettfertig und uns dann auf den Heimweg. Lorena schläft überraschenderweise nicht ein, weil sie „noch die Sterne anschauen“ will. Im Wohnwagen dauert es dann auch noch kurz bis wirklich Ruhe herrscht, aber es war ein schöner Tag, an dem wir dann doch von einem Gewitter verschont blieben.

Tag 06 – Samstag, 20.08.2022 – Pooltag

Die Kinder holen etwas Schlaf auf: es ist kurz vor 8:00 als sie zu uns ins Bett hüpfen. Nach kuscheln, Milch trinken, frühstücken und umziehen gehen wir zum Pool. Lorena bleibt dem ganzen Tag dort, Samuel macht natürlich Mittagsschlaf in „seinem“ Zelt und geht dann wieder zum Pool. Gegen 17:30 packen wir alles ein, duschen die Kinder und kochen dann. Beide schlafen heute relativ schnell ein, aber nicht so schnell wie erwartet.

Tag 5 – Samstag, 11.06.2022 – Ausflug nach Tarragona

Wir wachen um ca. 7:15 Uhr auf, weil der Nachbar die Wohnungstür ins Schloss fallen lässt und es recht hellhörig ist. Also sind wir alle wach. Wir fahren nach dem Frühstück um ca. 10 Uhr los und sind nach gut 40 Minuten in Tarragona. Wir stellen das Auto in einem Parkhaus ab und laufen los in Richtung Innenstadt. Kurz vor dem Amfiteatro kommen wir an einem kleinen Spielplatz vorbei, der eine willkommene Abwechslung für die Kinder ist. Hier machen wir eine Snack- und Pipipause.

Danach geht es weiter zum Amfiteatro: sehr schön gelegen mit dem Meer im Hintergrund. Nach ein paar Fotos ist die nächste Snackpause fällig, denn Samuel und Lorena brauchen Kraft, um zur höher gelegenen Aussichtsterrasse zu laufen und es gibt immer wieder Reibereien, wer im Buggy sitzen darf. Von dort hat man einen schönen Blick über den Hafen und das Meer. In einer Bar ein paar Meter weiter ist dann Zeit für eine ausgiebige Pause. Wir essen Croquettes, Patatas Bravas (hier sehr lecker und gut scharf – genau das Richtige für Samuel) und Baguettes. Cordula und ich gönnen uns einen Spritz. Gestärkt schlendern wir zurück zum Auto.

Wir zahlen, laden alles ein und fahren noch zum Il Corte Ingles, wo wir ein Geschenk für Aris Mama kaufen, als Dank dafür, dass wir die tolle Unterkunft mitnutzen konnten. Samuel eskaliert dort ziemlich und hätte fast ein Regal abgeräumt. Man merkt, dass ihm der Mittagsschlaf fehlt und er ziemlich übermüdet ist. Während Cordula und Lorena ein schönes Schüsselset für Aris Mama aussuchen gehe ich mit Samuel Pipi machen. Immerhin klappt das so langsam ohne Windel.

Nach dem Einkauf folgt auf dem Heimweg noch ein Einkauf beim Lidl. Lorena schläft auf dem Weg dorthin ein. Als wir sie wecken, ist sie natürlich erstmal schlecht gelaunt. Wir kaufen Wurst und Schinken als Mitbringsel für Violetta und Günther und ein paar Kleinigkeiten für uns.

Zurück in Coma-Ruga machen wir Abendessen und gehen dann ins Bett.

Tag 05 – Freitag, 19.08.2022 – am Campingplatz und Shopping

Die Kinder schlafen endlich mal länger und kommen in der Früh zu uns ins Bett. Wir frühstücken, räumen ein bisschen auf und verkrümeln uns wieder im Wohnwagen, weil es regnet bzw. gewittert. Nebenbei telefoniert Cordula mit der Versicherung und meldet den Schaden.

Während Samuels Mittagsschlaf schaut Lorena den neuen Nachbarn beim Aufbau ihres Zeltes total interessiert zu. Danach stärken wir uns und fahren zum Decathlon, um ein Sonnensegel zu kaufen. Heute läuft der Einkauf alles andere als entspannt, denn Lorena ist auf dem Hinweg im Auto kurz eingeschlafen und dementsprechend stinkig als wir sie wecken. Samuel passt seine Stimmung Lorenas an. Anschließend gehen wir noch kurz zum Coop und fahren wieder heim. Dort wird gekocht und dann geschlafen.

Tag 04 – Donnerstag, 18.08.2022 – Shopping und Besuch von AuRI und Pablo

Die Kinder sind vor 7:00 wach und sammeln damit weitere Minuten gut ihr Schlafdefizit. Wir frühstücken und brechen um kurz vor 10:00 auf zum Markt nach Montecatini Terme. Da es zu regnen beginnt wird es ein kurzer Besuch und nur Cordula kauft Käse und etwas Obst während die Kinder mit mir im Auto warten. Danach fahren wir zum Decathlon und parken auf dem Parkdeck. Wir können gerade noch die Kinder bei normalem Regen aus dem Auto rausholen, bevor die Welt untergeht. Aus dem Aufzug filme ich, wie der Sturm ein Dachfenster aufreißt und eine Abdeckung über das Parkdeck wirbelt.

Wir fahren im Aufzug nach unten, steigen aber nicht aus, weil wir sonst innerhalb kürzester Zeit komplett nass wären. Also warten wir im Aufzug. Hier kann uns zum Glück nichts passieren. Also, fast nichts. Es gibt einen Stromausfall und für ca. eine Minute geht das Licht aus. Als es wieder an geht, lässt sich die Tür über den Schalter öffnen und wir sehen, dass das Schlimmste überstanden ist. Vor dem Obi, wo der Aufzug ankommt, liegen alle Pflanzen kreuz und quer, Schilder sind umgefallen und überall liegen Blätter und stehen Pfützen. Lorena und Samuel sind total verängstigt. Wahrscheinlich verläuft der anschließende Einkauf im Decathlon deshalb so entspannt. Als wir fertig sind, muss Samuel getragen werden und Lorena wehrt sich schreiend dagegen, dass wir den Laden verlassen. Irgendwann geht es dann doch und wir gehen weiter zum Coop. Nach dem Einkauf fahren wir heim. Während der Heimfahrt wird uns angesichts der herumliegenden Blätter und Äste immer mulmiger, da die größte Verwüstung genau auf einem Streifen liegt, der zu unserem Campingplatz führt. Dort angekommen, werden wir bereits von unseren holländischen Nachbarn an der Rezeption gestoppt: „Be prepared!“ Sie bereiten uns schon auf das vor, was uns erwartet: das Vorzelt wurde vom Sturm weggerissen. Dabei wurde auch die Markise zerstört. Die Gelenkarme wurden am vorderen Querbalken abgerissen. Es sieht verheerend aus. Naja, Hauptsache uns ist nichts passiert. Blöd, dass der Urlaub erst begonnen hat und wir so lange ohne Markise und Vorzelt auskommen müssen.

Nach dem Unwetter

Lorena und Samuel sind ganz hungrig und wir müssten eigentlich aufräumen, wissen aber gar nicht, wo wir anfangen sollen. Wir räumen das Nötigste weg, „reparieren“ notdürftig die Markise und machen dann erstmal Brotzeit. Samuel liegt auch dann selber schlafen, Lorena macht ihr Kratzbuch und Cordula und ich räumen weiter auf. Nach einer Stunde Mittagsschlaf holen wir Samuel und um 16:00 kommen Ari, Aurelius und Pablo, die gerade in der Toskana Urlaub machen und einen Tagesausflug nach Lucca mit einem Stopp bei uns verbinden. Wir spazieren über den Campingplatz, räumen noch kurz etwas auf und fahren dann nach Alto. Dort schauen wir erst im die Kirche und gehen dann zum Abendessen ins Il Giardino. Wir sind kurz enttäuscht, dass wir nicht draußen sitzen können. Kurz darauf sind wir aber froh darüber, denn während wir auf die Pizza warten, zieht das nächste Gewitter über uns hinweg. Im Anschluss wollen wir noch ein Eis essen, aber unsere Lieblingseisdiele hat bereits geschlossen. Also gehen wir wieder zurück und gönnen uns im Il Giardino noch einen Nachtisch. Als wir zum Auto laufen wollen vor und donnert es schon wieder. Wir verabschieden uns von AuRI und Pablo, die durch den Regen zu ihrem Auto laufen. Lorena hat panische Angst und will um keinen Preis rausgehen. Ich trage Samuel, der sich zitternd an mich klammert, zum Auto und fahre Cordula und Lorena entgegen. Kurz darauf kommen die beiden. Cordulas erzählt, dass eine Bedienung Lorena an die Hand genommen hat, damit sie geht.

Es ist bereits 21:30 als wir daheim sind und bis beide Kinder nach diesem aufregenden Tag schlafen ist es kurz vor 22:00. Wir machen uns auch gleich fertig fürs Bett und schlafen gleich ein.

Tag 03 – Mittwoch, 17.08.2022 – Campingplatz

Die Kinder haben eigentlich zu kurz geschlafen, holen das aber bestimmt irgendwann wieder rein.

Wir frühstücken und machen uns betreut für den Pool. Um 9:45 sichern wir uns drei Liegen, die wir bis 17:30 nicht mehr hergeben. Lorena springt dem ganzen Tag am Pool herum, Samuel macht eine gute Stunde Mittagsschlaf in „seinem“ Zelt.

Am Abend essen wir Nudeln mit Pesto und lassen danach den Kindern mehr Zeit, bis wir sie uns Bett legen. Sie sind zwar wieder sehr unruhig und brauchen eine Weile, bis sie einschlafen, aber es läuft besser als die zwei Abende zuvor.

Tag 01 – Montag, 15.08.2022 – Von Senden nach Lago di Terlago

Die Kinder schlafen bis 7:45. Wenigstens machen sie halbwegs ordentlich mit und nach den letzten Handgriffen kommen wir um Punkt 10 los. Die Fahrt läuft prima und mit nur zwei kurzen Stopps zum Vignettenkauf am Allgäuer Tor und zum Tanken in Mieming kommen wir bis über den Brenner und machen erst kurz vor Bozen eine 45-minütige Pause. Es war eine gute Wahl am Feiertag zu fahren, weil uns keine LKWs aufgehalten haben. Danach fahren wir noch eine Stunde und erreichen den Campingplatz Lido Lilla am Lago di Terlago um 16:40. Cordula hatte von unterwegs angefragt, ob es noch einen freien Platz gibt. Nicht nur einen – es ist kaum etwas los und auch im Laufe des Abends füllt sich der Platz nicht merklich. Beim „Aufbau“ des Wohnwagens hilft Samuel super mit. Anschließend fangen wir mit dem Kochen am und beide Kinder sind eine top Unterstützung: Lorena bringt Butter und die Bretter mit den geschnittenen Zucchini und Tomaten, schüttet Schupfnudeln in die Pfanne, Samuel rührt und würzt. Nach dem Essen gehen Samuel und ich spülen, während Lorena und Cordula die Betten herrichten. Zähneputzen, lesen, kuscheln und um 19:40 ist Ruhe. Aber nur für 30 s. Danach ist Halligalli bis 21:30. Im Wechsel benehmen sich Lorena und Samuel daneben und Schaukeln sich immer wieder gegenseitig hoch. Das könnte eine ruhige Autofahrt morgen werden …

Tag 4 – Freitag, 10.06.2022 – Ausflug nach El Roc de Sant Gaietà

Samuels Nacht ist um kurz vor 7:00 vorbei. Lorena schläft noch ein paar Minuten länger. Direkt nach dem Frühstück brechen wir auf nach El Roc de Sant Gaietà und stellen dort das Auto nach 20-minütiger Fahrt ab. Wir laufen durch ein paar enge Gässchen ans Meer, wo Samuel beobachtet, wie Bagger und Kipplaster tonnenweise Sand abtransportieren. Er ist so begeistert, dass er ganz vergisst, dass er Pipi machen muss und keine Windel an hat. Wir duschen ihn am Strand, ziehen ihn um und laufen zu einem Café mit einem tollen Ausblick an der Spitze einer Landzunge. Nach „Cappuccino“ (Kaffee mit Sahne – wir hätten wohl besser Cafe con Leche bestellt) und Aperol Sprizz schlendern wir über Umwege zurück zum Auto und fahren wieder in die Ferienwohnung. Dort packen Ari und Aurelius ihre Sachen und verlassen uns nach einer Brotzeit. Sie gehen auf eine Hochzeit in Barcelona. Wir gehen am Nachmittag noch an den Pool, zaubern zum Abendessen aus den Resten Nudeln mit Tomatensoße und Speck und bringen die Kinder ins Bett. Nachdem Cordula und ich ins Schlafzimmer umgezogen sind, geht das heute zwar besser, aber immer noch nicht gut.

Tag 3 – Donnerstag, 09.06.2022 – Coma-ruga und Essen gehen

Die Kinder schlafen wieder bis 7:45 und sind leicht reizbar. Mehr Schlaf hätte beiden gut getan. Milch und Frühstück machen die Situation nur minimal besser. Nach dem Frühstück gehen wir noch an den Pool. Nach Samuels Mittagsschlaf laufen wir nach XXX, um dort zu essen. Nach kurzer Wartezeit bekommen wir einen Platz, warten dort aber eine ganze Weile, bis wir die Bestellung aufgeben können und das Essen kommt. Dafür sind die Patatas bravas, die Croquetas, das Brot mit Tomate und vor allem die Paella rizo negra sehr lecker. Das Warten hat sich gelohnt. Nach dem Essen laufen wir noch ins Zentrum für ein Eis. Der Rückweg danach zieht sich, weil Lorena und Samuel lauffaul sind und wir nur einen Buggy haben. Gegen 19:00 sind wir wieder zurück und beginnen, die Kinder ins Bett zu bringen. Mit Samuel ist es wieder schwer und es dauert bis wir den Tag bei einer Flasche Weißwein und Meeresrauschen ausklingen lassen.

Tag 2 – Mittwoch, 08.06.2022 – Coma-ruga

DIe Kinder schlafen für ihre Verhältnisse zwar lang (7:45) aber insgesamt natürlich zu kurz. Samuel ist dementsprechend launisch. Lorena hat zwar auch ihre Stimmungsschwankungen, aber in einem erträglichen Ausmaß. Wir frühstücken gemütlich und gehen dann runter zum Pool, während Aurelius arbeitet. Das Wetter ist etwas wolkig, aber warm. Lorena und Samuel haben sehr viel Spaß am und im Wasser und spielen relativ friedlich. Richtig „lustig“ wird es, als Samuel seinen Stinker in die Badehose setzt und die braune Masse die Innenhose verlässt. Wir waschen ihn und den Boden ordentlich ab und legen ihn gegen 13:15 zum Mittagschlaf hin. Gut eine Stunde später wecken wir ihn, damit wir uns zusammen für den Strand stärken können. Lorena hat in der Zwischenzeit mit Cordula am Pool gespielt. Nachdem Samuel etwas eskaliert, gehe ich mit ihm voraus zum Mini-Spielplatz (2 Wippen und eine kleine Rutsche) in der Anlage, um ihn aus der Situation rauszunehmen. Doch auch dort folgt er nicht, provoziert und ist aggressiv. Man merkt, dass er deutlich mehr Schlaf bräuchte. Kurz darauf gehen wir zusammen mit Lorena und Cordula runter zum Strand. Im Sand kann er sich richtig austoben. Beide haben Spaß an den Wellen, die am Strand auslaufen, trauen sich aber nicht ins Wasser. Samuel wird trotzdem komplett nass, als er beim rennen stolpert und sich der Länge nach auf den Bauch ins Wasser legt. Lorena lässt sich von Lorena und mir ein Stück mit reinnehmen, hat aber mehr als Respekt vor den Wellen. Sie baut lieber eine Sandburg, bei der ich ihr helfe. Kurze Zeit später kommt Ari und dann noch Aurelius mit Pablo. Es ist schon nach 18:00, als wir die knapp 100 m zurück zur Ferienwohnung laufen. Zum Abendessen gibt es wieder leckere spanische Brotzeit.

Samuel geht heute nur minimal besser ins Bett, aber leider wieder viel zu spät. Lorena schläft besser ein. Irgendwann ist dann aber auch für uns wieder Zeit für Wein mit Meeresrauschen (und Zugrauschen).

Tag 1 – Dienstag, 07.06.2022 – Von Senden nach Coma-ruga

Wenn man ab Stuttgart fliegt, regnet es.

So beginnt auch dieser Tag. Als wir um 10:15 loskommen, hat es jedoch aufgehört. Kurz vor dem Stuttgarter Flughafen gibt es zwei Baustellen, die uns etwas Zeit kosten, aber wir kommen fast pünktlich bei unserem Parkhaus mit Shuttle-Service an. Wir werden freundlich empfangen, stellen das Auto im Parkhaus ab und werden zum Terminal gefahren. Dort gehen wir direkt zum Schalter und checken nach einiger Wartezeit problemlos ein, obwohl einer unserer Koffer minimal Übergewicht (21 kg anstatt 20kg) hat. Anachließend gehen wir zum Spielplatz beim McDonald’s, damit sich die Kinder vor dem Abflug noch etwas austoben können. Cordula holt währenddessen Verpflegung vom Bäcker. Nach einer kurzen Stärkung gehen wir durch den Sicherheitscheck und weiter zum Gate. Wir boarden, steigen über die Gangway ein, nehmen unsere Sitzplätze (18 AB+CD) ein und starten pünktlich und problemlos. Die Probleme beginnen ca. 5 min nach dem Start (die Anschnallzeichen sind noch an), als es plötzlich ein Geräusch gibt und es sehr laut wird im Flugzeug. Außerdem vibriert die ganze Maschine und die grünen Notausstiegzeichen gehen an. Es klingt so, als hätte der Pilot bei vollem Tempo einfach mal das Fahrwerk ausgefahren. Alle im Flugezug sind leicht beunruhigt und es herrscht eine komische Stimmung. Nach ca. 20-30s ist der Spuk vorbei, aber die angespannte Stimmung hält an. Erst nach weiteren 5 min meldet sich der Pilot und erklärt in schlecht(est)em Englisch, dass etwas mit den Bremsen und dem Fahrwerk heiß geworden ist und deshalb gekühlt werden müsste und dass es der Crew gut geht und das Wetter in Barcelona gut ist. Naja, dann passt ja alles. Hauptsache das Wetter in Barcelona ist gut. Es bleibt aber das ungute Gefühl, dass es bei der Landung Probleme geben könnte. Zum Glück geht nach ein paar Ehrenrundenüber Barcelona alles gut und wir landen überpünktlich um 16:40. Dafür warten wir (wie einmal) eine halbe Ewigkeit am Gepäckband. Samuel ist außer Rand und Band, Lorena eher in freudiger Erwartung auf den Urlaub. Aber auch ihre Stimmung kippt etwas, nachdem wir nicht zur Autovermietung finden. Wir irren nach draußen, um dann festzustellen, dass wir in Terminal 1 sind und zu Terminal 2 müssen. Also nehmen wir den Bus dorthin und irren dort weiter. Auch die Nachfrage bei der Info hilft nur bedingt weiter. Irgendwann finden wir dann doch fast vor Terminal 2C den Shuttle-Bus zur OKmobility-Autovermietung. Dort wollen sie uns natürlich noch zig Zusatzversicherungen und Schutzbriefe aufquatschen und so dauert es bis fast 19:00 bis wir mit unseren Seat Leon die Autovermietung verlassen und uns auf den Weg nach Süden machen.

Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Ziel: die Ferienwohnung von Aris Mama in Cama-ruga (https://goo.gl/maps/1KYHmJKHoqC3heNu9). Auri und Ari sind mit Pablo bereits da und haben ein tolles Abendessen vorbereitet. Bei Meeresrauschen genießen wir leckeres Brot, Schinken, Muscheln, Käase, Gazpacho, Chorizo, … – einfach alles, was die kalte spanische Küche hergibt. Anschließend versuchen wir über eine Stunde lang vergeblich Samuel ins Bett zu bringen. Er ist völlig überdreht, aggressiv, laut und folgt überhaupt nicht. Irgendwann nach 23:00 klappt es dann endlich und wir können mit Auri und Ari noch in Ruhe einen Wein trinken.

Tag 5 – Dienstag, 12.04.2022 – Cordulas 37. Geburtstag

Beim Aufwachen höre ich schon den heftigen Wind. Er ist seit gestern wohl nicht weniger geworden. Aber es ist strahlender Sonnenschein. Wir sind heute eher beim Frühstücken und ich genieße ein reichhaltiges Geburtstagsfrühstück. Danach geht Lorena in den Miniclub. Heute wird Kekse backen angeboten. Kai ist mit Samuel draußen unterwegs und ich gehe von ca. 11.15 bis 12.15 ins Gym. Bin erst auf dem Laufband, dann kurz auf dem Stepper, an Geräten und abschließend nochmal Laufband. Danach gehe ich noch in die Sauna. Wir legen Samuel mittags schlafen. Dann gehen wir drei an die Poolbar. Wir stoßen erstmal mit einem Mojito an und bestellen dann Burger. Wir entspannen am Pool. Rein gehen wir heute nicht, da der Wind recht frisch ist. Später, nachdem Kai Samuel geholt hat, gehen wir an den Strand. Wieder zurück auf dem Zimmer duschen wir, machen noch ein Familienbild und gehen dann zum Abendessen. Als die Kinder im Bett sind, lassen wir den Abend in die Lobbybar ausklingen. Wir setzen uns diesmal drinnen hin und stellen das Babyphone draußen auf die Terrasse, so dass wir es sehen. Wir kommen dann noch mit anderen Leuten ins Gespräch und unterhalten uns nett. Diese Leute haben heute einen Ausflug zum Land of Legends gemacht, das halb Kaffeefahrt war. Auf jeden Fall lohnt sich so ein Ausflug nicht.

Tag 1 – Freitag, 08.04.22 – Von Senden nach Antalya

Auf dem Heimweg von der Schule nehme ich Lorena mit nach Hause. Samuel hat Cordula schon um 12 Uhr geholt. Cordula hat bereits das meiste gepackt und wir stecken nur noch Kleinigkeiten, wie z.B. Schuhe, in einen weiteren Koffer. Kurz nach 14:00 kommen wir los und geraten bereits auf der B28 durch Ulm in sehr zähflüssigen Verkehr. Auf der A8 gibt es bei starkem Regen auch noch eine Verzögerung, aber wir kommen pünktlich am Flughafen Stuttgart an. Das Auto stellen wir im Parkhaus P14 ab und laufen dann – leider auch kurz durch den Regen – zum Terminal. Beim Bäcker gibt es noch eine Stärkung, die allerdings erst im Flugzeug zum Einsatz kommt. Wir stellen Lorena McDonald’s in Aussicht, aber sie sagt, dass das nicht gesund sei. Anscheinend wurde das im Kindergarten thematisiert. Nach dem Einchecken gibt es dann aber doch noch ein paar Pommes bzw. Gitterkartoffeln beim goldenen M. Anschließend gehen wir durch die Sicherheitskontrolle und gehen zum Gate. Wir boarden mit etwas Verspätung und starten um 18:20. Lorena ist total excited. Samuel ist anfangs etwas ängstlich, ist dann aber relativ entspannt, obwohl die ersten Minuten wegen des Wetters sehr unruhig sind. Nach ca. 1,5 Stunden Flug werden alles Kinder im Flugzeug deutlich lautet und aktiver. Samuel natürlich auch. Hinzu kommt natürlich der fehlende Mittagsschlaf. 40 min im Auto sind einfach zu wenig für ihn. Trotzdem beachtlich, wie er durchhält. Nach der Landung holen wir unser Gepäck, kaufen noch schnell eine Flasche Wasser, gehen zum Schalter des Reiseveranstalters und warten dann einige Zeit am Shuttle-Bus auf weitere Mitfahrer, die dann aber gar nicht kommen. Bis wir letzten Endes am Hotel ankommen, ist es schon nach 0:00: einchecken, ab aufs Zimmer und Kinder schleunigst ins Bett bringen. Beide sind gleichzeitig überdreht und todmüde. Es ist nach 1:00 bis beide endlich schlafen. Mal sehen, wie lange …