2025-08-21 – Tag 11 – Donnerstag – Ljubljana

🌧️ Ein nasser Start in den Tag

Die Kinder sind – wie so oft – viel zu früh wach. Die Stimmung? Entsprechend mäßig. Der anhaltende Regen trägt auch nicht gerade zur Verbesserung bei. Eigentlich wollten wir früh los, um möglichst viel von der Stadt zu sehen. Doch daraus wird nichts.

Samuel möchte nicht los, weil er noch „seinen Stinker“ machen muss. Lorena hingegen findet Städte generell doof. Also zieht sich alles in die Länge. Immerhin: Wir warten einfach, bis der Regen aufhört. Um 10:30 Uhr verlassen wir schließlich den Campingplatz – besser spät als nie!

🚌 Auf in die Stadt

Mit dem Bus geht’s in die Innenstadt. Unser erster Plan: eine Rundfahrt mit der Stadtbahn. Leider ist die nächste Fahrt bereits ausgebucht. Also Planänderung! Wir buchen Tickets für 14 Uhr und machen uns auf den Weg zum „House of Illusions“ – einem Museum voller optischer Täuschungen und Mitmachstationen.

🌀 Illusionen und Wartezeiten

Vor dem Museum erwartet uns eine lange Schlange. Eine größere Gruppe hat für 12 Uhr reserviert, und es dürfen nur so viele Besucher hinein, wie auch wieder herauskommen. Anfangs geht es zügig voran, dann stockt es. Doch um Punkt 12 Uhr dürfen wir endlich hinein.

Unsere Sachen verstauen wir in der Garderobe, dann geht’s los – durch drei Stockwerke voller faszinierender Illusionen. Die Kinder haben riesigen Spaß: Es gibt Bilder, die sich bewegen, Räume, in denen man schrumpft oder wächst, und viele Stationen zum Ausprobieren.

Um 13:40 Uhr verlassen wir das Museum – gerade rechtzeitig für die Stadtbahn.

🚋 Stadtbahn im Regen

Inzwischen schüttet es wie aus Eimern. Wir sind heilfroh, dass wir in die trockene Stadtbahn einsteigen können. Pünktlich um 14 Uhr startet die Rundfahrt. Der erste Halt: oben auf der Burg – mit tollem Ausblick. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen. Danach geht es kreuz und quer durch die Stadt mit einem weiteren geplanten Stopp, an dem Cordula blitzschnell Cappuccino organisiert.

Eigentlich wollten wir beim Schokoladenmuseum aussteigen, doch der Fahrer reagiert blitzschnell auf unseren Haltewunsch und lässt uns ein Stück früher raus. Also laufen wir die letzten 300 Meter zu Fuß.

🍫 Schokolade macht alles besser

Im Schokoladenmuseum angekommen, erfahren wir: Führungen starten immer zur vollen Stunde. Es ist kurz nach 15 Uhr – also heißt es warten. Die Kinder bekommen zur Überbrückung ein Eis.

Um 16 Uhr geht’s dann endlich los. Das Museum ist liebevoll gestaltet. Es gibt viel zu sehen und zu lernen: über Kakao, Anbaugebiete, Verarbeitung und natürlich die Herstellung von Schokolade. Wir dürfen Kakaobohnen probieren, später kleine Schokoladenchips – und sogar flüssige Schokolade!

Am Ende wartet ein Raum mit einer Auswahl an ausgefallenen Sorten zum Probieren: Knoblauch-Schokolade, Basilikum, Rosmarin – und mein Favorit: Chili-Schokolade. Ein echtes Geschmackserlebnis!

🍽️ Auf der Suche nach Abendessen

Um 17 Uhr sind wir fertig mit dem Museum. Der Magen knurrt. In der Nähe finden wir jedoch kein passendes Restaurant. Also laufen wir zurück zum Fluss, wo es eine Vielzahl an Lokalen gibt.

Auf dem Weg zum Abendessen

Die Auswahl ist riesig – fast zu groß. Schließlich biegen wir in eine ruhigere Seitenstraße ab und entdecken ein gemütliches Restaurant.

Wir quetschen uns zu viert an einen Zweiertisch. Die Bedienung ist super freundlich. Samuel hat keinen Hunger (noch nicht), Lorena bestellt Pfannkuchen, und Cordula und ich gönnen uns eine slowenische Platte für zwei.

Leckeres Essen und …
… Bier im geeisten Glas.

Natürlich bekommt Samuel dann doch noch Appetit und nascht sich quer über alle Teller. Alles schmeckt hervorragend!

🚌 Heimfahrt und Höhlen-Drama

Nach dem Essen geht’s zur Bushaltestelle. Zehn Minuten später bringt uns der Bus zurück zum Campingplatz. Glück gehabt – wir sind trocken geblieben. Doch als wir aussteigen, sehen wir: Hier hat es geregnet.

Das Zubettgehen wird – wie so oft – zum kleinen Drama. Der Grund: der Aufbau der „Höhle“. Lorena und Samuel wollen sich aus den Polstern jeweils eine Höhle bauen. Lorena ist sauer, weil Samuel immer die größere bekommt. Samuel kann – mal wieder – nicht zurückstecken. Es dauert… und dauert… bis beide endlich schlafen. Um kurz vor 22 Uhr kehrt endlich Ruhe ein.

2025-06-15 – Tag 3 – Badetag am Stolzenhagener See

  • Alle schlafen bis kurz vor 8:00
  • Schnelles Frühstück
  • Abmarsch um 9:45
  • Bus um 10:11 nach Wandlitz
  • 3km Fußmarsch zum Seebad am Stolzenhagener See
  • Baden, essen, chillen bis 14:45
  • 15 min Fußmarsch zur Datsche von Majas Eltern
  • Kaffee und Kuchen bis 17:30
  • Fußmarsch zurück nach Wandlitz
  • Um kurz vor 18:00 setzt überraschend und schnell starker Regen ein
  • Kurze Pause in einer Bushaltestelle
  • In einer Regenpause laufen wir die letzten 300 m zur Bushaltestelle
  • Rückfahrt nach Bernau um 18:38
  • Zurück in Bernau um 19:20
  • Wir bringen die Kinder ins Bett und sitzen noch gemütlich bis nach 23:00 zusammen, plaudern und trinken.

2025-06-14 – Tag 2 Hussitenfest in Bernau

  • Wir sind alle zusammen gegen 7:00 wach und somit für die Kinder viel zu früh
  • Tolles Wetter
  • Frühstück
  • Die Kinder spielen im Garten und drinnen
  • Gegen 13:30 laufen wir los ins Zentrum von Bernau auf das Hussitenfest
  • Lorena und Alma meckern ziemlich Rum, weil sie laufen müssen und Samuel mit dem Rad fahren darf
  • Das Fest ist ganz toll: viele Verkleidete (wie im Mittelalter)
  • Tolle Falknerei-Show
  • Tolle Ritter -Show
  • Die Kinder machen noch an einem Ritterturnier mit und wir Eltern haben mindestens genau so viel Spaß wie die Kinder
  • Es ist wirklich sehr warm und die Kinder langsam K.O. Softeis gibt ihnen Kraft für den Rückweg.
  • Wir laufen (mit viel Gemecker von den Mädels) nach Hause und sind gegen 18:30 beim Haus.
  • Zum Abendessen wird beim Straßenfest gegrillt: Berliner-Umland-Streetlife.

2025-06-13 – Tag 1 – Von Senden nach Bernau bei Berlin

  • Olga fährt uns zum Bahnhof
  • Cordula kauft Verpflegung bei McDonald’s für die Kinder und ich Döner für uns
  • Zug fährt statt um 14:11 erst um 14:20 ab
Unser ICE
  • Wir erwischen trotzdem unseren Anschlusszug in München
  • Der „ICE-Sprinter“ fährt langsam und bleibt in Ingolstadt wegen einer technischen Panne und einem Reset für 5 Minuten stehen
  • Ankunft in Berlin mit fast 30 Minuten Verspätung
  • Weiterfahrt nach Bernau mit dem Regionalexpress
  • Letzte Fahrt mit dem Bus um kurz vor 21:00
  • Maja holt uns ab und wir laufen noch 20 Minuten zu ihrem Haus
  • Lorena soll mit Alma in einem Zimmer schlafen
  • Die Mädels verstehen sich auf Anhieb wieder gut, obwohl sie sich nicht mehr aneinander erinnern können
  • Sie plaudern noch und schlafen erst um 23:00
  • Samuel schläft schneller ein
  • Wir gehen um kurz vor 0:00 ins Bett

2024-08-10 – Tag 07 – Aix-en-Provence

Lorena und Samuel sind wieder um kurz vor bzw. nach 8.00 wach. Nachdem wir keine großen Pläne für heute haben, lassen wir es ruhig angehen. Wir frühstücken und verbringen den ganzen Vormittag vor dem Wohnwagen. Samuel malt, schneidet und klebt, Lorena rätselt. Es ist sehr entspannt. Um 13.20 brechen wir mit dem Auto auf in die Stadt. Es dauert eine Weile bis wir ein passendes Parkhaus finden. Wir spazieren fast zwei Stunden durch die belebten Gassen, die an manchen Stellen an Lucca, an anderen eher an Barcelona erinnern. Sagen wir einfach: mediterran schön.

Aix-en-Provence

Auf dem Heimweg kaufen wir in einem Supermarkt noch Wasser und Brot (und Sushi und Salami und Babymöhrchen). Um 16.30 sind wir wieder zurück am Platz und machen uns sofort fertig für den Pool. Die Kinder haben wir mächtig Spaß im Wasser und wir mit ihnen. Um 18.15 gehen wir zum Wohnwagen und machen das Abendessen. Die Kinder helfen mir beim Müll wegbringen und essen ganz ordentlich. Beide sind echt sehr süß und wollen heute direkt nebeneinander kuscheln und schlafen. Wir erlauben es ihnen und sind gespannt wie es laufen wird. Um kurz nach 21.00 ist Ruhe und wir genießen den Abend auf der Terrasse.

Tag 09 – Donnerstag, 17.08.2023 – Washington D.C.

  • Ich gehe alleine zum Frühstück, wecke jedoch beim Gehen Cordula und Lorena auf. Samuel wacht kurz darauf auf. Dann also Frühstück zusammen.
  • Fertig machen für Washington.
  • Wir laufen 800m zur Metro-Station und überlegen dort eine Weile, wie wir es mit den Tickets machen. Wir entscheiden uns für Tagestickets. Keine gute Entscheidung, wie sich später herausstellen wird.
  • Fahrt mit der Silver Line zur Haltestelle Capitol South.
  • Kurzer Spaziergang zum Capitol.
  • Am Capitol vorbei zur National Mall.
  • Kinder-Motivations-Pause mit Eis für 10 $.
  • Toilettensuche.
  • Kein Einlass im Air and Space Museum, da man pre booked timed passes braucht. Wir buchen sofort für den nächsten Tag um 15:00 Tickets.
  • Suche nach einer Bushaltestelle und einem Bus, der uns zum Weißen Haus bringt. Lange Zeit vergeblich, denn bescheuerterweise gibt es mehrere Verkehrsbetriebe und unsere Tageskarten gelten nur für den Metro-Bus. Nach einem längeren Spaziergang finden wir dann doch die Haltestelle der Linie 52, die zum Weißen Haus führt.
  • Wir laufen zum Weißen Haus und machen Fotos. Vor allem Lorena ist langsam durch. Samuel kündigt kurz danach an, dass er ein großes Geschäft machen muss, also Toilettensuche. Wir werden in einem Geschäftshaus fündig.
  • Danach: Essen bei McDonald’s. Nicht unser Favorit, aber die Kinder haben sich einen Wunsch verdient, weil sie echt viel gelaufen sind.
  • Gleich nebenan steigen wir in die Metro und fahren zurück nach Largo. Lorena schläft fast ein, erholt sich dabei aber so gut, dass sie fast den kompletten Weg von der Metro-Station zum Hotel joggt – und Samuel hinterher. Wahnsinn!
  • Bis wir im Bett sind ist es aber auch wieder nach 22:00, weil Samuel noch einen Snack einnehmen muss.