2024-08-28 – Tag 25 – Coma-ruga nach Camping Albera

Um Punkt 12.00 starten wir. Der erste Ausparkversuch misslingt, weshalb ich den Weg vor mir einfach weiterfahren. Dort stehen auch andere Wohnwägen und parkende Autos. Zweimal um die Kurve und dann Richtung Ausfahrt. Leider wird der Weg immer enger und kurviger und wir bleiben stecken, weil ich sonst das Gestänge eines Pavillons beschädigen würde. Also kuppeln wir ab und schieben den Wohnwagen ein Stück wo es sehr eng ist. Dann wieder ankuppeln und weiterfahren. Aber nur einen Meter, denn ich würde sonst eine Hecke kaputtfahren. Also wieder ankuppeln, schieben, ankuppeln weiterfahren. Dieses Mal kommen wir immerhin bis zum Supermarkt, wo ich wieder nicht um die Kurve kommen würde. Ein drittes Mal abkuppeln. Zwei Spanier helfen uns und schieben den Wohnwagen um die Kurve.  Zum letzten Mal kuppeln wir an und brausen dann ab in Richtung Norden. Hin und wieder ist es mehr Verkehr, aber zum Glück kein richtiger Stau. Um 15.00 erreichen wir Girona und parken auf einem Busparkplatz. Wir laden die Räder ab, cremen uns ein und radeln die 1,5 km bis an den Fluss, an dem die schönen bunten Häuser stehen. Dort ist der erste lohnenswerte Fotostop.

Altstadt von Girona

Dann schieben wir die Räder über eine Brücke, sperren sie an einen Fahrradständer und machen uns zu Fuß auf den Weg durch die engen und teilweise steilen Gassen. Nach einem Zick-Zack-Lauf mit meckernden Kindern erreichen wir die Stadtmauer und besteigen einen Turm, von dem aus wir einen schönen Blick auf die Stadt haben.

Panorama über Girona

Lorena und Samuel meckern jetzt nicht mehr, sondern sind unsere Stadtführer.

Stadtmauerführung mit Lorena und Samuel

Sie lotsen uns die Mauer entlang bis zur Kathedrale, die auch Drehort von „Game of Thrones“ war.

Kathedrale von Girona

Dann übernehmen wir wieder und führen die Kinder zu einer Eisdiele. Samuel ist ganz flott, Lorena zelebriert ihre eine Kugel für 4€ wieder einmal und braucht knapp 20 min bis sie fertig ist. Jetzt aber schnell zurück zum Auto, denn es ist inzwischen kurz vor 18.00 und bis zum angepeilten Campingplatz Albera, der um 19.30 schließt, haben wir noch 50 min Fahrt vor uns. Lorena und Samuel machen super mit und wir kommen um 18.15 in Girona los. Der Stopp hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zum Glück kommen wir ohne Stau durch und erreichen den etwas abgeschieden gelegenen Campingplatz kurz nach 19.00. Wir suchen uns einen Stellplatz (es ist wenig los und es gibt genügend Plätze) und während ich alles auspacke und aufbaue, geht Cordula noch kurz eine Runde schwimmen mit Lorena und Samuel. Das tut den beiden gut. Um kurz nach 20.00 kommen sie zurück und wir essen mit Einbruch der Dunkelheit. Als wir fertig sind, entdeckt Samuel sogar noch einen Satellit am klaren Nachthimmel. Im Bett liegend braucht Samuel noch kurz bis er runterkommt. Um 22.00 schlafen die Beiden.

Unser Stellplatz im Camping Albera
https://maps.app.goo.gl/bqn4PtM9ygJptPjn6

2024-08-27 – Tag 24 – Isla de Gracia nach Coma-ruga

Lorena und Samuel wachen um kurz nach 8.00 auf, kommen zu uns und hören gleich die anderen Kinder durch die offenen Fenster aus dem Haus. Selten waren sie in diesem Urlaub schneller umgezogen. Das Frühstück bestand nur aus einem Schokopudding und dann schnell ins Haus zu Santi, Clara, Maria und Pablo. Sie haben kurz zusammen gespielt, nochmal ein bisschen Müsli nachgeschoben und um 10.30 sind wir losgefahren auf den „Fischmarkt“. Auf dem Weg dorthin erzählt uns Ramon etwas über die Reisfelder und die Bewässerung. Der „Fischmarkt“ entpuppt sich dann als ein kleines Fischgeschäft oder besser: Meeresfrüchtegeschäft. Während die Kinder die Krebse, Muscheln, Tintenfische, Garnelen, … bestaunen, kauft Ramon selbige für die Paella. Auf dem Rückweg zur Isla tanken wir für 1,359 €/l. Wieder an der Villa angekommen, bereiten Albert und Ramon alles für die Paella vor und ich wechsle Samuels Reifen am Fahrrad.

Family-Cooking

Danach darf ich ein bisschen bei der Paella mithelfen. Zwiebeln, rote und grüne Paprika und Zucchini hat Carmen bereits klein geschnitten und angebraten. Außerdem hat sie 3 Liter Fischfond und Gemüsebrühe aufgekocht. Ramon und ich richten die Paella-Pfanne auf dem speziellen Gaskocher aus und braten 5 min den klein geschnittenen Tintenfisch an, der dann wieder aus der Pfanne raus zur Zwiebel-Paprika-Zuchhini-Mischung  kommt; obendrauf noch einen großen Klacks passierte Tomaten und dann zur Seite stellen. Jetzt braten wir die Garnelen/Gambas/Langusten/? an, natürlich in reichlich Öl und dann wieder zur Seite stellen.

Jetzt kommt die Gemüsemischung zusammen mit einem guten Schuss Weißwein in die Pfanne. Sobald der Weißwein rausreduziert ist, kommt der Reis mit in die Pfanne. Alles gut vermischen und mit der Fischfonbrühe ablöschen. Bei unserer schwarzen Paella kommt jetzt noch die Tinte vom Tintenfisch dazu und dann gut 10 min köcheln lassen.

Ramon gibt die Tinte zur Paella

Dann steckt man die Muscheln in den Reis und wartet noch einmal knapp 10 Minuten, bis sie sich öffnen. Für das Finale werden die Gambas und Garnelen dekorativ oben aufgelegt und dann ab auf den Teller damit.

Paella negro

Es schmeckt megalecker und auch Samuel und Lorena essen für ihre Verhältnisse eine ordentliche Portion, Lorena hauptsächlich Muscheln. Direkt nach dem Essen verabschieden sich Aurelius und Albert, weil um 15.30 ihr Kitesurf-Kurs beginnt. Wir helfen noch kurz mit beim abräumen und verabschieden uns dann auch. Es ist 16.45 als wir aufbrechen. Zwei Stunden später erreichen wir den Lidl in Coma-ruga (Cordula springt schnell alleine rein für Brot, Wein und Nachtisch). Am Camping Francàs werden wir wieder sehr freundlich begrüßt und stellen den Wohnwagen zwischen Restaurant und Rezeption ab. Cordula geht noch eine Runde ins Meer und die Kinder lassen die Krebse frei, die sie am Vormittag im Meeresfrüchtegeschäft bekommen haben.

Samuels bestaunt „seinen“ Krebs auf dem Weg in die Freiheit

Beim Abendessen ist es bereits fast ganz dunkel, was Lorena überhaupt nicht passt. Sie ist einfach ziemlich übermüdet. Um kurz vor 22.00 schlafen beide.

Unser Stellplatz im Camping Francàs
https://maps.app.goo.gl/WvrRCvuy6kCrzv4f8

2024-08-26 – Tag 23 – Coma-ruga nach Isla de Gracia

Die Kinder wachen zusammen um kurz vor 8.30 auf und sind beide noch müde. Folglich spielen sie lieber zusammen als beim Abbau mitzuhelfen. Wahrscheinlich geht es deshalb so flott. Beim Müll wegbringen ist Samuel dann dabei. Bei dieser Gelegenheit zahlen wir, fragen nach einem Platz für den kommenden Tag und lassen die Mülleimer vor der Rezeption stehen. Das bemerkt Cordula kurz bevor wir auf die Schnellstraße fahren. Also wieder zurück, Mülleimer holen und dann erst zum Lidl. Der Einkauf dort zieht sich ganz schön in die Länge. Um 14.00 sind wir fertig und fahren zum Decathlon Tarragona. Dort ist nur ein ganz kurzer Stop geplant, um für Samuels Fahrrad einen neuen Schlauch und einen neuen Reifen zu kaufen. Kaum im Laden, biegen Cordula und Lorena zu den Badeklamotten ab. Kurz darauf sind sie in der Umkleide zu finden, während Samuel und ich schon fertig sind. Okay, zugegeben, eine Sonnenbrille kommt nach kurzer Beratung noch in Papis Einkaufstasche. Zurück im Auto merken wir, dass wir jetzt ein bisschen Gas geben müssen, um rechtzeitig um 16.45 auf der Isla de Gracia zu sein. Für 17.30 ist nämlich eine Bootstour um die Insel geplant. Wir kommen ohne Zwischenfälle (und ohne Pinkelpause!) um 17.00 an. Nach der Begrüßung mit kurzer Hausführung cremen wir uns und die Kinder ein und laufen vorbei an Mandarinenbäumen zum Nachbarhaus, wo uns Aris Cousin Lucas empfängt. Da das Boot (ein Boot zum Wakeboarden/Wasserskifahren) nicht anspringt, starten wir mit etwas Verspätung und rasen dann los auf dem Ebro.

Bootstour auf dem Ebro

Dummerweise platzt auf dem Rückweg ein Auspuffrohr und wir können nur noch extrem gedrosselt heimtuckern. Wieder zurück am der Casa Marcos von Aris Familie gibt es Snacks als Vorspeise für das Abendessen. Lorena und Samuel haben viel Spaß mit Santi, Carla und Maria, den drei Kindern von Moni und Albert und natürlich mit Pablo. Wir haben Spaß, weil wir entspannen können. Carmen, Aris Mutter, bereitet unterdessen zusammen mit der Haushaltshilfe das Abendessen vor. Es gibt Gazpacho, Salat, eine  Kartoffel-Ei-Pfanne, Käse, Pan con Tomate – einfach alles typisch spanisch und einfach alles lecker. Richtung Bett gehen wir mit den Kindern erst wieder kurz vor 23.00.

Unser Stellplatz auf Isla de Gracia
https://maps.app.goo.gl/oPVcCrxYDw5RN6rRA

2024-08-25 – Tag 22 – Coma-ruga

Durch ein lautes Knarren und Knacksen werde ich um kurz nach 6.00 wach und direkt von Cordula, die schon länger wach ist, angesprochen, dass ein Sturm aufzieht. Sie hat bereits durch das WC-Fenster Handtücher abgenommen. Wir gehen raus und nehmen das Tarp ab, das bereits beim Nachbar gegen das Wohnmobil weht. Lorena ist ebenfalls.aufgewacht vom sehr starken Wind, der immer wieder unsere Markise anhebt und auf das Gestänge schlägt.

Der abziehende Sturm

Ich bleibe noch eine Weile draußen und beobachte unsere Markise und den Kampf des spanischen Nachbars mit dem Wind und der Plane über ihrem selbstgestrickten Pavillon. Bei unserer Ankunft bestand der Pavillon noch aus zwei Teleskopstangen und einer Netzplane. Das erste Upgrade auf ein stabileres Gestell und eine feste blaue Plane war nicht von Erfolg gekrönt, weshalb kurzerhand ein Pavillonüberzug machgekauft wurde. Dieser musste aber mit einer Folie und Panzertape wasserdicht gemacht werden. Als der Nachbar damit fertig war, war auch der Sturm größtenteils weitergezogen und ich bin wieder in den Wohnwagen gegangen. Samuel hat von dem ganzen Treiben zum Glück nichts mitbekommen und Lorena ist zum Glück auch wieder eingeschlafen. Um kurz nach 9.00 weckt uns Samuel. Irgendwie sind wir heute alle etwas antriebslos und so dauert es bis 11.00, bis wir mit dem Frühstück fertig sind. Wir entscheiden uns, heute nicht zu den anderen an den Pool zu gehen und einen entspannten Tag am Wohnwagen zu verbringen. Samuel, Lorena und ich leeren den Abwassertank, bringen den Müll weg und fragen an der Rezeption nach einem freien Platz für die Nacht vom 2024-08-27 auf 2024-08-28 (ist gar kein Problem, weil die Spanier wieder anfangen zu arbeiten und ganz viel frei wird). Auf dem Rückweg wollen die Kinder noch auf dem Spielplatz bleiben. Als ich bei Cordula ankomme, sagt sie mir, dass die Haag-Pijoans noch kurz vorbeikommen, um Zeit zu überbrücken. Also machen wir spontan ein Mittagessen beim Campingplatz-Italiener, das wir bis 15.30 ausdehnen.

„Unser“ Campingplatz-Italiener
Eis macht Kinder glücklich(er)

Wieder zurück am Wohnwagen bekommen wir von den Nachbarn einen Teller voll „Nudel-Paella“. Sehr lecker!

Frisch gestärkt mache ich mit Samuel die Chemie-Toilette. Danach gehen wir alle zusammen ins heute etwas unruhigere Meer. Lorena sind die Wellen nicht ganz geheuer. Samuel hat viel Spaß, aber auch etwas Respekt, nachdem ihn einmal eine Welle erwischt und durcheinanderwirbelt.

Auch Papi hat Spaß im Wasser

Nach dem Meer spielen Lorena und Samuel noch eine Weile ganz friedlich zusammen im Sand. Anschließend wird geduscht und gegessen. Statt lesen spielen wir heute zu viert Schwarzer Peter und haben alle mächtig Spaß. Um 21.30 liegen die Kinder schlafend im Bett und wir genießen das Rauschen der Brandung an unserem letzten Abend hier. Bevor wir uns Bett gehen zieht noch ein Gewitter über das Meer, das bei uns glücklicherweise nur zu ein bisschen Wind führt.

Blitzeinschlag ins Meer macht die Nacht kurzzeitig zum Tag

2024-08-24 – Tag 21 – Coma-ruga

Nachdem Lorena um 5.30 ganz selbstverständlich zu uns spaziert und meint „Es ist doch schon nach 9.00“ (da hatte sie wohl auf ihrer Kamera falsch geschaut), schlafen wir zum Glück wieder ein und wachen erst um kurz nach 9.00 wieder auf. Cordula kann leider nicht mehr schlafen, ich mit Lorena im Arm auf dem Rücken liegend schnarche. Nach dem Frühstück kommen die Kinder auf die Idee auch heute die Badeklamotten des anderen anzuziehen.

Wer ist Lorena und wer ist Samuel?
Links Samuel, rechts Lorena. 🙂

Wir laufen  wieder zu „den Anderen“ und es dauert kurz, Busse alle merken, wer wer ist. Nach einer Weile am heute ruhigeren Meer gehen wir an den Pool. Dort sind Lorena und Samuel kaum aus dem Wasser zu bekommen (außer sie nehmen Anlauf, um hineinzuspringen). Sie spielen super zu zweit.

Lorena läuft übers Wasser

Zwischendurch versucht Samuel nicht nur zu tauchen, sondern auch zu schwimmen. Irgendwann klappt es komplett ohne Hilfsmittel, dass er den Pool alleine an der schmalsten Stelle (ca. 4 m) durchschwimmt.

Samuel schwimmt!
Fast angekommen!

Er ist selber total begeistert und stolz – wie wir auch. Faszinierend, wo beide die Kraft und die Ausdauer hernehmen, denn erst gegen 15.00 essen sie von ihrem Porridge. Getrunken wird nichts und wir wundern uns schon, weshalb Samuel mehrmals aufs Klo musste. Irgendwann Frage ich ihn, was er heute schon getrunken hat. Seine Antwort! „Chlorwasser.“ Er hat regelmäßig einen ordentlichen Schluck aus dem Pool genommen, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass er kurze Zeit später über Bauchweh klagt. Also laufen wir um kurz nach 16.00 gemütlich nach Hause. Samuel wirkt sichtlich angeschlagen. Am Wohnwagen angekommen räumen wir kurz auf, weil später erst Pablo bei uns abgeliefert wird und kurz darauf Aurelius, Ari und Nicolas zu Besuch auf einen Spritz kommen.

Lorena liest den Jungs vor.

Sie bleiben bis kurz nach 19.00. Danach machen wir uns fertig für das Treffen mit meinem Cousin Günther und seiner Frau Ana. Wir gehen wieder in unserem Campingplatz-Italiener, plaudern und essen wieder lecker.

Um kurz nach 21.00 wird es kurz laut, weil eine Band auf der Terrasse ihren Soundcheck macht. Lorena ist total interessiert, was die für Musik machen werden. Wir zahlen und setzen uns ein paar Meter abseits am einen Tisch als es um 22.00 mit spanischer Musik und Flamenco. Lorena und Samuel sind gleichermaßen begeistert und müde.

Um 22.30 verabschieden wir uns und bringen die Kinder ins Bett. Um 23.00 gehen bei ihnen die Lichter aus.

2024-08-23 – Tag 20 – Coma-ruga

Der Tag beginnt wie der vorherige. Wir sind um 11.30 am Strand vor der Ferienanlage von Aris Familie. Erst kommen Auri und Ari mit Pablo und Nicolas, kurz darauf auch noch Ramon und Carola mit ihren zwei Mädchen an den Strand. Dort haben wir bis kurz nach 13.00 Spaß und gehen dann an den Pool. Lorena und Samuel schwimmen, springen, rennen, tauchen, … unermüdlich bis wir um 16.15 den Heimweg antreten. Am Wohnwagen gibt’s Melone und Cordula kümmert sich um die am Vormittag  gewaschene Wäsche. Um kurz vor 19.00 essen wir. Danach gehen wir duschen, spülen ab und bringen die Kinder ins Bett. Samuel meckert ziemlich viel, weil er noch einmal aufs Klo muss, es aber wieder einmal nicht sagt. Um kurz nach 21.00 ist dann endlich Ruhe. Denken wir bis 21.20, als Lorena aufs Klo schleicht.

2024-08-22 – Tag 19 – Coma-ruga und Roc de Sant Gaieta

Der Morgen beginnt ganz entspannt. Um kurz nach 11.00 laufen wir den Strand entlang zu Auri, Ari, Pablo und Nicolas. Eine gute Stunde schwimmen und planschen wir im und am Meer. Dann zieht es uns an den Pool. Um 15.00 laufen wir zurück zum Wohnwagen und essen ein bisschen Obst, bevor wir losradeln in den Nachbarort, wo es den sehenswerten Rock de Sant Gaieta gibt. Nach knapp 20 min und zwei ordentlichen Steigungen haben wir die 2,5 km geschafft und stellen die Räder ab.

Wir laufen ein paar Meter zum Restaurant bzw. zur Eisdiele Cal Sisquet.

Fußweg zum Roc de Sant Gaieta

Dort gibt es für die Kinder  je eine Kugel Eis und für uns einen Affogato (Espresso mit einer Kugel Eis).

Danach spazieren wir noch kurz durch die Gassen, machen ein paar Fotos und radeln dann wieder heim, wo wir um 18.30 ankommen.

Lorena macht quasi im Vorbeigehen noch bei einem der Kinder-Animationsspiele mit und um 19.30 treffen wir uns mit den Haag-Pijoans zum Abendessen am Campingplatz. Heute werden leider alle Pizzas berechnet. Es schmeckt trotzdem wieder sehr gut. Bis Lorena und Samuel schlafen ist es 22.45 und damit Lorena immer noch zu früh: „Papi, können wir nicht mal später ins Bett gehen?“ Sehr witzig.

2024-08-21 – Tag 18 – Coma-ruga

Samuel schläft bis 8.00, Lorena sogar bis 9.00. Wir laden den Vormittag ruhig angehen und sind erst um 10.30 mit dem Frühstück fertig. Anschließend gehen wir zum Lidl einkaufen und sind um kurz vor 14.00 wieder zurück. Schnell Mittagessen und dann ab ins Meer. Um 17.15 laufen wir am Strand entlang los zur Ferienanlage von Ari und sind dort bis kurz vor 19.00 am und im Pool. Wieder daheim gibt es Brotzeit und Reste von Pizza und Nudeln zum Abendessen. Um 21.00 schlafen Lorena und Samuel.

2024-08-20 – Tag 17 – Amfora Campingplatz nach Coma-ruga

Die Kinder schlafen etwa bis 8.00 und haben natürlich immer noch ein Schlafdefizit. Trotzdem helfen beide super mit beim Abbau und Zusammenpacken. Toll, wie sie manches jetzt schon ganz alleine erledigen können (Samuel leert den Abwassertank, Lorena packt heute überall mit an). Um 11.45 fahren wir los. Wir machen wieder ein paar Pinkelpausen für Lorena. Samuel schläft über eine Stunde und wacht rund 20 min vor der Ankunft auf.  Um 14.30 sind wir am Campingplatz Francàs, den Ari für uns organisiert hat. Wir können uns einen Platz raussuchen. Dazu drehen wir eine Runde auf einem kleinen Golf-Auto und  entscheiden uns für einen der Plätze ganz vorne am Meer. Vom Strand trennt uns nur ein Trampelpfad, den wir selbst nutzen, um die 20 m bis am den Strand zu laufen. Wir richten uns ein und treffen uns um 19.30 mit Aurelius, Ari, Pablo und Nicolas zum Abendessen im Restaurant am Campingplatz. Dort können wir essen und plaudern und die Kinder sich auf dem Spielplatz austoben. Das Essen ist lecker und supergünstig, weil unsere Pizzen nicht berechnet wurden. Um 22.15 sind die Kinder im Bett und schlafen beide innerhalb von 5 min ein.

https://maps.app.goo.gl/jgDCz7UascDVApcC9

2024-08-19 – Tag 16 – Amfora Campingplatz

Vor dem Frühstück fahren Lorena und Samuel ganz alleine Brot holen. Lorena bekommt Geld mit und den Auftrag, uns noch zwei süße Stückchen mitzubringen. Lorena erledigt das alles ganz selbstbewusst und ohne viele Fragen zu stellen, ganz anders als bisher, wenn sie mit etwas Unbekanntem konfrontiert war. Sie hat sich echt weiterentwickelt. Die Kinder essen dann ihr selbst gekauftes Baguette zum Frühstück. Danach gehen die Kinder zum Masken basteln und ich rasiere mir die Haare.

Als die Kinder zurückkommen, stärken wir uns ausgiebig und gehen an den Pool. Samuel hat Spaß am Tauchen und Lorena ist mit Cordula ein paar Mal rutschen, bis einer der Securitys feststellt, dass Lorena zu klein ist.

Cordula und Lorena auf dem Weg zur Rutsche
Aufwärmen nach dem Pool

Daraufhin gehe ich mit den Kindern zum Wohnwagen für eine kleinen Nachmittag-Obst-Snack und Cordula schont am Pool ihr Auge, das sehr brennt. Nach dem Snack am Wohnwagen gehen die Kinder zu den Amfi-Games und spielen mit den Animateurinnen und etlichen anderen Kindern Reise nach Jerusalem und ähnliches. Währenddessen mache ich im Fit-Park ein paar Übungen. Nach den Amfi-Games duschen wir uns, machen Brotzeit und wollen den aufgehenden Vollmond über dem Meer bestaunen. Als er bis 20.40 nicht zu sehen ist, gehen wir zur Mini-Disco: Lorena von 0 auf 100 in zwei Sekunden, Samuel braucht ein wenig Anlaufzeit, tanzt dann aber auch mir. Wie die meisten Eltern setzen wir uns an einen Tisch und gönnen uns einen Sangria bzw. Sangria Blanca Cava.

Um 21.30 ist die Sause vorbei und wir sausen ins Bett. Beide sind etwas aufgedreht, schlafen aber schnell ein, als sie im Bett liegen.

2024-08-18 – Tag 15 – Amfora Campingplatz

Lorena wacht vom Regen schon um 6.50 auf, Samuel kurz nach 7.00. Wir chillen noch bis nach 8.00 im Wohnwagen. Nach dem Frühstück gehen Cordula und Lorena um 9.30 zum Functional Training. Samuel fällt wieder einmal zu spät und nach unzähligen Aufforderungen ein, dass er dort auch hin will. Er erlebt nur die letzte Minute mit. Während Cordula noch ein paar Bahnen schwimmt hole ich mir den Kindern ein Baguette im Campingplatz-Supermarkt. Als wir an der Kasse stehen, fällt Samuel ein, dass er aufs Klo muss. Lorena sagt, dass sie mit ihm schon einmal vorausfährt und dass sie den Weg kennt. Also fahren die beiden los. Die drei Leute vor mir an der Kasse zahlen, ich zahle, fahre gemütlich heim und bin noch drei Minuten vor den Kindern am Wohnwagen, weil Lorena den Weg natürlich doch nicht gefunden hat. Sie hatte schon Schwierigkeiten vom Pool zum Supermarkt zu finden, obwohl sie dort auch schon zweimal war. Die Orientierung bereitet ihr enorme Probleme. Immerhin findet sie danach zur Pumptrack-Bahn, neben der ich ein paar Fitness-Übungen mache. Als ich fertig bin, gehen Lorena und Samuel auf den Spielplatz und ich schwimme noch ein paar Bahnen. Kurz vor 13.00 treffen wir uns alle wieder am Wohnwagen und fahren kurz danach zur Tropic Beach Bar am Strand zum Mittagessen.

Das Essen ist nichts Besonderes, aber preislich in Ordnung und die Location und das Ambiente unschlagbar. Ein kleiner Schauer zwingt uns zu einem Platzwechsel nach drinnen. Auch hier passt das Ambiente.

Anschließend machen wir noch ein paar Bilder am Strand und uns dann auf den Weg zum Pool. Wir bleiben nur ganz kurz, weil um 17.00 die Holi-Party anfängt. Wir kommen ein paar Minuten zu spät, aber immer noch rechtzeitig. Es ist ein wirklich buntes Spektakel und die Farben sind nicht nur kräftig – sie riechen auch so.

Um kurz vor 18.00 ist alles vorbei und wir gehen noch zum Pool. Auf dem Weg dorthin duschen wir uns und müssen dabei feststellen, dass die Farben doch nicht so leicht abzuwaschen sind. Am Pool bleiben wir bis 19.00, duschen direkt im Anschluss und machen Brotzeit zum Abendessen.

Abendessen

Samuel und Lorena haben richtig Hunger und zelebrieren das Essen. Bis sie im Bett sind ist es kurz nach 21.00. Da für die Nacht stürmisches Wetter vorhergesagt ist, räume ich jetzt noch auf, damit ich die Markise einrollen kann.

2024-08-17 – Tag 14 – Amfora Campingplatz

Lorena ist wieder um 7.15 wach und Samuel schläft fast bis 9.00. Cordula macht sich schnell fertig und geht zum Zumba. Ich mache die Kinder fertig und frühstücke mit ihnen. Lorena beeilt sich ganz arg und fährt dann noch alleine zu Cordula um den Rest vom Zumba zu sehen. Sie erlebt noch das abschließende Dehnen und findet es langweilig. Als Samuel fertig ist mit seinem Frühstück machen wir uns wieder bereit für die Pumptrack-Bahn. Cordula und Lorena gehen um 12.00 zur Water-Mini-Disco. Samuel und ich sind um 12.40.wieder am Wohnwagen, weiler ganz arg Hunger hat. Cordula und Lorena kommen etwas später dazu. Alle zusammen machen wir wieder eine ausgedehnte Siesta und gehen um 15.30 ans und ins Meer (die Kinder haben mächtig Spaß) und danach zum Aquadance. Wir sind voll dabei. Später wird es fast stressig, weil nach der Wassertanzerei bereits um 18.00 Karaoke auf dem Programm steht und Lorena daran interessiert ist. Also „heim“, duschen, essen. Samuel zickt extrem rum und Lorena fährt dann mit dem Rad alleine zum Karaoke. Mittlerweile findet sie immerhin den Weg zum Pool und damit auch zur Bühne. Samuel wird zum Essen verdonnert (er wollte extra frische Nudeln) und fährt dann auch noch zum Karaoke. Er kommt kurz darauf mit Lorena zurück. Samuel duscht auch noch und um 21.00 liegen beide im Bett.

2024-08-16 – Tag 13 – Amfora Campingplatz

Lorena kommt wieder um 7.15 zu uns ins Bett gehüpft, Samuel etwas später. Wir frühstücken und Cordula geht um 9.30 zum Stepaerobic. Währenddessen flicke ich Samuels Vorderreifen (den hatte er sich am Vortag an der Pumptrack-Bahn platt gefahren). Kurz nachdem Cordula vom Steppen kommt, geht sie mit Lorena zum Pool und ich mit Samuel wieder auf die Pumptrack-Bahn. Kurz nach 12.30 treffen wir uns zum Mittagessen wieder am Wohnwagen. Nach einer längeren Siesta gehen wir zum Pool. An der Rutsche blitzen Samuel und ich heute leider ab, weil die Security sofort erkennt, dass er noch nicht 1,20m ist und uns wegschickt. Nach dem Baden gehen wir schnell duschen und essen, damit wir pünktlich um 19.00 bei der Mini-Disco sind. Folglich wird es etwas später bis die Kinder schlafend im Bett liegen. Heute liest Lorena Samuel etwas vor und die beiden kuscheln zusammen. Wir sind heute raus. Das ist auch sehr

2024-08-15 – Tag 12 – Amfora Campingplatz

Lorena ist bereits um 7.15 wach, Samuel schläft bis 8.00. Während wir uns umziehen und frühstücken wollen die Kinder mal zum Pool, kurz darauf zum Spielplatz, dann zum Strand, dann wieder zum Pool, … Wir starten mit einer Fahrradtour zum Strand und bleiben beim Rückweg an der Pumptrackbahn und dem Spielplatz hängen.

Cordula wäscht und ich bleibe mit den Kindern eine ganze Weile an der Bahn bzw. beim Spielplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellen sich beide immer besser an. Als es sonniger und wärmer wird, wollen die Kinder zum Pool. Wir fahren zurück zum Wohnwagen, ziehen uns um und fahren zum Pool. Wir finden zwei Liegen unter einem Baum. Dann also ab ins Wasser. Schwimmen wird schnell langweilig. Die Rutschen sind deutlich interessanter. Die Mindestgröße von 1,20 m haben zwar beide noch nicht erreicht, aber das juckt zum Glück niemanden, obwohl die Security wirklich genau schaut. Wir verbringen eine ganze Weile mit rutschen und obwohl Samuel und Lorena schon zittern, wollen sie nicht aufhören. Kurz nachdem Cordula kommt, reicht es Lorena. Sie wärmt sich auf mir auf der Liege und Samuel schwimmt noch eine Weile mit Cordula. Irgendwann setzt auch bei ihm die Ermüdung ein und er braucht dringend etwas zu essen und zu trinken. Ab zum Wohnwagen und schwupps ist eine ganze Melone, eine Birne und ein Apfel weg. Den Großteil hat Samuel gegessen. Danach gehen wir noch einmal zur Pumptrack-Bahn, bis Samuel gegen eine Kante fährt und sein Reifen platt ist. Wir laufen zurück zum Wohnwagen. Es wird Zeit für das Abendessen. Während die Nudeln ziehen, duscht Cordula mit den Kindern. Samuel macht nach drei Tagen seinen Stinker und hat mächtig Hunger. Essen und Bettgehen zieht sich von ca. 19.00 bis 21.15. Dann beginnt der gemütliche Teil zu zweit.

2024-08-14 – Tag 11 – Carcassonne nach Amfora Campingplatz (Sant Pere Pescador)

Wir sind früh wach, räumen flott zusammen und kommen um kurz vor 11.00 los. Nach einigen Pinkelpausen, einem Stau vor der Grenze nach Spanien und viel Verkehr kurz vor dem Ziel, kommen wir um 14.15 am Amfora Campingplatz – äh: der Campingstadt – an.

Unser Stellplatz im Amfora Campingplatz

Wir checken ein, parken und warten mit dem Aufbau, weil ein Gewitter aufzieht. Gute Entscheidung. Als der Regen nachlässt, beginne ich mit dem Aufbau des neuen Privacy Rooms. Schnell kommt die Ernüchterung: ich habe wohl den falschen gekauft. Die Wände sind für Höhen zwischen 2,50 m und 2,80 m und unser Wohnwagen hat ca. 2,40 m. Würden wir die Wände richtig aufbauen, wäre die Markise vorne nur auf ca. 1,70 m Höhe. So ein Mist! Also räumen wir alles wieder zusammen und sind pünktlich vor dem nächsten Regen fertig. Mit so einem Wetter hatten wir nicht gerechnet. Wir essen heute im Wohnwagen. Noch vor 20.30 schlafen die Kinder. Sie müssten auch wirklich Nachholbedarf haben. Wir räumen noch ein bisschen auf, spülen ab und gehen auch früh ins Bett.

https://maps.app.goo.gl/KFgtv6NzgQ4JPRGo8

Tag 5 – Samstag, 11.06.2022 – Ausflug nach Tarragona

Wir wachen um ca. 7:15 Uhr auf, weil der Nachbar die Wohnungstür ins Schloss fallen lässt und es recht hellhörig ist. Also sind wir alle wach. Wir fahren nach dem Frühstück um ca. 10 Uhr los und sind nach gut 40 Minuten in Tarragona. Wir stellen das Auto in einem Parkhaus ab und laufen los in Richtung Innenstadt. Kurz vor dem Amfiteatro kommen wir an einem kleinen Spielplatz vorbei, der eine willkommene Abwechslung für die Kinder ist. Hier machen wir eine Snack- und Pipipause.

Danach geht es weiter zum Amfiteatro: sehr schön gelegen mit dem Meer im Hintergrund. Nach ein paar Fotos ist die nächste Snackpause fällig, denn Samuel und Lorena brauchen Kraft, um zur höher gelegenen Aussichtsterrasse zu laufen und es gibt immer wieder Reibereien, wer im Buggy sitzen darf. Von dort hat man einen schönen Blick über den Hafen und das Meer. In einer Bar ein paar Meter weiter ist dann Zeit für eine ausgiebige Pause. Wir essen Croquettes, Patatas Bravas (hier sehr lecker und gut scharf – genau das Richtige für Samuel) und Baguettes. Cordula und ich gönnen uns einen Spritz. Gestärkt schlendern wir zurück zum Auto.

Wir zahlen, laden alles ein und fahren noch zum Il Corte Ingles, wo wir ein Geschenk für Aris Mama kaufen, als Dank dafür, dass wir die tolle Unterkunft mitnutzen konnten. Samuel eskaliert dort ziemlich und hätte fast ein Regal abgeräumt. Man merkt, dass ihm der Mittagsschlaf fehlt und er ziemlich übermüdet ist. Während Cordula und Lorena ein schönes Schüsselset für Aris Mama aussuchen gehe ich mit Samuel Pipi machen. Immerhin klappt das so langsam ohne Windel.

Nach dem Einkauf folgt auf dem Heimweg noch ein Einkauf beim Lidl. Lorena schläft auf dem Weg dorthin ein. Als wir sie wecken, ist sie natürlich erstmal schlecht gelaunt. Wir kaufen Wurst und Schinken als Mitbringsel für Violetta und Günther und ein paar Kleinigkeiten für uns.

Zurück in Coma-Ruga machen wir Abendessen und gehen dann ins Bett.

Tag 4 – Freitag, 10.06.2022 – Ausflug nach El Roc de Sant Gaietà

Samuels Nacht ist um kurz vor 7:00 vorbei. Lorena schläft noch ein paar Minuten länger. Direkt nach dem Frühstück brechen wir auf nach El Roc de Sant Gaietà und stellen dort das Auto nach 20-minütiger Fahrt ab. Wir laufen durch ein paar enge Gässchen ans Meer, wo Samuel beobachtet, wie Bagger und Kipplaster tonnenweise Sand abtransportieren. Er ist so begeistert, dass er ganz vergisst, dass er Pipi machen muss und keine Windel an hat. Wir duschen ihn am Strand, ziehen ihn um und laufen zu einem Café mit einem tollen Ausblick an der Spitze einer Landzunge. Nach „Cappuccino“ (Kaffee mit Sahne – wir hätten wohl besser Cafe con Leche bestellt) und Aperol Sprizz schlendern wir über Umwege zurück zum Auto und fahren wieder in die Ferienwohnung. Dort packen Ari und Aurelius ihre Sachen und verlassen uns nach einer Brotzeit. Sie gehen auf eine Hochzeit in Barcelona. Wir gehen am Nachmittag noch an den Pool, zaubern zum Abendessen aus den Resten Nudeln mit Tomatensoße und Speck und bringen die Kinder ins Bett. Nachdem Cordula und ich ins Schlafzimmer umgezogen sind, geht das heute zwar besser, aber immer noch nicht gut.

Tag 3 – Donnerstag, 09.06.2022 – Coma-ruga und Essen gehen

Die Kinder schlafen wieder bis 7:45 und sind leicht reizbar. Mehr Schlaf hätte beiden gut getan. Milch und Frühstück machen die Situation nur minimal besser. Nach dem Frühstück gehen wir noch an den Pool. Nach Samuels Mittagsschlaf laufen wir nach XXX, um dort zu essen. Nach kurzer Wartezeit bekommen wir einen Platz, warten dort aber eine ganze Weile, bis wir die Bestellung aufgeben können und das Essen kommt. Dafür sind die Patatas bravas, die Croquetas, das Brot mit Tomate und vor allem die Paella rizo negra sehr lecker. Das Warten hat sich gelohnt. Nach dem Essen laufen wir noch ins Zentrum für ein Eis. Der Rückweg danach zieht sich, weil Lorena und Samuel lauffaul sind und wir nur einen Buggy haben. Gegen 19:00 sind wir wieder zurück und beginnen, die Kinder ins Bett zu bringen. Mit Samuel ist es wieder schwer und es dauert bis wir den Tag bei einer Flasche Weißwein und Meeresrauschen ausklingen lassen.

Tag 2 – Mittwoch, 08.06.2022 – Coma-ruga

DIe Kinder schlafen für ihre Verhältnisse zwar lang (7:45) aber insgesamt natürlich zu kurz. Samuel ist dementsprechend launisch. Lorena hat zwar auch ihre Stimmungsschwankungen, aber in einem erträglichen Ausmaß. Wir frühstücken gemütlich und gehen dann runter zum Pool, während Aurelius arbeitet. Das Wetter ist etwas wolkig, aber warm. Lorena und Samuel haben sehr viel Spaß am und im Wasser und spielen relativ friedlich. Richtig „lustig“ wird es, als Samuel seinen Stinker in die Badehose setzt und die braune Masse die Innenhose verlässt. Wir waschen ihn und den Boden ordentlich ab und legen ihn gegen 13:15 zum Mittagschlaf hin. Gut eine Stunde später wecken wir ihn, damit wir uns zusammen für den Strand stärken können. Lorena hat in der Zwischenzeit mit Cordula am Pool gespielt. Nachdem Samuel etwas eskaliert, gehe ich mit ihm voraus zum Mini-Spielplatz (2 Wippen und eine kleine Rutsche) in der Anlage, um ihn aus der Situation rauszunehmen. Doch auch dort folgt er nicht, provoziert und ist aggressiv. Man merkt, dass er deutlich mehr Schlaf bräuchte. Kurz darauf gehen wir zusammen mit Lorena und Cordula runter zum Strand. Im Sand kann er sich richtig austoben. Beide haben Spaß an den Wellen, die am Strand auslaufen, trauen sich aber nicht ins Wasser. Samuel wird trotzdem komplett nass, als er beim rennen stolpert und sich der Länge nach auf den Bauch ins Wasser legt. Lorena lässt sich von Lorena und mir ein Stück mit reinnehmen, hat aber mehr als Respekt vor den Wellen. Sie baut lieber eine Sandburg, bei der ich ihr helfe. Kurze Zeit später kommt Ari und dann noch Aurelius mit Pablo. Es ist schon nach 18:00, als wir die knapp 100 m zurück zur Ferienwohnung laufen. Zum Abendessen gibt es wieder leckere spanische Brotzeit.

Samuel geht heute nur minimal besser ins Bett, aber leider wieder viel zu spät. Lorena schläft besser ein. Irgendwann ist dann aber auch für uns wieder Zeit für Wein mit Meeresrauschen (und Zugrauschen).

Tag 1 – Dienstag, 07.06.2022 – Von Senden nach Coma-ruga

Wenn man ab Stuttgart fliegt, regnet es.

So beginnt auch dieser Tag. Als wir um 10:15 loskommen, hat es jedoch aufgehört. Kurz vor dem Stuttgarter Flughafen gibt es zwei Baustellen, die uns etwas Zeit kosten, aber wir kommen fast pünktlich bei unserem Parkhaus mit Shuttle-Service an. Wir werden freundlich empfangen, stellen das Auto im Parkhaus ab und werden zum Terminal gefahren. Dort gehen wir direkt zum Schalter und checken nach einiger Wartezeit problemlos ein, obwohl einer unserer Koffer minimal Übergewicht (21 kg anstatt 20kg) hat. Anachließend gehen wir zum Spielplatz beim McDonald’s, damit sich die Kinder vor dem Abflug noch etwas austoben können. Cordula holt währenddessen Verpflegung vom Bäcker. Nach einer kurzen Stärkung gehen wir durch den Sicherheitscheck und weiter zum Gate. Wir boarden, steigen über die Gangway ein, nehmen unsere Sitzplätze (18 AB+CD) ein und starten pünktlich und problemlos. Die Probleme beginnen ca. 5 min nach dem Start (die Anschnallzeichen sind noch an), als es plötzlich ein Geräusch gibt und es sehr laut wird im Flugzeug. Außerdem vibriert die ganze Maschine und die grünen Notausstiegzeichen gehen an. Es klingt so, als hätte der Pilot bei vollem Tempo einfach mal das Fahrwerk ausgefahren. Alle im Flugezug sind leicht beunruhigt und es herrscht eine komische Stimmung. Nach ca. 20-30s ist der Spuk vorbei, aber die angespannte Stimmung hält an. Erst nach weiteren 5 min meldet sich der Pilot und erklärt in schlecht(est)em Englisch, dass etwas mit den Bremsen und dem Fahrwerk heiß geworden ist und deshalb gekühlt werden müsste und dass es der Crew gut geht und das Wetter in Barcelona gut ist. Naja, dann passt ja alles. Hauptsache das Wetter in Barcelona ist gut. Es bleibt aber das ungute Gefühl, dass es bei der Landung Probleme geben könnte. Zum Glück geht nach ein paar Ehrenrundenüber Barcelona alles gut und wir landen überpünktlich um 16:40. Dafür warten wir (wie einmal) eine halbe Ewigkeit am Gepäckband. Samuel ist außer Rand und Band, Lorena eher in freudiger Erwartung auf den Urlaub. Aber auch ihre Stimmung kippt etwas, nachdem wir nicht zur Autovermietung finden. Wir irren nach draußen, um dann festzustellen, dass wir in Terminal 1 sind und zu Terminal 2 müssen. Also nehmen wir den Bus dorthin und irren dort weiter. Auch die Nachfrage bei der Info hilft nur bedingt weiter. Irgendwann finden wir dann doch fast vor Terminal 2C den Shuttle-Bus zur OKmobility-Autovermietung. Dort wollen sie uns natürlich noch zig Zusatzversicherungen und Schutzbriefe aufquatschen und so dauert es bis fast 19:00 bis wir mit unseren Seat Leon die Autovermietung verlassen und uns auf den Weg nach Süden machen.

Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Ziel: die Ferienwohnung von Aris Mama in Cama-ruga (https://goo.gl/maps/1KYHmJKHoqC3heNu9). Auri und Ari sind mit Pablo bereits da und haben ein tolles Abendessen vorbereitet. Bei Meeresrauschen genießen wir leckeres Brot, Schinken, Muscheln, Käase, Gazpacho, Chorizo, … – einfach alles, was die kalte spanische Küche hergibt. Anschließend versuchen wir über eine Stunde lang vergeblich Samuel ins Bett zu bringen. Er ist völlig überdreht, aggressiv, laut und folgt überhaupt nicht. Irgendwann nach 23:00 klappt es dann endlich und wir können mit Auri und Ari noch in Ruhe einen Wein trinken.