Um Punkt 12.00 starten wir. Der erste Ausparkversuch misslingt, weshalb ich den Weg vor mir einfach weiterfahren. Dort stehen auch andere Wohnwägen und parkende Autos. Zweimal um die Kurve und dann Richtung Ausfahrt. Leider wird der Weg immer enger und kurviger und wir bleiben stecken, weil ich sonst das Gestänge eines Pavillons beschädigen würde. Also kuppeln wir ab und schieben den Wohnwagen ein Stück wo es sehr eng ist. Dann wieder ankuppeln und weiterfahren. Aber nur einen Meter, denn ich würde sonst eine Hecke kaputtfahren. Also wieder ankuppeln, schieben, ankuppeln weiterfahren. Dieses Mal kommen wir immerhin bis zum Supermarkt, wo ich wieder nicht um die Kurve kommen würde. Ein drittes Mal abkuppeln. Zwei Spanier helfen uns und schieben den Wohnwagen um die Kurve. Zum letzten Mal kuppeln wir an und brausen dann ab in Richtung Norden. Hin und wieder ist es mehr Verkehr, aber zum Glück kein richtiger Stau. Um 15.00 erreichen wir Girona und parken auf einem Busparkplatz. Wir laden die Räder ab, cremen uns ein und radeln die 1,5 km bis an den Fluss, an dem die schönen bunten Häuser stehen. Dort ist der erste lohnenswerte Fotostop.


Dann schieben wir die Räder über eine Brücke, sperren sie an einen Fahrradständer und machen uns zu Fuß auf den Weg durch die engen und teilweise steilen Gassen. Nach einem Zick-Zack-Lauf mit meckernden Kindern erreichen wir die Stadtmauer und besteigen einen Turm, von dem aus wir einen schönen Blick auf die Stadt haben.

Lorena und Samuel meckern jetzt nicht mehr, sondern sind unsere Stadtführer.

Sie lotsen uns die Mauer entlang bis zur Kathedrale, die auch Drehort von „Game of Thrones“ war.

Dann übernehmen wir wieder und führen die Kinder zu einer Eisdiele. Samuel ist ganz flott, Lorena zelebriert ihre eine Kugel für 4€ wieder einmal und braucht knapp 20 min bis sie fertig ist. Jetzt aber schnell zurück zum Auto, denn es ist inzwischen kurz vor 18.00 und bis zum angepeilten Campingplatz Albera, der um 19.30 schließt, haben wir noch 50 min Fahrt vor uns. Lorena und Samuel machen super mit und wir kommen um 18.15 in Girona los. Der Stopp hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zum Glück kommen wir ohne Stau durch und erreichen den etwas abgeschieden gelegenen Campingplatz kurz nach 19.00. Wir suchen uns einen Stellplatz (es ist wenig los und es gibt genügend Plätze) und während ich alles auspacke und aufbaue, geht Cordula noch kurz eine Runde schwimmen mit Lorena und Samuel. Das tut den beiden gut. Um kurz nach 20.00 kommen sie zurück und wir essen mit Einbruch der Dunkelheit. Als wir fertig sind, entdeckt Samuel sogar noch einen Satellit am klaren Nachthimmel. Im Bett liegend braucht Samuel noch kurz bis er runterkommt. Um 22.00 schlafen die Beiden.











































































