Ausgerechnet heute schlafen Samuel und Lorena länger (bis nach 7:00). Wir wollen nämlich auf den Markt nach Pistoia fahren. Dementsprechend wird es erst 10:30 bis wir losfahren. In Pistoia finden wir nach kurzer Suche einen Parkplatz und laufen auf den Markt. Wir müssen uns beeilen, weil die Stände schon um 12:00/12.30 wieder abgebaut werden. Abgesehen von Weintrauben verläuft der Marktbesuch nicht besonders erfolgreich, abgesehen von einem Rock für Cordula. Das macht aber nichts, da der Bummel durch Pistoias Gassen sehr schön ist. In einem Kinderladen bekommt Lorena noch eine Leggings – sie trägt daraufhin die Tüte voller Stolz durch die Stadt – und dann kommt Lorenas weiteres Highlight des Tages: Eis. Damit sie nicht alleine essen muss, nehmen wir auch eins. Samuel bekommt eine leere Waffel und Eis von uns. Danach laufen wir zurück zum Auto und legen noch zwei Stopps ein: einen im Café Globe (zur Versorgung mit süßen Leckereien) und einen im Conad (zur Grundversorgung mit Brot, Schinken und 2 kg Parmesan). Auf der Heimfahrt machen wir noch einen Abstecher nach Serravalle Pistoiese. Endlich. Seit zwei Jahren sehen wir die Türme und reden davon und dieses Mal schaffen wir es endlich. Wir stellen das Auto ab und laufen ein bisschen im Ort herum. Erst gehen wir auf den Festungsturm, von dem aus man einen tollen Rundumblick hat. Danach gehen wir auf Umwegen zur und in die Kirche. Um 15:00 sind wir wieder am Auto und fahren zurück zum Campingplatz. Dieser Zwischenhalt hat sich wirklich gelohnt. Zurück am Wohnwagen lassen wir Lorena und Samuel noch ein Weilchen im Auto (natürlich bei geöffneten Türen und Fenstern) schlafen. Nach einer Stärkung gehen wir an den Pool. Der Rest des Tages verläuft wie gewohnt: planschen, kochen, essen, baden, schlafen, die Ruhe genießen.
Tag 07 – 17.08.2020 – Pool und Montecatini Alto

Nach dem Aufstehen und dem Frühstück gehen wir an den Pool. Lorena freut sich schon auf Greta und spielt sofort mit ihr. Samuel spielt auch mit. Da dunkle Wolken aufziehen, befestige ich unseren Privacy Room richtig.

Wir hören es donnern, aber die dunklen Wolken verziehen sich wieder. Nach Samuels Mittagsschlaf machen wir uns mit dem Kinderwagen auf den Weg nach Montecatini Alto.
Nach 20 min (wir nehmen die abkürzende „Straße“, die durch den Campingplatz führt) stehen wir vor der Gelateria und gönnen uns ein Eis. Lorena bekommt einen kleinen „Streifer“ Himbeer-Eis geschenkt.

Anschließend schlendern wir noch (wie jedes Jahr) beim Uashmama (dort, wo es das waschbare Papier gibt) vorbei. Ach nein, nicht „vorbei“: Cordula geht rein und kauft natürlich etwas. Auf dem Heimweg legen wir noch einen Stop bei einer kleinen Kirche ein und sind um 17:30 wieder zurück am Wohnwagen. Während Cordula kocht, geh ich mit den Kindern an den Pool, damit sie noch einmal Bewegung haben. Samuel powert sich beim Krabbeln und Laufen aus und Lorena verliert beim Spielen mit Greta immer mehr die Angst vor dem tiefen Wasser. Nach dem Abendessen gibt es ein großes Drama beim Duschen: Samuel will wieder nicht in die Wanne und Lorena wird für ihr Geschrei auf dem Weg mit der Dusche „bestraft“ (sie wollte auch in die Wanne). Danach schläft Lorena gleich um kurz nach 20:00 ein. Samuel braucht eine Sonderbehandlung und schläft erst kurz vor 21:00.





















