Lorena schläft durch, ist aber schon um 6.00 wach. Naja, dann stehen wir halt heute früher auf und komme nauch früher los. Noch in Kingston machen wir einen Tankstopp und sind um 10.00 „on the road again“. Den ersten Stopp legen wir um kurz nach 11.30 in Millicent ein, wo sich Lorena auf einem riesigen Spielplatz austoben kann. Samuel hat auch ein paar Minuten auf dem Bauch. Wir essen dort noch im Camper und fahren um kurz vor 14.00 weiter. In Mt Gambier machen wir einen kurzen, lohnenden Fotostopp am Blue Lake während die Kinder schlafen. Sie schlafen noch eine Weile weiter und verpassen die zwei Koalas, die gemütlich über die Straße trotten. Total süß, aber auch völlig bescheuert. Von den Quarantänebestimmungen an der Grenze zu Victoria merken wir gar nichts. Wir bemerken lediglich die neue Zeitzone: plötzlich ist es eine halbe Stunde später. Um kurz nach 17.00 erreichen wir den Big4-Campingplatz in Port Fairy. Zum Abendessen gibt es gegrillte Hähnchenschenkel mit Gemüse und Nudeln. Leider hinterlasse ich eine ziemlich Sauerei auf dem Elektrogrill, weil ich nicht – wie in Australien üblich – eine Silikongrillmatte verwende. Das Essen schmeckt trotzdem. Wir bringen die Kinder zwar halbwegs pünktlich ins Bett, aber Lorena schläft erst um kurz vor 22.00, da sie tagsüber viel im Auto geschlafen hat. Wir überdenken noch einmal unsere Routenplanung, weil wir solche wie die letzten zwei Fahrtage nicht mehrmals den Kindern zumuten können und wir schon einen Tag hinter unserer ursprünglichen Planung hinterherhinken. Wir entscheiden uns dafür, von Melbourne nach Sydney den direkten Weg zu nehmen und die südöstlichste Ecke von Australien wegzulassen. Auch angesichts der anhaltenden Feuer und des immer noch vorhandenen Hustens bei beiden Kindern brauchen wir vielleicht noch den einen oder anderen Puffertag. Um 0.00 sind wir dann auch endlich im Bett.
