Tag 07 – 16.04.2017 – Von Ennis nach Doolin (Knockaguilla Country House)

Nah am Abgrund und Irish Folk Music

Nach einer warmen Dusche – ach nein: Nach einem warmen Nieselregen genießen wir wieder ein leckeres FIB mit allem drum und dran. Wir kommen wir wie gehabt um kurz nach 10:00 los und gehen in den Ostergottesdienst in der St. Peter and Paul Cathedral. Der Gottesdienst ist nach 39min vorbei und feierliche Stimmung kommt angesichts der Leute, die 10min zu spät kommen und herumalbernder Kinder hinter uns nie auf. Der erste Halt auf der Strecke ist eine Schlossruine, die eher an eine Fabrikruine in Deutschland aus dem frühen 20. Jahrhundert erinnert. Da wir bis hierhin vom Burren Nationalpark noch nichts gesehen und heute viel Zeit haben, drehen wir eine Extrarunde, die sich wirklich lohnt.

Die von Gletschern geschliffene Landschaft sieht karg aber sehr interessant aus. Ohne größere Pause geht es dann zu den Cliffs of Moher, wo wir das Auto auf dem Großparkplatz abstellen und dafür 6€ pro Person bezahlen. Leider fängt es gerade jetzt an heftig zu regnen und wir warten gut 15min bis es wieder aufhört. Nach einem kurzen Stop im Visitor Center laufen wir an den Klippen entlang zum O’Brien’s Tower. Auch wenn die Sicht nicht gerade gut ist, der Anblick der 200m stell ins Meer abfallenden Cliffs ist es allemal.

Nach gut zwei Stunden hier fahren wir zu unserem B&B in der Nähe von Doolin. Das Knockaguilla Country House ist neu gebaut oder frisch renoviert und sehr geschmackvoll eingerichtet. Wir werden irisch unterkühlt begrüßt und relaxen erstmal zwei Stunden bis wir um 19:30 losfahren nach Doolin. Das Örtchen bietet wenig bis gar nichts, aber in einem der vier Pubs (McDermott’s) finden wir einen Platz und essen leckeres Beef Stew (Gulasch in Guinness-Sauce). Zu uns an den Tisch gesellen sich noch drei Ü55-Ladies, die in Doolin ein verlängertes Wochenende verbringen. Von der außen angeschriebenen Live-Musik bekommen wir leider nichts mit. Das ändert sich aber in McGann’s, wo wir wieder auf die drei Ladies treffen und uns zu ihnen an den Tisch direkt vor der original irischen Band setzen.

Die fidelt gut los und das Guinness schmeckt gleich noch irischer. Um 0:00 sind wir daheim und fallen müde ins Bett.

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