Die Nacht war ok, aber Schlaf fehlt uns allen noch. Cordula ist am fittesten. Bis wir aufgestanden sind und uns gerichtet haben, ist es kurz vor 12.00. Wir laufen knapp 500 m bis zur Bushaltestelle und fahren ca. 30 min bis in die Innenstadt. Dort suchen wir zuerst etwas zu essen, da wir noch nicht gefrühstückt haben. Fündig werden wir bei einem Inder in der Mall. Anschließend schlendern wir plan- und ziellos durch Adelaide. Zu verpassen gibt es ja nichts, da Adelaide keine großartigen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat – zumindest für uns nicht. Nachmittags steuern wir einen Supermarkt in der Rundle Mall an und kaufen das Nötigste für den Abend und den nächsten Tag. In der Mall ist dann eine Wickelaktion fällig, die sich zu einem Picknick ausdehnt, da die Wickelräume in Australien regelrechte Wickelwohnungen sind. Ruhe hat man trotzdem keine, denn der Fernseher zeigt einen Comicfilm in (fast) voller Lautstärke. Lorena gefällt’s logischerweise und sie isst und trinkt nebenbei mehr als sonst, was ihr wirklich guttut. Weiter geht es mit der King William Road und den Überlegungen, wie und wann wir nach Kangaroo Island kommen. Während Cordula mit Lorena wieder wickeln geht, recherchiere ich mehr oder weniger erfolgreich. Gebucht haben wir nichts, aber wir haben rausgefunden, dass die Fähren nach Kangaroo Island zu den für uns günstigen Zeiten ausgebucht sind und dass wir für die Buchung anrufen müssen. Eine Buchung über Direct Ferries erscheint uns (zum Glück) zu unzuverlässig. Um 18.30 gehen wir zu Guzman y Gomez mexikanisch essen. Sehr lecker und reichlich. Lorena schmecken vor allem die (gut gesalzenen und gewürzten) Pommes. Um 20.30 fahren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hotel. Beide Kinder schlafen auf dem Heimweg ein. Im Hotel verfrachteten wir beide ins Bett und legen uns auch hin.
Tag 02 – 27.11.2019 – Von Dubai nach Adelaide
Der Tag beginnt am Flughafen in Dubai mit schlafenden Kindern. Doch der Schlaf dauert nicht lange, da das Boarding bereits über eine Stunde vor Abflug beginnt. Denken wir zumindest. Nachdem unsere Pässe (sehr genau) und die Bordkarten kontrolliert wurden, fahren wir mit dem Aufzug eine Etage tiefer in einen abgesperrten Bereich, vor dem wieder eine (sehr oberflächliche) Sicherheitskontrolle aufgebaut ist. Wir hatten also nur eine Art Pre-Boarding und dürfen wieder Platz nehmen – mit zwei wachen, unausgeschlafenen Kindern. Zum Glück müssen wir nicht lange warten bis wir an Bord der – nach dem ersten Flug alt wirkenden – 777 gehen dürfen. Unsere Plätze 14A, 14B und 14C sind ganz toll. Anders als der Service. Die Gurtverlängerung kommt erst mit Verspätung, nach dem Babybett müssen wir fragen, es gibt wenig zu trinken und die Stewardessen sind lange nicht so freundlich wie auf dem ersten Flug. Lorena passt sich an und ist ebenfalls alles andere als freundlich und gut gelaunt. Sie ist total übermüdet, findet aber nicht so richtig in den Schlaf. Wenigstens schläft Samuel ganz ordentlich. Blöderweise gibt es auf dem Flug Turbulenzen, was bedeutet, dass Samuel aus seinem Bett und Lorena angeschnallt werden muss. Irgendwann finden wir doch noch alle in den Schlaf. Pünktlich zum Lunch wachen wir wieder auf. Dann geht alle ganz schnell: essen, packen, Landeanflug, Adelaide. Nach der Einreise warten wir nicht allzu lange auf unser Gepäck und verstauen alles auf einer Gepäckkarre. Zumindest soviel halt darauf Platz hat. Den Kinderwagen trage ich auf dem Rücken und eine müde Lorena zeitweise auf dem Arm. Wir dürfen beim Agriculture Check alles wieder herunterladen, da alle Gepäckstücke durchleuchtet werden müssen. Die nette Frau erkennt allerdings schnell unsere Lage und dass wir tatsächlich nur Nahrungsmittel in Gläschen dabei haben und quält uns nicht lange. Anschließend gehen wir raus aus dem Flughafen und lassen uns dort auf einer Bank nieder. Lorena tut ein bisschen Bewegung sichtlich gut, ich hebe Geld ab und Cordula versucht jemanden vom Adelaide Airport Hotel zu erreichen – vergeblich. Aber sie wird zurückgerufen – angeblich. Nach kurzer Warterei und Überlegerei machen wir uns auf den Weg zum Taxistand. Ganz vorne in der Taxischlange steht ein Mann mit einem Minivan, der allen Ernstes davon überzeugt ist, dass er das ganze Gepäck in sein Auto bekommt. Als Cordula sagt, wo wir hinwollen, sagt einer der Taxieinweiser plötzlich: „Family Huebner?“ Wir sind überrascht und erzählt uns, dass jemand vom Adelaide Airport Hotel hier war um uns zu holen. Der Rückruf war ihnen leider wegen der fehlenden Ländervorwahl nicht möglich. Wir sollten weiter vorne warten, dort komme dann wieder jemand vom Motel. Und tatsächlich, nach knapp 10 min warten kommt eine Frau mit einem Minibus. Wir laden ein und fahren einmal um den Flughafen zum Motel. Dort angekommen geht alles glatt. Bis wir auf dem Zimmer das Nötigste ausgepackt und die Kinder ins Bett gebracht haben, ist es kurz vor 0.00. Wir sind alle todmüde.
Tag 01 – 26.11.2019 – Von Senden über München nach Dubai
Die Nacht war kurz, sehr kurz. Wir waren erst um 3.00 im Bett. Um 7.15 klingelt der Wecker. Samuel ist ohnehin wach (nach einer unruhigen Nacht) und Lorena echt um kurz nach 7.30 auf. Bis wir im Auto sitzen ist es dann doch 9.30 und das Navi meldet sich noch einen Stau. Nach einem kurzen Stopp beim Bäcker und bei Herrn Hermes läuft es dann aber doch ganz gut. Um kurz nach 11.00 sind wir am Flughafen. Cordula steigt mit den Kindern aus und ich fahre das Auto zum Parkplatz in Schwaig (123€ für fünf Wochen). Dort läuft alles reibungslos und ich werde mit dem Shuttle-Bus direkt zu Abflugbereich C gebracht. Auch das Einchecken läuft total glatt und wir werden Kinderwagen und Kraxe problemlos und ohne Aufpreis beim Sperrgepäck los. Beim Anstehen zum Security Check treffen wir André, der beruflich nach Sofia muss und zufällig um die gleiche Zeit fliegt. Danach noch durch die Passkontrolle und dann müssen wir Lorena dringend wickeln. Wir folgen den Schildern und landen in einem stillgelegt wirkenden Bereich des Flughafens. Hier ist kein Mensch und der Wickelraum ist tip-top mit reichlich Platz, schönen Stühlen und Blick auf die Flugzeuge am Terminal. Nach der Wickelei dauert es gar nicht mehr lange und wir können ins Flugzeug. Lorena läuft ganz stolz die Gangway zum Flugzeug und steigt selber ein in den Riesenvogel. Sie hat echt Spaß und ist gut drauf, obwohl ihr der Mittagschlaf fehlt. Wir laufen endlos lange bis wir auf unseren Plätzen 81D, 81E und 81F angekommen sind. Schnell merken wir, dass das Flugzeug nicht voll wird. Hinter uns gibt es komplett leere Reihen und eine Stewardess sagt uns, dass wir die Einzigen mit Kindern am Bord sind und deshalb alles bekommen. Lorena und Samuel werden auch gut mit Spielzeug eingedeckt und noch vor dem Start werden wir fotografiert und bekommen direkt das Polaroid-Foto. Wir machen uns auf den vier Mittelsitzen breit und genießen den Flug. Schlafen funktioniert allerdings nur bei mir kurz. Lorena sagt zwar, dass sie müde ist und legt sich hin, aber in den Schlaf findet sie nicht. Sie ist trotzdem ganz gut drauf und die Stewardessen sagen ihr andauernd, wie „cute“ sie ist. Schwupp-di-wupp sind wir in Dubai. Dort werden wir komischerweise noch einmal durchleuchtet, aber nur oberflächlich. Wir laufen gemütlich zu unserem Gate und machen es uns bequem.
Tag 15 – 29.08.2019 – vom Campingplatz bis Sterzing
Wir sind alle zusammen um kurz vor 8:00 nach einer unruhigen Nacht wach
Tag 14 – 28.08.2019 – Campingplatz und Montecatini Alto
Lorena ist angesichts der wirklich heißen Nacht etwas unausgeschlafen, aber nach kurzem Gemecker ganz gut drauf. Da Samuel und Cordula auch schon wach sind, geht heute alles etwas schneller und wir marschieren (nachdem wir schon einiges aufgeräumt haben) schon um kurz nach 11:00 zum Schwimmbad. Lorena stapft durch’s knietiefe Wasser, krabbelt im Wasser und setzt sich rein. Mehr soll es nicht mehr werden diesen Urlaub. Während ihres Mittagsschlafs von 12:30-14:00 bauen wir ab und räumen um/auf bzw. kümmern uns abwechselnd um Samuel, da er etwas unruhig ist und nicht in den Schlaf zu finden scheint. Lorena ist nach dem Mittagsschlaf unerträglich bis sie die ersten Bissen Müsli im Mund hat. Schlagartig steigt ihre Laune. Wir packen weiter und fahren um 16:20 nach Montecatini Alto.

Wir kaufen Mitbringsel und lassen uns anschließend von Lorena zur Kirche führen. Cordula hat Samuel dabei die ganze Zeit in der Trage.

In der Kirche beten Cordula und Lorena.

Danach machen die Drei noch einen kurzen Rundgang um die Festungsmauer bevor wir in unsere Stammpizzeria gehen.
Die Pizza ist wieder sehr lecker und auch Lorena isst dieses Mal einiges davon.
Leider benimmt sie sich wieder einmal kurzzeitig daneben und verspielt damit ihr eigenes Belohnungs-Eis. Da sie insgesamt aber ganz ordentlich war, bekommt sie wenigstens ein paar Löffel von unserem Eis. Auf dem Weg zum Auto kaufen wir noch weitere Mitbringsel und fahren dann zum Wohnwagen. Lorena schläft heute wirklich gut ein. Sie erzählt zwar noch einige Minuten etwas, aber das große Geschrei bleibt zum Glück aus. Zum Abschluss gibt es für uns zwei Crodino und ein bisschen Arbeit: wir packen den Teppich zusammen. Im Bett sind wir um 23:00.
Tag 13 – 27.08.2019 – Campingplatz
Samuel legt wieder eine tolle Nacht hin und macht zwar nach der ersten Stillung um 6:00 etwas Ramba-Zamba, schläft dann aber wieder ein, bis er von einer nörgelnden Lorena um kurz vor 9:00 richtig geweckt wird. Lorena hat etwas unruhig geschlafen und ist dementsprechend schlecht drauf. Von der schlechten Laune ist um 11:30 am Schwimmbad nichts mehr zu sehen. Vergnügt läuft sie am Beckenrand entlang, traut sich aber kurzzeitig auch ein bisschen mehr zu als sonst, weil sie denkt, dass wir sie nicht sehen. Je größer der Abstand zu ihr, desto mehr traut sie sich. Hinzu kommt außerdem, dass sie andere Kinder beobachtet, die auch im Wasser sind. Um kurz vor 13:00 ist sie im Bett für ihren Mittagsschlaf. Samuel ist am Schwimmbad eher unruhig und schläft dann ganz gut ein. In der Mittags“pause“ baue ich den Privacy Room ab. Lorena wacht um 14:15 schweißgebadet auf. Wir essen zusammen Gnocchi und gehen dann wieder zum Schwimmbad. Samuel schläft, Cordula und ich gönnen uns einen Crodino bzw. Espresso und Lorena lassen wir einfach mal machen. Die anderen Kinder sind wieder da, Lorena beobachtet und lässt sich bisschen anspornen und als die Wasserfontänen am Pool an sind, ist sie richtig mutig und geht bis zum Bauchnabel ins Wasser – zumindest wird er nass. Damit hat sie sich das versprochene Eis verdient, das sie ganz genüsslich verspeist quasi die Verspeisung zelebriert. Sie genießt so lang(sam), dass das halbe Eis schmilzt und sie volltropft. Um kurz nach 18:00 sind wir wieder am Wohnwagen und machen ausgiebig Brotzeit. Lorena ist zwar früher im Bett, macht aber dafür umso länger Geschrei. Erst um kurz vor 21:00 ist Ruhe. Zum Glück ist Samuel bei ihrem Gezeter nicht wieder aufgewacht. Ich dusche noch, Cordula spült ab und im Bett liegen wir um 22:30.
Tag 12 – 26.08.2019 – Strandausflug nach Torre del Lago Puccini
Puh, das war eine anstrengende Nacht bzw. ein anstrengender Morgen. Lorena meldet sich um kurz vor 5:00 und will zugedeckt werden. Das Zudecken aktiviert sie allerdings und deshalb ist erstmal an Schlaf nicht zu denken. Ich lege mich zu ihr, streichel sie, erzähle ihr Geschichten,… – es hilft alles nichts, wir liegen bis nach 6:00 wach und schlafen dann immerhin bis 8:30. Allerdings habe ich nur gut 30 cm Platz und mein Kopf liegt nur halb auf dem Kissen. Nach dem Frühstück will Lorena noch auf den Spielplatz und läuft ganz alleine ohne stehenzubleiben dorthin. Währenddessen packt Cordula alles für unseren Strandausflug, zu dem wir um 12:40 aufbrechen. Um 13:35 kommen wir in Torre del Lago Puccini (5 km südlich von Viareggio) an. Nach etwas überlegen parken wir das Auto für 3€ und laden uns mit Taschen, Schirm, Strandmuschel und natürlich Kindern voll wie Packesel. Über die Straße und durch die Dünen laufen wir ca. 500m bis wir unseren Schirm in den heißen Sand stecken. Schnell die Strandmuschel aufgebaut und dann geht es mit Lorena ab ins Meer. So ist jedenfalls der Plan, aber sie hat wieder Angst, sobald bei einer Welle die Füße nass werden. Also gehen wir wieder zurück zu Cordula und Samuel, der heute sehr unruhig ist. Auch stillen beruhigt ihn nur kurz. Lorena spielt dann mit ihrem neuen Sandspielzeug und wir sind damit beschäftigt, Samuel ruhigzustellen und Lorena daran zu hindern, dass sie den feinen Sand über alle unsere Sachen und ihren Bruder verteilt. Ein entspannter Tag am Meer sieht anders aus. Trotzdem machen wir das Beste daraus und gehen total eingesandet um 16:30 zurück zum Auto. Bis wir den gröbsten Sand entfernt und alles eingepackt haben ist es 17:00. Auf dem Heimweg machen wir noch einen wirklich schnellen Einkaufsstop im Coop und sind um kurz vor 19:00 am Wohnwagen. Dort: Kinder duschen, uns duschen, Nudeln kochen, essen, Kinder ins Bett bringen. Wir sind echt fix, aber bis Lorena schläft ist es 21:40. Sie hat wieder langsam gegessen und den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Auch Samuel ist heute schwieriger in die Wanne zu legen.
Ameisen-Update: Cordulas Behandlung des Bodens mit ätherischem Öl hat Wirkung gezeigt und wir finden nur noch vereinzelt Ameisen.
Tag 11 – 25.08.2019 – Campingplatz
Samuel und Lorena schlafen wieder ganz gut: er wieder über neun Stunden, sie bis kurz vor 9:00. Die Zeit vergeht wieder total schnell und es ist 11:30 bis wir an den unteren Pool gehen. Bevor wir reingehen, muss erst einmal eine kleine Schlange (ca. 25 cm) aus dem Wasser entfernt werden. Das wird von einer netten Holländerin übernommen. Danach schnapp ich mir Lorena und nehm sie einfach mit ins Wasser. Das Geschrei ist groß und wird auch nach einer Minute kaum weniger. Diese Variante, ihr das Wasser schmackhaft zu machen, war also auch nicht so erfolgreich. Einige Zeit später probiert es Cordula noch einmal und hat ein bisschen mehr Erfolg. Für einen kurzen Moment hört Lorena auf zu schreien und beantwortet sogar kurz die Frage, was beim Mondbär der Jäger Hüttemann dabei hat (Taschenlampe). Dann wird auch Cordula das Geschrei zu viel und sie gibt mir Lorena wieder raus. Das wird schon noch werden mit dem Wasser. Um 13:00 ist Lorena im Bett und wird bereits um 13:50 vom einsetzenden Regen wieder geweckt. Dementsprechend schlecht gelaunt ist die dann auch. Es regnet noch eine Weile weiter. Cordula liest Bücher mit Lorena und ich spiele mit Samuel. Als der Regen gegen 17:00 aufhört, will ich mit Lorena ins obere Schwimmbad gehen, doch das ist ebenso wie das untere geschlossen. Also gehen wir auf den Spielplatz. Unterdessen kocht Cordula und um kurz nach 19:00 gibt’s Essen (Nudeln mit Erbsen-Feta-Tomatensoße). Wie jedes Mal isst Lorena in Zeitlupe und es wird wieder kurz vor 21:00 bis sie nach einigem Gezeter ruhig im Bett liegt. Wir genehmigen uns noch einen Nachtisch und duschen bevor wir um 22:30 ins Bett gehen.
Tag 10 – 24.08.2019 – Campingplatz und Pistoia
Was für eine Nacht: Samuel schläft 10 Stunden am Stück (20:30-6:30) und Lorena schläft bis 9:00. Es wird also später, bis der Tag so richtig beginnt. Erst um 11:40 gehen wir für eine knappe Stunde an den Pool.

Lorena geht zwar wieder nicht ins Wasser, traut sich aber zumindest am Beckenrand zu sitzen und die Füße ins Wasser zu halten.
Ihr Mittagsschlaf dauert dann wieder nur etwas mehr als eine Stunde und ist um 14:15 vorbei. Samuel ist währenddessen wach und chillt neben uns am Boden. Nach der Siesta machen wir noch Brotzeit (bzw. Lorena Brotewigkeit) und fahren um kurz vor 16:00 los nach Pistoia. Wir verfahren uns an der gleichen Stelle wie letztes Jahr und parken dann relativ zentrumsnah. Wir kurven durch die Stadt, besichtigen eine Kirche und gönnen Samuel eine Snackpause in einer Gelateria. Ok, zugegeben, wir gönnen uns und Lorena eine Eispause, bei der Samuel gestillt wird. Anschließend geht es weiter kreuz und quer durch das schöne Städtchen.
Um 18:20 suchen und finden wir eine nette und gute Pizzeria (La Nicchia sulla Sala) mit fairen Preisen. Cordula bleibt mit den Kindern dort und bestellt, während ich schnell zum Auto laufe und einen weiteren Parkschein ziehe. Lorena benimmt sich wieder dezent daneben, haut aber richtig rein bei meiner Pizza Tirolese (Speck und Gorgonzola). Die schmeckt ihr überraschenderweise besser als Cordulas Nudeln mit Chianina-Sauce (wie Bolognese, nur mit speziellem Rindfleisch). Samuel ist die ganze Zeit über total entspannt im Buggy-Aufsatz und beobachtet die vorbeigehenden Leute.


Auf dem Rückweg zum Auto kauft Cordula im Cafe du Globe ein Brot und leckeren Nachtisch (Mini-Törtchen).
Dann tanken wir noch und sind um 20:30 am Wohnwagen. Lorena denkt erstmal wieder nicht ans Schlafen, sondern springt noch bis 21:00 im Bett rum. Samuel wird zweimal gestillt, stößt gut auf und schläft dann schnell ein.
Tag 09 – 23.08.2019 – Campingplatz und Montecatini Alto
Es ist kurz vor 5:00 als mich ein heftiger Donner weckt. Ein Gewitter zieht auf. Ich gehe raus und mach alles fest. Der Wind rüttelt bedrohlich am Privacy Room. Eine Öse wird aus dem Stoff gerissen. Wieder zurück im Wohnwagen ist Lorena wach und ich lege mich zu ihr. An Schlaf ist jedoch nicht zu denken, da sie das Gewitter total spannend findet. Samuel ist ebenfalls aufgewacht – nach neun Stunden Schlaf. Während Samuel nach dem Stillen wieder gut einschläft, dauert es bei Lorena bis nach 6:00 bis ihre Augen wieder zu bleiben. Ich schlafe ebenfalls wieder ein, wache aber gegen 7:15 wieder auf, will mir kalt ist. Ich hole meine Decke und liege bis 8:15 im Halbschlaf. Da es im Wohnwagen nun kühler ist, kann Lorena besser schlafen und wacht erst um 9:40 auf. Der Schlaf tut ihr zwar gut, bringt aber den Rhythmus etwas durcheinander. Bis wir mit dem Aufsteh-und-Frühstücks-Ritual fertig sind, ist es kurz vor 12:00 und eigentlich Zeit für’s Bett. Da Lorena aber noch fit ist, geht sie mit Cordula auf den Spielplatz. Um kurz vor 13:00 ist sie im Bett, braucht aber wieder eine Weile, um zur Ruhe zu kommen. Samuel ist kurz vor ihr eingeschlafen und so haben Cordula und ich Mal wieder ein paar Minuten Zeit zu zweit. Um 14:30 machen wir die Tür auf, damit Lorena nicht wieder abends so lange fit ist. Sie wacht erst 10 min später auf, hat den Schlaf also nötig. Sie isst ein paar Löffel von ihrem Rest vom Frühstücks-Müsli und geht dann mit mir an den Pool. An Schwimmen ist allerdings nicht zu denken. Sie geht nicht einmal bis zu den Knien ins Wasser, läuft aber wieder viel und erzählt, dass sie ins „baue Nymmbad“ geht. Cordula kommt eine halbe Stunde später mit Samuel nach an den Pool. Wir bleiben aber nicht allzu lange, den gegen 16:00 zieht wieder ein Gewitter auf. Der Himmel verdunkelt sich und der Wind nimmt innerhalb weniger Minuten schlagartig zu. Am Wohnwagen angekommen bringen wir alles in Sicherheit und wundern uns dann, dass nur ein paar Tropfen Regen fallen. Lediglich ein einziger lauter Knall beweist, dass das Gewitter sehr nah ist und lässt die Kinder erschrecken. Danach wird Lorena geduscht und wir machen uns fertig zum Pizzaessen in Montecatini Alto. Wie beim letzten Mal sind wir gegen 18:30 in Alto, machen ein Familyfoto…
… und gehen in die Pizzeria il Giardino. Die Pizza ist echt lecker. Lorena isst nicht gerade viel, hatte aber vorher eine halbe Banane. Samuel chillt neben Cordula auf der Bank.

Um kurz vor 20:00 machen wir uns wieder auf den Heimweg. Lorena braucht wieder fast eine Stunde bis sie in den Schlaf findet. Hoffentlich wird das daheim besser.
Tag 08 – 22.08.2019 – Markt in Montecatini Terme und Einkaufen im coop
…und schläft bis kurz vor 5:00. So lange hat Samuel noch nie am Stück geschlafen.


Lorena wacht wieder um kurz nach 7:00 auf. Wir frühstücken und machen uns fertig für den Markt in Montecatini Terme. Anfahrt ist dann doch erst um 10:10. Auf dem Markt wird natürlich erfolgreich geshoppt. So erfolgreich, dass wir bis 12:00 dort sind und nicht mehr wie geplant zum coop zum Einkaufen fahren. Das verschieben wir auf den Nachmittag. Lorena schläft mittags wieder nur etwas mehr als eine Stunde. Sie ist zwar um 12:30 im Bett, macht aber ein riesen Geschrei, weil sie „angeblich“ Schmerzen am Rücken hat. Wir probieren es mit Creme, Salbe und Massage – mit dem Erfolg, dass sie Kacka muss und ins Töpfchen macht. Sie ist stolz auf ihr Geschäft und bewundert es. In den Schlaf findet sie erst nach 13:00 und bereits um 14:20 hören wir die ersten Geräusche. Danach ist wieder Ruhe und wir überlegen, ob wir um 14:30 die Tür aufmachen sollen, damit sie abends gut ins Bett geht. Wir geben ihr bis 14:45, gehen dann aber doch schon früher rein und sehen das Desaster: Lorena hat sich die vollgeschissene Windel ausgezogen und sitzt nun fröhlich grinsend davor bzw. mit dem Fuß darin. Daher kamen wohl ihre Rückenschmerzen. So ähnlich verhüllt sie sich auch an ersten Tag hier. Da der flüssig-schleimige Anteil im Stuhlgang wieder sehr groß ist, kontaktiert Cordula den Teledoktor der VKB. Unterdessen machen wir uns fertig um zum Einkaufen zu fahren. Der Teledoktor bestätigt unsere Vermutungen: Stress durch Klima- und Umfeldwechsel. Es ist also alles in Ordnung. Bis wir dann loskommen ist es 16:30. Beim coop lassen wir uns viel Zeit und sind erst um 19:00 wieder zurück. Nach der ausgedehnten (weil Lorena wieder in Zeitlupe gegessen hat) Brotzeit stellt sich heraus, dass Lorena mittags zu lange im Bett war. Sie braucht bis nach 21:00 bis sie zur Ruhe kommt. Danach essen wir zu zweit noch in Ruhe Brot, Schinken und Käse und gehen um kurz nach 22:00 ins Bett.
Tag 07 – 21.08.2019 – Campingplatz
Der gesamte Tag verläuft ähnlich wie der vorherige: Lorena ist früh wach, Samuel etwas unruhig, wir frühstücken, gehen vormittags für eine knappe Stunde an den Pool, Lorena macht 1:20 Mittagsschlaf, Essen, sehr lange am Pool, Essen, Bett.


Lorena traut sich wieder nicht ins Wasser und schläft abends auch wieder schlecht ein. Samuel macht zwar einen längeren Nachmittagsschlaf, hat aber nachts einiges nachzuholen. Um kurz nach 20:00 schläft er ein…
Ameisen-Update: Cordulas Citronella-Ölungen haben die Ameisen zwar nicht beseitigt, aber deutlich reduziert.
Tag 06 – 20.08.2019 – Campingplatz
Lorena hat ganz gut geschlafen, wacht aber schon um 7:10 auf. Wahrscheinlich weil Samuel unruhig war. Sein Bauch hat gedrückt, weil er nachts wieder nicht richtig aufgestoßen hat. Während Samuel nach ca. einer Stunde Gedrücke wieder einschläft, ist für Lorena die Nacht vorbei. Immerhin ist die gut gelaunt und hat nur Quatsch im Kopf (sie springt wieder von den Sofakissen auf die Matratze). Ganz gemütlich stehen wir alle auf, frühstücken, räumen auf und gehen um kurz vor 11:00 für eine Stunde an den Pool. Lorena traut sich immer noch nicht ins Wasser, hat aber richtig Spaß.
Mittagspause an unserem Platz
Nachmittags am Pool. Lorena traut sich nicht ins Wasser aber duscht 🙈
Der Mittagsschlaf dauert wieder zu kurz: von 12:10-13:20 ist auf Dauer zu wenig. Zum Glück ist sie wieder gut drauf und freut sich auf das „Nymmbad“. Wir gehen am Nachmittag wieder an den Pool. Lorena traut sich etwas mehr zu: sie hält ihre Füße ins tiefe Becken und setzt sich ins Kinderbecken. Ins Wasser geht sie allerdings nicht. Am Abend gibt es Tortellini mit Tomaten-Pilz-Soße. Lorenas Durchfall ist zum Glück wieder weg. Wir legen Lorena und Samuel wieder gleichzeitig ins Bett, aber bei Lorena dauert es wieder ewig, bis sie den Tag verarbeitet hat. Sie schläft erst nach 20:30, obwohl wir um 19:45 mit der Bettzeremonie angefangen hatten.
Tag 05 – 19.08.2019 – Markt in Monsummano Terme und Campingplatz
Samuel im Wohnwagen in die Wanne zu legen war eine sehr gute Idee. Er hat zum ersten Mal „durchgeschlafen“, d.h. mehr als sechs Stunden am Stück (21:00-3:40). Lorena und Samuel wachen dann zusammen um kurz nach 7:30 auf. Das war also echt eine gute Nacht. Nach dem Aufstehen schaffen wir es heute zum ersten Mal in diesem Urlaub, dass wir gemeinsam frühstücken.

Anschließend fahren wir los zum Markt in Monsummano Terme. Um 10:45 parken wir das Auto nach kurzer Suche in Marktnähe. Samuel schläft die ganze Zeit und Lorena ist heute etwas launisch: laufen, hüpfen, rein in den Kinderwagen, wieder raus, laufen, wieder rein in den Kinderwagen,… Wir kaufen etwas Obst und Kleider für die Frauen: natürlich richtige Schnäppchen! Der Markt ist viel größer als erwartet und schlängelt sich durch die ganze Innenstadt. Um kurz nach 12:00 sind wir wieder am Auto und machen, bevor wir heimfahren, einen Abstecher zum Conad, um etwas gegen die zunehmende Ameisenplage im Wohnwagen zu kaufen, allerdings erfolglos. Daheim angekommen dauert es eine Weile, bis wir Lorena nach viel (unnötigem) Geschrei im Bett haben. Während Lorena schläft, gönnen wir uns wieder Brot, Schinken, Käse, Tomate, Melone – sehr lecker. Unterdessen chillt Samuel neben uns auf der Isomatte. Um 14:00 meldet sich Lorena wieder. Etwas weinerlich ruft sie: „Pipi, Pipi.“ Tatsächlich ist es „Kacka“. Lorena hat leider schleimigen Durchfall und wir wechseln mehrmals die Windel bis wir gehen 15:30 zum Spielplatz laufen. Samuel schläft inzwischen. Während Lorena auf dem Spielplatz rutscht und sich auf der Federwippe einen Wespenstich holt, schwimmt Cordula ein paar (einsame, weil nix los) Bahnen im Pool. Um 16:30 reicht es Lorena und wir fahren zu Cordula an den Pool, wo ich dann auch noch ein bisschen planschen kann. Um kurz nach 17:00 beginnt das Abendprogramm, bestehend aus kochen, Lorena duschen mit Gebrüll, essen, lesen, Stuhlkontrolle und beide schlafen legen um 20:30. Dann relaxen wir noch ein bisschen mit zwei Drinks, duschen und legen um 22:30 im Bett.
Tag 04 – 18.08.2019 – Campingplatz
Während Samuel wieder einmal ganz gut schläft, ist Lorena etwas unruhig. Ihre Nacht ist um kurz nach 6:00 abrupt vorbei mit Geschrei. Wir wissen nicht, ob der verlorene Schnuller, die Helligkeit oder die zunehmende Wärme die Ursache war. Jedenfalls leg ich mich zu ihr, kann sie aber nicht mehr zum Einschlafen bewegen. In einer Art Dämmerzustand blätter ich mit ihr das große Wimmelbuch durch und versuche zu schlafen, aber sie lässt mich nicht. Naja, dann stehen wir halt um 7:15 auf. Sie will: raus, Mühssi (Müsli), Nymmbad (Schwimmbad), Bieza (Spielplatz),… – am besten alles gleichzeitig. Irgendwie kann ich sie halbwegs zufriedenstellen bis Cordula auch aufwacht. Wir frühstücken, spülen ab und geben dann zum Pool. Lorena läuft denn ganzen Weg alleine und Samuel ist unruhig in der Wanne, die ihm langsam zu eng wird.

Am Pool ist Lorena megahappy und quietscht/kreischt ganz vergnügt. Ins Wasser traut sie sich nicht so richtig. Egal, Hauptsache sie hat Spaß.


Um 12:15 gehen wir wieder zurück zum Wohnwagen und legen Lorena um 12:40 schlafen. Da Samuel auch schläft, haben wir endlich mal etwas Zeit für uns, Zeit zur typisch italienischen Mittagsbrotzeit, Zeit zum Tagebuchschreiben und Zeit zu überlegen, wie wir die Ameisen im Wohnwagen wieder loswerden. Lorena wacht um Punkt 14:00 wieder auf, ist total gut drauf und will zum Spielplatz bzw. zum Pool. Wir essen noch eine Kleinigkeit, hauen uns beide nacheinander die Köpfe am Badfenster an und gehen noch einmal für eine gute Stunde an den Pool. Lorena traut sich wieder nicht weiter als bis zu den Knien ins Wasser, macht aber dauernd große Sprüche, wo sie jetzt hingeht: „Nymmbad. Baue. Hinn.“ (= hin zum blauen Schwimmbad). Nach dem „Schwimmen“ duschen wir, richten uns her und fahren um 18:20 nach Montecatini Alto zum Pizzaessen.

Wir schlendern einmal hoch und runter und nehmen dann Platz im Casa Gaia. Lorena bekommt Stücke von unseren Pizzen, die wir mit ihrem Grillgemüse verfeinern. Samuel ist anfangs unruhig, chillt dann aber relativ zufrieden in Lorenas Aufsatz im Kinderwagen.

Nach dem Essen können wir uns einen Abstecher zur Gelateria nicht verkneifen und geben Lorena auch ein paar Löffelchen ab. Um 20:20 sind wir wieder am Wohnwagen und freuen uns schon, dass wir die Kinder heute früher ins Bett bekommen. Lorena freut sich auch über ihr und in ihrem Bett und tobt vogelwild darin rum. Sie müsste eigentlich richtig müde sein, ist aber ziemlich aufgedreht und hat mächtig Spaß daran sich von den Polstern auf die Matratze zu schmeißen – in allen Variationen. Bis sie fertig genug ist um einzuschlafen, ist es dann doch wieder 21:20. Mal sehen, wie lange sie schläft. Unterdessen hat Cordula Samuel in den Schlaf gestillt und gekuschelt und ihn dann in die Kinderwagenwanne verfrachtet, die wir seit heute am Boden platziert haben. Mal sehen wie die Nacht verläuft…
Tag 03 – 17.08.2019 – Campingplatz und einkaufen im coop
Irgendwann nach 4:00 schläft Lorena wieder, nachdem ich mich um kurz nach 1:30 zu ihr gelegt hatte und mir angehört habe, wer alles schläft: „Mama – lähft. Mauing – lähft. Berde [=Berge] – lähft. Mond – lähft. Terne [=Sterne]- lähft. …“ Komischerweise schläft Lorena dann aber nur bis 7:30 und beklagt ein Aua am Po. Gerötet ist dort allerdings nichts und so helfen auch weder Creme noch Heilwolle. Später kommt noch ein Aua am Bauch dazu. Wir schieben ihre „Probleme“ auf ihre Übermüdung, werden aber kurze Zeit später eines Besseren belehrt. Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich los zum Einkaufen, doch Lorena ist müde, will schlafen und übergibt sich dann. Ihre Windel ist auch übervoll: Durchfall. Das erklärt natürlich ihr Aua am Po und am Bauch. Danach ist sie völlig am Ende und schläft gegen 10:00 ein. Anders als erwartet, wacht sie jedoch nach gut einer Stunde auf und übergibt sich noch einmal. Schneller als erwartet müssen wir also schon Wäsche waschen, doch die Waschmaschine ist erstmal belegt. Während Cordula das Bett abzieht, bekommt Lorena von mir eine Dinkelwaffel, die sie zum Glück drin behält. Um 12:30 ist sie dann völlig am Ende und schläft bis 14:35. Perfektes Timing, den wir wollten sie ohnehin wecken. Es geht ihr sichtlich besser, sie ist wieder gut drauf und schreit nicht mehr so viel. Nach einem kurzen Snack starten wir gegen 15:45 zu unserem für Vormittag geplanten Einkauf. Zurück sind wir erst wieder nach 18:00. Es deutet sich schon an, dass wir es wieder nicht schaffen, Lorena um 20:00 ins Bett zu legen. Während Lorena und ich auf dem Spielplatz sind, kocht Cordula. Das Abendessen selbst zieht sich dann über eine Stunde in die Länge, weil einerseits Samuel unruhig ist und andererseits Lorena in Zeitlupe isst und nicht weiß was sie will. So wird es wieder kurz nach 21:00 bis sie im Bett ist. Nach kurzem Gemecker schläft sie ein. Auch Samuel schläft inzwischen und wir können in Ruhe fertig essen und uns im Bad für’s Bett fertig machen. Um 22:30 sind wir auch endlich im Bett und quetschen uns neben Samuel.
Tag 02 – 16.08.2019 – von Leifers nach Montecatini Terme
Obwohl Lorena am Vorabend so lange wach war, schläft sie nur bis kurz nach 7:00. Auch nicht schlecht, dann können wir früher weg. Denken wir zumindest. Bis wir abfahrbereit im Auto sitzen ist es dann doch kurz vor 10:00. Nach 20 min im Auto schläft Lorena ein. Samuel pennt sowieso gleich. Beide schlafen echt gut und lange, sodass wir erst um kurz vor 14:00 Pause hinter Bologna machen. Wir müssen leider auch tanken 1,59€/l) und bleiben dann fast eineinhalb Stunden. Der Rastplatz liegt an der Alternativroute zur „Diretissima“ und es ist richtig wenig los. Danach haben wir nur noch eine knappe Stunde zu fahren und kommen um 16:15 am Campingplatz Belsito an. Nach kurzer Begutachtung bleiben wir beim reservierten Stellplatz Q und parken den Wohnwagen. Während Cordula mit den Kindern auf dem Spielplatz ist, bau ich alles auf.

Leider ist es dann schon kurz nach 20:00 bis wir essen. Anschließend muss Lorena noch geduscht werden und so wird es fast 22:00 bis sie im Bett liegt. Sie ist noch eine Zeit lang unruhig, schläft aber doch recht gut ein. Um kurz nach 1:30 reicht es ihr aber mit dem Schlaf…
Tag 01 – 15.08.2019 – von daheim nach Leifers
Obwohl wir alle früh wach sind, wird es 10:50 bis wir losfahren. Das ist zwar später aus erhofft, aber immer noch früher als im Jahr davor. Kurz vor Memmingen kommen wir in den ersten kleinen Stau, den wir (wie sich später herausstellt) unnötigerweise umfahren. Zeitverlust: ca. 5 min. Ansonsten läuft die Fahrt ganz gut. Samuel verpennt die komplette Fahrt. Lorena schläft gegen 12:30 ein und wacht erst am Brenner wieder auf. Oben angekommen machen wir Pause von 15:00 bis 16:30. Lorena tobt sich dabei ein bisschen aus und ist danach fit für die Weiterfahrt.
Die Campingplatzsuche für die Zwischenübernachtung verläuft ähnlich erfolglos wie im Vorjahr. Cordula wird nach einigen Telefonaten wieder fündig beim Steiner in Leifers. Einziger Haken dabei: wir stehen auf einen normalen Parkplatz (eigentlich auf einem Weg). Das stört aber nicht besonders und wir sparen auch noch ein paar Euro. Während sich Cordula um Samuel und das Essen kümmert, geh ich mit Lorena auf den Spielplatz. Sie traut sich ganz alleine auf eine hohe Rutsche und rutscht auch noch ganz alleine runter.
Nach dem Essen machen wir die Kinder und uns fertig für’s Bett, haben aber Schwierigkeiten Lorena zum Schlafen zu bringen, da es heftig gewittert und sie die erste Nacht im Wohnwagen sehr aufregend findet. Ich lege mich zu ihr und es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis sie in den Schlaf findet.
Tag 06, 08.03.2019, von Antalya nach Hause
Der Wecker klingelt als wir nach langer Wachzeit (der volle Bauch) gerade am einschlafen sind: 6:30. Wir machen uns fertig und wecken Lorena um 7:20. Um 7:45 sind wir beim Frühstück, können aber noch gar nicht viel essen, weil wir immer noch voll vom Vorabend sind. Pünktlich um 8:35 ist unser Bus da und bringt uns nach ein paar weiteren Hotelstopps zum Flughafen. Beim Security Check ist wieder einmal mein Geldbeutel das Problem. Dieses Mal muss ich leider mein Multitool dort lassen. Ärgerlich. Im Flugzeug ist Lorena sehr quengelig, weil sie völlig übermüdet ist. Nach einigen Geschrei schläft sie dann doch in meinem Arm ein.
Tag 05, 07.03.2019, Hotel Barut Lara
Lorena wacht viel zu früh auf. Sie meldet sich schon um 7:45. Dementsprechend früh sind wir beim Frühstück. Danach gehen wir an den Strand. Während Cordula in der Sonne entspannt, gibt Lorena mit mir auf dem Spielplatz. Rutschen traut sie sich allerdings nicht. Als Lorena müde wird, gehen wir auf’s Zimmer und legen sie um 13:45 ins Bett. Sie hat offensichtlich Nachholbedarf und schläft bis 16:30. Nach dieser Pause und dem ausgelassenen Mittagessen genießen wir in der Sonne die frisch zubereiteten Crèpes mit Himbeer- und Schokosauce. Dann geht Cordula schwimmen und ich mit Lorena wieder auf den Spielplatz. Dort bleiben wir bis es um kurz vor 19:00 langsam dunkel wird und legen auf dem Rückweg zum Zimmer noch einen Stop an der Bar ein. Auf dem Zimmer bleiben wir nur kurz und gegen dann zum Abendessen, wo wir uns den Bauch beim Asiatischen Abend zu voll schlagen. Nachdem wir Lorena um 22:00 ins Bett gelegt haben, packen wir unsere Koffer und legen uns um kurz vor 0:00 ins Bett. Dass wir zu viel gegessen haben, bereuen wir nachts, als wir beide nicht schlafen können.
Tag 04, 06.03.2019, Ausflug nach Antalya
Lorena schläft heute etwas länger. Sie wird vom Klingeln des Telefons um 9:10 wach. Die Rezeption hatte angerufen und nachgefragt wegen des Ausflugs nach Antalya. Den hatten wir ja am Vorabend storniert, uns aber schon gedacht, dass das nicht klappen wird. Wir machen uns fertig, gehen frühstücken und machen uns um 12:00 auf den Weg nach Antalya, allerdings mit dem Linienbus. Die Haltestelle ist fast direkt vor dem Hotel und wir warten knapp 10 min bis der überfüllte Bus der Linie LC07 kommt. Mit zusammengeklapptem Buggy quetschen wir uns in den Bus. Lorena sitzt erst auf der Fototasche und später auf meinem Bein. Die ersten 5 min der Fahrt kommt niemand auf die Idee Cordula einen Platz anzubieten. Das haben wir auch schon freundlicher und zuvorkommender erlebt. Nach ca. 40 min Fahrt kommen wir in der Nähe der Altstadt von Antalya an. Wir heben an einem Geldautomaten „aus Versehen“ 20 Türkische Lira (TYL) an. Nachdem ich den Betrag gewählt hatte, kam die Frage, wie das Geld verrechnet werden soll. Ich habe TYL gewählt und bin davon ausgegangen, dass mir 20 € in TYL verrechnet werden. Es waren allerdings 20 TYL (umgerechnet ca. 3,50 €), die aus dem Automaten kamen. Wir auch am Ende des Tages herausstellen wird, reicht das leicht, war aber auch für Toilettengänge nötig. Wir schlendern also nach der Transaktion (mal sehen, wie hoch die Gebühren sein werden) gemütlich durch die Altstadt. Bei einem der zahllosen Händler fragt Cordula nach dem Preis für einen Tommy Hilfiger Pulli. Langer Rede, kurzer Sinn: zwei Pullis für 55 €. Ein paar Meter weiter kaufen wir etwas Süßes für Olga und ein Gewürz für Violetta. Kurz darauf können wir am Hafen an und machen erst einmal Snack-Pause für Lorena. Während sich Cordula noch ein bisschen erholt, gehe ich mit Lorena spazieren und auf einen Spielplatz. Dann fahren wir mit einem Aufzug auf eine Aussichtsplattform und machen uns gemächlich auf den Heimweg bzw. auf die Suche nach dem Bus. Kurz bevor wir die Ausstiegsstelle erreichen verpassen wir einen Bus. Der Fahrer des nächsten Busse schickt uns dann zur richtigen Einstiegsstelle. Da Lorena eingeschlafen ist, zwängen wir uns mit aufgeklapptem Buggy in den Bus. Wir auf dem Hinweg verhält sich auch jetzt kaum jemand hilfsbereit. Die nächsten ca. acht Haltestellen steh ich mit dem Buggy mitten im Weg und Cordula muss auf dem Boden sitzen. Irgendwann (kurz nach 18:00) kommen wir dann doch noch im Hotelzimmer an und gehen sofort weiter ins Schwimmbad. Der Rest des Abends verläuft wie gehabt: Duschen, Essen, Bett. Einziger Unterschied: Lorena ist total viel, erst Gemüse, dann Nudeln. Dementsprechend gut gelaunt und energiegeladen ist sie danach. Trotzdem schläft sie problemlos ein, da sie tagsüber nur die gut eine Stunde Schlaf beim Heimweg hatte.
Tag 03, 05.03.2019, Hotel Barut Lara
Lorena weckt uns nach einer für alle sehr guten Nacht um 8:45. Beim Frühstück schlafen wir uns um 10:30 den Bauch voll. Danach gehen Cordula und ich nacheinander zu unserer kostenlosen 10-minütigen Massage: Entspannung pur. Bevor wir auf’s Zimmer gehen, laufen wir bei – endlich – schönem Wetter über die weitläufige Anlage zum Strand. Direkt neben der Strandbar ist ein Spielplatz, sodass wir uns noch ein Getränk gönnen und Lorena schaukelt, klettert, lacht und Angst vor’m Rutschen hat. Irgendwann reicht es ihr und sie will ans Meer. Ich stapfe mit ihr durch den Sand und sie freut sich, als sie das Meer, die Wellen und vor allem die Steine im Sand sieht.
Wir sammeln Steine in ihrer Hosentasche und laufen zurück zu Cordula, die sich in einem Liegestuhl in der Sonne erholt. Da es mittlerweile 13:00 ist, gehen wir direkt wieder ins Restaurant. Lorena isst nicht gerade viel und schläft fast am Tisch ein. Als wir sie zum schlafen in den Buggy legen, ist sie plötzlich wieder hellwach. Wir essen fertig und legen sie zurück auf dem Zimmer gegen 14:30 ins Bett. Um 15:00 schau ich nochmal erfolglos in der Lobby nach dem FTI-Reiseleiter. Dann gönn ich mir halt einen Crèpe und einen Cold Brew Coffee. Danach geh ich wieder auf’s Zimmer und Cordula und ich relaxen bis sich Lorena um kurz nach 16:00 meldet. Wir gehen nochmal an den Strand, sind dort allerdings überrascht, dass es erstens sehr frisch und zweitens die Strandbar geschlossen ist. Lorena turnt trotzdem noch ein bisschen am Spielplatz rum. Als die Sonne langsam untergeht wird es richtig kühl und wir gehen auf’s Zimmer, wo wir uns fertig machen für’s Schwimmen. Im Schwimmbad hat Lorena wieder Angst ins Wasser zu gehen. Im Kinderbecken hat sie kurz Spaß, will aber wieder ins große Becken, obwohl sie sich dann nicht traut. Zu allem Überfluss rutscht sie einmal aus und kalt auf den Hinterkopf. Zum Glück nicht auf die Fliesen sondern auf einen Plastikrost. Um 19:30 gehen wir wieder Richtung Zimmer, wo wir uns Duschen und für’s Abendessen richten. Heute ist Seafood-Abend und es gibt lauter Leckereien aus dem Meer. Der gegrillte Lachs ist echt grandios. Lorena hat auch richtig rein, hauptsächlich Paella und Nudeln. Um kurz vor 22:00 sind wir wieder auf dem Zimmer und Lorena schläft gute 15 min später nach einigem Geplapper von selbst ein.
Tag 02, 04.03.2019, Hotel Barut Lara
Lorena weckt uns übers Babyphone um 8:45, also eigentlich viel zu früh (6:45 Senden-Time). Wir machen uns fertig und sind um 10:20 beim Frühstück. Auch das Frühstücksbuffet ist der Hammer. Wir werden gerade noch bis zum Ende um 11:00 fertig. Auf dem Rückweg zum Zimmer bleiben Lorena und ich im Kinderland und spielen dort bis 12:30. Auf dem Zimmer sind wir dann nur kurz, denn um kurz nach 13:00 machen wir uns schon wieder auf den langen Weg zum Restaurant und dem riesigen Buffet. Primär wollen wir Lorena was zu essen geben, aber wir nehmen natürlich auch den einen oder anderen Teller. Danach gehen wir wieder auf’s Zimmer und legen Lorena um kurz nach 14:00 ins Bett. Um 15:00 geh ich dann zum Meeting mit dem FTI-Reiseleiter, treffe allerdings niemand an. Also entspannen wir noch im Bett, bis sich Lorena um kurz vor 16:00 meldet. Sie bekommt eine halbe Banane, damit sie gestärkt ist für’s Schwimmen. Im Schwimmbad verhält sie sich allerdings, nach anfänglicher Freude im Kinderbecken, etwas komisch. Sie will zu Cordula ins große Schwimmbecken, weil aber wieder raus, als sie drin ist. Draußen sein will sie aber auch nicht. Ich geh mit ihr ins Wasser und sie klammert sich ganz fest an mich. So laufen wir ein paar Bahnen, entspannter wird sie jedoch nicht. Sie will noch einmal ins Kinderbecken, hat dort aber auch nur kurz Spaß und zieht mich dann wieder zum großen Becken. Wir laufen wieder und ich höre währenddessen immer wieder ein ängstliches „Nein, nein!“ Wenigstens konnte Cordula ein paar Bahnen schwimmen bevor wir uns Duschen und wieder auf’s Zimmer gehen. Da spielen wir und marschierten um kurz nach 20:00 zum Essen: endlich wieder den Bauch vollschlagen. Auf dem Rückweg machen wir einen Stop beim Entertainment-Programm und sind um 21:40 wieder auf dem Zimmer. Um 22:00 legen wir Lorena ins Bett. Sie schläft schnell ein, obwohl sie kurz davor noch einen sehr fitten Eindruck gemacht hat. Ich schreibe noch diese Zeilen hier und um kurz vor 0:00 geht dann auch mein Licht aus.
Tag 01, 03.03.2019, Senden – Antalya
Olga fährt uns um 8:25 nach Ulm. Von dort geht es mit dem Zug um 8:54 nach Stuttgart. Am S-Bahnsteig müssen wir 20 min warten bis endlich die S-Bahn zum Flughafen kommt. Zum Glück haben wir viel Zeit eingeplant und kommen immer noch rechtzeitig an Flughafen an. Wir checken ein und müssen unseren Buggy gegen einen Flughafen-Buggy tauschen. Nach einer kurzen „Resteverwertung“ (Getränke, Joghurt) gehen wir durch den Sicherheitscheck. Das ist eine längere Angelegenheit, da mein Rucksack wieder einem Sprengstoffcheck unterzogen wird und Lorenas Babygläschen beim Durchleuchten anschlagen. Danach gehen wir zum Gate und richten uns dort bequem ein, da wir noch über eine Stunde Zeit haben bis zum Boarding. Lorena schläft um 12:20 ein und wacht auf, als ich sie zum boarden um 13:20 hochnehme. Sie hatte zwar nicht viel Schlaf, ist aber trotzdem gut drauf. Auch den Start macht sie gut mit und ist im Flugzeug bis auf die letzte halbe Stunde super gelaunt. Am Ende fehlt ihr wohl die Bewegung. Der kurze Weg im Flieger auf’s Klo reichte nur zum Schaulaufen (sie winkte und grinste sie alle Leute an). Am Boden kann sie dann ein paar Meter laufen, als wir auf’s Klo gehen. Anschließend gehen wir durch die Passkontrolle und folgen nach der Bagage Claim der Horde zu den Travel Agencies, wo wir Bus 403 zugeteilt werden. Lästigerweise müssen wir noch auf andere Leute warten, die wohl im falschen Bus waren. Um 19:50 fahren wir endlich los und sind ca. 15 min später am ersten Stop, unserem Hotel Barut Lara. Die weitläufige, private Zufahrt lässt einiges erhoffen. Auch die Lobby sieht sehr edel aus. Das Zimmer haut uns dann echt um: eine richtige Zwei-Zimmer-Suite mit großer Dusche, Kinderbett und allem was man sonst noch so braucht. Wir erledigen schnell das Nötigste und gehen zum Essen. Wow! Was für ein Buffet! Obwohl es „nur“ noch bis 21:30 etwas zu essen gibt, wird noch aufgefüllt und es ist noch alles da. Bis zum Ende haben wir nicht das Gefühl, dass wir „rausgeworfen“ werden. Mit vollem Bauch gehen wir zum kurz vor 22:00 auf’s Zimmer. Bis Lorena im Bett ist, ist es kurz nach 22:30 (also 20:30 Senden-Time).
Tag 15, 30.08.2018, Markt in Montecatini Terme, einkaufen und Campingplatz Belsito
Lorena meldet sich um 4:00 und lässt sich kaum beruhigen. Irgendwann schläft sie dann doch auf meinem Fuß ein und macht sich danach breit im Bett, sodass wir keinen Platz mehr haben und schlecht bis gar nicht schlafen. Um kurz vor 8:00 ist die Nacht dann endgültig vorbei. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir um 9:45 Richtung Markt. Auf dem Weg dorthin stoppen wir im Café Giulia für je einen Cappuccino und ein süßes Stückchen für 4,40 € – typisch italienisch. Dann geht es über einen Stopp beim Markt weiter zum coop.fi, wo wir Käse und Obst für uns bzw. als Mitbringsel kaufen. Um kurz nach 13:00 sind wir wieder am Campingplatz und füttern Lorena. Da sie im coop.fi bereits ein Nickerchen gemacht hat, aus dem wir sie geweckt haben, ist an einen Nachmittagschlaf nicht zu denken. Also geht Cordula mit ihr an den Pool und ich bau in der Zwischenzeit den Privacy Room ab.

Tag 14, 29.08.2018, Campingplatz Belsito
Endlich mal wieder eine gute Nacht. Lorena meldet sich zwar dreimal, aber immer nur kurz wegen ihres Schnullers. Um 7:20 wacht sie auf und ist nachdem sie gestillt wurde total gut drauf und spielt im Bett. Nach dem Frühstück gegen wir um 10:15 an den Pool. Lorena hat dort sehr viel Spaß mit einem Ball und spricht und auch ein Wort nach, das so ähnlich wie „Ball“ klingt. Wir gönnen uns am letzten Pooltag einen Spritz und laufen nebenbei mit Lorena über die Poolanlage. Um kurz nach 12:00 gehen wir zurück zum Wohnwagen, weil Lorena müde wird. Beim Essen fallen ihr fast wieder die Augen zu und um 12:45 schläft sie. Um kurz vor 14:30 wacht sie auf und ist wieder einmal total fröhlich. Nach ihrem Nachmittagsbrei gehen wir wieder an den Pool. Sie läuft viel, steht von alleine auf, geht aber nicht freiwillig ins Wasser. Um 17:00 gehen wir zurück zum Wohnwagen. Wir duschen uns und fahren um 18:00 zur Trattoria Le Prunecce, weil ich unbedingt ein Bistecca Fiorentina essen will. Blöderweise macht die Trattoria aber erst um 19:00 auf, entgegen der Angabe auf der Homepage. Also fahren wir wieder zurück, unterhalten Lorena noch eine dreiviertel Stunde und sind um 19:00 wieder im Le Prunecce. Schönes Ambiente, nette Bedienung, leckeres Essen (1kg Bistecca und Vorspeisenteller für 55 €, Tiramisu als Nachtisch) – ein schöner Abend.

Bis wir Lorena anschließend im Bett haben ist es kurz nach 20:30. Wir trinken noch ein Gläschen vom mitgenommen Wein und gehen um 22:30 ins Bett.
Tag 13, 28.08.2018, Campingplatz Belsito
Die dritte unruhige Nacht in Folge. Lorena meldet sich um 4:44 und lässt sich nur von Cordula wieder beruhigen. Es dauert aber eine ganze Weile, bis sie sich ablegen lässt und ruhig weiterschläft. Um 6:00 wird es hell und sie meldet sich wieder. Cordula dunkelt das Fenster mit einem Bettbezug ab und Lorena schläft immerhin bis 8:00 weiter. Sie hätte bestimmt noch zwei Stunden Schlaf mehr gebraucht. Dementsprechend müde und unausgeglichen ist sie beim Frühstück. Um 11:15 gegen wir an den Pool. Es ist fast nichts los und Lorena läuft viel und schwimmt ein bisschen. Beim Mittagessen um 12:30 schläft sie fast ein. Ihren Mittagsschlaf macht sie von 12:50 bis 14:20. Wir hatten uns mehr erhofft, da sie Nachholbedarf von der Nacht hat. Sie wirkt anfangs etwas müde, ist dann aber gut gelaunt, als wir am Nachmittag wieder am Pool sind. Sie schwimmt und läuft unermüdlich. Um kurz vor 18:00 gehen wir zurück zum Wohnwagen und kochen. Bei ihrem Abendessen schläft Lorena fast wieder ein. Das Baden hält sie noch ein bisschen wach, aber um 20:00 schläft sie sofort in ihrem Bett ein und wir essen in aller Ruhe Tortelloni mit Tomaten-Ricotta-Sauce. Um 22:30 gehen wir ins Bett.
Tag 12, 27.08.2018, Pisa und Lucca
Die Nacht war zwar besser als die vorherige, aber wieder sehr unruhig. Um 2:30 meldet sich Lorena und Cordula holt sie gleich zu uns ins Bett. Sie lässt sich nur mit Mühe in Cordulas Arm beruhigen und schläft dann quer zwischen uns ein. Dementsprechend wenig Platz haben wir und schlafen nicht so tief. Um kurz nach 8:00 ist die Nacht vorbei. Wir stehen auf, machen uns fertig, frühstücken kurz und fahren um 10:25 los nach Pisa. Lorena schläft sofort ein im Auto und wacht pünktlich am Parkplatz in Pisa wieder auf. Von dort laufen wir zum Piazza del Duomo und knipsen fleißig den schiefen Turm, den Dom und das Baptisterium. Dann laufen wir kreuz und quer zum Piazza del Cavalieri: ein großer Platz umgeben von Schul- und Universitätsgebäuden. Keine 100 m weiter bekommt Lorena in einem Café ihr Mittagessen während wir Cappuccino und Gebäck genießen. Anschließend laufen wir zurück zum Auto und fahren nach Lucca. Lorena verschläft die 30-minütige Fahrt komplett, ist dann aber noch müde. Auf dem Parkplatz in Lucca ziehen wir uns ein Parkticket bis 19:30, falls wir hier noch essen gehen und laufen dann in die Altstadt. Direkt hinter der „Stadtmauer“ (eher ein Stadtwall) finden wir einen Spielplatz, wo sich Lorena austobt und ihren Nachmittagsbrei bekommt.

Weiter geht es gemütlich Richtung Zentrum. Wir schauen uns die Kirche San Michele an, essen leckeres Eis und schlendern über den Piazza Anfiteatro. Als wir am Torre Guinigi ankommen, ist Lorena eingeschlafen. Den Schlaf braucht sie auch noch. Während Cordula auf den Turm geht, warte ich unten mit Lorena. Als Cordula wieder unten ist, spazieren wir weiter und fahren dann an, ein Restaurant zu suchen. Fündig werden wir in der Nähe vom Anfiteatro (L’Oste del Lucca), wo Lorena aufwacht. Cordula isst Nudeln und ich Pizza; als Nachtisch gibt’s Tiramisu. Um Punkt 19:30, also genau zum Ende der Parkzeit sind wir wieder am Auto. Cordula füttert auf dem Heimweg Lorena und hält sie erfolgreich bei Laune, damit sie nicht einschläft. Bis wir sie dann bettfertig haben ist es 21:00, aber ab Schlaf ist nicht zu denken. Sie ist erst unruhig und schreit dann. Vielleicht hat sie auch wieder Schmerzen. Es dauert bis nach 21:30 bis Cordula sie beruhigt hat und zum Schlafen bringt. Wir sind eine gute Stunde später im Bett.

Tag 11, 26.08.2018, Campingplatz Belsito
Das war eine Nacht! Lorena meldet sich um kurz vor 3:00. Erst versucht Cordula ihr Glück, dann ich. Vergeblich. Um 3:30 holen wir sie zu uns ins Bett. Sie krümmt sich teilweise vor Schmerzen und lässt sich immer nur kurz beruhigen. Bis sie nach Kügelchen, einer Spieleinheit, Stillen und Zäpfchen wieder einschläft ist es 5:20. Wir gehen davon aus, dass sie lange schlafen wird, werden allerdings um 9:00 eines besseren belehrt. Sie wirkt zwar immer noch sehr müde und schlapp, lässt sich aber nicht mehr in den Schlaf bringen. Wir verbringen noch eine ganze Weile im Bett bis wir aufstehen. Lorena braucht Bewegung und läuft zum ersten Mal mit Schuhen ganz gut. Sie will „natürlich“ zum Olivenbaum auf der anderen „Straßenseite“. Frühstück gibt es heute erst kurz vor 12:00. Um 13:30 ist dann schon wieder Zeit für Lorenas Mittagessen. Sie ist nicht viel und macht langsam einen müssen Eindruck. Es ist allerdings kurz vor 14:30 bis sie in Cordulas Arm einschläft.
Tag 10, 25.08.2018, Campingplatz Belsito und einkaufen
Lorena und wir hatten eine unruhige Nacht. Unruhig deshalb, weil es um 3:30 plötzlich anfängt zu regnen und wir die Dachluken schließen, die Handtücher reinholen und die Seitenwände vom Privacy Room runterlassen müssen. Dabei wacht sie auf und es dauert eine ganze Weile bis sie sich wieder beruhigt hat. Danach schläft sie bis 8:20 weiter und ist bei uns im Bett wieder gut drauf. Die allmorgendlichen Spieleinlagen im Bett machen richtig Spaß. Wir lassen es heute auch wieder gemütlich angehen und gehen erst um kurz nach 11:00 an den Pool. Dort spielt Lorena schön, krabbelt durch die Gegend, läuft an unseren Händen, klettert Liegestühle hoch und steht sogar ganz alleine auf. Logischerweise ist sie beim Mittagessen um kurz nach 13:00 wieder zu müde zum essen. Um 13:30 legen wir sie ins Bett und sie schläft tatsächlich über zwei Stunden. Nach ihrem Nachmittagsbrei fahren wir zum coop.fi, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Wieder zurück am Campingplatz wird ihr Abendessen gekocht, das wir mitnehmen zum Campingplatz-Restaurant. Wir haben heute nämlich Lust auf Pizza und gehen essen. Die Pizza bzw. Calzone schmeckt sehr gut, ist aber mit 11 € bzw. 12 € nicht ganz billig, für einen Campingplatz aber in Ordnung. Lorena ist beim Essen total gut drauf, winkt allen Leuten zu und lacht andauernd. Während ich dann bezahle, geht Cordula mit Lorena schaukeln. Auch dabei ist die Kleine total fröhlich und schreit vor Freude. Anschließend baden wir sie noch und bringen sie um kurz vor 21:00 ins Bett. Da Regen vorhergesagt ist, bringen wir alles in Sicherheit und gehen um kurz nach 22:00 ins Bett.






























