2014-10-29 – Arbeiten

Der Tag beginnt mal wieder mit Joggen. Und wieder konnten wir unsere Zeit steigern 🙂 Leider ist das Wetter heute nicht so toll und wir nutzten den Tag, um Schularbeiten und anderen „Bürokram“ zu machen. Da sind wir echt fleißig. Außerdem sauge und putze ich das Auto während Kai eine Nachspeise für das Abendessen zubereitet. So sieht eine Rollenverteilung in der heutigen Ehe aus 🙂

2014-10-28 – Bremerhaven

Obwohl wir heute sehr bald wach sind, muss das Joggen ausfallen, denn wir starten gleich nach Bremerhaven. Erste Anlaufstelle ist der Hafen. Denn dort ist die „Quantum of the Seas“ zu sehen – ein mega rieeeeeeesiges 348 Meter langes Kreuzfahrtschiff mit Kletterwand an Deck, Glaskugel am Schwenkarm mit 90 Meter Höhe (genauere Infos können gegoogelt werden). Einfach Wahnsinn. Wir sind auf der Besuchertribüne gleich gegenüber vom Schiff. So etwas gigantisches habe ich noch nicht gesehen. Jeder andere mega Autofrachter ist ein kleiner Kahn dagegen. Als wir da sind wird das Schiff gerade noch beladen. Es soll nachmittags Richtung Southampton ablegen. Nachdem wir es eine Weile bestaunt haben, fahren wir weiter Richtung Stadt. Dort steht Shopping auf dem Programm. Des beenden wir nachmittags erfolgreich 🙂 und fahren zurück nach Cuxhaven. Zum Abendessen gibt es heute Lachs in Sesam-Sojasoße dazu gebratenen Kürbis und Bandnudeln. Sehr lecker.

2014-10-27 – Relaxen Part 2

Der Tag startet natürlich wieder mit einer Joggingrunde. Heute schon schneller als gestern. Mit dem Wetter haben wir auch sehr Glück. Nach einem ausgiebigen Frühstück (diesmal mit Fisch) spazieren wir im Watt und am Strand entlang. Wir hatten noch nicht genug Bewegung 😉 also schwingen wir uns aufs Radl und fahren zum Fisch kaufen. Den Rest des Tages verbringen wir damit etwas an unseren Dankeskarten zu basteln. Dann nur noch Kochen und fernsehen. Perfekter Ferientag 🙂

2014-10-26 – Relaxen

Nachdem wir ausgeschlafen haben, gehen wir natürlich erstmal joggen. Haben unsere Lieblings-Joggingroute (vorbei an Pferdekoppeln, an Bächen entlang, über Brücken… und alles ohne Höhenunterschiede) ja schon seit den Osterferien vermisst. Danach genießen wir unser Frühstück und dann kaufen wir Fisch 🙂 Gut, das war alles anstrengend genug (und es ist ja Ferienanfang) und deswegen verbringen wir den Rest des Tages auf dem Sofa und kochen abends lecker Fisch. Ich bin so müde, dass ich nach 20 Minuten Tatort schauen einschlafe…

2014-10-25 – Weiterfahrt über Köln nach Cuxhaven

Nach einem ausgiebigen leckeren Frühstück, netter Unterhaltung mit Jutta und Raimund und kleiner Eisenbahnshow geht es für uns weiter nach Köln. Dort laufen wir über die Hohenzollernbrücke, genießen die Aussicht auf die Stadt und bestaunen die Tausenden von Schlössern. Wir besichtigen natürlich den Dom, spazieren etwas durch Gassen und am Rhein entlang. Dann geht es auch schon wieder weiter, denn wir wollen noch weiter in den Norden. Nach einer entspannten Fahrt kommen wir abends in Cuxhaven an. 🙂 Auf Kochen habe ich heute keine Lust mehr, aber auf Fish and Chips. Bloß leider ist es gar nicht so einfach abends in Cuxhaven so eine ausgefallene Mahlzeit zu finden 😉 tja, dann wird es wohl doch der Döner. 😉 Wir fallen müde ins Bett und freuen uns gut hier angekommen zu sein.

2014-10-24 – FERIEN

Endlich Herbstferien 🙂 Gleich nach der Schule starten wir in Richtung Norden. Wir kommen zwar nicht so voran wie gedacht, denn wir stehen ständig in Staus, aber nach 6 (statt laut Navi 4) Stunden kommen wir an unserer ersten Station an: bei Jutta und Raimund in Hennef. Wir werden mit einem sehr leckeren Abendessen verwöhnt. Und Kai kommt endlich in den Genuss das „Kölsch“-Programm zu erleben – mit Kölsch-Kostproben und entsprechender Musik 🙂 Raimund zeigt sich von seiner besten Seite! Wir genießen den Abend bis weit nach Mitternacht. Vielen lieben Dank an Jutta und Raimund dafür!

2014-10-04 – Wiesn Family-Ausflug

Alle Jahre wieder – Der gemeinsame Family-Wiesn-Ausflug 🙂

Für Kai und mich ging es schon um 6:21 Uhr mit dem Zug in Westheim los. Wir warten ab 7:45 Uhr  im Hacker-Biergarten, damit wir um 9 Uhr bei Zeltöffnung einen Tisch ergattern. Das funktioniert gut. Dann heißt es nur noch warten und Tisch verteidigen bis Luise & Benni, Kathi & Aurelius um kurz nach 9 zu uns stoßen. Und die Party kann beginnen 🙂  Nach ca. 14 Maß später verlassen wir wieder das Zelt. Wir laufen eine Runde über das Gelände und statten der Krinoline den obligatorischen Besuch ab. Abgeschlossen wird der Tag mit einer leckeren Brotzeit bei Luise & Benni.

Gruppenselfie
Gruppenselfie

Dann geht es für Kai und mich auf einer mä(c)h-tig spaßigen Zugfahrt wieder nach Hause 😉

2014-09-02 – Dienstag – Heimflug (bis 2014-09-04 – Donnerstag)

heut ist leider abreisetag, aber der flieger geht erst um 9pm. wir frühstücken ein letzes mal auf dem balkon (wohl auch für dieses jahr). und müssen bis 11 uhr unser zimmer räumen. da es uns aber so gut dort gefällt, bleiben wir noch, legen uns an den pool, gemiessen die wärme und palmen usw. und schwimmen bisschen. um 2pm können wir für eine stunde in einen hospitality room (anderes zimmer), um uns zu duschen und für die reise frisch zu machen. dann fahren wir los und legen als erstes einen stopp in lahaina ein, um noch ein paar kleinigkeiten zu kaufen. kai kauft gleich noch ein surfshirt, damit wir auch wieder einen grund haben, urlaub zu planen, wo es zum einsatz kommt 😉 weiter geht es nach kahului. wir essen ein letztes mal schön amerikanisch bei wendy’s. um an die tradition vom letzten jahr anzuknüpfen. wir sind pünktlichst am flughafen, um unseren mietwagen abzugeben (455 Meilen waren wir damit unterwegs) und haben dann genügend zeit unsere aufzugebenden koffer und tasche (ja, ohne drittes gepäckstück geht es wohl nicht) packtechnisch zu optimieren 🙂 die flughafenhalle ist geräumig genug, sodass wir das entspannt erledigen. nachdem das gepäck weg ist, sehen wir uns ein letztes mal den hawaianischen sonnenuntergang an und sind wehmütig, dass unsere flitterwochen vorbei sind, aber auch superglücklich und dankbar über die schöne zeit, die wir hier erleben durften. es war mega! 🙂

abflug ist pünktlich. auf dem nachtflug nach san francisco können wir nicht schlafen. dort versuchen wir es etwas. eine halbe stunde vor boarding werden wir per sms über einen gatewechsel informiert und wandern durch den halben flughfen. wir erfahren, dass der flug verspätung hat – aber im endeffekt kommen wir genau pünktlich in newark an. auf diesem flug konnten wir beide etwas schlafen. in newark unternehmen wir wieder einen etwas längeren fußmarsch und boarden direkt in den nächsten flieger nach stuttgart. da gibts dann endlich was zum essen. der flieger schunkelt uns planmäßig nach stuttgart. nachdem wir wieder schlafen konnten, kommen wir dort relativ fit an. dann geht’s mit dem Zug weiter nach Neu-Ulm. Und wir sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

2014-09-01 – Montag – Relaxing

Den letzten Tag verbringen wir ganz entspannt bis nach 10:00 im Bett. Danach wird wieder einmal ausgiebigst gefrühstückt und zum Abschluss gehen wir noch einmal schnorcheln. Das Meer ist heute etwas ruhiger und klarer. Sehr schön! Wir schwimmen wieder um den Napili Point herum, da in der Napili Bay der Ausstieg einfach viel leichter ist. Anders als geplant gehen wir noch ein bisschen Wellenrutschen und auch dieses Vorhaben verläuft anders als geplant. Wir kommen erst gegen 16:00 von unserem Schnorchelausflug zurück und fangen nach der Entsandungsdusche mit dem Packen an. Leider. Zum Abendessen fahren wir direkt nach dem Sonnenuntergang nach Lahaina ins Cool Cat Cafe und genießen an der Front Street superleckere Burger (Cordula einen mit Speck und Ananas, ich einen mit Chili). Jetzt sitzen wir mit dem letzten Rest Wein auf dem Balkon und lassen diese traumhaften Flitterwochen ausklingen. Das war echt eine wunderschöne Zeit hier!

2014-08-31 – Sonntag – Relaxing

Für unsere zwei letzten Tage steht nichts auf dem Programm. Nachdem wir joggen waren, frühstücken wir und leben in den Tag hinen.

Palmen und Sonne (Napili)
Palmen und Sonne (Napili)
Sonnenuntergang (Napili)
Sonnenuntergang (Napili)

Wir stellen zwei Liegen unter den Schatten einer Palme, genießen das Meeresrauschen, lesen, schreiben und wünschen uns, dass es für immer so bleiben soll. Als wir gegen 16:00 auf dem Zimmer sind ändern wir unsere Meinung, denn wir haben uns beide ganz schön verbrannt. Und das am drittletzten Tag. Prima. Also schnell kühlen und ab ins Meer. Die Wellen sind heute jedoch nicht so toll und so fällt der Ausflug ins Wasser kürzer aus als geplant. Macht aber nichts, denn dadurch haben wir noch Zeit vor Sonnenuntergang und vor dem Abendessen zum Napili Plaza zu fahren und ein neues After Sun Gel zu kaufen.

Palmen und Sonne (Napili)
Palmen und Sonne (Napili)
Sonnenuntergang (Napili)
Sonnenuntergang (Napili)

Danach machen wir ein paar Bilder beim Sonnenuntergang bevor unsere Burger auf dem Grill landen. Das gewisse Etwas ist dieses Mal die selbergemachte Guacamole, die mit auf den Burger kommt. Sehr lecker! Jetzt nur noch ein paar Zeilen schreiben und dann wird geschlafen. Gute Nacht!

2014-08-30 – Samstag – Rundfahrt Nordteil von Maui und Shopping in Kahului

Gegen 11:00 starten wir mit unserer Rundfahrt entlang der Nord- und Nordostküste.

Mokuleia Bay
Mokuleia Bay
Nordwestküste Maui
Nordwestküste Maui
Blowhole (Nordküste Maui)
Blowhole (Nordküste Maui)
Nordküste Maui
Nordküste Maui
Dorf (Nordostküste Maui)
Dorf (Nordostküste Maui)
Dorfkirche (Nordostküste Maui)
Dorfkirche (Nordostküste Maui)
Kurvenreiche Strecke (Nordostküste Maui)
Kurvenreiche Strecke (Nordostküste Maui)
"Kleiner" Shoppingtrip
„Kleiner“ Shoppingtrip

Beim ersten Halt an der Honolua Bay laufen wir hinunter zum schönen, breiten Sandstrand (Mokuleia Bay). Dafür, dass Samstag ist, ist ganz schön wenig los. Weiter geht’s mit tollen Ausblicken auf die Nachbarinsel Molokai. Besonders schön ist der Kontrast zwischen den roten Felsen, dem türkis-blauen Meer und den grünen Büschen. Dazu gibt’s hier und da ein paar weiße Wolken, aus denen sogar mal kurz ein paar Tropfen fallen. Einen längeren Stop legen wir bei einem Blowhole ein, das wirklich mal richtig weit (ca. 20m) in die Höhe bläst. Auch wenn im Reiseführer dringendst davon abgeraten wird, diesen Weg nicht in Badelatschen zu gehen, sind die paar Meter unbefestigter Weg kein Problem in Flipflops. Ein paar Kilometer weiter bleiben wir wieder stehen und wandern einen 1,2mi (1,92km) langen Rundweg. Echt schön, aber leider sehr wenig Schatten und noch weniger Sonnencreme auf Cordulas Schultern. Ohne weiteren größeren Stopp, aber mit immer wieder neuen, tollen Ausblicken auf die Küste oder ein kleines Dorf, das in einem Tal liegt, geht es die kurvige und interessante Straße weiter nach Kahului, wo wir direkt die Mall ansteuern. Natürlich sind wir erfolgreich und kein Mensch weiß, wieso Cordulas Schuhe, die von 85$ auf 60$ reduziert sind, an der Kasse nur noch 36$ Dollar inkl. Steuern kosten. Selbstverständlich muss dann ein Oberteil in dazu passendem pink her und auch diese Aufgabe meistern wir (also hauptsächlich Cordula) mit Bravour. Gegessen wird im Panda Express in der Mall (sehr viel, sehr gut, sehr gerne wieder), bevor es über den kleinen Umweg Safeway (wir brauchen Burgerfleisch für morgen) nach Hause geht.

2014-08-29 – Freitag – Shopping Lahaina und Schnorcheln

Da es heute in der Outlet Mall extra viele Prozente geben soll, fahren wir am späten Vormittag nach einem ausgiebigen Frühstück nach Lahaina zum Shoppen. Wir kaufen nicht viel, denn die Angebote haben sich seit unserem letzten Besuch praktisch nicht geändert. Dafür lassen wir uns ein Eis in der Coldstone Creamery raus. Als wir gegen 13:30 wieder daheim sind, machen wir uns gleich fertig zum Schnorcheln in der Honoakeana Cove.

Schnorcheln (Honokeana Cove, Maui)
Schnorcheln (Honokeana Cove, Maui)

Mit Schnorchelzeug und Flossen laufen wir die paar Meter rüber zum Napili Point Resort und suchen uns dort ein passendes Fleckchen, um über die kantigen Lavasteine ins Wasser zu kommen. Eine Minibucht sollte passend sein. Als wir dort fast bereit sind zum Einsteigen, werden die Wellen immer höher und die Strömung stärker. Eine besonders hohe Welle spült Cordula ins Wasser und glücklicherweise nicht unter den Felsvorsprung zwei Meter vor uns. Nur mit dem Schrecken davon gekommen kann sie sich ohne große Schrammen über einen Felsen wieder an Land retten. An einer anderen Stelle klappt der Einstieg dann fast ohne Probleme. Obwohl das Meer immer unruhiger wird sehen wir einige Fische und reichlich Schildkröten. Bleibt das Problem: Wir kommen wir bei diesem Wellengang wieder raus aus dem Wasser? Wir entscheiden uns für die sichere aber umständliche Variante und schwimmen den langen Weg um den Napili Point bis in die Napili Bay, wo wir schön im feinen Sand aussteigen können. Eigentlich sollte es das gewesen sein mit Wassersport, aber nachdem in der Bucht gerade so tolle Wellen sind, entscheiden wir uns noch ein bisschen schwimmen zu gehen.

Napili Bay (Maui)
Napili Bay (Maui)
Steak
Steak

Es lohnt sich, denn die Wellen sind echt der Hammer! Danach versuchen wir teilweise vergeblich den Sand runterzuduschen, grillen beim Sonnenuntergang ein schönes, dickes Steak und lassen den Abend auf dem Balkon ausklingen.

2014-08-28 – Donnerstag – Haleakala und Hana Highway

Nach einer kurzen Nacht sitzen wir wie geplant um 3:00 im Auto. Bereits in Lahaina werden wir von zwei mit Familien besetzten Autos überholt, die bestimmt wie wir auch zum Sonnenaufgang auf den Krater des Haleakala fahren wollen, und sind besorgt, dass wir vielleicht zu spät für einen guten Parkplatz ganz oben dran sein könnten.

Diese zwei Autos biegen zwar unterwegs ab, aber vor der Zahlstelle steht eine ziemlich lange Schlange und so sind wir uns schon fast sicher, dass wir keinen Parkplatz am Gipfel bekommen. Fast oben angekommen biegen jedoch vorausfahrende Autos (=Schleicher) vor uns nicht rechts zum Gipfel ab, sondern steuern das Visitor Center an. So haben wir freie Fahrt zum Gipfelparkplatz (nur 40 Plätze!), den wir um kurz vor 5:00 erreichen. Dort gibt es zu diesem Zeitpunkt noch ca. 10 freie Plätze und wir können entspannt parken. Wir hoffen, dass sich die Wolken, durch die wir gefahren sind und die es hier oben noch hat, in der Stunde bis zum Sonnenaufgang um 6:01 verziehen.

Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Frieren beim Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Frieren beim Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Sonnenaufgang (Haleakala, Maui)
Silversword, rechts im Bild (Haleakala, Maui)
Silversword, rechts im Bild (Haleakala, Maui)
Twin Falls (Maui)
Twin Falls (Maui)
Hana Highway (Maui)
Hana Highway (Maui)
Am Hana Highway (Maui)
Am Hana Highway (Keanae, Maui)
Waianapanapa Cave (Maui)
Waianapanapa Cave (Maui)
Ohne Worte
Ohne Worte
Seven Pools (Maui)
Seven Pools (Maui)
Seven Pools (Maui)
Seven Pools (Maui)
Südküste Maui
Südküste Maui
Südküste Maui
Südküste Maui

Gegen 5:20 beginnt es heller zu werden und um 5:30, als der Himmel schon nicht mehr nachtschwarz, sondern dunkelblau bis lila ist, laufen wir bei unter 10° Celsius die letzten Meter hoch zum Gipfel und schauen uns frierend das Schauspiel an.

Echt toll, wie sich minütlich die Farben des Himmels verändern und die Sterne langsam in der sie umgebenden Helligkeit verschwinden. Bis der erste Sonnenstrahl die Wolkendecke durchbricht, ist es kurz nach 6:00.

Der echte Amerikaner macht sich spätestens jetzt auf den Heimweg. Wir bleiben noch kurz, werfen einen Blick in die andere Richtung, wo der Haleakala seinen Schatten auf den westlichen Teil der Insel wirft, fotografieren eine Silversword-Pflanze (die nur hier wächst) und fahren dann ab zum Visitor Center.

Von dort schauen wir in den Krater  und fahren dann ab. Natürlich gibt es bergab noch mehr Schleicher als bergauf. Und Radfahrer! Einige Tpuristen geben nicht gerade wenig Dollars aus, um sich mit dem Shuttle nach oben fahren zu lassen und sich dann an die 38 Meilen lange Abfahrt mit dem Fahrrad wagen. Viele machen nicht gerade einen sicheren Eindruck auf dem Rad. Wir kommen aber sicher und übermüdet in Kahului an und gönnen uns ein Frühstück im IHOP (International House Of Pancakes). Danach sind wir gestärkt und entschließen uns kurzerhand die Fahrt auf dem Hana Highway (knapp 80 km, 59 Brücken – die meisten davon einspurig und über 600 Kurven) auf uns zu nehmen.

Den ersten ernst zu nehmenden Stop legen wir bei den Twin Falls ein, die laut Reiseführer sehr idyllisch sein sollen. Kurz vor den Wasserfällen stauen sich die Menschenmassen und dass man durch über knietiefes Wasser waten muss, um die Twin Falls zu erreichen, steht leider nicht im Reiseführer. Wenigstens führt der breite Trampelpfad durch schönes tropisches Gehölz und Gepflanz. Wir haben Glück, dass es erst kurz kurz vor dem Erreichen des Autos zu regnen beginnt.

Kurvig und langsam (aufgrund der Vorausfahrenden) geht es weiter bis zu unserem nächsten Halt in Keanae, einer der letzten Hawaiianer-Siedlungen. Naja, davon erkennen wir nichts, aber wie die weiße Brandung hier auf die schwarzen Vulkansteine hereinbricht, ist wirklich toll. Dazu das dunkelblaue bis türkisfarbene Meer und die grünen Büsche und Palmen. Ein echt romantisches Plätzchen. Weiter geht die Fahrt zum Waianapana State Park.

Den schwarzen Schotterstrand lassen wir aus und laufen nur einen kleinen Rundwanderweg vorbei an zwei Grotten mit kristallklarem Wasser, das sich einmal im Jahr aufgrund von Millionen Shrimps rot färben soll. Leider nicht zu dieser Jahreszeit. Auch hier haben wir Glück und erreichen das Auto vor dem nächsten Regenschauer. Dem älteren Ehepaar zwei Autos weiter erging es mit ihrem offenen Jeep Wrangler nicht so gut. Kurz darauf erreichen wir Hana. Wir fahren nur schnell an den Strand der Hana Bay und setzen die Fahrt fort zu den Seven Sacred Pools, die wir gut acht Meilen hinter Hana erreichen. Da diese im Gebiet des Haleakala National Parks liegen, zeigen wir ein letztes Mal unseren Annual Pass vor, parken und laufen zu den beiden unteren Pools, die von Wasserfällen aus dem weichen Lavagestein gespült wurden.

Wir überlegen eine ganze Weile, ob wir ins Wasser gehen sollen und kurz nachdem wir uns dagegen entschieden haben und ich die Kamera für ein Foto aufgebaut habe, schwimmt Cordula schon grinsend durch’s kühle Wasser. Ich folge ihr. Die Erfrischung tut gut, nachdem wir im Auto nach jedem Halt erstmal geschwitzt haben, bis die Klimaanlage wieder für angenehme Temperaturen gesorgt hatte. Nach ein paar Minuten planschen gehen wir zurück zum Auto und fahren die jetzt sehr holprige Straße weiter. Wie am Mauna Kea verlieren wir auch hier unseren Versicherungsschutz für den Mietwagen. Da diese Straße jedoch größtenteils – wenn auch schlecht – geteert ist, haben wir keine Sorgen und fahren mit traumhaft schönen Ausblicken der Küste entlang dem Sonnenuntergang entgegen.

Noch bei Helligkeit erreichen wir wieder eine gut geteerte Straße und nach einem Abendessen mit je zwei Tacos bei Jack-in-the-Box sind wir gegen 21:30 im Hotel. Was für ein toller Tag mit eigentlich viel zu vielen Eindrücken.

2014-08-27 – Mittwoch – Lahaina

Bis wir uns nach dem „anstrengenden“ Vortag aus dem Bett schälen und mit dem Frühstück fertig sind, ist es kurz nach 10:00. Jetzt müssen wir uns aber beeilen, denn der Farmer’s Market in Honokowai, bei dem wir billig Obst kaufen wollen, hat nur bis 11:00 offen. Leider hat sich die Hektik nicht gelohnt, denn es stehen nur zwei Stände rum, die nicht gerade billig sind. Im Ökosupermarkt nebenan springt dann aber doch noch eine Papaya für uns raus. Wir fahren weiter nach Lahaina, stellen das Auto mauka (hawaiianisch für bergwärts) der Lahaina Outlet Mall ab und lassen uns bei Hilo Hattie „tolle“ Muschelketten umhängen. Nach weniger als fünf Minuten sind wir mit dem Laden fertig, da die Hawaiihemden, die es dort gibt, einfach nicht umser Stil sind. In den weiteren Läden, bei Guess, Calvin Klein und Tommy Hilfiger, geht’s dann nicht mehr so schnell. Wir bringen die Tüten ins Auto und schlendern die Front Street bis zum Banyan Tree und zurück durch Lahaina.

Lahaina (Maui)
Lahaina (Maui)

Nettes Städtchen mit vielen kleinen, meist teuren Läden. Auf dem Heimweg besorgen wir uns beim Safeway noch Hähnchenbrust. Die landet kurz darauf auf dem Grill (beim Sonnenuntergang) und ergibt mit gemischtem Gemüse unser Abendessen. Heute gehen wir früh ins Bett, denn morgen klingelt bereits um 2:30 der Wecker.

2014-08-26 – Dienstag – Strandtag

Nach den erlebnisreichen Tagen mit vielen Kilometern (1114 km) im Auto auf Big Island lassen wir heute das Auto stehen, die Kamera in der Tasche und den Tag ruhig angehen. Nach dem Frühstück laufen wir ein bisschen in der Gegend rum, gehen danach in der Napili Bay baden, legen uns unter Palmen ans Meer und sehen uns dort den Sonnenuntergang an, grillen das Fleisch für unsere Burger und gehen ins Bett. Mehr ist tatsächlich nicht passiert. Das reicht aber trotzdem für einen tollen Tag!

Entspannt auf den Sonnenuntergang warten (Napili Point, Maui)
Entspannt auf den Sonnenuntergang warten (Napili Point, Maui)

2014-08-25 – Montag – Waipio Valley und Flug nach Kahului (Maui)

Der Tag beginnt wie der vorherige mit einem leckeren und ausgiebigen Frühstück. Danach packen wir die Koffer, verabschieden uns von Charlotte und John und verlassen Holmes Sweet Home gegen 10:30. Da wir um 14:30 unser Auto am Flughafen abgeben müssen, bleibt uns nicht viel Zeit, um den Rest der Insel – die Ostküste – abzufahren. Shopping als Alternative fällt flach, da Hilo einfach nicht genügend bietet.

On the road again
On the road again (Hawai’i)
Waipio Valley (Hawai'i)
Waipio Valley (Hawai’i)
Tetris (Flughafen Hilo, Hawai'i)
Tetris (Flughafen Hilo, Hawai’i)
Mauna Kea
Mauna Kea (vom Flugzeug aus)
Maui
Maui

Wir fahren also von Hilo aus Richtung Norden entlang der Küste und biegen nach ein paar Meilen auf einen Scenic Drive, der schön und kurvig wie durch einen Regenwald führt. Wieder zurück auf dem Highway geht es schnurstracks weiter bis zum Waipio Valley, in dem früher (bis ins 15. Jahrhundert) die Hauptstadt Hawaiis lag. Wir haben leider keine Zeit mehr die steilste Straße der USA  hinunter ins Tal zu fahren, aber der Ausblick von oben ist bestimmt sowieso viel besser und schöner. Um 12:40 starten wir Richtung Flughafen, den wir pünktlich um 14:15 erreichen. Auto abgeben, Koffer wiegen und umpacken, einchecken – alles wie gewohnt ohne Probleme und routiniert. Danach sitzen wir eine ganze Weile rum, schreiben diese Zeilen und warten auf unseren Flug um 17:06. Nachdem wir durch den Sicherheitscheck durch sind, ärgern wir uns, dass wir nicht eher hier rein sind, da hier die Temperatur angenehmer und die Sessel bequemer sind. (Edit Cordula: Kai ärgert sich. Es war kalt und die Sessel bequem, da seit gefühlten 20 Jahren durchgesessen :D) Egal. Der Flieger bringt uns mit etwas Verspätung und schönem Blick auf Mauna Kea und Mauna Loa nach Kahului auf Maui. Unseren Mietwagen, eine kleine Nissan Versa, bekommen wir zwar mit etwas Verzögerung (lange Schlange, langsame und ineffiziente Arbeitskräfte), aber angesichts des Staus, den wir auf der Route zu unserem Hotel schon aus der Luft gesehen haben, macht das sowieso nichts. Bei Walmart kaufen wir noch schnell Wasser, essen bei Carl’s Jr. und dann geht es bei strömendem Regen nach Napili ins Outrigger Napili Shores Appartment Hotel. Wir haben zwar nur Garden View gebucht, können aber vom Balkon aus das Meer sehen. Sehr schön! Wir stellen nur kurz die Koffer ab und fahren nach Lahaina, um uns mit Frühstück für die nächsten Tage einzudecken. Um kurz vor 22:00 sind wir dann endlich im Bett.

2014-08-24 – Sonntag – Hawai’i Volcanoes National Park

Im b&b bekommen wir ein echt leckeres breakfast serviert: u.a. Auswahl an verschiedensten exotischen Marmeladen, Säften, frischer Obstsalat und selbstgebackene noch warme triple berry muffins. Delicious!

Frühstück bei Holmes Sweet Home (Hilo)
Frühstück bei Holmes Sweet Home (Hilo)
Frühstück bei Holmes Sweet Home (Hilo)
Frühstück bei Holmes Sweet Home (Hilo)

On top gibt’s ne nette Unterhaltung mit Charlotte und John, den Hausherren. Dann brechen wir auf, um zunächst den Lava Tree State Park zu besuchen. Auf der Straße dorthin beginnt auf einmal vom Hurricane Iselle (vor ca. 2,5 Wochen hat er die Insel getroffen) verwüstetes gebiet. Echt krass. Neben der Straße liegen riesige Bäume, teilweise abgeknickt, teilweise dann schon abgesägt.

Nach Hurricane Iselle
Nach Hurricane Iselle

Den eingang zum park verfehlen wir erst, dann finden wir ihn. Aber alles ist geschlossen – wohl wegen den Schäden. Deswegen stand wohl auch kein Schild da. Schade und schlimm, aber dann fahren wir einfach gleich weiter zum volcanoes national park.

Wahrscheinlich Hawai'i Volcanoes National Park
Wahrscheinlich Hawai’i Volcanoes National Park

Erst gehen wir einen kleinen Trail zu den Sulphur Banks. Dort sieht (und riecht) man wie Schwefeldampf aus dem Boden aufsteigt.

Sulphur Banks (Hawai'i Volcanoes National Park)
Sulphur Banks (Hawai’i Volcanoes National Park)

Weiter zu den Steam Vents, bei denen heißer Wasserdampf aus dem Boden aufsteigt. Sieht interessant aus – überall dampft es.

Halema'uma'u Krater (Hawai'i Volcanoes National Park)
Halema’uma’u Krater (Hawai’i Volcanoes National Park)

Wir fahren ein stück und gehen durch den Thurston Lava Tube, einen lavatunnel. Beeindruckend.

Lava Tube (Hawai'i Volcanoes National Park)
Lava Tube (Hawai’i Volcanoes National Park)

Außen herum wachsen viele große Farne und angeblich soll’s auch happy face spiders geben. Foto gibt’s keins, denn trotz intensiver suche hat Kai keine gefunden 😉 als nächstes laufen wir den devastation trail. Wir laufen durch kahle Landschaft (Vulkanausbruch 1959), in die langsam wieder leben zurückkehrt.

Devastation Trail (Hawai'i Volcanoes National Park)
Devastation Trail (Hawai’i Volcanoes National Park)

Dann fahren wir die Chain of Craters Road und haben hammer Ausblicke.

Hawai'i Volcanoes National Park
Hawai’i Volcanoes National Park

Man sieht verschiedene erkaltete Lavaarten, wie lavaströme ins meer geflossen sind, auf der einen seite von uns den mauna ulu, auf der anderen seite das meer. super.

Chain of Craters Road (Hawai'i Volcanoes National Park)
Chain of Craters Road (Hawai’i Volcanoes National Park)

nach über 1000 höhenmeter weniger erreichen wir das ende der strasse. gehen dann aber auf der strasse noch ein stück weiter bis uns der weg durch einen lavastrom (von 2003) versperrt ist.

Lavastrom von 2003 über die Straße (Hawai'i Volcanoes National Park)
Lavastrom von 2003 über die Straße (Hawai’i Volcanoes National Park)

wir sehen uns noch einen rießigen sea arch an. auch sehr beeindruckend.

Hawai'i Volcanoes National Park
Hawai’i Volcanoes National Park

dann fahren wir die road wieder nach oben zum jaggar museum.

Oben ohne (Hawai'i Volcanoes National Park)
Oben ohne (Hawai’i Volcanoes National Park)

dort sehen wir uns noch ein paar infos zum vulkanismus usw. an und dann dämmert es schon und wir können auf aufsteigenden dampf des Halema’uma’u krater schauen, der von der darunter fließenden lava rot-orange angestrahlt wird.

Halema'uma'u Krater (Hawai'i Volcanoes National Park)
Halema’uma’u Krater (Hawai’i Volcanoes National Park)

ein gigantischer anblick und zugleich krasses gefühl, wenn man bedenkt, dass wir auf einem aktiven vulkan stehen.

Halema'uma'u Krater (Hawai'i Volcanoes National Park)
Halema’uma’u Krater (Hawai’i Volcanoes National Park)
Halema'uma'u Krater (Hawai'i Volcanoes National Park)
Halema’uma’u Krater (Hawai’i Volcanoes National Park)

wir machen ein paar schöne fotos und als dann noch der sternenhimmel dazukommt, nimmt kai noch unglaublichere bilder auf.

Milchstraße über dem Halema'uma' Krater
Milchstraße über dem Halema’uma‘ Krater

dann fahren wir wieder, denn sobald die sonne untergegangen ist, wird es richtig kalt (nur noch 18 grad) und wir frieren – v.a. ich, da ich außer leggings nur t-shirt, cardigan, hoodie, softshell-jacke, schal und zwei kapuzen anhatte 😉 zum glück wurde es auf der fahrt bergab nach Hilo immer heisser, naja sagen wir warm. dort angekommen hatte es dann immerhin 27 grad. dann gabs noch yummy abendessen beim jack in the box und dann ab nach hause und gute nacht. war ein super tag!

2014-08-23 – Samstag – Fahrt von Kona nach Hilo

Wir starten langsam in den Tag und bekommen nur ein minimales Frühstück, da pünktlich um 9:00 alles abgeräumt wird. Naja, kein großer Verlust. Also Koffer packen und los Richtung Süden. Den ersten Stop legen wir bei Greenwell Farms, einer Konakaffee-Farm, ein.

Greenwell Farms (Kealakekua, Hawaii)
Greenwell Farms (Kealakekua, Hawaii)

Wir werden zu einer Kaffeeverkostung eingeladen und haben unberechtigterweise die Sorge, dass wir so zu einem Kauf von Konakaffee genötigt werden, zumal hier auch mehr Personal als Gäste rumläuft. Doch dann kommt alles anders. Eine Angestellte fordert uns auf ihr zu folgen, um einer anderen Angestellten ein Geburtstagsständchen zu singen. Das machen wir doch gerne und weil wir so gut gesungen haben, bekommen wir einen Ananas-Kokos-Möhren-Kuchen – sehr geil. Dazu testen wir weiterhin Kaffee.

Greenwell Farms (Kealakekua, Hawaii)
Greenwell Farms (Kealakekua, Hawaii)

Hier will niemand was verkaufen, hier will jeder nur, das man sich wohl fühlt. Kurz darauf werden wir gefragt, ob wir an einer kleinen Tour teilnehmen wollen.

Kaffeebohnen (Kealakekua, Hawaii)
Kaffeebohnen (Kealakekua, Hawaii)

Klar, machen wir doch gerne. Fast eine halbe Stunde bekommen wir von der netten Führerin alles von der Geschichte des Unternehmens über den Wuchs und den Beschnitt der Kaffeebüsche bis zu den verschiedenen Arten der Röstung erzählt.

Kaffeebusch (Kealakekua, Hawaii)
Kaffeebusch (Kealakekua, Hawaii)

Anschließend werden wir wieder aufgefordert Kaffee zu trinken: „It’s all free and the next time don’t forget to bring your own cup.“ Wenn wir das gewusst hätten… Dieser Stop hat sich wirklich gelohnt. Für uns zumindest.

Gecko (Kealakekua, Hawaii)
Gecko (Kealakekua, Hawaii)

Der weitere Verlauf der Straße Richtung Süden ist recht kurvig und liefert immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste unter uns. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Regenwald und Lavawüste bis wir vom Highway abbiegen auf die Southpoint Road.

Wiesen wie in Norddeutschland (Nähe Southpoint)
Wiesen wie in Norddeutschland (Nähe Southpoint)

Die Rinder, die sattgrünen Wiesen, der Wind und einige Windräder lassen den Eindruck entstehen, man sei in Norddeutschland. Nach 12 Meilen erreichen wir den Parkplatz, von dem aus wir noch ein paar Meter laufen bis zum südlichsten Punkt der USA – dem Southpoint.

Southpoint (südlichster Punkt der USA)
Southpoint (südlichster Punkt der USA)

Hier tummeln sich viele Einheimische, von denen einige von einer Klippe ins fast ruhige Meer springen, während ein paar Meter weiter ca. vier Meter hohe Wellen hereinbrechen.

Southpoint
Southpoint
Southpoint
Southpoint

Wir schauen uns das muntere Treiben ein paar Minuten an und fahren dann weiter. Nächster Halt: Punalu’u Black Sand Beach.

Punalu'u Black Sand Beach
Punalu’u Black Sand Beach
Punalu'u Black Sand Beach
Punalu’u Black Sand Beach
Schwarzer Sand, goldener Ring (Punalu'u Black Sand Beach)
Schwarzer Sand, goldener Ring (Punalu’u Black Sand Beach)

Sieht echt faszinierend aus und zu unserem Glück kommt dannauch noch eine Schildkröte an Land gekrochen, um sich zu sonnen.

Schildkröte am Punalu'u Black Sand Beach
Schildkröte am Punalu’u Black Sand Beach

Auf der Weiterfahrt nach Hilo bleiben wir nur kurz beim Visitor Center des Hawai’i Volcanoes National Park stehen (zehn Minuten bevor es um 17:00 geschlossen hätte) und holen uns Infos und Karten, um damit den nächsten Tag zu planen. Kurz vor 18:00 erreichen wir Holmes Sweet Home Bed&Breakfast und werden von Charlotte sehr herzlich willkommen geheißen. Wir schmeißen die Koffer in unser nettes und liebevoll dekoriertes Zimmer und fahren gleich wieder los zum Abendessen in Ken’s House of Pancakes. Andersals der Name vermuten lässt gibt es in diesem 24/7 geöffneten Family-Restaurant auch „richtiges“ Essen. Sowohl das „Broiled Chicken“ als auch die „Teriyaki Chicken and Beef Combo“ schmecken sehr gut und machen satt. Nach dem Essen werden wir nch von einem Feuerwerk in der Hilo Bay überrascht. Wie wir danach erfahren ist es das nachgeholte Feuerwerk anlässlich des 4. Juli (Indepence Day). Da gab es, wie uns Charlotte zwei Tage später erzählt, einen Computerfehler und deshalb kein Feuerwerk. Gegen 21:00 liegen wir im Bett und kommen uns vor im Tropenhaus eines Zoos, da die Vögel draußen ein Konzert veranstalten.

2014-08-22 – Freitag – „Stadt“-Bummel Kona und Fahrt auf den Mauna Kea

Nach einer Nacht mit reichlich Vogelgezwitscher vor dem Balkon, „genießen“ wir das continental breakfast in vollen Zügen. Einziges Highlight sind die frischen Papayas. Ansonsten gibt es Minimuffins, Cornflakes und Brotscheiben (dazu zweierlei Marmeladen und Butter). Naja, schon besser gefrühstückt. Wir wollen ein bisschen am Strand entlang laufen, bleiben aber schon 200m später beim Farmer’s Market hängen. Der kurze Halt dort beschert uns wieder ein paar Pfund für unser Gepäck. Langsam wird’s eng. Wir bringen die Beute zurück ins Hotel, schauen nach, wie groß unsere Macadamianuss-Packung ist, um kurz darauf noch einmal Macadamianüsse auf dem Markt zu kaufen. Die bringen wir jetzt aber nicht mehr zurück, sondern „schleppen“ sie durch Kona.Der weitere Rundgang durch Kona bringt außer hohen Wellen nicht viel.

Kona
Kona
Kona
Kona
Uferpromenade Kona
Uferpromenade Kona

Das Gebiet Kailua-Kona gilt zwar neben Honolulu (Oahu) und Kahului/Lahaina (Maui) als eines der größten touristischen Zentern Hawaiis, bietet aber nur ein paar Hotels/Resorts entlang der Küste und einige kleine Läden, Galerien und Restaurants. Nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück im Hotel und packen unsere Tasche für den Asuflug auf den Mauna Kea, dem höchsten Berg der Erde (gemessen vom Fuß des Berges, der gut 6000m unter dem Berg liegt). Auf dem Weg dorthin wird Cordula glücklich gemacht, da wir bei Target das Spiel finden, das sie schon lange verzweifelt sucht: die Apples to Apples Partybox. Gegessen wird bei Ultimate Burger. Dort schmeckt es, wie es klingt – ultimativ gut. Wir konnten sogar wählen, wie wir das Fleisch haben wollen. Und tatsächlich kommen die dicken Burger (aus 100% hawaiianischem Rindfleisch) medium daher. Dazu gibt es lecker gewürzte, knusprige Pommes mit einer noch leckereren Knoblauchsoße. Einfach nur perfektes Burgeressen! Um kurz vor zwei geht’s dann los nach oben – kontinuierlich und mit dauerndem, druckbedingtem Knacken in den Ohren.

Auf dem Weg zum Mauna Kea
Auf dem Weg zum Mauna Kea

Gegen 16:00 erreichen wir das MKVIS (Mauna Kea Visitor Center) auf 2700m Höhe. Obwohl wir keine Bedenken haben, dass uns die Höhe Probleme bereiten könnte, halten wir uns an den Rat, sich auf dieser Höhe für mindestens 45min zu akklimatisieren und schauen einen Film, über die Forschung in den Observatorien auf dem Gipfel. Nett gemacht, aber nur bedingt interessant und zu viele Informationen.

Sicherheitshinweise für die Auffahrt zum Mauna Kea
Sicherheitshinweise für die Auffahrt zum Mauna Kea

Um kurz vor 17:00 trauen wir uns dann endlich die „überaus gefährliche“ Straße zum Gipfel in Angriff zu nehmen. Der Allradantrieb wird zugeschaltet und los geht’s auf die steile Schotterpiste. Nachdem wir 20min (fünf Meilen) durchgeschüttelt wurden, ist uns klar, dass wir diesen Trip auch mit einem gewöhnlichen Mietwagen hätten unternehmen können, wenngleich es mit einem Jeep deutlich angenehmer war. Nach weiteren drei Meilen sind wir kurz unterhalb des Gipfels und sind von der Mondlandschaft, der klaren Luft und dem Ausblick überwältigt.

Observatorien auf dem Maunam Kea
Observatorien auf dem Maunam Kea

Wir drehen eine Runde zwischen den Observatorien und stellen unseren Jeep dann an einem Platz in der ersten Reihe ab.

Mauna Kea
Mauna Kea
Mauna Kea
Mauna Kea
NASA-Observatorium (Mauna Kea)
NASA-Observatorium (Mauna Kea)

Wie erwartet bereitet uns die Höhe hier auf 4200m keinerlei Probleme. Wir wollen noch die paar Meter hoch zum Gipfel laufen, respektieren aber, dass der Gipfel einhawaiianisches Heiligtum ist und nicht betreten werden sollte.

Mauna Kea
Mauna Kea

Die Japaner nehmen solche Hinweistafeln natürlich nicht so ernst. Wenn ich mal in Japan bin, führ ich mich auch so auf, wie die in einem fremden Land. Wir schießen ein paar Fotos, ich bau noch das Stativ in Pole Position auf, stell den Intervalltimer an und dann verziehen wir uns kurz darauf wieder ins Auto, denn trotz Jeans, T-Shirt, Pulli und Jacke frieren wir bei knapp 10° Celsius.

Mauna Kea
Mauna Kea

Mit der untergehenden Sonne ergibt sich am Himmel ein tolles Farbenspiel: außer grün sind alle Farben des Spektrums vorhanden.

Mauna Kea
Mauna Kea
Mauna Kea
Mauna Kea

Kurz vor dem Sonnenuntergang verlassen wir das warme Auto.

Mauna Kea
Mauna Kea

Wir unterhalten uns mit einem Pärchen aus Hamburg, das kurz vor seiner Heimreise ist. Noch bevor die Sonne um kurz vor 19:00 komplett weg ist, werden die ersten Sterne erkennbar. Über den Wolken zu sein, die klare Luft zu atmen, die unwirkliche Vulkanlandschaft vor sich zusehen – einfach Wahnsinn. Das einzig störende ist die japanische Reisegruppe, die in orangefarbenen Einheitsdaunenjacken rumwuseln wie Ameisen um einen toten Käfer. Während die Hamburgerin von der Höhenkrankheit heimgesucht wurde und mit ihrem Partner den Runterweg antritt, genießen wir noch ein paar Minuten die Dämmerung und die immer größer werdende Anzahl von Sternen. Es sind nicht mehr viele Autos am Gipfel, als auch wir aufbrechen, um schon nach nicht einmal zwei Meilen den ersten Fotostopp einzulegen.

Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)

Es ist noch gar nicht ganz dunkel und die Milchstraße ist bereits zu erkennen. Die Kamera nimmt noch viel mehr Sterne auf, als mit bloßem Auge zu erkennen sind und zum allerersten Mal kann ich die Milchstraße fotografieren. Die Weiterfahrt bei Dunkelheit über die Schotterpiste bereitet keine Probleme und so sind wir um 20:30 ohne Autoschaden (den hätte nämlich auf der unbefestigten Straße keine Versicherung übernommen!) wieder beim Vositor Center. Dort erklärt ein Ranger den Sternenhimmel und man kann durch Teleskope auf verschiedene Himmelsobjekte schauen. Es entstehen noch ein paar winderschöne Himmelsbilder und gegen 21:30 lassen wir den Jeep zurück an die Küste rollen.

Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)
Milchstraße (Mauna Kea)

Das war echt ein unvergesslicher Abend!

2014-08-21 – Donnerstag – Flug nach Kailua-Kona (Hawaii/Big Island) und kleine Rundfahrt im Norden

Nachdem wir die letzten Sachen in den Koffer gepackt und gefrühstückt haben, gehen unsere Tage in dieser wunderschönen Unterkunft zu Ende. Hier hätten wir echt ewig bleiben können. Die Mietwagenrückgabe verläuft wie immer unproblematisch und selbst unser Koffergewicht bereitet uns inzwischen fast keine Schwierigkeiten mehr. Wir müssen nur zwei Teile von meinem Koffer in Cordulas umladen und schon passt alles. Wir sitzen bei beiden Flügen auf der „richtigen“ Seite (weil mit schöner Aussicht auf Honolulu) und haben beim zweiten Flug sogar das Glück, dass er überbucht ist und wir so auf Plätze in der Exit Row rutschen (viel mehr Beinfreiheit!). Wir sehen unter uns Kaho’olawe, Molokai, Lanai und Maui, bis wir letzten Endes die Insel Hawai’i erreichen.

Flughafen Kona
Flughafen Kona
Flughafen Kona
Flughafen Kona

Die Ankunft am Keahole Airport von Kona kann man gar nicht richtig beschreiben. Man kommt sich vor, als würde man aus einem Linienbus direkt in einem typisch amerikanischen Shopping Plaza aussteigen: einige Souvenirstände, viele Einheimische, Läden, ein Gepäckband im Freien, zu dem jeder Zugang hat,… Interessant. Den Mietwagen bekommen wir wie gewohnt ohne Probleme. Wir erhalten sogar einen viertürigen Jeep Wrangler anstatt des gebuchten zweitürigen – auch nicht schlecht. Der Wagen ist zwar innen nicht ganz sauber, scheint aber ansonsten gerüstet zu sein für unseren Trip morgen. Wir kaufen Getränke, bringen unsere Koffer zum Hotel (Uncle Billy’s Kona Bay Hotel, ein etwas in die Jahre gekommenes Motel, wie man es eigentlich auf dem amerikanischen Festland erwarten würde, das seinen Zweck aber erfüllt) und brechen auf Richtung Norden zu einer kleinen Rundfahrt. Die Fahrt führt uns durch Lavawüste entlang der Küste. Krasse Abwechslung zur überall grünen Insel Kauai vom Vormittag. Die ganze Zeit haben wir den Gipfel des Haleaka’la auf Maui vor Augen. Je weiter wir in den Norden kommen, desto mehr nimmt die Vegetation zu, bis wir nach einer knappen Stunde Fahrzeit Kapa’au an der Nordküste erreichen. Hier machen wir einen kurzen Halt, um die Originalstatue von König Kamehameha anzuschauen.

Statue von König Kamehameha I. (Kapa'au)
Statue von König Kamehameha I. (Kapa’au)
Statue von König Kamehameha I. (Kapa'au)
Statue von König Kamehameha I. (Kapa’au)

Die Weiterfahrt bis zum Pololu Valley Lookout bringt eine tollen Blick auf die Steilküste.

End of the Road (Pololu Valley)
End of the Road (Pololu Valley)

Anschließend müssen wir wieder zurück bis Kapa’au, um dort in die Kohala Mountains abzubiegen. Die nächsten 17 Meilen geht es fast nur kurvig bergauf auf gut 1400m Höhe. Hier sieht es aus wie im Allgäu.

Kohala Mountains
Kohala Mountains

Kurz nach Erreichen des höchsten Punktes bleiben wir stehen und sehen uns von hier oben den Sonnenuntergang an. Wow!

Sonnenuntergang (Kohala Mountains)
Sonnenuntergang (Kohala Mountains)

Danach geht es bergab über Waimea (Abendessen beim Amerikaner) zurück nach Kailua-Kona.

2014-08-20 – Mittwoch – Kilauea Lighthouse und Relaxing

Der Tag startet mit gemächlichem Aufstehen. Irgendwann können wir uns dazu durchringen, wieder laufen zu gehen (Der Wind macht es hier etwas anstrengender). Das anschließende Frühstück mit Guave-Limette-Maracuja-Apfelbananen-Smoothie dauert bis 12:00.

Selbstgemachter Smoothie zum Frühstück
Selbstgemachter Smoothie zum Frühstück

So muss Urlaub sein! Obwohl wir nichts für heute geplant hatten, entscheiden wir uns spontan für einen Trip zum Kilauea Lighthouse, dem nördlichsten Punkt der erschlossenen Hawaiianischen Inseln.

Kilauea Lighthouse
Kilauea Lighthouse

Das eigentlich Interessante ist allerdings nicht der Leuchtturm, sondern das ihn umgebende Vogelschutzgebiet. Als wir jedoch lesen, dass wir pro Person 5$ Eintritt bezahlen müssten, wollen wir schon umkehren, denn so sehr sind wir nicht an Vögeln interessiert. 😉 Außerdem sieht die ganze Angelegenheit nicht sonderlich spannend aus. Aber wir haben wirder einmal Glück und kommen mit unserem Annual Pass (dem Jahrespass für alle Nationalparks, den wir noch vom letzten Jahr haben) kostenlos rein. Nach einem kurzen Rundgang durch das Visitor Center entdecken wir vor der Küste einen Schwarm Delfine.

Delfine (Kilauea Lighthouse)
Delfine (Kilauea Lighthouse)

Der kurze Weg zum Leuchtturm liefert keine weiteren umwerfenden Ausblicke (außer unsere Unterkunft am Horizont), lohnt aber trotzdem.

Insel vor dem Kilauea Lighthouse
Insel vor dem Kilauea Lighthouse

Danach geht’s zurück zum Appartment. Wir packen unsere Tasche und laufen runter zum Strand. Nach einer guten Stunde Schnorcheln (mit riesigen Fischschwärmen und einer Schildkröte weiter draußen) sitzen wir noch mit einem Bier am Strand und ich schreibe gerade diese Zeilen. Da es mittlerweile 17:30 ist brechen wir nun auf zum Appartment, duschen uns, schauen ein letztes Mal den Sonnenuntergang auf Kauai an, fahren zum L&L Hawaiian Barbecue und müssen anschließend unsere Koffer packen. Obwohl… Nach kurzer Diskussion steht für uns fest, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, von hier aufzubrechen. Wir bleiben hier. Bis irgendwann. 😉

2014-08-19 – Dienstag – Surfing and hanging out

Nachts entdecke ich durch das Fenster eine wunderschöne Stimmung – Leuchtturm, Meer, Palmen, Sterne, Mond, Wolken – und sage es meinem Mann. Der steht natürlich sofort auf (es war 3:15 am), um alles auf Fotos festzuhalten.

Kauaian Nights
Kauaian Nights

Das dauert wohl über eine stunde während derer ich schön weiterschlafe. Am morgen genießen wir dann beide den blick aufs Paradies und sind schon gespannt wie es heute wohl bei unserer ersten surflesson werden wird. Ja, das steht heute mittag nämlich auf dem Programm 🙂 Hawaii ohne surfen geht eigentlich nicht. Bei unserer 1,5 stündigen lesson in sind wir zu dritt – es ist noch eine Amerikanerin dabei. Wir werden von unserem Treffpunkt in downtown Hanalei, wo wir ein rotes surfshirt der surfschule bekommen, zum Strand (hanalei bay) geshuttelt. Dort treffen wir unseren surf-instructur Makai. Der freute sich einen Kai zu treffen 🙂 wie kann das sein, dass ein Deutscher einen hawaiianischen namen hat? Erst bringt uns makai am Strand auf dem board die Basics bei. Also wie krault man, wie liegt man auf dem board, wie steht man auf usw. Dann ziehen wir unsere Boards ins Wasser. Dort kraulen wir etwas zu einem Spot an dem nichts los ist und dann geht’s los 🙂 makai hält jeden einzeln am Board fest, schaut nach der perfekten welle, sagt wann man mit dem kraulen beginnen soll und ruft zu wann man aufstehen soll. Yeah, das surfen klappt beim ersten mal!!

Surfin' USA
Surfin‘ USA
Surfin' USA
Surfin‘ USA

Es macht echt spaß. Die wellen sind zwar nicht besonders groß aber für den anfang passt das. Hat auf jeden fall spaß gemacht und wir wollen wieder surfen. Nach der lesson werden wir wieder zu unserem Auto gebracht und dann fahren wir nach hause. Wir genießen den nachmittag in unserem Apartment. Hier ist es einfach so schön, da muss man gar nirgends anders hin.

Schlafplatz mit Aussicht
Schlafplatz mit Aussicht

Dank unserer Nachbarin hier, haben wir ja auch original hawaiian Music. Außerdem haben wir prima blick auf das Wetter, das sich echt schnell ändert. Auf einmal regnet es für 30 Sekunden, dann ist wieder Sonnenschein und später sehen wir über dem Meer einen schönen Regenbogen, da es an dieser Stelle auch gerade regnet. Awesome! Zum Sonnenuntergang gehen wir raus, um den perfekten blick zu haben.

Sonnenuntergang (Princeville)
Sonnenuntergang (Princeville)

Dann fahren wir nochmal nach hanalei, um und beim L&L Hawaiian Barbecue unser Abendessen zu kaufen.

Hawaiianisches Abendessen
Hawaiianisches Abendessen

Echt sehr lecker und ordentliche Portionen. Empfehlenswert, da auch typisch hawaiianisch. Aloha für heute!

2014-08-18 – Montag – Waimea Canyon und Dinner Sunset Cruise

Wir hatten zwar den Wecker gestellt, wachen aber ohnehin kurz davor auf. Schnelles Frühstück und um 9:00 geht’s los zum Waimea Canyon, den wir um 10:45 erreichen. Der Blick vom ersten Lookout ist zwar nicht so spektakulär wie am Garnd Canyon, aber den Beinamen „Grand Canyon des Pazifiks“ trägt der Waimea Canyon zurecht. Er ist zwar nicht so tief und so mächtig wie sein großer Bruder, dafür liefern aber die bewachsenen und bewaldeten roten Felswände buntere Eindrücke.

Waimea Canyon
Waimea Canyon
Waimea Canyon
Waimea Canyon

Wir fahren weiter bis zum Puu Hina Hina Lookout und entscheiden uns angesichts der rasch aufkommenden Bewölkung und der Zeit  für  eine Umkehr, damit wir pünktlich um 13:15 bei Blue Dolphin Charter in Port Allen sind. Chris, unser Captain, stellt sich kurz vor und weist uns auf die fun facts hin, die wir uns doch bitte zu Gemüte führen sollen. Bevor er uns die Sicherheitshinweise eindringlich nahe bringt, starten wir mit einem Quiz. Da ich fehlerfrei den Namen des hawaiianischen Wappenfischs Humuhumunukunukuapua’a aufsagen kann, gewinne ich ein T-Shirt. Yeehaw! Es werden weitere Fragen gestellt und etwa sechs oder sieben Shirts an den Mann/die Frau gebracht. Nachdem wir uns die Sicherheitshinweise angehört haben, laufen wir gut 300m zur Anlegestelle, legen die Schuhe in ein Regal und boarden unseren 60ft-Katamaran.

Das Boot
Das Boot

Als alle 16 Passagiere an Bord sind, hören wir endlich die Sicherheitshinweise.

Captain Chris
Captain Chris

Dann muss Captain Chris den Motor und alles Mögliche checken, während wir uns von Crewmitglied Matt die Sicherheitshinweise anhören dürfen. Endlich legen wir ab und bevor wir uns auf dem „offenen Meer“ an Bord frei bewegen dürfen, hören wir die Sicherheitshinweise. Vorbei an Zuckerrohrfeldern, einer Militäreinrichtung und schönen Stränden nähern wir uns unserem Schnorchelspot. Als Chris diesen „in gut 10 min“ ankündigt, sehen wir allerdings Delfine knapp 50m neben dem Boot. Chris wendet schnell und steuert auf die Delfine zu. Die haben sichtlich Spass daran, vor dem Bug des Schiffs zu schwimmen und zu spielen.

Delfine vor dem Boot
Delfine vor dem Boot

Kurz darauf erreichen wir tatsächlich unseren Schnorchelplatz vor einer ca. 300m hohen senkrechten Felswand. Beeindruckend. Wir müssen uns allerdings noch gut 10min gedulden, bis die Crew endlich die Boje zum Festmachen gefunden hat. Nach den Sicherheitshinweisen, was man beim Schnorcheln zu beachten hat, werden wir endlich ins Wasser gelassen.

Schnorcheln (Na Pali Coast)
Schnorcheln (Na Pali Coast)
Schnorcheln (Na Pali Coast)
Schnorcheln (Na Pali Coast)
Na Pali Coast
Na Pali Coast

Direkt um uns herum tummeln sich etliche Fische, aber das Wasser ist trüb, da darin kleine Quallen oder Fischsperma schwimmt.

Schnorcheln (Na Pali Coast)
Schnorcheln (Na Pali Coast)

Wir wissen es nicht genau. Trotzdem ist der fast einstündige Schnorchelstopp ein Erfolg, denn wir entdecken tatsächlich eine Schildkröte und schwimmen ihr ein paar Meter hinterher.

Schildkröte (Na Pali Coast)
Schildkröte (Na Pali Coast)

Leider bekamen das Betrachten der Delfine (mit Kopf nach unten) und das Schnorcheln Cordula nicht so gut und ihr ist ein wenig schlecht. Wieder zurück an Bord duschen wir uns ab, bekommen ein letztes Mal die Sicherheitshinwiese mitgeteilt und fahren los, weiter entlang der Na Pali-Küste. Traumhaft!

Na Pali Coast
Na Pali Coast
Na Pali Coast
Na Pali Coast
Na Pali Coast
Na Pali Coast

Zumindest für mich. Cordula geht’s immer schlechter. Kurz bevor wir eine Regenfront erreichen, drehen wir um. Für knapp 10min setzen wir doch tatsächlich mal die Segel. Muss ja sein. Typisch Amerika. Sonst gäbe es wohl keine Rechtfertigung diesen Ausflug mit so einem Schiff zu machen. Macht sich wohl auf Bildern besser. Jedenfalls geht es Cordula immer noch schlechter und sie erreicht kurz darauf den Zustand einer anderen Passagierin, die ihr Essen recycelt hat und damit die Fische fütterte. Zum Glück gibt es Hilfe von Matt: er kippt beiden kaltes Wasser über Kopf und Oberkörper, gibt ihnen einen geheimen alkoholischen Cocktail (dient zur Beruhigung), stellt sie an die Reling und empfiehlt ihnen, einen Punkt am Horizont zu fixieren. Frierend und zitternd stehen sie da, während Mai Tais und das Dinner serviert werden.

Gallionsfigur
Gallionsfigur

Es gibt Salat, Reis, Pulled Pork (in Fetzen gerissenes, zartes Schweinefleisch) und Teriyaki Chicken (japanisch mariniertes Hühnchen) und als Nachtisch Ananas und Cookies. Lecker! Ein paar Mai Tais später drehen wir, die Motoren stoppen und wir schauen der Sonne beim Untergehen zu. Echt schön!

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang auf dem Boot
Sonnenuntergang auf dem Boot

Inzwischen geht es Cordula wieder gut. Nachdem alle die obligatorischen Fotos geschossen haben steuern wir den Hafen an, den wir ca. 15min später erreichen. Wir gehen von Bord, ziehen unsere Schuhe an, verabschieden uns und fahren. Wir sind uns einig, dass dieser Ausflug sein Geld (127 $ p.P.) wert war. Sicherheitshinweise, Delfine, Schnorcheln, die atemberaubenden Na Pali-Küste, Abendessen, Sonnenuntergang – und das alles in entspannter Atmosphäre. Auf dem Heimweg halten wir noch bei Walmart und erreichen unser Appartement gegen 22:30. Ein weiterer wunderschöner Tag geht zu Ende.

2014-08-17 – Sonntag – Mango Festival Hanalei

Da wir heute nichts Besonderes vorhaben, bleiben wir lange im Bett liegen und genießen den Blick auf Palmen und Meer. Irgendwann gegen 11:00 klopft Jeanie und frägt uns nach den letzten Details unserer Aktivitäten. Danach gehen wir eine Runde joggen, dann spätstücken wir und fahren nach Hanalei auf’s Mangofestival. Viel ist nicht geboten: Essen, live-Musik und ein bisschen Handwerkskrimskrams.

Mango Festival in Hanalei
Mango Festival in Hanalei

Erst probieren wir verschiedene Mangosorten (alle suuuuperlecker) bis wir uns für eine Mango entscheiden und diese kaufen. So geschmacksintensive Mangos gibt es zu Hause einfach nicht. Auch eine weiße Ananas probieren wir. Dann fliehen wir rechtzeitig vor dem aufkommenden Regen Richtung „Ende der Welt“. Da man die Insel aufgrund der Steilküste nicht umrunden kann, endet der Highway gut 10 Meilen hinter Hanalei an einem Strand. Der Weg dorthin ist kurvig und erfordert einige Stopps, da die Brücken über die Flüsse nur einspurig sind. Was in Deutschland wohl undenkbar wäre, funktioniert hier einwandfrei: man lässt – je nach Verkehrsaufkommen – fünf bis sieben Autos vor sich fahren und bleibt dann stehen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Glücklicherweise hält sich der Gegenverkehr auch an diese Regel. Hier hat es keiner eilig. Der Strand (Ke’e Beach Park) am Ende des Highways ist zwar schön (nicht umsonst diente er als Filmschauplatz), aber da Sonntag ist, ist auch viel los.

Ke'e Beach Park
Ke’e Beach Park
Ke'e Beach Park
Ke’e Beach Park

Also machen wir uns auf den Heimweg und sind gegen 17:00 wieder daheim. Wir kochen wieder Lachs mit Gemüse und lila Kartoffeln und packen unsere Sachen für unseren Ausflug am Montag.

2014-08-16 – Samstag – Farmer’s Market Hanalei, relaxing at the beach

Good morning paradise! Um ca. 6 Uhr geht die sonne vor unserem Bett auf – oder so ähnlich – auf jeden fall blicken wir auf einen traumhaften Sonnenaufgang.

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Cordula träumt schön weiter und blinzelt hin und wieder aufs Meer und die sonne. Kai nimmt das als Einladung auf dem Balkon die Kamera für Sunrise-Fotos auszurichten. Nach dem frühstück auf dem Balkon mit Meerblick, brechen wir zum Farmer’s market in hanalaia auf.

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Der besuch hat sich voll gelohnt. Es gibt crafted products und verschiedenstes Essen und viele leute und musik. Wir probieren Früchte, die wir noch nie davor gesehen haben, z.b. sour sap. Interesting!

Wir verlassen den market mit einer großen tüte voll obst und Gemüse zu günstigen preisen: purple potatoes, papayas, guava, passion fruit, apple-bananas, cherimoya.

Zurück im apartment planen wir die nächsten tage und gehen zur „hausherrin“, die das managt. Wir buchen zwei Aktivitäten – mehr dazu, wenn wir sie gemacht haben (Anreiz wieder auf den Blog zu schauen 😉 ). Da sie sehr kommunikativ ist, unterhalten wir uns noch ein bisschen mit ihr. Dann packen wir unser Equipment und machen uns auf den „steep, slippery and hazardous“ trail zum Strand. Die Bezeichnung/Warnung war diesmal sogar berechtigt. Wir gehen praktisch durch Regenwald, über wurzeln und steine und überqueren einen Fluss – auf steinen natürlich.

Der weg hat sich absolut gelohnt, denn wir erreichen eine wunderschöne bucht mit Strand und nur ganz wenigen Leuten. IMG_9905Dort Schnorcheln wir und sehen schöne fische und relaxen.

DSCN2633Paradise again! Auf dem Heimweg bleiben wir auf einem Felsen sitzen – unter uns das Meer – und genießen den sonnenuntergang. IMG_9990Zu hause kochen wir lecker hawaiian-experimental-style Lachs (mit Früchten mariniert und garniert) mit purple potato und Gemüse.

Maracuja-Papaya-Lachs mit lila Kartoffel und Gemüse
Maracuja-Papaya-Lachs mit lila Kartoffel und Gemüse

Und so ist der tag auch schon wieder vorbei…

2014-08-15 – Freitag – von Honolulu nach Lihue (Kauai)

Unser Wecker klingelt um 7:30. Wir packen den letzten Rest zusammen, frühstücken gemütlich und starten um 9:30 in Richtung Flughafen. Die Mietwagenrückgabe verläuft – anders als das Einchecken – ohne Probleme: wir müssen wieder einmal umpacken. Bei den Koffern sieht es ganz gut aus: meiner hat 50,5 lb. (50 lb. sind erlaubt und entsprechen 23 kg), Cordulas sogar nur 48,5 lb. Beim Handgepäck übertrifft Cordula die erlaubten 16 lb. um 2,4 lb., ich um über 15 lb. Das Problem ließe sich ganz einfach beseitigen, wenn meine Kameratasche als „personal item“ durchgehen könnte. Wir sehen aber bei einer Familie vor uns, dass es der Hawaiianer am Schalter sehr genau nimmt. Aber wir haben Glück und alles läuft glatt. Zum Boarden laufen wir gut 100m über das Rollfeld zu unserer Propellermaschine.

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Anders als man nach den ersten Metern auf der Startbahn vermuten könnte, bringt uns die Kiste aber sicher (und schaukelnd) nach Lihue.

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Wir nehmen unsere Koffer in Empfang und holen unser Auto. Dieses Mal ist es ein weißer Nissan Murano, der zwar mehr Platz aber weniger Luxus bietet als unser Ford auf Oahu. Zuerst versorgen wir uns bei Walmart mit Wasser. Danach fahren wir zu den Wailua Falls, die praktisch auf dem Weg zu unserer Unterlunft liegen.

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Obwohl diese Wasserfälle zu den Hauptattraktionen auf Kauai zählen, wird beim Anblick des Parkplatzes mit gerade mal 10 Stellplätzen klar, dass es die nächsten sechs Tage ruhiger und größtenteils ohne Japaner zugehen wird. Wir genießen die Ruhe, den Ausblick auf die Wasserfälle und den Regenwald und fahren nach gut 15min weiter nach Kapa’a. Im dortigen Safeway versorgen wir uns mit Frühstück für die komplette Woche und mit drei Abendessen: Burgerfleisch und Lachs sind im Angebot. Um kurz vor 17:00 erreichen wir die Einfahrt nach Princeville. Wow! Wenn unsere Unterkunft nur annähernd so gepflegt ist, wie diese luxuriöse „Hofeinfahrt“, dann erwarten uns hier traumhafte Tage. Aber wir haben Pech, denn als wir unser Appartment in der SeaLodge betreten, haut es uns fast um: es ist noch besser, schöner, toller,… als wir es uns gewünscht hätten. Wir haben eine große Küche mit allem was man so braucht, ein ordentliches Bad, ein großes Wohnzimmer, ein Himmelbett und sogar von diesem aus direkte Sicht auf Palmen und Meer.

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Einfach nur Wahnsinn! Wir richten uns erstmal ein, machen die obligatorische Flasche Sekt auf und freuen uns einfach nur. Nach einem kurzen Plausch mit Jeanie, der redseligen „Hausherrin“, schauen wir uns kurz auf der Anlage um. Anschließend schmeißen wir unsere Burgerpatties in die Pfanne und bauen unseren eigenen Burger. Lecker!

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2014-08-14 – Donnerstag – Miscellaneous

Wir beginnen den Tag wieder mit einem gemütlichen Frühstück mit Blick aufs Meer. Dann spazieren wir am Strand entlang (mit fotoshoots natürlich) zum Auto und fahren mit kurzen spontanen Zwischenstopps in Shops zum Aloha Tower im Stadtzentrum.

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Neben dem Tower befindet sich eigentlich ein Shopping Center, das aber wegen construction komplett gesperrt ist. Da wollten wir natürlich nicht hin 😉 aber das erklärt wohl warum beim Tower GAR nichts los war und wir alleine dort oben waren. Der besuch hat sich aber gelohnt: wir hatten blick auf den Hafen auf der einen Seite (den blick hatten wir zuvor noch nicht) und blick auf wakiki auf der anderen Seite. Nice! Auf dem Heimweg steigt Cordula gleich zentral in waikiki aus, weil da nochmal Shopping in DEM Laden, den es in Deutschland nicht gibt, nötig war.

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danach hatten wir endlich wieder eine pinke Shopping bag mehr im Zimmer stehen. 🙂 weil’s am Sonntag so lecker war, gehen wir heute wieder zum Abendessen in den shore Bird. Und wieder mega lecker 🙂 auf dem Heimweg schauen wir uns noch eine Hula-Show an…

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naja, nur eine Viertelstunde – es war nicht so spannend wie erwartet, aber dafür können wir einen schönen Sonnenuntergang am Meer sehen.

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Zurück im Hotel genießen wir noch eine schöne Aussicht vom Dach und dann geht’s ans packen… puh, das bringt uns ins Schwitzen… die schweren Sachen müssen ins Handgepäck – in der Hoffnung, dass die Koffer trotzdem nicht overweight sind. Erstaunlich wie unser „Zimmer“ am Ende in 2 Koffer und 2 dufflebags „verschwunden“ ist. was das Gewicht betrifft lassen wir uns morgen am Airport überraschen. Well, for the last time in Waikiki: Nighty-night.

2014-08-13 – Mittwoch – Diamond Head und Mini-Shopping

Wir schlafen schön aus, frühstücken und machen uns auf den Weg zum Diamond Head. Den überfüllten Parkplatz erreichen wir gegen 11:00. Den Tipp, hier früh oder vormittags zu sein, kann man getrost vergessen, denn als wir nach Auf- und Abstieg (171m) gegen 13:00 wieder am Auto sind, ist der Parkplatz nicht einmal halb voll. Nach kurzer Wartezeit haben wir jedoch einen Platz und laufen los.

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Oben verschwitzt angekommen, werden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

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Anschließend fahren wir zum Walmart. Eine Tasche für’s Handgepäck muss her. Die, die wir wollen gibt es nicht, weshalb wir zum Don Quijote (vogelwilder Laden für Japaner) um die Ecke fahren, um kurz darauf dann doch eine Tasche bei Walmart kaufen.

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Die ist zwar kleiner als gewünscht, hat aber pinkfarbene Applikationen und ist allein deshalb schon gut.

Letzte Mission des Tages: Schuhe. Die Payless Shoe Source unterstützt uns tatkräftig bei dieser Mission und so können wir die Nutzfläche unseres Appartments erfolgreich weiter verkleinern. Wir sind um 17:00 daheim und haben noch Zeit den obligatorischen Waikiki Beach Besuch zu absolvieren.

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Rein ins Wasser, bisschen schwimmen, raus aus dem Wasser – fertig. Angesichts der hohen Menschendichte und des steinigen Bodens ist es fraglich, wieso dieser Strand so toll/bekannt sein soll. Die Tage davor waren wir an viel schöneren Stränden.

Nach kurzer Tripadvisor-Recherche entdecken wir, dass eines der besten Restaurants Waikikis direkt gegenüber von unserem Hotel sein soll. Eine Stunde später können wir mit vollem Bauch bestätigen, dass man beim koreanischen „Me B-B-Q“ tatsächlich superleckere, große Portionen zu einem vernünftigen Preis bekommt.

2014-08-12 – Dienstag – Shopping

Wir starten um 10:30 zum Waikele Outlet Shopping Center. Bereits im Tommy Hilfiger Store werden wir fündig, bekommen einen 5$-Gutschein für Calvin Klein und „müssen“ diesen logischerweise wieder loswerden. Gegen 14:00 ist der Kofferraum voll mit großen Papiertüten und wir brechen auf zur Ala Moana Mall. Anfangs werfen wir mangels Interesse nur einen kurzen Blick in die Shops, aber als am Horizont das Label von Victoria’s Secret auftaucht, beginnen Cordulas Augen zu funkeln. Nach gut 5min (vielleicht war es aber auch mehr als eine Stunde) spricht uns über die Hälfte der gefühlt 100 Verkäuferinnen mit Namen an. Irgendwann laufen wir doch noch mit einem pink-rosa-gestreiften Täschchen raus, um kurz darauf bei American Eagle einzuchecken: Tüte. Der Besuch bei Hollister läuft nicht so gut wie erwartet. Dennoch: zwei Tüten. Fehlen noch Schuhe. Aber auf diesem Gebiet versagen wir heute komplett: keine Tüte.

Als Abendessen gibt es bei Jack-in-the-Box für jeden einen Burger und dann geht es nach Hause. Nach der kurzen Parkplatzsuche sind wir gegen 21:00 auf unserem Zimmer, dessen Nutzfläche sich aufgrund der vielen Tüten extrem verkleinert hat.

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2014-08-11 – Montag – Inselrundfahrt Oahu

Nachdem wir wieder früh wach sind, ist der ideale Tag für eine Inselrundfahrt. Wir packen unsere Badesachen ein, falls unterwegs ein schöner Strand zum Planschen einlädt. Erster Stop ist die Hanauma Bay. Da der Parkplatz bereits voll ist, parken wir etwas unterhalb und laufen die letzten Meter hoch und zum Aussichtspunkt über die Bucht.

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Da es hier von (hauptsächlich japanischen) Touristen nur so wimmelt, wir 7,50$ p.P. zahlen müssten und wir ohnehin auf Maui wunderschön schnorcheln können, geben wir uns mit ein paar Bildern über die zugegebenermaßen tolle Bucht zufrieden. Weiter geht’s entlang der Südostküste, vorbei an einem Blowhole (das aufgrund des Niedrigwassers nichts zu blasen hat) und dem traumhaften Waimanalo Beach Park (wir wissen beide nicht, wieso wir hier nicht ein Stop eingelegt haben und ins Wasser gesprungen sind) nach Kahala. Hier soll es zwei der schönsten Strände Amerikas geben. Naja… Es sind zwar Duschen, Toiletten, Schatten, feiner Sand und viele Leute vorhanden, aber Waimanalo sah viel einladender aus. Als Entschädigung dafür, dass wir noch nicht schwimmen waren, genehmigen wir uns bei der Cold Stone Creamery ein Eis. Ein paar Meilen weiter muss noch ein Kaffee her, da wir beide gerade einen Durchhänger haben. Die Fahrt entlang der Ostküste hält zwar alle paar Hundert Meter wieder einen schönen Strand parat, aber irgendwas passt immer nicht, auch wenn die meisten Strandabschnitte tolle Postkartenmotive (wie z.B. beim Chinaman’s Hat) abgeben würden.

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Irgendwann landen wir dann doch noch einen Treffer: Kokololio Beach Park kurz vor Laie. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber Lage, Einsamkeit und Wellen sagen uns voll zu.

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Außer uns ist nur eine einheimische Familie im Wasser. Später kommt noch ein Vater mit seinen zwei kleinen Kindern, der uns bestätigt, dass das der schönste Strand der Insel sei. Als wir nach über einer Stunde gegen 16:00 genug haben, stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt, die komplette Runde zu fahren oder ob wir besser zurück zum Hotel fahren. Wir entscheiden uns für die erste Variante. Zum Glück, denn es kommt nicht mehr viel Sehenswertes, außer dem bekannten Surfstrand Sunset Beach an der Nordküste.

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Kurz davor holen wir uns an einem fruit stand Kokosnuss und frische Früchte gegen den kleinen Hunger. Auf dem Heimweg legen wir noch eine n kurzen Halt bei der Dole Plantation ein, die bereits geschlossen hat. Egal, denn wir hätten hier eh kein Geld gelassen (weder für die Fahrt mit dem Sugar Cane Train noch für das Heckenlabyrinth noch für irgendwelche kitschigen Ananas-Souvenirs). Was wir sehen, reicht uns: ein Beet mit Ananassorten aus der ganzen Welt.

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Über den Freeway sind wir knapp 40min später am Hotel. Wir bringen unsere Sachen auf’s Zimmer, holen unser Abendessen bei Taco Bell, finden schnell einen Parkplatz und essen gemütlich auf dem Balkon.