Tag 12 – 14.08.2016 – Yangon

Es ist Sonntag und wir stehen früh auf, da wir uns um einen Nachtbus nach Mandalay kümmern müssen. Die erste Anlaufstelle ist eine Pleite, weil uns die Kassiererin im Tante-Emma-Laden nicht versteht und nur „No.“ antworten kann. Ein paar hundert Meter weiter, rund ums Stadion, sind zum Glück einige Agenturen, die um 8:30 schon offen haben und wir buchen auf Empfehlung aus einem Blog einen „VIP-Bus“ von Boss Express. Der kostet zwar mit zusammen 44’000 Kyat fast doppelt so viel wie die billigste Variante, aber das wird sich noch auszahlen. Jetzt erstmal was essen. Wir entscheiden uns für ein Nudelgericht an einem Straßenstand und sitzen dabei auf Stühlen aus’m Småland von Ikea. Sehr cool 😀 Unser Nudelgericht wird frisch aus schon bereitstehenden Zutaten (mit den Händen) zusammengemischt. Die Nudeln sind zwar kalt aber es gibt eine warme, scharfe Brühe dazu, die wir drübergeben – sehr lecker, auch wenn wir nicht ganz genau wissen was wir da essen 😉 Nach diesem Frühstück gehen wir zurück zum Hotel, checken aus und lassen unsere Rucksäcke dort.

Da der Tag noch lang ist und Yangon sowieso nicht allzu viel zu bieten hat, leisten wir uns ein Zugticket und fahren einmal um ganz Yangon.

Die Fahrt liefert spannende und interessante Einblicke in das Leben der Einheimischen. Da werden 2m hohe Plastiksäcke gefüllt mit Plastiktüten transportiert, fliegende Händler springen in den offene Waggon, verkaufen Obst, Wasser, Kautabak,… und springen an der gleichen Haltestelle vom anfahrenden Zug.

Das ist auch kein Problem, denn der Zug fährt maximal so schnell, wie wir zusammen in Cent bezahlt haben: ca. 30 (=400 Kyat). Nach drei Stunden steigen wir aus und gehen auf einen Markt auf der Suche nach einem Longyi (ein Stoffschlauch, der geschickt geknotet wie ein langer Rock von sehr vielen Männern getragen wird). Die Preise sind jedoch hoch und langsam überkommt uns ein Hungergefühl. Wir vertrauen wieder der Empfehlung des Reiseführers und essen in einem Grillrestaurant in Chinatown in der 19. Straße. Wir wählen verschiedene rohe Fleisch- und Gemüsespiese aus der Auslage aus und bekommen sie kurz danach heiß vom Grill serviert. Es schmeckt zwar ganz gut, ist aber – anders als im Reiseführer beschrieben – mit 20’000 Kyat echt teuer. Ein Taxi bringt uns anschließend zur Shwedagon-Pagode. Bereits unten an der Treppe müssen wir die Schuhe ausziehen und laufen über den keineswegs sauberen Boden hoch zum Ticketschalter. Hier werden wir mit 8000 Kyat pro Person zur Kasse gebeten und bekommen dafür Disneyland geboten. Leider gibt es keine Fahrgeschäfte, aber Buddhas, Gold und blinkende LEDs im Überfluss. Wir laufen einmal um eine der wichtigsten Pilgerstätten der Buddhisten, sehen beim Beten zu und genießen die Stimmung bei Einbruch der Dunkelheit.

Zurück im Hotel satteln wir die Rucksäcke auf und nehmen danach ein Taxi (8000 Kyat) für die gut einstündige Fahrt zum Busbahnhof Aung Mingalar. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir bei Boss Express gebucht haben, denn dieses Unternehmen ist groß und bekannt und der Taxifahrer findet nach zweimaliger Nachfrage den Weg dorthin, vorbei an Hunderten anderen, kleineren Unternehmen, bei denen oft nur ein alter, verrosteter, klappriger Bus vor einer Garage steht. Zu Fuß wäre es unmöglich, das ganze Gelände abzulaufen. Die nette Belegschaft reißt uns – gut gemeint – die Rucksäcke aus der Hand, um sie im Bus zu verladen. Wir müssen uns aber noch umziehen und warme Sachen mit in den Bus nehmen. Um 20:45 sind wir fertig und überbrücken die Zeit bis zur Abfahrt mit der Hotelsuche für Mandalay. Kurz nach 22:00 fährt er dann los, der Tiefkühltransporter. Es hat gefühlte 10° und eisig kalte Luft bläst weiterhin aus den Lüftungsschlitzen. Wir packen uns dick ein, legen die breiten Liegesitze nach hinten und versuchen zu schlafen.

Doch daraus wird nichts. Wir nicken immer nur kurz ein, da der Fahrer ess wohl eilig hat und wie ein Irrer über die schlechte Straße heizt. Zum Glück ist es dunkel und man sieht draußen nicht, wie die Landschaft an uns vorbeirauscht. Hin und wieder hat man das Gefühl, der Fahrer hat eine rote Ampel übersehen, macht eine Vollbremsung um dann doch Gas zu geben, weil er nicht mehr rechtzeitig stehen bleiben kann. 

Tag 11 – 13.08.2016 – Von Siem Reap nach Yangon

Aufstehen, packen, frühstücken und um 10:00 steigen wir ins TukTuk zum Flughafen. Einchecken, boarden, einsteigen – Routine. Im Flugzeug reden wir über das Hotel in Yangon und stellen fest, dass wir aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen das „falsche“ Hotel gebucht haben: Clover City Center Hotel statt Clover Hotel. Ärgerlich. 🙁 Aber nur bis wir beim Lesen des Reiseführers merken, dass die Lage für uns viel günstiger ist. Wenn jetzt auch noch das Zimmer passt, haben wir alles richtig gemacht. Die drei Stunden am Flughafen Don Muaeng in Bangkok überbrücken wir im Starbucks. Der Weiterflug ist wetterbedingt etwas holprig aber die Einreise nach Myanmar läuft dafür ganz glatt durch.

Erstes Ziel: Geldautomat. Die ersten drei sind „Out of Service“. Der einzig funktionierende spuckt zum Glück etwas aus. Wir ziehen beide 200’000 Kyat (=150€) und sind gespannt, wie weit wir damit kommen und ob wir unsere Dollars tatsächlich noch brauchen. Laut Reiseführer und diversen Blogs soll man mit Dollars angeblich mehr erreichen bzw. einiges nur damit bezahlen können. Die Taxifahrer vor dem Flughafen liefern uns dann auch gleich die ersten Angebote in USD. Wir gehen ein paar Meter weg vom Ausgang und alle fünf Sekunden bleibt neben uns ein Taxi stehen mit jedem Schritt weiter werden die Einstiegsangebote billiger. Nach kurzem Handeln schlagen wir für 6000 Kyat zu und bekommen eine 35-minütige, wilde Fahrt ins Zentrum von Yangon. Erstaunlich: Trotz Rechtsverkehr haben die Autos hier das Lenkrad auch rechts. Um kurz nach 19:00 macht uns der nette Burmese die Tür zum Hotel auf und beim Blick ins und aus dem Zimmer sind wir froh, dass wir in diesem Hotel sind: alles sauber, 7. Stock, Blick auf die Stadt.

Da die Restaurants – außer in Chinatown – relativ früh schließen, brechen wir gleich auf und bekommen in der Dunkelheit einen Vorgeschmack auf den Dreck in dieser Stadt. Die Burmesen haben ständig so etwas ähnliches wie Kautabak im Mund und spucken die rote Soße alle paar Minuten auf den Boden.

Außerdem fallen uns die zahlreichen streunenden Hunde auf, die zum Glück sehr ängstlich und friedlich sind. Echt aufregend, aber auch eklig, wie das Leben hier abläuft. Wir hoffen, dass wir ein brauchbares Restaurant finden. Das „New Delhi Restaurant“ im indischen Viertel ist eine Empfehlung des Reiseführers, die wir selbst nie gewählt hätten. Die Gerichte auf den Nachbartischen sehen ganz interessant aus. Unsere Chickencurries ebenso: Besteck und Metallteller wurden wie die Gläser wohl nur kurz durch kaltes Wasser gezogen und das Hähnchen ist nicht wie erwartet kleingeschnitten sondern ein ganzer Schenkel.

Blendet man die Umstände aus, schmeckt das Essen und die Dips – auch wenn man nicht weiß, was man da isst – ganz lecker und ist mit 4200 Kyat auch noch günstig. Auf dem Heimweg zum Hotel machen wir noch einen Abstecher zur toll beleuchteten Sule-Pagode. Um kurz nach 21:00 sind wir im Hotel, waschen uns den Dreck der Großstadt runter und legen uns hin.

Tag 10 – 12.08.2016 – Siem Reap (Angkor)

Heute steht die sogenannte große Runde auf dem Programm und wir frühstücken bereits um 6:30, weil wir um kurz nach 7:00 aufbrechen. John steht schon bereit. Der erste Tempel ist Preah Khan. Hier ist noch nicht viel los. Das will auch ein offiziell aussehender Typ (Uniform, auf der „(Heritage) Police“ steht) ausnutzen und startet ungefragt eine kleine Führung und macht (zugegeben gute) Fotos von uns. Wir brechen die Aktion nach kurzer Zeit ab und drücken ihm 3000 Riel (=0,75$) in die Hand. Das erfreut ihn wenig, aber wir hatten ihn ja nicht um seine Hilfe gebeten. Der Tempel bietet wieder einige schöne Fotomotive. Wieder zurück am TukTuk geht es weiter zum Inseltempel Neak Pean. Viel interessanter und eindrucksvoller als der Tempel ist der Weg über den Holzsteg dorthin. Außerdem kann Cordula ein Schnäppchen mit dem Kauf eines T-Shirts mit Elefantenmotiv machen und endlich mal einer Händlerin eine Freude bereiten 😉

Next Stop: Ta Som. Auch irgendwie interessant und irgendwie anders aber doch auch irgendwie wie die anderen Tempel. Wir haben inzwischen einfach zu viele zerfallene Mauern und bewachsene Steine gesehen. Da bietet es sich an gleich noch ein T-Shirt mit Elefantenprint zu kaufen. (Zumal heute „world elephant day“ ist – was für ein Zufall). 

Was den nächsten Tempel Me Bon auszeichnet, sind die monolithischen Elefanten an den Ecken des Tempels. Beste Location für uns für ein kleines Fotoshooting. Beim letzten Tempel, Pre Rup, dürfen wir noch einmal Treppen steigen und genießen die Aussicht.

Dieser Tempel soll gut geeignet sein, um den Sonnenuntergang zu genießen, aber blöderweise geht im August die Sonne unter nachdem der Tempel schließt. Das wird also nichts. Bleibt zu überlegen, ob wir uns den Stress antun und den Sonnenaufgang morgen um 5:28  erleben wollen. Die Aussichten sind in der Regenzeit nicht gerade gut. Mal sehen… Um 12:30 sind wir wieder im Hotel, waschen kurz die versandeten Beine und laufen los um eine Wäscherei zu suchen bzw. um uns für eine der grob geschätzt 471 Wäschereien zu entscheiden. Das avisierte „The Missing Socks“-Cafe sieht zwar sehr einladend und westlich aus, allerdings müssten wir dort – auf den ersten Blick – deutlich mehr zahlen als in den Straßen-Laundries. Also laufen wir zurück zu einer anderen Laundry. Dort würde die Wäsche jedoch nicht mehr heute fertig und so gehen wir angesichts der dunklen Wolken weiter und werden unsere Dreckwäsche doch noch in einer vertrauenserweckenden Laundry los: 5,25$ für fast 4kg verschwitzte, stinkende Wäsche inkl. trocknen sind ok (aber dann doch nur 0,75$ billiger als im Laundry-Cafe ohne trocknen). Jetzt setzt tatsächlich feiner Sprühregen ein und wir sitzen in einem „Straßencafe“ (Dol Tiritt). Nach einem Drink gehen wir zwei „Straßencafes“ weiter und gönnen uns noch einen Drink. Danach gehen wir heim, um noch ein bisschen zu entspannen und den nächsten Schauer abzuwarten bevor wir um 19:20 losziehen zum Abendessen. Wir biegen spontan in eine Seitenstraße ab und entdecken das „Palm Café“, das sehr einladend aussieht. Es war die absolut richtige Wahl. Wir bekommen mega leckeres und ansprechend dekoriertes Essen und leckere Getränke. Vorspeise: (riesige) Fresh Spring Rolls, Hauptgerichte: Fish Amok (typisches Khmerfood), Kale Chicken, Nachspeise:  Bang-em Lapouv (Sweet Pumpkin and Tapioca in Coconutmilk), Getränke: Fresh Passionfruit Shake, Angkor Beer, Mango Daiquiri, Long Island Ice Tea. Kostenpunkt insg. 12 Dollar 😀 

Schließlich holen wir unser „Paket“ Wäsche ab und gehen nach Hause. 

Tag 09 – 11.08.2016 – Siem Reap (Angkor)

Nach dem Frühstück (Baguette mit Butter und Marmelade bzw. Omelette mit drei Scheiben Toast), das man hier nach Karte bestellt, erwartet uns unser TukTuk-Fahrer John pünktlich um 8:00 vor dem Hotel. Auf dem Weg nach Angkor Wat besorgen wir uns die 3-Tages-Tickets für je 40$. Am Osteingang von Angkor Wat bleibt John stehen und wir schauen uns in aller Ruhe die Tempel an. Wow, echt grandios!

Gut zwei Stunden laufen wir durch und um die Ruine und wundern uns schon hier, weshalb entgegen der meisten Internetinfos relativ wenig los ist. Kurz nach 11:00 empfängt uns John mit seinem breiten Grinsen und weiter geht’s zum nächsten Tempel Prasat Krayan. Der ist jedoch eigentlich keinen Stop wert. Besser wird es beim Schwimmteich des Königs (welcher König???) Srah Srang und noch besser genau auf der anderen Straßenseite beim Tempel Banteay Kdei. Hier ist wenig los und wir stapfen zwischen Steinbrocken durch die Ruine. Sehr schön. Ein bisschen nervig sind nur immer die gut 100-300m bis zum Tempel: Kinder versuchen sehr aufdringlich Postkarten zu verkaufen, ihre Mütter wollen uns T-Shirts und „Elefantenhosen“ (mit denen hier jeder dritte Alternativ-Touri rumrennt, weil er dann wohl denkt dazuzugehören und anders zu sein) anzudrehen und irgendwelche anderen Verwandten wollen ihre Tempelführer loswerden. Mit einem Lächeln und mindestens dreimaligem „No, thank you.“ kommt man aber ganz gut durch. Nächster Halt: Ta Prohm, der „Tomb Raider-Tempel“. Hier brauchen wir auch gut eine Stunde, weil es wirklich toll aussieht, wie die Bäume über, zwischen und durch die halbeingefallenen Mauern wachsen und wurzeln.

Der nächste Tempel, Ta Keo, ist der erste, den wir besteigen. Die wirklich steilen Stufen sind tatsächlich auch mit Flip Flops zu bewältigen, obwohl „dringend davon abgeraten“ wird. Wir sind auch so passend gekleidet. Cordula einen Rock, der die Knie bedeckt und ein T-Shirt, damit die Schultern bedeckt sind. Da Männer nicht so wichtig sind („men are not important – only women“ Aussage unseres TukTuk-Fahrers) sind für sie kurze Hosen kein Problem. Jedenfalls war die Aussicht von der Tempelspitze nicht so toll wie erwartet, da die umliegenden Bäume höher sind als der Tempel. Aber trotzdem ein tolles Gefühl dort oben zu stehen.

Wir kommen auch wieder heil runter und fahren zum letzten großen Stop um 14:30. Nacheinander durchlaufen wir Baphuon  (ohne ihn zu besteigen), Phimeanakas (grün bewachsener Tempel), Terrace of the Elephants (wenig interessante Terrasse) und Bayon (buddhistischer Tempel mit vielen in Stein gehauenen Gesichtern: toller Abschluss).

Auf dem Weg nach Hause machen wir noch einen kurzen Halt beim Südtor und laufen über die Brücke vorbei an Steinbüsten zu John, der uns anschließend zum Hotel bringt. Dort verabreden wir uns mit ihm für den nächsten Tag um 7:00. Da dunkle Wolken aufziehen gehen wir gleich los zum Essen und treffen mit dem „Piphop-Aha“ eine sehr gute Wahl. Für 9,90$ bekommen wir Lok Lak, Chicken mit Ei, Bandnudeln und Morning Glory (anders als man vielleicht vermuten könnte ist das Wasserspinat), sowie eine Cola, ein kleines und ein großes Angkor-Bier. Auf dem Heimweg nehmen wir uns in einem „Supermarkt“ drei Flaschen Wasser für den nächsten Tag mit (und werden dabei von einem Babyhund „angefallen“ und die Kinder drum herum fanden es lustig. War nicht gefährlich) und erreichen um 18:30 das Hotel gerade noch vor einem nahenden Gewitter. Endlich duschen und ins Bett. 

Tag 08 – 10.08.2016 – Bangkok nach Siem Reap

Der Wecker klingelt viel zu früh. Um 6:30 sitzen wir schon beim Frühstück und fahren um 7:40 mit dem Taxi zum Don Muaeng Flughafen. Die 30-minütige Fahrt kostet uns 219 THB + 50 THB Maut + 70 THB Expressway-Maut. Einchecken und mit 30 min Verspätung heben wir ab, um eine Stunde später in Siem Reap wieder zu landen. Das „Visa on arrival“ kostet pro Person 30 USD + 2 USD weil wir kein Passfoto dabei haben. Alles weitere läuft ganz glatt und am Ausgang ist bereits ein Taxistand, an dem wir uns ein Remork (so heißen hier die TukTuks) für 6 USD besorgen. Der Fahrer ist freundlich und bietet uns an, am Folgetag für 20 USD den ganzen Tag durch die Tempelanlage zu fahren.

Wir überlegen auf der Fahrt bis zu unserem Hotel „Angkor Secret Garden Inn“ und sagen dann zu. Blöderweise sehen wir in der Lobby ein Schild, auf dem die gleiche Tour für 15 USD angeboten wird. Pech gehabt, aber wenigstens ist unser Fahrer nett und kann – relativ – gut Englisch. Außerdem soll er uns dann gefälligst so rumfahren, wie wir das wollen. Unser Zimmer ist schon fertig und ganz ordentlich, wenn auch schon etwas heruntergekommen. Aber was will man für 13 € pro Nacht schon erwarten? Wir legen uns erstmal ein Stündchen hin und holen den fehlenden Schlaf nach. Anschließend laufen wir ins Zentrum. Es ist wie im Film hier – das kann man gar nicht beschreiben. Wir kaufen uns was zu trinken und heben Geld ab. Ganz komische Sache: man zahlt alles in US-Dollar und bekommt das Wechselgeld gemischt in ganzen US-Dollar-Scheinen und kambodschanische Scheine anstatt Cent. Nach einem schnellen Bier für 0,75 $ laufen wir weiter durch die Stadt und die Pub-Street zu einem Tempel, der außer kitschigen Plastiktieren nichts zu bieten hat. Während langsam die Lichter angehen, suchen wir was zu essen und entscheiden uns für die „Purple Mangosteen“ – zwei Cocktails zum Preis von einem haben uns überzeugt. Das macht das Essen ebenso: frische Frühlingsrollen und zweimal Chicken mit Ingwer und Cashewkernen für 16$.

Nicht gerade billig für Kambodscha, aber wir wollen noch ein bisschen von der Atmosphäre auf der Pub-Street am Abend mitnehmen und dafür war es die richtige Wahl.

Bevor wir heimlaufen genehmigen wir uns noch einen Drink im „Temple“ – geiler Schuppen! Wir sitzen bzw. liegen am Balkon auf einer Matratze, schauen runter auf die belebte Straße und nebenbei läuft kambodschanische Livemusik, zu der traditionell (oder besser: touristenfreundlich) gekleidete Damen und Herren traditionelle (oder besser: touristenfreundliche) Tänze aufführen.

Für einen Smoothie, einen Mekhong-Cola und ein Bier zahlen wir 5,75$. Kurz bevor wir gehen wollen setzt leider Regen ein. Hilft nichts: ab durch den Regen zum Supermarkt (Verpflegung für den Tempeltag besorgen) und mit dem Remork nach Hause. Noch schnell duschen im Duschklo und dann ab ins Bett.

Tag 07 – 09.08.2016 – Bangkok

Nach dem Frühstück wollen wir mit dem Taxi zum Großen Palast. Doch der Taxifahrer hat entweder keine Lust oder recht mit der Info, dass er wegen des Verkehrs 1,5 Stunden brauchen würde und empfiehlt uns das Boot zu nehmen. Wir befolgen seinen Rat und sind um 12:30 beim Palast. Dort wimmelt es nur so von Chinesen und Japanern und uns ist schnell klar, dass uns das keine 500 THB pro Person wert ist.

Wir laufen vorbei an typischen Wohnverkaufsarbeitsräumen, in denen eine ganze Familie neben den Motorrollern und zwischen Buddhastatuen schläft oder auf dem iPad rumtippt, zum Giant Swing.

Keine Ahnung, warum der interessant sein soll: ein planlos auf einem Platz aufgebautes, rotes Holzgestell. Wir laufen weiter zum und auf den Golden Mount. Nach kurzer Begutachtung wird uns klar, dass das Ticket, dass man unten kaufen kann, wieder mal nur Abzocke ist. Die tolle Aussicht auf ganz Bangkok genießen wir eine ganze Weile, obwohl zwischen dunklen Wolken immer wieder die Sonne runterknallt und es total dampfig ist.

Wieder unten angekommen wollen wir uns auf die Suche nach einem Taxi machen, sehen aber kurz vor Erreichen der Hauptstraße etliche Polizisten, Asiaten und Mönche. Bei einem Gespräch mit einem Polizisten erfahren wir, dass die jungen Männer, die wie Schaufensterpuppen mit einem Lotusblatt im Schoß auf Plastikstühlen sitzen, zu Möchen geweiht werden. Dabei gehen die ganzen Menschen an den Sitzenden vorbei, schneiden ihnen ein Büschel Haare ab, werfen es in das Lotusblatt, verneigen sich und gehen zum nächsten.

Wir schauen uns das Schauspiel eine Weile an und besorgen uns dann ein TukTuk Richtung Erawan-Schrein. Für die fast 20-minütige wilde Fahrt bis zum Siam-Center, die größtenteils auf der falschen Seite stattfindet, zahlen wir 120 THB.

Auf dem Fußweg zum Schrein wird es immer dunkler und es kommt ein heftiger Monsunschauer. Wir warten über 30 Minuten vor einem Shop und bestaunen, wie die fünfköpfige Familie auf dem Gehweg vor uns drei Essensstände aufbaut.

Als der Regen fast aufgehört hat, laufen wir den Skywalk zum Erawan-Schrein.

Um 18:45 fahren wir mit dem SkyTrain Richtung Hotel und essen wieder im XXX. Das Essen schmeckt wieder großartig und ist dieses mal extrem günstig, da die Getränke nicht auf der Rechnung standen.

Für 370 THB sind wir satt und kümmern uns auf dem Zimmer um’s Packen und eine Unterkunft in Yangon.

Tag 06 – 08.08.2016 – Bangkok

Nach fast elf Stunden Schlaf hätten wir fast das Frühstück verpennt. Da hätten wir echt was verpasst! Thai-Essen, Omelette, Salat, French Toast, frisches Obst, … – perfekter Start in den Tag. Nach dem Frühstück fragen wir den netten Herren am Tourist-Info-Desk nach einem Flug nach Siem Reap. Er bietet uns zunächst eine fertige Tour für drei Nächte für 13000 THB an, die wir dankend ablehnen. Den Hin- und Rückflug gibt’s zunächst für 8600 THB. Nachdem wir mit den Zeiten nicht zufrieden waren und er uns anscheinend – obwohl sein Englisch „fast perfekt“ ist – falsch verstanden hat, rief er nochmals bei seiner Agentur an und konnte uns dann den Flug für 7600 THB anbieten. Allerdings war das Gepäck ein Problem. Wir haben abgelehnt und uns auf dem Zimmer im Internet selber einen Flug gesucht. Nachdem es nicht ganz sicher war, ob sein Preis inklusive Steuer und Gebühren war und wir über AirAsia einen guten Weiterflug nach Yangon finden könnten, haben wir ihm leider einen Korb geben müssen, als er uns auf dem Zimmer angerufen hat. Als wir alles gebucht hatten kann nochmal ein Anruf, dass er den Preis nicht mehr lange halten kann. Tut uns leid, Meister, wir haben alles. Dann also los mit dem SkyTrain zum Fluss und noch schnell auf das 13:00-Boot Richtung War Arun aufgesprungen. Schon kurz vor dem Ausstieg kommt die Ernüchterung: Wat Arun wird restauriert und ist eingerüstet. 

Wir fahren trotzdem mit der Fähre über den Fluss und sehen uns die Tempelanlagen rund um Wat Arun an. Die sind auch sehr schön und kosten nichts. Abschließend geht’s wieder mit der Fähre zurück über den Fluss. Wir folgen nicht wie die Lemminge dem Touristenstrom zum Wat Pho, sondern biegen in eine dunkle Gasse und landen in einer Fischmarkthalle. Dort gibt es alles was aus dem Meer kommt in getrockneter Form – mit entsprechendem Aroma. Nach einer Trinkpause steht nun der Wat Pho mit dem liegenden Buddha auf dem Programm. Für 100 THB pro Person inkl. einer Flasche Wasser bekommt man viele goldene Buddhastatuen, viele zerbrochene Fliesen (die wieder in schöner Form zusammengebaut wurden) und reichlich Touristen mit Selfiesticks geboten.

Das Highlight ist aber tatsächlich der 46m lange liegende Buddha.

Wir verbringen fast drei Stunden auf der Anlage und laufen um 17:00 zum Großen Palast, der allerdings schon seit 15:00 geschlossen hat. Kurzerhand entschließen wir uns für Chinatown und fahren mit dem Boot dorthin. Vogelwild, wie es dort aussieht, riecht und zugeht.

Die Suche nach einem Restaurant, das uns zusagt, verläuft erfolglos und als wir uns ein Taxi nehmen wollen, werden wir von einem Singapurianer angesprochen, der uns angeblich nichts verkaufen, uns nirgendwohin bringen und uns einfach nur helfen will. Wir erfahren von dem angeblichen Englischlehrer (typischer scam hier), dass heute Buddhatag ist und es am Abend noch ein Feuerwerk gibt (sicher nicht…wieder scam). Er empfiehlt uns ein Seafoodrestaurant und handelt mit einem TukTuk-Fahrer einen guten Preis dorthin aus (80 THB für 15 min Trip durch’s Verkehrschaos). Da das Restaurant gleich bei einer SkyTrain-Haltestelle ist, nehmen wir das Angebot an.

Wir hätten ohnehin ein Taxi oder TukTuk gebraucht und so haben wir die TukTuk-Fahrt von unserer bucket list. Das Restaurant sieht ok aus, aber es gibt fast ausschließlich Seafood, weshalb wir mit dem SkyTrain Richtung Hotel fahren und in einem Restaurant essen, das uns am Vorabend schon aufgefallen ist. Gute Wahl! Das Essen ist wirklich lecker und das Ambiente toll.

Für 960 THB bekommen wir Hähnchen mit Cashewkernen, Thai Green Curry, zwei Portionen Reis, eine frische Kokosnuss, ein Chang und als „Dessert“ einen Margarita und einen Thai Whiskey mit Cola. Um 21:30 sind wir daheim.

Tag 05 – 07.08.2016 – Ankunft Bangkok

Wir landen pünktlich um 7:00 in Bangkok. Nach der Immigration heben wir Geld ab und fahren mit der RapidLink-Bahn nach Downtown. Nach zweimaligem Umsteigen steigen wir an der Haltestelle Chong Nonsi aus und laufen die gut 300m zum Hotel FuramaXclusive Sathorn. Leider ist unser Zimmer um 10:00 noch nicht fertig. Also eiern wir ein bisschen durch die Gegend auf der Suche nach Nahrung. Fündig werden wir in einem Strasenimbiss in der Nähe vom Hotel: lecker und billig (100 BHT = 2,50€ für beide für Reis mit Hühnchen und schwarzem Thaipfeffer).

Kurz vor 12:00 ist das Zimmer leider immer noch nicht fertig. Wir schauen uns den  Pool an und setzen uns in die Lobby. Keine 15 min später bekommen wir die Zimmerkarten und den Hinweis, dass wir ein Upgrade erhalten haben. Wow! Das Warten hat sich gelohnt. Wir haben eine 2-Zimmer-Suite mit Küche bekommen.

Frisch machen, Powernap und ab auf den Chatchuk-Market. Wir fahren mit der BST den dunklen Wolken entgegen und am Markt angekommen kommt auch schon der halbstündige Monsunschauer, den wir uns von der Haltestelle aus ansehen.

Anschließend schlendern wir ziellos über den riesigen Markt und kaufen Pashmina-Schals (vier für 730 BHT), T-Shirts und ein Kleid.

Gegen 18:30 fahren wir zurück zum Hotel und essen beim Chinesen um’s Eck. Geschmacklich sehr gut, preislich naja.

Tag 04 – 06.08.2016 – Abreise Dubai

​Nach dem Frühstück entscheiden wir uns spontan mit dem von Constanze empfohlenen Boot um 11:00 von Dubai Marina in die Altstadt zum Creek zu fahren. Die Bootsfahrt ist toll, wäre aber noch schöner, wenn die Sicht besser wäre. Kein Glück. In der Stadt angenommen fällt uns nichts mehr ein, was wir noch anschauen könnten und fahren mit der Metro wieder zurück ins Appartment. Dort lassen wir uns Tipps geben für Bangkok, packen unsere Rucksäcke und verabschieden uns um 17:00 Richtung Flughafen. Im Etihad-Bus (der an der Metrohaltestelle Noor Bank abfährt) schlafen wir beide ein. Einchecken, boarden und dann den Flug mit top Service und super Essen genießen.

Tag 03 – 05.08.2016 – Dubai

​3. Tag

Wir schlafen bis 9:00, machen uns fertig, frühstücken eine Kleinigkeit und machen uns um kurz vor 11:00 auf den Weg zum Burj Khalifa. Wir irren durch die Dubai Mall  und ärgern uns über die katastrophale Ausschilderung. Kurz nach 12:00 sind wir dann doch beim Eingang und holen uns die reservierten Karten. Der Aufzug bringt uns in weniger als 1min in den 124. Stock auf 452m Höhe.

Hier wäre es bestimmt schöner, wenn die Sicht besser wäre. Es ist staubig-diesig-trüb wie am Vortag und man kann nicht einmal 5km weit sehen. Schade. Beeindruckend ist es trotzdem.

Wieder unten angekommen laufen wir ein Stück durch die Dubai-Mall nach draußen zum Brunnen und haben Glück, dass wir zufällig die kurze 14:00-Show sehen. Zurück in der Mall wird gesnackt. Vorbei an der Eislaufanlage und dem Aquarium verlassen wir die Mall und fahren zur Mall of the Emirates. Die ist zwar auch riesig aber erstens lang nicht so schön und zweitens viel überlaufener als die Dubai Mall. Es wird trotzdem kurz und erfolgreich geshoppt bevor wir zurück zu Constanzes Wohnung fahren. Dort ratschen wir ein bisschen und um 19:00 laufen und fahren wir Wasserbus zu einem libanesischen Restaurant. Wir bestellen fünf warme und kalte Mezzah (Vorspeisen) und sind nach dem Essen mindestens genauso begeistert wie voll.

Sehr lecker und mit 195 AED  für drei Personen auch gar nicht teuer. Anschließend fahren wir noch einmal zur Dubai Mall, um uns die Wasserspiele anzusehen. Mit einem Eis von der Cold Stone Creamery in der Hand bestaunen wir die kurze Brunnenshow um 22:30.

Auf dem Heimweg machen wir einen Zwischenstopp bei der Mall of the Emirates, da wir am Nachmittag die Skihalle ausgelassen hatten. Totaler Irrsinn!

Dann fahren wir endgültig nach Hause und müssen uns darüber ärgern, dass unsere Tageskarte um 0:05 nicht mehr gilt und wir eine Einzelfahrt lösen müssen. Um 1:00 liegen wir dann ziemlich K.O. im Bett.

Tag 02 – 04.08.2016 – Ankunft Dubai

Nach einigem Hin und Her und Hin und Her sitzen wir um 8:40 im Etihad-Shuttle-Bus, fahren um 9:00 los und kommen um 10:40 in Constanzes Appartement an. Cooler Ausblick vom 17. Stock und für uns ist schon alles hergerichtet. Top Service. 🙂

Wir duschen, entspannen kurz und fahren gegen 12:45 mit der roten Linie der Metro in die Stadt. Den kurzen Ausflug mit der grünen Linie zur Endhaltestelle Creek hätten wir uns sparen können. Wir fahren mit der grünen Linie wieder zurück bis Al Ras und laufen dort durch die Gassen und über/durch einen Souk (=Markt mit überaus aufdringlichen Verkäufern) zur Bootsanlegestelle, um für 1 AED (=0,25€) über den Fluss zu fahren. Auf der anderen Seite laufen wir wieder durch einen Souk (siehe oben) und finden halbverdurstet endlich einen „Supermarkt“ (=2m schmaler Laden) und kaufen für 5 AED zwei Flaschen Cola, eine Flasche Saft und eine Flasche Wasser. Den Plan mit der Metro zurückzufahren verwerfen wir spontan zugunsten einer „Stadtrundfahrt“ mit der Buslinie 61. Wir verpassen leider den Absprung und landen nach über einer Stunde Fahrt durch Industriegebiet in Ras Al Khor – weit außerhalb von Dubai.

Bei der Endhaltestelle macht der Busfahrer erstmal 10min Pause bevor es um 17:45 wieder Richtung Dubai geht. In Constanzes Wohnung sind wir allerdings erst um 19:20. Kurz durchschnaufen und dann laufen wir los, um etwas zu essen zu suchen.

Im House of Curry werden wir fündig und freuen uns über Fish-Curry (mit Mango und Kokosmilch) und Tandoori-Chicken. Alles sehr lecker. Wieder daheim kommt schon eine Whatsapp, dass Constanze mit Kollegen im Stereo Arcade im Doubletree Hotel ist. Also machen wir uns um 23:00 auch auf den Weg dorthin und müssen uns gleich über den Taxifahrer aufregen, der es eigentlich gut meint, aber trotzdem einen ziemlichen Bockmist fährt. Naja, kostet trotzdem nur 12AED. Beim Doubletree Hilton irren wir durch die Tiefgarage, fragen an der Rezeption und finden den Laden dann endlich. Draußen alles ruhig, drinnen Halligalli. Ist echt ganz lustig, außer den Getränkepreisen: 1 Wein + 1 Bier = 84 AED = 21 €. Uiuiui! Dafür ist die Band unbezahlbar.

Vier Metal-Jungs geben alles bei 90er-Rock-Hits wie „It’s my life“, „Knocking on heaven’s door“ oder „Smells like teen spirit“. Vor allem der Sänger überzeugt durch vom iPad abgelesene Textsicherheit. Um kurz vor 2:00 werden wir dann sehr müde und laufen die gut 15 min nach Hause um dort ins Bett zu fallen.

Tag 01 – 03.08.2016 – Abflug

Los geht’s! Auf zum Flughafen Stuttgart. Anreise (15:14 ab Bhf Senden, Olga hat uns hingebracht) und Anreise zum Flughafen laufen problemlos. Der Flug nach Belgrad geht pünktlich um 20:50 und verlief ohne Besonderheiten. Das änderte sich in Belgrad. Erstmal mussten wir durch die Security, obwohl wir den Sicherheitsbereich nie verlassen hatten, dann haben wir im Flugzeug die vorgesehenen Plätze 17D und 17E gegen 18E und 18F  (Fenster und Mitte) getauscht (damit eine Familie zusammen sitzen kann) und dann mussten wir noch Plätze tauschen, weil die Frau des Ü70-Pärchens aus Nahost nicht neben einem fremden Mann sitzen darf. Also: Cordula in die Mitte und Kai ans Fenster.

Wenigstens witzig: die erste Maschine hieß Novak Djokovic, die zweite Dejan Stankovic – sportlicher Start in den Urlaub.

Cux – Tag 11 – Mittwoch, 30.03.2016 – Heimweg

Der Wecker klingelt um 6:15 Uhr. Nein, wir joggen heute nicht und das Frühstück fällt auch aus. Wir bringen die letzten Taschen ins Auto, putzen die Dusche und kommen um 7:20 Uhr los. In der Fischkiste decken wir uns mit Skrei und geräuchertem Fisch ein, falls wir in einen längeren Stau kommen sollten. Wir kommen aber ohne Stau durch und sind nach zwei Abstechern um 2:00 Uhr daheim.

Cux – Tag 10 – Dienstag, 29.03.2016

Achtung - gefräßige Welle
Achtung – gefräßige Welle
Otterndorf
Otterndorf

Ausschlafen, joggen, Frühstück. Wir nutzen das schöne Wetter und fahren nach Otterndorf an den Strand. Dort drehen wir eine Runde, machen noch eine kleine „Stadt“rundfahrt mit dem Auto durch Otterndorf und fahren auf dem Rückweg noch an der Baustelle des Offshore-Windpark-Zentrums vorbei. In der „Kleinen Fischkiste“ nehmen wir einen Skrei (Winterkabeljau) mit. Daheim fangen wir an zu packen und schmeißen den Skrei in die Pfanne. Dazu gibt es Kartoffelsalat. Danach packen wir fertig, saugen und putzen. Im Bett sind wir um 23:00.

Cux – Tag 09 – Montag, 28.03.2016

Ausschlafen, joggen, Frühstück – 13:00 Uhr. Während Cordula ihren Computer aufräumt, korrigiere ich einen Test. Abends kochen wir uns Seehecht mit Brokkoli und Nudeln. Außerdem überlegen wir den ganzen Tag, wann wir denn heimfahren. Dienstag oder Mittwoch. Wir entschließen uns dann für Mittwoch.

Cux – Tag 08 – Sonntag, 27.03.2016

Wie gehabt beginnt der Tag mit Zeit im Bett. Die anschließende Laufrunde findet im Regen statt. Nach einem ausgiebigen Osterfrühstück fahren wir Fisch kaufen und schauen kurz beim Fischmarkt vorbei. Wieder daheim verschicke ich meine Geburtstagseinladungen und erledige Mails für die Schule. Cordula ist voll im Backwahn und erstellt Backwaren (Zopf, Apfel-Marzipan-Eier, Schokosouffle als Nachtisch). Nebenbei nehmen wir noch eine Folge Traumschiff mit und kochen abends groß auf: in Sesam panierter Lachs mit glasierten Möhren und Brokkoli.

Cux – Tag 07 – Samstag, 26.03.2016

Kofferraum voll nach'm Shopping
Kofferraum voll nach’m Shopping

Ausschlafen, joggen, Frühstück. Danach schwingen wir uns auf die Räder und fahren in die Stadt. Wir bummeln durch die Fußgängerzone und verbringen einige Stunden (oder waren es Tage?) bei Esprit, im 1€-Laden, im Schuhkay und bei H&M.

Seehecht mit Petersilienkartoffeln und Paprikagemüse
Seehecht mit Petersilienkartoffeln und Paprikagemüse

Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder daheim. Wir kochen uns Seehecht mit Petersilienkartoffeln und Paprikagemüse und radeln danach zum Osterfeuer am Strandhaus Döse.

Osterfeuer am Döser Strand
Osterfeuer am Döser Strand

Um 19:20 Uhr ist es leider schon weit heruntergebrannt, aber in der Konzertmuschel spielen die Torpids groß auf und sorgen für heiße Stimmung auf der Tanzfläche.

Die "Torpids" am Strandhaus Döse
Die „Torpids“ am Strandhaus Döse

Wir laufen kurz durch den Strandbasar und fahren wieder nach Hause, weil wir um 22:00 Uhr in die Osternacht in St. Marien gehen. Wie gewohnt beendet der Pfarrer die Messe mit vier Witzen, die ich an dieser Stelle nicht zum schlechtesten geben will.

Cux – Tag 06 – Freitag, 25.03.2016

Wir schlafen lange aus, gehen laufen und frühstücken. In der „Kleinen Fischkiste“ besorgen wir uns wieder unser Abendessen: Scholle für diesen Tag und Seehecht für den Samstag. Anschließend arbeitet Cordula für die Schule und ich an meinen Geburtstagseinladungen. Pflichtprogramm heute: das Traumschiff. Abends gibt’s die Scholle mit Kartoffelsalat.

Cux – Tag 05 – Donnerstag, 24.03.2016 – Hamburg

Donnerstag, 24.03.2016 – Hamburg
Wie erhofft und erwartet ist das Wetter wieder schön. Wir packen das Frühstück in den Rucksack und starten mit den Rädern um 8:30 Uhr Richtung Bahnhof. Tickets ziehen, einsteigen, losfahren. Wir gönnen uns ein schönes Sektfrühstück und freuen uns darüber, dass die Sonne scheint. Das macht sie auch noch in Hamburg, als wir von den Landungsbrücken mit der HVV-Linie 72 (einer Fähre) durch den Hafen fahren. Wir fahren bis zum Ende und zurück und steigen dann in die Linie 63, die uns nach Finkenwerder und zurück bringt. Auf dem Rückweg steigen wir bei einem Büro-/Kongresshaus (?) aus und genießen von oben den Blick auf die Stadt. Wir fahren noch eine Station weiter und steigen beim Fischmarkt aus. Von dort aus laufen wir ein paar Meter die Elbe entlang bis zur Beachbar Strand Pauli. Wir finden einen Platz auf einem Sofa und genehmigen uns einen Cocktail. Während wir diesen schlürfen verzieht sich die Sonne, aber es bleibt noch trocken. Anschließend laufen wir zu unseren Rädern und wollen Richtung Stadtmitte zum Shoppen aufbrechen, doch nach 50m ist Schluss: mein Hinterreifen ist platt. Ich hab mir einen spitzen Stein reingefahren. Also suchen wir einen Fahrradladen und fahren mit der S-Bahn dorthin. Der Verkäufer wirkt anfangs unfreundlich ist dann aber doch ganz hilfsbereit. Wir kaufen Flickzeug und einen neuen Mantel. Repariert wird vor dem Fahrradladen. Cordula dokumentiert alles in einer Fotoreportage. Danach können wir uns endlich um das echte Shoppen kümmern. In der Europapassage besorgen wir uns einen Myanmar-Reiseführer, holen uns einen Kaffee bei McDonald’s und versinken anschließend in den Tiefen des Hollister-Shops. Weiter kommen wir nicht, denn es ist mittlerweile 18:30 Uhr und für 19:00 Uhr haben wir einen Platz in den Alt Helgoländer Fischerstuben reserviert. Wir gönnen uns ein leckeres Viergängemenü und sehen, wie es leicht regnet. Pünktlich nach der Nachspeise hört es auf zu regnen und wir machen auf dem Rückweg zum Bahnhof noch einen Stop auf der Reeperbahn. Der Weg zum Bahnhof ist länger als erwartet (20min statt 10-12min) und wir radeln fast ein bisschen zu gemütlich. Glücklicherweise ist das Abfahrtsgleis auf unserer Seite und wir steigen um 22:05:40 in den Zug ein, der um 22:06 abfährt. Puh, das war eng. Total müde fallen wir um 0:45 Uhr ins Bett.

 

Cux – Tag 04 – Mittwoch, 23.03.2016 – Helgoland

Die Wettervorhersage stimmt und wir haben strahlendblauen Himmel. Der kühle Wind stört uns nicht und wir brechen um 9:20 Uhr mit den Fahrrädern auf zur Post (Osterpäckchen für Cordulas Mama) und weiter zum Fährhafen. Tickets holen und rauf auf’s Schiff. Wir ergattern noch einen Fensterplatz neben einem Rentnerpärchen. Um 10:30 Uhr legen wir ab. Bei mäßigem Seegang kommt die MS Helgoland nur leicht ins Schwanken und Cordulas Magen macht zum Glück keine Probleme. Während der gut 2,5-stündigen Fahrt unterhält uns das Rentnerpärchen mit Geschichten aus dem Leben und von früheren Urlauben (er fand’s auf Bora Bora am schönsten und sie möchte in Namibia begraben werden). Auf der Insel angekommen starten wir gleich mit einem Rundgang zur langen Anna und über das Oberland durch das Unterland wieder zurück. Kurz vor dem Schiff können wir an einem Imbiss noch eine Portion Knieper (Fleisch aus den Zangen des Taschenkrebses) ergattern. Um Kurz vor 16:00 erreichen wir gerade noch rechtzeitig das Schiff und dann geht es wieder zurück. Der Wind hat sich inzwischen gelegt und passieren die Kugelbake im Sonnenuntergang. Nach einer sehr frischen Rückfahrt mit den Rädern gibt es abends Nudeln mit Pesto und Karotten-Sellerie-Gemüse.

Cux – Tag 03 – Dienstag, 22.03.2016

Zum Wachwerden laufen wir unsere Standardrunde. Weiter geht’s mit einem ausgedehnten Frühstück. Danach ziehen wir die Gummistiefel an und gehen ein paar Meter durch’s Watt. Wieder daheim bäckt Cordula und ich arbeite an den Einladungen zu meinem Geburtstag. Nebenbei werden noch die Tickets für Helgoland am Mittwoch gebucht. Zum Abendessen gibt es Blauleng mit Champignons.

Cux – Tag 02 – Montag, 21.03.2016

Nach 12 Stunden Schlaf wachen wir gegen 9:00 Uhr auf, bleiben aber noch eine Weile im Bett. Nach der Woche Skilager und Aurelius‘ Examensparty waren wir total platt und hatten ziemlichen Schlafrückstand. Wir frühstücken unsere mitgebrachten Reste und gehen dann los zum Einkaufen. Für diesen und den nächsten Abend kaufen wir Blauleng und Rotbarsch. Wir fangen um 17:30 an zu kochen: Rotbarsch in Orangensauce mit glasierten Möhren und Bandnudeln. Wir gehen wieder früh ins Bett. Mehr ist an diesem Tag nicht passiert.

Cux – Tag 01 – Sonntag, 20.03.2016

Abfaaaaahrt!
Abfaaaaahrt!
Hannover (Neues Rathaus)
Hannover (Neues Rathaus)
Hannover (Altstadt)
Hannover (Altstadt)

Wir packen das Auto und fahren gegen 10:30 los. Wir kommen ohne Staus durch und sind um 16:00 in Hannover. Nach einem kurzen Stadtrundgang vorbei am neuen Rathaus und durch die Altstadt geht es weiter Richtung Norden. Um 19:00 sind wir im Häuschen und heizen erstmal richtig ein.

Skiurlaub 2016 – Scheffau am Wilden Kaiser – Hotel Waldhof

Tag 1 (06.02.2016):
Nach einigem Hin- und Herüberlegen haben wir uns entschieden um 5:30 Uhr zu starten. Es wurde dann doch 5:45 Uhr. Die Viertelstunde Verspätung bereuten wir, als wir zwischen München und Inntal-Dreieck in den stockenden Verkehr gerieten. Insgesamt hatten wir aber noch Glück und kamen um kurz nach 8:00 an der Unterkunft an. Umziehen, Karten kaufen (168,50 € pro Person pro 4 Tage) und ab auf die Piste bei wolkenlosem Himmel und -3°C. Oben am Berg in der Sonne herrschten jedoch schon Plusgrade. Die ersten Abfahrten in unverspurten Hängen waren aber echt geil! Gegen Mittag trafen wir uns mit Susan und Tobi am Hotel. Eine kurze Pause war nach den vielen flotten Abfahrten auch dringend nötig. Zu viert ging’s dann entspannter weiter. Nach einem tollen Skitag bezogen wir die Zimmer und gingen in die Sauna und danach zum Essen: Bauernbuffet. Gute Auswahl, gute Qualität, von Bauern weit und breite keine Spur.

Tag 2 (07.02.2016):
Frühstück und los. Das Wetter ist immer noch top und bleibt es auch den ganzen Tag. Abends dann wieder Sauna, Essen, Bett.

Tag 3 (08.02.2016):
siehe Tag 2

Tag 4 (09.02.2016):
Wieder Frühstück und los. Wieder bei Sonne Heute wollen wir die Skiwelt bis an ihre Grenzen (Kitzbühel) testen und machen uns auf den Weg zum Gampenkogel. Alles läuft prima bis sich Susan verfährt und eine Abzweigung verpasst. Das bedeutet eine nochmalige Liftfahrt und kostet uns – wie sich später herausstellen wird – wertvolle Minuten. Die Abfahrt „Ki-West“ nach Usterberg ist schön, lang, aber unten sehr sulzig. Im Tal angekommen wird es Zeit für den Rückweg. Aber nicht ohne einen Zwischenstop in der Fleidingalm, wo Tobi sich seinen Burger reinzieht. Angesichts des zunehmenden Windes befürchtet der Wirt, dass eine Gondel zugemacht wird, was für ihn einen Einnahmenausfall und für uns den Heimwegausfall bedeuten würde. Also ab ins Tal nach Westendorf. Dort angekommen sehen wir schon eine mächtige Schlange an der Gondel. Es dauert knapp 30min bis wir endlich in der Gondel sitzen, die wegen des Windes sehr langsam fährt. Langsam wird es eng mit dm Rückweg, da wir auch noch von Brixen nach Ellmau müssen und es schon nach 15:00 Uhr ist. Jetzt könnten wir die Viertelstunde von vorhin gut gebrauchen… Vor der langen Abfahrt nach Brixen gehen die Mädels noch auf’s Klo und Tobi sieht beim Vorausfahren, wir jemand beim zum Sturm angewachsenen Wind fast von der Piste geblasen wird. In Brixen weht komischerweise fast gar kein Wind und wir kommen um 16:28 Uhr am Osthang-Lift (Nr. 64, schließt um 16:30) an. Die Sonne ist mittlerweile hinter Schleierwolken verschwunden. Gegen 16:45 Uhr sind wir am Hotel und steuern sofort die Apres-Skibar an. Der gelungene Abschluss eines aufregenden Tages. Der Saunagang fällt dementsprechend kürzer aus.

Tag 5 (10.02.2016):
Was für ein Glück. Es schneit bzw. schneeregnet und wir reisen ab. Wir checken um kurz nach 9:00 Uhr aus, haben Glück mit dem Verkehr und kommen ohne Verzögerungen nach Hause.

2015-02-14 bis 02-18 – Skiurlaub Brixen (Wilder Kaiser)

4 Tage Sonne, 4 Tage guter Schnee, 4 Tage Ski fahren, 4 Tage Spaß mit Susan und Tobi!
Ein traumhafter Skiurlaub im Hotel Alpenhof in Brixen geht zu Ende. Echt lustig, dass gerade heute am Abreisetag das Wetter schlecht wurde: dichter Nebel.
Nachher gibt’s noch ein tolles Frühstück, dann wird gepackt und dann geht’s wieder Richtung Heimat.

Panorama bei der Fleiding-Alm
Panorama bei der Fleiding-Alm

2014-11-02 – Abreise

Heute ist leider Abreise – wir wollen nicht! Na gut, muss wohl. Wir packen ein und fahren dann erstmal noch zum Fischmarkt. Da gibts unser Frühstück und ich komme endlich zu den fish and chips, die ich ja die ganze Woche schon haben wollte 🙂 Frisch zubereitet und schön greasy. Yummy!

Fish and Chips
Fish and Chips

Dann kaufen wir noch Fisch für zu Hause ein und los geht die Heimreise. Wir kommen ohne Stau gegen Abend wieder in Neu-Ulm an. Da gibt’s dann erst nochmal Fisch zum Abendessen.

What a perfect week off!

2014-11-01 – Letzter Tag

Leider ist heute schon unser letzter Tag. Also legen wir noch eine Joggingrunde in Rekordzeit hin 🙂 Dann gehen wir bei herrlichem Wetter ins Watt. Jacken hätten wir eigentlich auch daheim lassen können. Es war frühlingshaft warm. Wir schaffen es aufgrund von Ebbe bis zur Fahrrinne zu laufen und sehen ein paar große Schiffe an uns vorbeiziehen. Wieder zurück putzen wir das Haus und kümmern uns nochmal um unser Fotoalbum und dann gönnen wir uns ein Abendessen beim „Duhner Strandräuber“. Ein letztes Mal Gute Nacht in Cux.

2014-10-31 – Vorletzter Tag

Wie beginnt wohl der Tag – klar, joggen. Dann wird wieder gearbeitet. Nachmittags fahren wir in die Stadt: Bahlsen Outlet, Fisch kaufen und kurz zum Real. Aus „kurz zum Real“ wird aufgrund von unerwarteter Schnäppchen ein äußerst amüsanter und etwas längerer Shoppingausflug…voll bepackt kommen wir wieder zu Hause an. Heute kochen wir ein letztes Mal hier.

2014-10-30 – Miscellaneous

Heute ist es zwar etwas kälter, aber die Sonne scheint – also perfekt für eine flotte Laufrunde 🙂 Danach haben wir uns das Frühstück verdient. Dann wird wieder gearbeitet und Fotos bearbeitet. Nachmittags machen wir mit den Rädern einen Ausflug in die Stadt. Erst muss der Esprit-Laden angesteuert werden 🙂 dann kommt das Fischgeschäft an die Reihe und dann gönnen wir uns noch ein Getränk am Hafen. Wir radeln am Meer entlang zurück. Den Tag lassen wir mit Hochzeitsfotos ausklingen.