2024-04-05 – Tag 14 (Fr) – Von Jukkasjärvi nach Senden

Wir wachen alle zusammen gegen 6:45 auf. Es war eine richtig kalte Nacht – draußen wie drinnen. Samuel schreit sofort nach seiner Milch. Lorena ist immer noch total K.O. und hängt nur rum. Um 8:30 sind wir beim Frühstück und können es heute richtig genießen. Samuel haut auch richtig rein. Danach gehen wir um 10:00 zur Rentierfütterung. Lorena will unbedingt ein Rentier streichen, hat aber Angst, sobald sich eines bewegt. Samuel ist ganz mutig und hat richtig Freude daran, die Tiere zu streicheln. Anschließend packen wir den Rest und checken um 11:10 aus. Die Kinder bekommen als Abschiedsgeschenk noch zwei Elche geschenkt. Dann tanken wir in Kiruna und fahren zum Flughafen. Dort laden wir die Koffer aus und ich suche verzweifelt nach einer Lösung, wie ich unseren Mietwagen loswerde. Ich lasse das Auto offen und mit Schlüssel auf dem Fahrersitz zurück. Auf dem Weg zu Cordula und den Kindern entdecke ich am Ausgang bei der Ankunft (wie bescheuert!) die Key-Drop-Box. Also wieder zurück zum Auto, absperren und Schlüssel einwerfen. Cordula hat in der Zwischenzeit unsere Bordkarten aus dem Automat gelassen. Die Baggage-Tags lässt der Drucker aber nicht raus, weil es sich um einen Lufthansa-Flug handelt. Die liebe Frau am Schalter wird uns helfen, sobald er aufmacht. Ihr Hilfe besteht darin, dass sie erstmal keine Ahnung hat und dann einen Koffer nicht annimmt, der 23,6 kg hat. Also packen wir um, denn die große Reisetasche hat nicht einmal 19 kg. Kurz danach passt alles und zwei unserer Koffer bekommen einen „Heavy“-Anhänger (mit 22,5 und 21,6 kg). Die Schweden nehmen es halt genau – auch beim Security Check. Cordulas Tüte für Flüssigkeiten ist zu groß. Sie bekommt eine in der richtigen Größe mit, muss aber nicht umpacken. Dann warten wir auf unseren Flug, der minimal verspätet abfliegt, aber pünktlich in Stockholm landet. Der Anschlussflug dort startet allerdings mit fast 30 min Verspätung. Hoffentlich bekommen wir dann in Frankfurt den ICE nach Ulm. Wir kommen fast pünktlich in Frankfurt und stehen um kurz vor 19:30 am Gepäckband. Auf der Anzeige dort steht: erwarteter Beginn in 25 min. Damit hat sich der Anschlusszug wohl erledigt, denn der fährt um 20:10. Wir warten und überraschenderweise geht es um 19:35 doch schon los mit dem Gepäck. Leider sind unsere Koffer auch nach längerem Warten nicht mit dabei. Cordula geht zur Gepäckermittlung und erfährt dort, dass das Gepäck direkt zum Fernbahnhof gebracht wird. Es ist genau 20:00. Dann also los: Cordula joggt voraus und ich nehme Samuel an die Hand und Lorena, die müde und völlig entkräftet ist, auf die Schultern. Samuel rennt fast die gesamte Strecke mit. Nur auf einer Rolltreppe gönnen wir uns eine Auszeit. Wahnsinn, Woche Energie Samuel hat, obwohl es schon so spät ist. Wir erreichen tatsächlich den Zug am Gleis, wissen aber nicht, wo unser Gepäck ankommt. Ich frage zwei Bahnmitarbeiter, die mich wieder nach oben in den langen Gang schicken. Ich jogge nach oben und laufe prompt am Eingang vorbei, da das Schild „Baggage Claim“ nur von einer Seite beschriftet ist. Sinnigerweise steht am Eingang auch noch „Vorübergehend geschlossen“. Es ist aber jemand da, den ich ansprechen kann und der wirklich freundlich Lufthansa-Mitarbeiter sagt mir, dass ich einfach warten soll. Mach ich. Es ist inzwischen 20:20 und Cordula schreibt mir, dass der Zug noch nicht abgefahren ist. Dann können endlich die Koffer – zumindest die ersten drei. Der große pinke fehlt. Ich bringe die drei Koffer zu Cordula und den Kindern und auf dem Weg zu ihr Fahrt unser Zug mit dem reservierten Plätzen um 20:22 ab. Ich gehe wieder hoch, warte noch ein paar Minuten bis endlich der pinke Koffer kommt und geht dann ins DB-Reisezentrum, um Plätze für den Zug um 20:51 zu reservieren. Jetzt läuft alles glatt. Zumindest bis wir im Zug sitzen und per Durchsage erfahren, dass es bei einem vorausfahrenden Zug Probleme gibt und wir über Darmstadt umgeleitet werden sollen. Egal, dann fahren wir halt über Darmstadt. Jetzt ist eine Verspätung auch schon egal. Am Ende fahren wir dann doch wie geplant und kommen um 23:10 in Ulm an. Wir laufen zu einem Taxi und sind um 23:40 daheim. Toll, wie die Kinder das mitgemacht haben. Es war ein toller Urlaub, den wir so nie erwartet hätten.

2024-04-04 – Tag 13 (Do) – Jukkasjärvi

Lorena steht um kurz vor 7:00 neben meinem Bett und weckt mich. Wir kuscheln und irgendwann will sie angezogen werden. Samuel wacht dann auch auf und Cordula gegen 7:30. Wir ziehen uns an und gehen zum Frühstück. Wir sind etwas in Eile, denn um 9:30 werden wir abgeholt zum Hundeschlittenfahren. Somit gl können wir das tolle Frühstück gar nicht richtig genießen: Lachs, Rentierbraten, Eier, Waffeln, Möhrenkuchen, Pralinen, Müsli, … Die Kinder trödeln etwas und Lorena ist sichtlich angeschlagen. Beide essen kaum etwas und wir gehen um 9:15 zurück zur Hütte. Zähneputzen, warm anziehen und los zum Shuttle-Bus, der uns zu den Hunden bringt. Wir bekommen noch warme Schuhe und Overalls zum Überziehen, Handschuhe und Mützen und sehen aus wie auf einer Antarktis-Expedition. In der Zwischenzeit werden die Hunde angeschirrt und dann geht es auch schon los. Die verschneite Winterlandschaft saust an uns vorbei. Der Schnee glitzert und die Hunde stinken manchmal. Wir sind etwas mehr als eine halbe Stunde unterwegs bis wir bei ein paar Hütten an einem See anhalten. Unsere Hundeführerin schürt in einer Hütte den Ofen an. Wir genießen erst die Winterlandschaft, streicheln die Hunde und gehen dann in die gemütliche Hütte (ähnlich einer Almhütte) zum Fika. Es gibt heiße Schokolade bzw. Tee und Zimtschnecken. Nach dem Snack geht es eine ähnliche Strecke zurück. An der Base angekommen, ziehen wir uns um und dürfen danach noch in einen Hundezwinger, in dem kleine Hunde sind. Samuel darf sogar einen in den Arm nehmen. Anschließend werden wir wieder in die Reindeer Lodge gebracht. Dort machen wir es uns in der Gemeinschaftshütte gemütlich und essen etwas. Lorena ist völlig erledigt und schläft eine Runde. Samuel spielt Schwarzer Peter mit Cordula. Gegen 16:30 gehen Cordula und ich in die Sauna. Lorena legt sich in die Hütte und Samuel spielt draußen im Schnee. Danach machen wir uns bereit für das Abendessen. Wir sind um 18:30 im Restaurant. Heute gibt es Rentier-Geschnetzeltes mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren. Die Portion ist nicht groß, aber wieder sehr lecker und wir können auch Nachschlag haben. Für die Kinder wird auf die Schnelle noch eine Portion Nudeln gekocht. Um 19:45 sind wir wieder zurück in der Hütte und machen die Kinder bettfertig. Samuel schläft schnell ein, aber es dauert bis 20:15 bis auch Lorena schläft. Wir packen noch ein paar Sachen zusammen und setzen uns dann mit einer Flasche Sekt in die Gemeinschaftshütte. Gegen 22:30 hören wir Stimmen von draußen und sehen Leute hektisch herumlaufen. Wir schauen raus und erkennen gleich den Grund dafür: Polarlichter. Ich hole schnell das Stativ und dann gehen wir raus auf den See. Dieses Naturschauspiel ist so unfassbar schön. Wie ein Flaschengeist ziehen sich die Lichtbänder in zartem Hellgrün über den ganzen Himmel. Hätte es nicht unter -15°, könnten wir hier ewig stehen. Komplett durchgefroren spülen wir noch ab und machen uns dann fertig fürs Bett. Um kurz vor 0:00 schlafen wir.

2024-04-03 – Tag 12 (Mi) – Von Narvik nach Jukkasjärvi (Kiruna)

Die Kinder sind zwar nacheinander zwischen 5:35 und 6:00 wach, schlafen aber weiter bis kurz nach 7:00, Cordula bis fast 7:30. Wir richten uns her und sind um kurz vor 9:00 beim Frühstück. Der Tisch ist liebevoll gedeckt und das Buffet bietet eine tolle Auswahl mit vielen frisch zubereiteten Speisen. Ein super Start in den Tag. Um 11:00 checken wir aus und fahren bei starkem Schneefall raus aus Narvik. Den Weg hoch nach Riksgränsen, einem Ort direkt an der Grenze zwischen Norwegen und Schweden, schneit es durchgehend. Kaum auf schwedischem Gebiet lässt der Schneefall nach. Nach wenigen Kilometern kommt sogar die Sonne raus und wir haben wieder ein sagenhaftes Panorama über das schwedische Fjell. In Abisko machen wir eine kurze Stadtrundfahrt, wobei Abisko nur aus einem Bahnhof und ein paar Unterkünften für Wanderer besteht. In Kiruna kommen wir gegen 14:00 an und machen dort ebenso einer Stadtrundfahrt. Hier ist deutlich mehr geboten, denn in Kiruna ist die größte Eisenerzmine der Welt. Diese ist auch der Grund dafür, dass eine Umsiedlung stattfindet und Kiruna ein neues Stadtzentrum erhält. Der alte Teil besteht aus vielen bunten Mehrfamilienholzhäusern, vor denen sich der Schnee türmt. Im neuen Zentrum wird noch fleißig gebaut. Wir stellen das Auto auf einen Parkplatz ab und laufen durch eine moderne Passage zum Rathausplatz, auf dem verschneite Eisskulpturen stehen. Die Kinder haben kurz Spaß auf einer Eisrutsche. Auf dem Rückweg gibt es für Samuel und Lorena als Stärkung eine heiße Schokolade. Nach einem kleinen Einkauf im Coop fahren wir zu unserer Unterkunft Reindeer Lodge, wo wir um 16:15 ankommen. Wir bekommen unsere Hütte gezeigt und entladen das Auto. Lorena hat sich wohl bei Cordula und Samuel angesteckt und ist dementsprechend erledigt. Sie hatte bereits auf der Fahrt geschlafen und liegt auch nur im Bett, bevor wir um 18:00 zum Abendessen nach Jukkasjärvi fahren. Dort ist das Restaurant, das zu unserer Unterkunft gehört. Das Restaurant ist ein unbeheiztes, samisches „Zelt“ mit Feuerstelle in der Mitte. Es ist kalt, aber ein Erlebnis. Die Kinder bekommen Nudeln mit Ketchup und wir Gurpi (gebratenes Rentier mit Gemüse und einer Rotweinsauce) – sehr lecker. Dazu gibt es warmen Preiselbeersaft. Um 19:10 sind wir wieder in unserer Hütte, die am Boden eisig kalt und in Kopfhöhe angenehm warm ist. Wir machen die Kinder fertig und legen sie ins Bett. Lorena schläft sofort ein. Samuel braucht etwas länger, weil er sehr stark hustet. Sie stark, dass er sich übergeben muss. Das können wir hier echt nicht brauchen, denn in der Hütte gibt es kein fließendes Wasser. Wir bereinigen die Sauerei so gut es geht und machen uns dann auch bettfertig. Hoffentlich müssen wir nachts nicht aufs Klo, denn dazu müssen wir bei -15° ca. 30 m zum Klohäuschen laufen.

2024-04-02 – Tag 11 (Di) – Von Mørsvikbotn nach Narvik

Samuel ist nachts wach und schläft deshalb ein paar Minuten länger als Lorena, die um 6:15 von ihrem Stockbett steigt. Wir kuscheln kurz und stehen dann auf. Packen, frühstücken und um 9:20 sind wir bei strahlendblauem Himmel wieder auf der E6 nach Norden. Auch die heutige Fahrt ist so schön und abwechslungsreich, das man alle paar hundert Meter stehenbleiben könnte um Fotos zu machen oder um einfach nur die Aussicht zu genießen. Um 10:30 kommen wir beim Fähranleger an und müssen gut 20 min warten, bis unsere Fähre kommt. Auch die kurze Überfahrt ist einfach nur schön, die kurvige Weiterfahrt ebenso.

Um 12:45 kommen wir in Narvik am Skilift an. Wir besorgen uns die Ausrüstung und steigen um 14:10 auf 220m über dem Meer in die Gondel. Die Auffahrt mit Blick aufs Meer und die Skipiste sind wieder der absolute Hammer.

Ski und Meer

Der Blick von oben auf die Stadt, den Fjord und die Skipiste im Vordergrund ist sogar noch besser. Einfach nur wow! Samuel ist bei ersten Abfahrt total schlecht drauf, hat keine Kraft und fällt dauernd hin. Lorena heizt einfach drauf los. Deshalb trennen wir uns: Cordula fährt mit Lorena und Samuel mit mir. Ab der zweiten Abfahrt geht’s bei Samuel plötzlich und er hat richtig Spaß. Wir fahren bis 17:20, bringen unsere Ausrüstung zurück und fahren die paar Minuten hinunter zum Hotel Wivel. Wir checken ein und machen Brotzeit in unserer Suite. Das Zimmer ist geschmackvoll eingerichtet und geräumig, geht aber direkt zur Hauptstraße und ist aufgrund der alten Fenster sehr laut. Die Kinder schlafen heute erst gegen 20:30. Samuel hustet leider immer wieder sehr stark. Er ist echt nicht ganz auf der Höhe, macht dafür aber alles prima mit. Hoffentlich kann er gut schlafen.

2024-04-01 – Tag 10 (Mo) – Von Arjeplog nach Mørsvikbotn

Die Kinder sind wieder früh wach. Gut so, denn wir wollen früh los, weil wir gut vier Stunden Fahrt vor uns haben. Bis alles fertig gepackt, aufgeräumt, ausgeräumt, geputzt und gesaugt ist, vergeht aber eine ganze Weile. Außerdem dauert es, bis die Einfahrt von den frisch gefallenen 10 cm Schnee befreit sind.

Schneeräumen vor der Abfahrt

Bis wir fahren, ist es 12:50. Die Straße ist zum Glück gut zu befahren und wir können die tolle verschneite Landschaft und das andauernde wechselnde Wetter genießen: mal Schneetreiben, mal Sonne. Es geht langsam aber stetig bergauf, bis wir erst den Polarkreis überqueren, dann in 740 m Höhe den Pass und kurz darauf die Grenze zu Norwegen erreichen.

In Norwegen geht es wieder bergab, vorbei an schroffen Bergen und Eisfällen neben der Straße. Bevor wir auf die Hauptstraße E6 Richtung abbiegen, fahren wir durch einen 2 km langen Tunnel und sind überrascht, als wir bei der Tunnel-Ausfahrt bemerken, dass praktisch kein Schnee mehr liegt. Auf der Weiterfahrt kommt immer häufiger die Sonne raus. Die Fahrt ist einfach traumhaft und hinter jeder Kurve, hinter jedem Tunnel, hinter jeder Anhöhe bieten sich neue, aufregende, wunderschöne Ausblicke auf die verschneite Landschaft, dunkelblaue Fjorde oder zugefrorene Seen.

Eindrücke von der Fahrt

Unsere Kinder sind heute wieder einmal tolle Mitfahrer und so erreichen wir um 17:30 unsere Hütte auf den Campingplatz Mørsvikbotn. Die Sonne geht langsam hinter den Bergen am Fjord unter und wir richten uns für eine Nacht in der kuscheligen Holzhütte mit Sofa, Kochzeile, Esstisch und zwei Stockbetten ein: total romantisch. Zum Abendessen gibt es leckere Reste: Pizzawraps, Elchsteak, Currygemüse mit Reis, Lammwürste,

Abendessen in Mørsvikbotn

Nudeln und Brotzeit. Für die Kinder ist „natürlich“ nichts dabei. Vermutlich haben sie aber auch fast keinen Hunger, weil sie kaum Bewegung hatten. Das merkt man auch. Bis dann beide schlafen ist es kurz nach 20:00. Da die Wettervorhersage gut ist für den kommenden Tag, bereiten wir alles vor für eine schnelle Abreise, damit wir frühzeitig in Narvik ankommen, um dort Ski zu fahren. Nachdem alles fertig ist, machen wir es uns auf dem Sofa bequem und lassen die Eindrücke der Fahrt noch einmal auf uns wirken. Gegen 22:30 schaue ich kurz nach draußen und sehe das Highlight des Tages: Polarlichter. Wir ziehen uns schnell an und gehen raus in die Kälte. Der Anblick der grünen Schleier ist atemberaubend.

Polarlichter in Mørsvikbotn

Wir können uns kaum satt sehen und machen massenhaft Fotos. Komplett durchgefroren (-9°) gehen wir wieder in die Hütte und können kaum glauben, was das für ein geiler Tag war.

2024-03-31 – Tag 09 (So) – Arjeplog

Um 3:15 schreit Samuel ganz laut. Wir gehen zu ihm und er sagt, dass ihn jemand gekickt hat. Er zittert vor Angst und es dauert, bis er sich wieder beruhigt hat von seinem schlechten Traum. Oder war es doch der Osterhase? Ich bleibe eine Stunde bei ihm und gehe dann wieder ins Bett. Um 5:50 kommt schon Lorena zu mir ans Bett. Sie berichtet mir gleich, dass sie im Wohnzimmer 10 Eier gesehen hat. Ich gehe mit ihr in ihr Zimmer um sie umzuziehen. Als sie auf dem Klo fertig ist, kommt Samuel aus seinem Zimmer. Das hat ja prima geklappt mit der Zeitumstellung. Er reibt sich noch die Augen und wird von Lorena schon zugequatscht, dass der Osterhase da war. Beide machen sich gleich auf die Suche nach allen Schoko-Eiern und den Osternestern.

Die Osternester werden geleert

Als Lorena erfährt, dass Samuel nachts wach war, weil er „gekickt“ wurde, kommt von ihr gleich die Vermutung, dass das der Osterhase gewesen sein könnte. Wir lassen die Kinder noch eine Weile spielen und machen dann ein schönes, ausgedehntes Osterfrühstück.

Osterfrühstück

Samuel ist ziemlich angeschlagen und müde. Er verbringt einige Zeit auf dem Sofa.

Sendung mit der Maus und den SamuElefant

Am Nachmittag gehen Cordula und Lorena noch einmal zum Eislaufen, während Samuel und ich doch noch den Kamin zum Laufen bekommen.

Samuel ist vom Feuer beeindruckt

Als Cordula und Lorena wieder da sind, fangen wir an unsere Verpflegung für die nächsten Tage vorzubereiten und das Abendessen zu kochen: es gibt Elchsteak mit Gemüse und Bulgur.

Elchsteak

Die Kinder sind früh im Bett und wir packen noch vieles fertig für die Abreise am kommenden Tag.

2024-03-30 – Tag 08 (Sa) – Arjeplog

Jeden Tag das gleiche Spiel: die Kinder sind zu früh wach. Lorena kommt um 5:35 zu uns, Samuel wacht um kurz nach 6:00 auf. Ich spiele wieder UNO mit beiden bis Cordula auch wach ist. Ihr geht es ein bisschen besser. Während ich nach dem Frühstück mit den Kindern nach draußen gehe, legt sich Cordula noch einmal hin, um sich zu erholen für die anstehende Wanderung.

Lorena und Samuel im Iglu

Gegen 14:30 fahren wir zum Vaukaleden – einem Wanderweg ganz in der Nähe. Wir parken das Auto, schnallen die Schneeschuhe an und stapfen los.

Schneeschuhwanderung

Erst hatten die Kinder gar keine Lust auf eine Wanderung, haben jetzt aber umso mehr Spaß.

Glücklicherweise kommt dann auch noch die Sonne raus. Wir laufen zwischen Bäumen zum See und auf den See. Ein paar Meter weiter draußen sieht man bereits, dass das Eis wahrscheinlich nicht mehr ganz tragfähig ist. Wir laufen querwaldein zu einer Bucht, machen ein paar Fotos und uns dann auf den Rückweg.

Teilweise sinke ich bis zum Oberschenkel in den Schnee ein.

Tiefschnee

Kurz vor dem Parkplatz springen wir noch von Kabelrollen in den tiefen Schnee. Ein Riesenspaß!

Spaß im Schnee

Danach fahren wir nach Hause, wo die Kinder warm duschen. Samuel weigert sich erst, will dann aber nicht mehr raus – typisch. Beim Abendessen sind beide ziemlich hinüber. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir sie schon um kurz nach 19:00 im Bett haben. Gut so, denn in der kommenden Nacht wird die Uhr eine Stunde vorgestellt und der Osterhase kommt.

2024-03-29 – Tag 07 (Fr) – Arjeplog

Wie gehabt: die Kinder sind viel zu früh wach (Samuel um 5:40, Lorena um 6:10). Wenigstens beschäftigen sie sich noch bis 7:00 ganz ruhig. Ich stehe auf, mache Samuel seine Milch und danach spielen wir zu dritt eine Runde UNO.

UNO am Morgen

Cordula schläft noch bis 8:00. Ihr geht es gar nicht gut. Nach dem Frühstück fangen wir an die Eier zu färben.

Lorena beim Eierfärben

Nebenbei macht Cordula einen Teig für Osterplätzchen. Während der Teig draußen ruht, legt sich Cordula noch mal eine gute Stunde hin. Die Kinder spielen in dieser Zeit ganz friedlich miteinander. Ich räume auf und gönne mir Reste des Kinderfrühstücks zum Mittagessen. Kurz nachdem Cordula wieder aufgestanden ist, gehen die Kinder raus und die Eltern machen Fika (schwedische Kaffeepause mit Gebäck – in unserem Fall Kanel Gifflar, also Zimtschnecken).

Fika

Nach der Stärkung gehen wir auch raus und laufen zu den hohen Schneehaufen am Ende der Straße.

Spaß im Schnee

Der Spaß bei den Kindern währt nur kurz, denn beide sind hungrig und müde. Um 16:00 gehen beide ganz bereitwillig mit rein. Cordula backt mit den Kindern die Plätzchen fertig und ich koche.

Osterplätzchen
Elchsteak

Heute sind wir richtig früh dran mit dem Abendessen und schaffen es, dass Samuel um 19:15 schläft. Bei Lorena dauert es leider bis 19:45. Als die Kinder im Bett sind, buchen wir noch die Unterkünfte für die Strecke über Norwegen nach Kiruna. Geplant sind eine Nacht in Mørsvikbotn und eine in Narvik. Wir hoffen, dass wir am Montag über den Pass kommen, denn es schneit immer mehr und die Aussichten sind bleiben so: (lätt) snöfall = (leichter) Schneefall.

Blick aus dem Schlafzimmerfenster

2024-03-28 – Tag 06 (Do) – Arjeplog

Lorena ist wieder vor 6:00 wach, Samuel gegen 6:40. Anfangs läuft alles ganz harmonisch, später zeichnet sich ab, dass Samuel wieder einen schwierigen Tag hat. Er gibt komische Geräusche von sich, beißt Lorena und ist einfach nicht „einzufangen“. Auch seine Morgenmilch und das Frühstück machen es nicht merklich besser. Naja, da müssen wir alle halt durch. Gegen 10:30 fange ich an die Einfahrt zu räumen damit wir im Anschluss zur Eislaufanlage fahren können.

Erst mal die Einfahrt freiräumen

Nach kurzer Suche werden wir fündig. Während ich anfange den Schnee wegzuräumen, zieht Cordula den Kindern die Schlittschuhe an und dann geht es los.

Schnee-Schiebet

Die Kinder haben viel Spaß, auch wenn sie sich zwischenzeitlich kurz in die Quere kommen. Während Cordula und die Kinder fleißig ihre Runden drehen, versuche ich verzweifelt die Eisfläche vom Schnee zu befreien.

Eislaufen

Der Schneefall nimmt immer mehr zu. Wir bleiben bis fast 14:00 und stapfen durch den Schnee zurück zum Auto. Auf dem Rückweg fahren wir beim Coop vorbei und holen schnell ein paar Kleinigkeiten. Wieder daheim, snacken wir kurz. Um kurz nach 16:00 fährt Cordula mit Lorena zum Schwimmen und Samuel und ich bauen draußen ein Iglu.

Samuel im Iglu

Das Abendessen wird dadurch gestört, dass die Sicherung von Kühlschrank, Mikrowellen und noch ein paar Steckdosen rausgeflogen ist. Ich finde leider nicht die kaputte Sicherung, obwohl ich alle durchprobiert habe.

Ein Telefonat mit Jörg bringt die Lösung: es gibt draußen noch einen weiteren Sicherungskasten, in dem tatsächlich eine Sicherung kaputt ist. Ich tausche die Schraubsicherung aus und alles ist wieder gut. Die Kinder eskalieren währenddessen, da sie schon längst bettfällig sind. So dauert es heute bis 20:00, bis endlich beide schlafen.

2024-03-26 – Tag 04 (Di) – Skifahren in Galtis

Lorena kommt bereits um 5:30 zu mir geschlichen. Sie ist noch sehr müde, will aber angezogen werden. Wir kuscheln noch ein bisschen, trödeln rum und um 6:10 kommt Samuel angeschlappt. Er kuschelt noch kurz mit und dann stehen beide Kinder auf. Cordula schläft noch bis 7:20 und hat bis dahin von den Kindern nichts mitbekommen. Kurzerhand beschließen wir gleich vormittags Skifahren zu gehen, da die Sonne scheint und wir rechtzeitig dran sind. Also: Frühstück, anziehen, Zähne putzen und los. Klingt nach maximal 25 Minuten, dauert aber mit Lorena und Samuel gut zwei Stunden, weil wir beide immer wieder antreiben müssen und sie nur ans spielen denken. Um 9:25 kommen wir los und um 9:40 im Skigebiet an.

Auf dem Weg ins Skigebiet

Leider hat noch nichts offen und wir müssen bis kurz vor 10:00 warten. Dann öffnet der Verleih und ca. 15 min später stehen wir abfahrbereit am Lift.

Im Lift

Wir nehmen gleich den längsten der drei Schlepplifte und haben oben bei strahlendem Sonnenschein eine grandiose Aussicht auf die verschneite Natur und zugefrorene Seen.

Block von oben auf zugefrorene Seen
Panorama vom Gipfel
Abfaaaaaahrt!

Traumhaft … Bei der ersten Abfahrt fällt Lorena ein-, zweimal bin, Samuel etwas häufiger, aber es wird mit jeder Abfahrt besser. Lorena und Samuel haben richtig Spaß und Cordula und ich nicht weniger, weil die Kinder einfach nur gut drauf sind.

Happy im Schnee

Um 13:00 reicht es dann: Lorena und Samuel sind platt. Wir ziehen die Schuhe um, bringen die gemietete Ausrüstung zurück und fahren wieder ins Haus. Dort „operieren“ wir Samuel einen Spleiß aus dem Oberschenkel, den er sich geholt hat, als er mit Lorena gespielt hat, während wir einen kleinen Snack vorbereiten. Anschließend gehen die Kinder raus und spielen im Schnee. Zum Abendessen machen wir Nudeln und legen die Kinder um 19:40 schlafen.

2024-03-25 – Tag 03 (Mo) – Von Luleå nach Arjeplog

Lorena und Samuel sind wieder viel zu früh wach. Macht aber nichts, denn so können wir gemütlich packen und eher zum Frühstück gehen. Wir genießen noch einmal die tolle Auswahl und lassen uns wirklich Zeit. Die Kinder gehen ganz selbstständig vor uns nach oben aufs Zimmer, wo Lorena sich darum kümmert, dass Samuel endlich sein großes Geschäft macht. Dann packen wir fertig, beladen das Auto und fahren zum Sportgeschäft, um Schlittschuhe auszuleihen.

Prinz und Prinzessin im Sportgeschäft

Wir bekommen welche mit langen Kufen für 300 SEK pro Paar, die man ähnlich wie mit einer Langlaufbindung an speziellen Schuhen befestigt.

Beim Anziehen der Schlittschuhe (besser: Kufenschuhe)
Mit den Kufenschuhen auf dem Eis

Damit fahren wir wieder vom Södra Hamn aus – wo wir auch schon gestern waren – bei Sonnenschein zur Insel, wo die Fahne weht.

Insel Gråsjalören

Die Fahne zeigt nämlich an, dass der Kiosk dort geöffnet hat und Waffeln verkauft. Mit dem zwei Kicks, die wir ergattern konnten, ist der Hinweg kein Problem.

Auf der Isbana …
… Mit Kids und Kicks.

Das Eis ist heute auch viel besser. Auf der Insel angekommen, bekommen die Kinder jeweils eine Waffel mit Sahne und Marmelade für zusammen 80 SEK (=7,07€).

Waffelpause auf Insel Gråsjalören
Hm, lecker!

Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg, haben aber keine Kicks, d.h. die Kinder müssen alles selber laufen und können sich zwischenzeitlich nicht ausruhen und schieben lassen.

Rückweg
Lorena alleine voraus

Lorena düst alleine los mit ihren kleinen Tippelschritten. Sie kommt schnell voran. Cordula fährt ihr hinterher und ich nehme Samuel an der Hand – ich weiß nicht, wer da wen stützt. Samuel fährt immer sicherer und merkt gar nicht, wie flott er vorwärts kommt, weil wir uns die ganze Zeit unterhalten. Nach etwa drei Viertel der Strecke kommen uns Cordula und Lorena mit einem Kick entgegen. Kurz darauf sind wir wieder zurück und ziehen normale Schuhe an.

Zurück am Einstieg am Södra Hamn

Wir laufen zum Auto, verräumen alles und bringen die Schlittschuhe zurück. Nach einem kurzen Snack-ToGo-Stop beim MAX Burgers fahren wir in die schwedische Pampa. Nachdem wir die ersten rund 20 km auf teilweise trockenem Asphalt gefahren sind, werden die Straßenverhältnisse „schlechter“.

Straße im schwedischen Hinterland

Man gewöhnt sich schnell an die plattgefahrene Schnee- und Eisdecke und kann ganz normal mit 100 km/h fahren. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft ist ein Traum, erst recht als die Sonne tiefer am Horizont steht und der Himmel sich blassorange verfärbt.

Kurz vor dem Ziel

Um kurz nach 18:00 erreichen wir nach drei Stunden Fahrt Angelikas Haus im Fiskarvägen 7 in Arjeplog.

Haus Portius

Wir laden ganz schnell das Auto aus, während die Kinder schon total happy das Haus erkunden. Wir sind begeistert. Außer an ein paar Grad  (15°) fehlt es hier an nichts. Lorena verteilt uns auf die Zimmer, ich versuche vergeblich den Kamin zu starten, Samuel rennt hin und her und Cordula verräumt das Essen. Wir beziehen die Betten der Kinder und machen Brotzeit. Bis die Kinder im Bett sind ist es schon 20:30. Hoffentlich schlafen sie lange …

2024-03-24 – Tag 02 (So) – Luleå

Lorena und Samuel wachen bereits um 6:15 auf. Eine Weile sind sie ganz friedlich, aber dann merkt man beiden Hunger und Übermüdung am. Um 9:10 sind wir beim Frühstück. Der Frühstücksraum ist klein (8 Tische) aber die Auswahl dafür umso größer.

Der Frühstücksraum

Nach dem Frühstück packen wir uns in warme Klamotten und fahren zur Isbana, der Eisbahn auf dem zugefrorenen Meer. Wir parken, marschieren los und schauen, ob man nach dem frisch gefallenen Schnee überhaupt Schlittschuh laufen kann. Es geht. Ich gehe zurück zum Auto, hole die Schlittschuhe der Kinder und kurz danach „sausen“ sie los.

Cordula und ich organisieren uns jeweils einen kostenlosen „Kick“, eine Art Hundeschlitten auf Kufen aber ohne Hunde.

Happy on ice

Damit fahren wir ein gutes Stück weit raus aufs Meer.

Auf der Isbana

Lorena ist völlig K.O., kämpft aber weiter. Samuel fällt zwar oft hin, aber mit dem Kick klappt es dann immer besser. Das Highlight für ihn ist die Schneefräse, die die Bahn vom Schnee befreit.

Zurück am Auto sagen die Kinder, dass sie Hunger haben. Kein Wunder nach der Anstrengung. Auf der 5 minütigen Fahrt zur schwedischen Burgerkette MAX schläft Lorena fast ein. Wir schnappen uns was to go und fahren dann 10 km raus aus Luleå, um über eine Eisstraße auf eine Insel zu fahren. Die 8 km sind für die Kinder langweilig, für uns fühlt es sich aber sehr besonders an.

Auf der Eisstraße

Mit dem Auto über das „offene“ und doch geschlossene Meer zu fahren hat schon was. Auf der Insel drehen wir wieder um und fahren zurück. Nach einem ausgedehnten Einkauf beim Lidl sind wir um 18:20 wieder am Hotel. Cordula macht die Kinder megaschnell bettfertig. Sie essen noch eine Kleinigkeit und schlafen um 19:30. Ein toller und besonderer Tag geht zu Ende.

2024-03-23 – Tag 01 (Sa) – Von Senden nach Luleå

Wir kommen wie geplant um 9:10 los und fahren zusammen mit Olga zum Ulmer Hauptbahnhof. Wir steigen aus und Olga fährt mit unserem Auto wieder heim. Im Bahnhof decken wir uns in der Bäckerei mit Verpflegung für den ganzen Tag ein. Der ICE kommt fast pünktlich (2 min Verspätung) und wir gehen im Zug zu unseren Plätzen.

Unser Zug fährt ein

Auf einem sitzt bereits eine ältere Frau, die wir erst einmal verscheuchen müssen. Sie war im falschen Wagen. Während der Zugfahrt essen die Kinder und wir spielen Quartett. Nebenbei fragt mich Samuel ein Loch in den Bauch: „Fährt der ICE auch über eine Brücke? Wir der nächste Tunnel ein kurzer Tunnel? Papi wie schnell fahren wir? Fahren wir sooooo schnell? Warum sind wir so weit oben? Wie kommen die Autos da hin? …?“ Wir kommen mit ein paar Minuten Verspätung in Frankfurt an und laufen dann eine Weile bis zum Check-in. Das erledigen wir selbst und „droppen“ nur noch unsere Koffer. Als ich danach auf dem Weg zum Wasser wegschütten gehe, sehe ich einen eigenen Security Check für Familien. Den nehmen wir und merken nach 5 min, dass das eine schlechte Wahl war. Es geht nämlich nur schleppend voran und so dauert es über 20 min, bis wir durchgecheckt sind. Wenigstens sind alle sehr freundlich. Alle außer Samuel, der mit seinem Mittagstief aufgrund der Müdigkeit (heute wach um 5:35) kämpft. Durch diese Verzögerung läuft bereits das Boarding und wir kommen gerade so als eine der letzten in den Bus zum Flugzeug. Wir fliegen mit ein paar Minuten Verspätung los. Im Flugzeug machen wir Mittagessen. Wir landen bei heiter bis wolkigem Himmel und 7° in Stockholm. Dort laufen wir zum Gate für den Weiterflug. Beim Boarding erfahren wir, dass es einen Flugzeugwechsel gab und wir andere Sitze bekommen haben. Wir wurden über das komplette Flugzeug verteilt. Ich sitze auf Platz 6A und Cordula mit den Kindern nach einem Platztausch wenigstens mit den Kindern zusammen ganz hinten auf 23CDF.

Boarding in Stockholm

Das Flugzeug ist klein und eng mit den Triebwerken hinten an der Seite, aber der Flug ist überraschend ruhig. Wir landen in der Dämmerung um kurz vor 18:00 in Luleå, steigen aus und laufen bei leichtem Schneefall über das Rollfeld ins Flughafengebäude.

Ausstieg in Luleå
Flughafen Luleå

Das ist ein echter Provinzflughafen, aber es gibt einige Autovermietungen, die fast alle geschlossen sind – unsere (Hertz) auch. Als ich die Koffer vom Band hole, bekomme ich einen kleinen Schrecken: der schwarze Koffer, den ich als einen der letzten von Band nehme, ist gar nicht unserer. Er gehört einer Jana aus Ingolstadt. Während ich nach draußen gehe und den kleinen Parkplatz ablaufe, versucht Cordula über Facebook die Kontaktaufnahme. Nachdem ich draußen fertig bin, laufe ich noch durch die Ankunftshalle und werde tatsächlich noch fündig: im Windfang steht eine Frau mit zwei Kindern und unserem Koffer. Ich spreche sie mit „Jana!?“ an, aber sie heißt Tina. Jana ist ihre Schwägerin, die gerade das Auto holt. Glücklich tauschen wir die Koffer. Cordula hat auch eine Antwort über Facebook bekommen. Kurz danach öffnet dann der Hertz-Schaltet und wir bekommen den Schlüssel für unser Auto. Samuel geht mit mir zum Parkplatz, wo wir unseren Volvo XC90 aus dem Schnee ausgraben. Ob er irgendwelche Schäden hat, können wir nicht beurteilen. Dann steigen wir ein, holen Lorena und Cordula und fahren ca. 15 min durch die verschneite Landschaft zum Hotel Amber. Dort beziehen wir das kleine Zimmer und versuchen unsere völlig überdrehten Kinder nach dem kleinen Abendsnack ins Bett zu bekommen.

Abendessen auf unserem Hotelzimmer

Um kurz nach 21:00 schlafen sie endlich. Wir räumen noch ein bisschen rum und schlafen gegen 23:00.