Tag 14 – 28.08.2019 – Campingplatz und Montecatini Alto

Lorena ist angesichts der wirklich heißen Nacht etwas unausgeschlafen, aber nach kurzem Gemecker ganz gut drauf. Da Samuel und Cordula auch schon wach sind, geht heute alles etwas schneller und wir marschieren (nachdem wir schon einiges aufgeräumt haben) schon um kurz nach 11:00 zum Schwimmbad. Lorena stapft durch’s knietiefe Wasser, krabbelt im Wasser und setzt sich rein. Mehr soll es nicht mehr werden diesen Urlaub. Während ihres Mittagsschlafs von 12:30-14:00 bauen wir ab und räumen um/auf bzw. kümmern uns abwechselnd um Samuel, da er etwas unruhig ist und nicht in den Schlaf zu finden scheint. Lorena ist nach dem Mittagsschlaf unerträglich bis sie die ersten Bissen Müsli im Mund hat. Schlagartig steigt ihre Laune. Wir packen weiter und fahren um 16:20 nach Montecatini Alto.

Wir kaufen Mitbringsel und lassen uns anschließend von Lorena zur Kirche führen. Cordula hat Samuel dabei die ganze Zeit in der Trage.

In der Kirche beten Cordula und Lorena.

Danach machen die Drei noch einen kurzen Rundgang um die Festungsmauer bevor wir in unsere Stammpizzeria gehen. Die Pizza ist wieder sehr lecker und auch Lorena isst dieses Mal einiges davon. Leider benimmt sie sich wieder einmal kurzzeitig daneben und verspielt damit ihr eigenes Belohnungs-Eis. Da sie insgesamt aber ganz ordentlich war, bekommt sie wenigstens ein paar Löffel von unserem Eis. Auf dem Weg zum Auto kaufen wir noch weitere Mitbringsel und fahren dann zum Wohnwagen. Lorena schläft heute wirklich gut ein. Sie erzählt zwar noch einige Minuten etwas, aber das große Geschrei bleibt zum Glück aus. Zum Abschluss gibt es für uns zwei Crodino und ein bisschen Arbeit: wir packen den Teppich zusammen. Im Bett sind wir um 23:00.

Tag 13 – 27.08.2019 – Campingplatz

Samuel legt wieder eine tolle Nacht hin und macht zwar nach der ersten Stillung um 6:00 etwas Ramba-Zamba, schläft dann aber wieder ein, bis er von einer nörgelnden Lorena um kurz vor 9:00 richtig geweckt wird. Lorena hat etwas unruhig geschlafen und ist dementsprechend schlecht drauf. Von der schlechten Laune ist um 11:30 am Schwimmbad nichts mehr zu sehen. Vergnügt läuft sie am Beckenrand entlang, traut sich aber kurzzeitig auch ein bisschen mehr zu als sonst, weil sie denkt, dass wir sie nicht sehen. Je größer der Abstand zu ihr, desto mehr traut sie sich. Hinzu kommt außerdem, dass sie andere Kinder beobachtet, die auch im Wasser sind. Um kurz vor 13:00 ist sie im Bett für ihren Mittagsschlaf. Samuel ist am Schwimmbad eher unruhig und schläft dann ganz gut ein. In der Mittags“pause“ baue ich den Privacy Room ab. Lorena wacht um 14:15 schweißgebadet auf. Wir essen zusammen Gnocchi und gehen dann wieder zum Schwimmbad. Samuel schläft, Cordula und ich gönnen uns einen Crodino bzw. Espresso und Lorena lassen wir einfach mal machen. Die anderen Kinder sind wieder da, Lorena beobachtet und lässt sich bisschen anspornen und als die Wasserfontänen am Pool an sind, ist sie richtig mutig und geht bis zum Bauchnabel ins Wasser – zumindest wird er nass. Damit hat sie sich das versprochene Eis verdient, das sie ganz genüsslich verspeist quasi die Verspeisung zelebriert. Sie genießt so lang(sam), dass das halbe Eis schmilzt und sie volltropft. Um kurz nach 18:00 sind wir wieder am Wohnwagen und machen ausgiebig Brotzeit. Lorena ist zwar früher im Bett, macht aber dafür umso länger Geschrei. Erst um kurz vor 21:00 ist Ruhe. Zum Glück ist Samuel bei ihrem Gezeter nicht wieder aufgewacht. Ich dusche noch, Cordula spült ab und im Bett liegen wir um 22:30.

Tag 12 – 26.08.2019 – Strandausflug nach Torre del Lago Puccini

Puh, das war eine anstrengende Nacht bzw. ein anstrengender Morgen. Lorena meldet sich um kurz vor 5:00 und will zugedeckt werden. Das Zudecken aktiviert sie allerdings und deshalb ist erstmal an Schlaf nicht zu denken. Ich lege mich zu ihr, streichel sie, erzähle ihr Geschichten,… – es hilft alles nichts, wir liegen bis nach 6:00 wach und schlafen dann immerhin bis 8:30. Allerdings habe ich nur gut 30 cm Platz und mein Kopf liegt nur halb auf dem Kissen. Nach dem Frühstück will Lorena noch auf den Spielplatz und läuft ganz alleine ohne stehenzubleiben dorthin. Währenddessen packt Cordula alles für unseren Strandausflug, zu dem wir um 12:40 aufbrechen. Um 13:35 kommen wir in Torre del Lago Puccini (5 km südlich von Viareggio) an. Nach etwas überlegen parken wir das Auto für 3€ und laden uns mit Taschen, Schirm, Strandmuschel und natürlich Kindern voll wie Packesel. Über die Straße und durch die Dünen laufen wir ca. 500m bis wir unseren Schirm in den heißen Sand stecken. Schnell die Strandmuschel aufgebaut und dann geht es mit Lorena ab ins Meer. So ist jedenfalls der Plan, aber sie hat wieder Angst, sobald bei einer Welle die Füße nass werden. Also gehen wir wieder zurück zu Cordula und Samuel, der heute sehr unruhig ist. Auch stillen beruhigt ihn nur kurz. Lorena spielt dann mit ihrem neuen Sandspielzeug und wir sind damit beschäftigt, Samuel ruhigzustellen und Lorena daran zu hindern, dass sie den feinen Sand über alle unsere Sachen und ihren Bruder verteilt. Ein entspannter Tag am Meer sieht anders aus. Trotzdem machen wir das Beste daraus und gehen total eingesandet um 16:30 zurück zum Auto. Bis wir den gröbsten Sand entfernt und alles eingepackt haben ist es 17:00. Auf dem Heimweg machen wir noch einen wirklich schnellen Einkaufsstop im Coop und sind um kurz vor 19:00 am Wohnwagen. Dort: Kinder duschen, uns duschen, Nudeln kochen, essen, Kinder ins Bett bringen. Wir sind echt fix, aber bis Lorena schläft ist es 21:40. Sie hat wieder langsam gegessen und den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Auch Samuel ist heute schwieriger in die Wanne zu legen.

Ameisen-Update: Cordulas Behandlung des Bodens mit ätherischem Öl hat Wirkung gezeigt und wir finden nur noch vereinzelt Ameisen.

Tag 11 – 25.08.2019 – Campingplatz

Samuel und Lorena schlafen wieder ganz gut: er wieder über neun Stunden, sie bis kurz vor 9:00. Die Zeit vergeht wieder total schnell und es ist 11:30 bis wir an den unteren Pool gehen. Bevor wir reingehen, muss erst einmal eine kleine Schlange (ca. 25 cm) aus dem Wasser entfernt werden. Das wird von einer netten Holländerin übernommen. Danach schnapp ich mir Lorena und nehm sie einfach mit ins Wasser. Das Geschrei ist groß und wird auch nach einer Minute kaum weniger. Diese Variante, ihr das Wasser schmackhaft zu machen, war also auch nicht so erfolgreich. Einige Zeit später probiert es Cordula noch einmal und hat ein bisschen mehr Erfolg. Für einen kurzen Moment hört Lorena auf zu schreien und beantwortet sogar kurz die Frage, was beim Mondbär der Jäger Hüttemann dabei hat (Taschenlampe). Dann wird auch Cordula das Geschrei zu viel und sie gibt mir Lorena wieder raus. Das wird schon noch werden mit dem Wasser. Um 13:00 ist Lorena im Bett und wird bereits um 13:50 vom einsetzenden Regen wieder geweckt. Dementsprechend schlecht gelaunt ist die dann auch. Es regnet noch eine Weile weiter. Cordula liest Bücher mit Lorena und ich spiele mit Samuel. Als der Regen gegen 17:00 aufhört, will ich mit Lorena ins obere Schwimmbad gehen, doch das ist ebenso wie das untere geschlossen. Also gehen wir auf den Spielplatz. Unterdessen kocht Cordula und um kurz nach 19:00 gibt’s Essen (Nudeln mit Erbsen-Feta-Tomatensoße). Wie jedes Mal isst Lorena in Zeitlupe und es wird wieder kurz vor 21:00 bis sie nach einigem Gezeter ruhig im Bett liegt. Wir genehmigen uns noch einen Nachtisch und duschen bevor wir um 22:30 ins Bett gehen.

Tag 10 – 24.08.2019 – Campingplatz und Pistoia

Was für eine Nacht: Samuel schläft 10 Stunden am Stück (20:30-6:30) und Lorena schläft bis 9:00. Es wird also später, bis der Tag so richtig beginnt. Erst um 11:40 gehen wir für eine knappe Stunde an den Pool.

Lorena geht zwar wieder nicht ins Wasser, traut sich aber zumindest am Beckenrand zu sitzen und die Füße ins Wasser zu halten.

Ihr Mittagsschlaf dauert dann wieder nur etwas mehr als eine Stunde und ist um 14:15 vorbei. Samuel ist währenddessen wach und chillt neben uns am Boden. Nach der Siesta machen wir noch Brotzeit (bzw. Lorena Brotewigkeit) und fahren um kurz vor 16:00 los nach Pistoia. Wir verfahren uns an der gleichen Stelle wie letztes Jahr und parken dann relativ zentrumsnah. Wir kurven durch die Stadt, besichtigen eine Kirche und gönnen Samuel eine Snackpause in einer Gelateria. Ok, zugegeben, wir gönnen uns und Lorena eine Eispause, bei der Samuel gestillt wird. Anschließend geht es weiter kreuz und quer durch das schöne Städtchen.

Um 18:20 suchen und finden wir eine nette und gute Pizzeria (La Nicchia sulla Sala) mit fairen Preisen. Cordula bleibt mit den Kindern dort und bestellt, während ich schnell zum Auto laufe und einen weiteren Parkschein ziehe. Lorena benimmt sich wieder dezent daneben, haut aber richtig rein bei meiner Pizza Tirolese (Speck und Gorgonzola). Die schmeckt ihr überraschenderweise besser als Cordulas Nudeln mit Chianina-Sauce (wie Bolognese, nur mit speziellem Rindfleisch). Samuel ist die ganze Zeit über total entspannt im Buggy-Aufsatz und beobachtet die vorbeigehenden Leute.

Auf dem Rückweg zum Auto kauft Cordula im Cafe du Globe ein Brot und leckeren Nachtisch (Mini-Törtchen).

Dann tanken wir noch und sind um 20:30 am Wohnwagen. Lorena denkt erstmal wieder nicht ans Schlafen, sondern springt noch bis 21:00 im Bett rum. Samuel wird zweimal gestillt, stößt gut auf und schläft dann schnell ein.

Tag 09 – 23.08.2019 – Campingplatz und Montecatini Alto

Es ist kurz vor 5:00 als mich ein heftiger Donner weckt. Ein Gewitter zieht auf. Ich gehe raus und mach alles fest. Der Wind rüttelt bedrohlich am Privacy Room. Eine Öse wird aus dem Stoff gerissen. Wieder zurück im Wohnwagen ist Lorena wach und ich lege mich zu ihr. An Schlaf ist jedoch nicht zu denken, da sie das Gewitter total spannend findet. Samuel ist ebenfalls aufgewacht – nach neun Stunden Schlaf. Während Samuel nach dem Stillen wieder gut einschläft, dauert es bei Lorena bis nach 6:00 bis ihre Augen wieder zu bleiben. Ich schlafe ebenfalls wieder ein, wache aber gegen 7:15 wieder auf, will mir kalt ist. Ich hole meine Decke und liege bis 8:15 im Halbschlaf. Da es im Wohnwagen nun kühler ist, kann Lorena besser schlafen und wacht erst um 9:40 auf. Der Schlaf tut ihr zwar gut, bringt aber den Rhythmus etwas durcheinander. Bis wir mit dem Aufsteh-und-Frühstücks-Ritual fertig sind, ist es kurz vor 12:00 und eigentlich Zeit für’s Bett. Da Lorena aber noch fit ist, geht sie mit Cordula auf den Spielplatz. Um kurz vor 13:00 ist sie im Bett, braucht aber wieder eine Weile, um zur Ruhe zu kommen. Samuel ist kurz vor ihr eingeschlafen und so haben Cordula und ich Mal wieder ein paar Minuten Zeit zu zweit. Um 14:30 machen wir die Tür auf, damit Lorena nicht wieder abends so lange fit ist. Sie wacht erst 10 min später auf, hat den Schlaf also nötig. Sie isst ein paar Löffel von ihrem Rest vom Frühstücks-Müsli und geht dann mit mir an den Pool. An Schwimmen ist allerdings nicht zu denken. Sie geht nicht einmal bis zu den Knien ins Wasser, läuft aber wieder viel und erzählt, dass sie ins „baue Nymmbad“ geht. Cordula kommt eine halbe Stunde später mit Samuel nach an den Pool. Wir bleiben aber nicht allzu lange, den gegen 16:00 zieht wieder ein Gewitter auf. Der Himmel verdunkelt sich und der Wind nimmt innerhalb weniger Minuten schlagartig zu. Am Wohnwagen angekommen bringen wir alles in Sicherheit und wundern uns dann, dass nur ein paar Tropfen Regen fallen. Lediglich ein einziger lauter Knall beweist, dass das Gewitter sehr nah ist und lässt die Kinder erschrecken. Danach wird Lorena geduscht und wir machen uns fertig zum Pizzaessen in Montecatini Alto. Wie beim letzten Mal sind wir gegen 18:30 in Alto, machen ein Familyfoto…

… und gehen in die Pizzeria il Giardino. Die Pizza ist echt lecker. Lorena isst nicht gerade viel, hatte aber vorher eine halbe Banane. Samuel chillt neben Cordula auf der Bank.

Um kurz vor 20:00 machen wir uns wieder auf den Heimweg. Lorena braucht wieder fast eine Stunde bis sie in den Schlaf findet. Hoffentlich wird das daheim besser.

Tag 08 – 22.08.2019 – Markt in Montecatini Terme und Einkaufen im coop

…und schläft bis kurz vor 5:00. So lange hat Samuel noch nie am Stück geschlafen.

Lorena wacht wieder um kurz nach 7:00 auf. Wir frühstücken und machen uns fertig für den Markt in Montecatini Terme. Anfahrt ist dann doch erst um 10:10. Auf dem Markt wird natürlich erfolgreich geshoppt. So erfolgreich, dass wir bis 12:00 dort sind und nicht mehr wie geplant zum coop zum Einkaufen fahren. Das verschieben wir auf den Nachmittag. Lorena schläft mittags wieder nur etwas mehr als eine Stunde. Sie ist zwar um 12:30 im Bett, macht aber ein riesen Geschrei, weil sie „angeblich“ Schmerzen am Rücken hat. Wir probieren es mit Creme, Salbe und Massage – mit dem Erfolg, dass sie Kacka muss und ins Töpfchen macht. Sie ist stolz auf ihr Geschäft und bewundert es. In den Schlaf findet sie erst nach 13:00 und bereits um 14:20 hören wir die ersten Geräusche. Danach ist wieder Ruhe und wir überlegen, ob wir um 14:30 die Tür aufmachen sollen, damit sie abends gut ins Bett geht. Wir geben ihr bis 14:45, gehen dann aber doch schon früher rein und sehen das Desaster: Lorena hat sich die vollgeschissene Windel ausgezogen und sitzt nun fröhlich grinsend davor bzw. mit dem Fuß darin. Daher kamen wohl ihre Rückenschmerzen. So ähnlich verhüllt sie sich auch an ersten Tag hier. Da der flüssig-schleimige Anteil im Stuhlgang wieder sehr groß ist, kontaktiert Cordula den Teledoktor der VKB. Unterdessen machen wir uns fertig um zum Einkaufen zu fahren. Der Teledoktor bestätigt unsere Vermutungen: Stress durch Klima- und Umfeldwechsel. Es ist also alles in Ordnung. Bis wir dann loskommen ist es 16:30. Beim coop lassen wir uns viel Zeit und sind erst um 19:00 wieder zurück. Nach der ausgedehnten (weil Lorena wieder in Zeitlupe gegessen hat) Brotzeit stellt sich heraus, dass Lorena mittags zu lange im Bett war. Sie braucht bis nach 21:00 bis sie zur Ruhe kommt. Danach essen wir zu zweit noch in Ruhe Brot, Schinken und Käse und gehen um kurz nach 22:00 ins Bett.

Tag 07 – 21.08.2019 – Campingplatz

Der gesamte Tag verläuft ähnlich wie der vorherige: Lorena ist früh wach, Samuel etwas unruhig, wir frühstücken, gehen vormittags für eine knappe Stunde an den Pool, Lorena macht 1:20 Mittagsschlaf, Essen, sehr lange am Pool, Essen, Bett.

Lorena traut sich wieder nicht ins Wasser und schläft abends auch wieder schlecht ein. Samuel macht zwar einen längeren Nachmittagsschlaf, hat aber nachts einiges nachzuholen. Um kurz nach 20:00 schläft er ein…

Ameisen-Update: Cordulas Citronella-Ölungen haben die Ameisen zwar nicht beseitigt, aber deutlich reduziert.

Tag 06 – 20.08.2019 – Campingplatz

Lorena hat ganz gut geschlafen, wacht aber schon um 7:10 auf. Wahrscheinlich weil Samuel unruhig war. Sein Bauch hat gedrückt, weil er nachts wieder nicht richtig aufgestoßen hat. Während Samuel nach ca. einer Stunde Gedrücke wieder einschläft, ist für Lorena die Nacht vorbei. Immerhin ist die gut gelaunt und hat nur Quatsch im Kopf (sie springt wieder von den Sofakissen auf die Matratze). Ganz gemütlich stehen wir alle auf, frühstücken, räumen auf und gehen um kurz vor 11:00 für eine Stunde an den Pool. Lorena traut sich immer noch nicht ins Wasser, hat aber richtig Spaß.

Mittagspause an unserem Platz

Nachmittags am Pool. Lorena traut sich nicht ins Wasser aber duscht 🙈

Der Mittagsschlaf dauert wieder zu kurz: von 12:10-13:20 ist auf Dauer zu wenig. Zum Glück ist sie wieder gut drauf und freut sich auf das „Nymmbad“. Wir gehen am Nachmittag wieder an den Pool. Lorena traut sich etwas mehr zu: sie hält ihre Füße ins tiefe Becken und setzt sich ins Kinderbecken. Ins Wasser geht sie allerdings nicht. Am Abend gibt es Tortellini mit Tomaten-Pilz-Soße. Lorenas Durchfall ist zum Glück wieder weg. Wir legen Lorena und Samuel wieder gleichzeitig ins Bett, aber bei Lorena dauert es wieder ewig, bis sie den Tag verarbeitet hat. Sie schläft erst nach 20:30, obwohl wir um 19:45 mit der Bettzeremonie angefangen hatten.

Tag 05 – 19.08.2019 – Markt in Monsummano Terme und Campingplatz

Samuel im Wohnwagen in die Wanne zu legen war eine sehr gute Idee. Er hat zum ersten Mal „durchgeschlafen“, d.h. mehr als sechs Stunden am Stück (21:00-3:40). Lorena und Samuel wachen dann zusammen um kurz nach 7:30 auf. Das war also echt eine gute Nacht. Nach dem Aufstehen schaffen wir es heute zum ersten Mal in diesem Urlaub, dass wir gemeinsam frühstücken.

Anschließend fahren wir los zum Markt in Monsummano Terme. Um 10:45 parken wir das Auto nach kurzer Suche in Marktnähe. Samuel schläft die ganze Zeit und Lorena ist heute etwas launisch: laufen, hüpfen, rein in den Kinderwagen, wieder raus, laufen, wieder rein in den Kinderwagen,… Wir kaufen etwas Obst und Kleider für die Frauen: natürlich richtige Schnäppchen! Der Markt ist viel größer als erwartet und schlängelt sich durch die ganze Innenstadt. Um kurz nach 12:00 sind wir wieder am Auto und machen, bevor wir heimfahren, einen Abstecher zum Conad, um etwas gegen die zunehmende Ameisenplage im Wohnwagen zu kaufen, allerdings erfolglos. Daheim angekommen dauert es eine Weile, bis wir Lorena nach viel (unnötigem) Geschrei im Bett haben. Während Lorena schläft, gönnen wir uns wieder Brot, Schinken, Käse, Tomate, Melone – sehr lecker. Unterdessen chillt Samuel neben uns auf der Isomatte. Um 14:00 meldet sich Lorena wieder. Etwas weinerlich ruft sie: „Pipi, Pipi.“ Tatsächlich ist es „Kacka“. Lorena hat leider schleimigen Durchfall und wir wechseln mehrmals die Windel bis wir gehen 15:30 zum Spielplatz laufen. Samuel schläft inzwischen. Während Lorena auf dem Spielplatz rutscht und sich auf der Federwippe einen Wespenstich holt, schwimmt Cordula ein paar (einsame, weil nix los) Bahnen im Pool. Um 16:30 reicht es Lorena und wir fahren zu Cordula an den Pool, wo ich dann auch noch ein bisschen planschen kann. Um kurz nach 17:00 beginnt das Abendprogramm, bestehend aus kochen, Lorena duschen mit Gebrüll, essen, lesen, Stuhlkontrolle und beide schlafen legen um 20:30. Dann relaxen wir noch ein bisschen mit zwei Drinks, duschen und legen um 22:30 im Bett.

Tag 04 – 18.08.2019 – Campingplatz

Während Samuel wieder einmal ganz gut schläft, ist Lorena etwas unruhig. Ihre Nacht ist um kurz nach 6:00 abrupt vorbei mit Geschrei. Wir wissen nicht, ob der verlorene Schnuller, die Helligkeit oder die zunehmende Wärme die Ursache war. Jedenfalls leg ich mich zu ihr, kann sie aber nicht mehr zum Einschlafen bewegen. In einer Art Dämmerzustand blätter ich mit ihr das große Wimmelbuch durch und versuche zu schlafen, aber sie lässt mich nicht. Naja, dann stehen wir halt um 7:15 auf. Sie will: raus, Mühssi (Müsli), Nymmbad (Schwimmbad), Bieza (Spielplatz),… – am besten alles gleichzeitig. Irgendwie kann ich sie halbwegs zufriedenstellen bis Cordula auch aufwacht. Wir frühstücken, spülen ab und geben dann zum Pool. Lorena läuft denn ganzen Weg alleine und Samuel ist unruhig in der Wanne, die ihm langsam zu eng wird.

Am Pool ist Lorena megahappy und quietscht/kreischt ganz vergnügt. Ins Wasser traut sie sich nicht so richtig. Egal, Hauptsache sie hat Spaß.

Um 12:15 gehen wir wieder zurück zum Wohnwagen und legen Lorena um 12:40 schlafen. Da Samuel auch schläft, haben wir endlich mal etwas Zeit für uns, Zeit zur typisch italienischen Mittagsbrotzeit, Zeit zum Tagebuchschreiben und Zeit zu überlegen, wie wir die Ameisen im Wohnwagen wieder loswerden. Lorena wacht um Punkt 14:00 wieder auf, ist total gut drauf und will zum Spielplatz bzw. zum Pool. Wir essen noch eine Kleinigkeit, hauen uns beide nacheinander die Köpfe am Badfenster an und gehen noch einmal für eine gute Stunde an den Pool. Lorena traut sich wieder nicht weiter als bis zu den Knien ins Wasser, macht aber dauernd große Sprüche, wo sie jetzt hingeht: „Nymmbad. Baue. Hinn.“ (= hin zum blauen Schwimmbad). Nach dem „Schwimmen“ duschen wir, richten uns her und fahren um 18:20 nach Montecatini Alto zum Pizzaessen.

Wir schlendern einmal hoch und runter und nehmen dann Platz im Casa Gaia. Lorena bekommt Stücke von unseren Pizzen, die wir mit ihrem Grillgemüse verfeinern. Samuel ist anfangs unruhig, chillt dann aber relativ zufrieden in Lorenas Aufsatz im Kinderwagen.

Nach dem Essen können wir uns einen Abstecher zur Gelateria nicht verkneifen und geben Lorena auch ein paar Löffelchen ab. Um 20:20 sind wir wieder am Wohnwagen und freuen uns schon, dass wir die Kinder heute früher ins Bett bekommen. Lorena freut sich auch über ihr und in ihrem Bett und tobt vogelwild darin rum. Sie müsste eigentlich richtig müde sein, ist aber ziemlich aufgedreht und hat mächtig Spaß daran sich von den Polstern auf die Matratze zu schmeißen – in allen Variationen. Bis sie fertig genug ist um einzuschlafen, ist es dann doch wieder 21:20. Mal sehen, wie lange sie schläft. Unterdessen hat Cordula Samuel in den Schlaf gestillt und gekuschelt und ihn dann in die Kinderwagenwanne verfrachtet, die wir seit heute am Boden platziert haben. Mal sehen wie die Nacht verläuft…

Tag 03 – 17.08.2019 – Campingplatz und einkaufen im coop

Irgendwann nach 4:00 schläft Lorena wieder, nachdem ich mich um kurz nach 1:30 zu ihr gelegt hatte und mir angehört habe, wer alles schläft: „Mama – lähft. Mauing – lähft. Berde [=Berge] – lähft. Mond – lähft. Terne [=Sterne]- lähft. …“ Komischerweise schläft Lorena dann aber nur bis 7:30 und beklagt ein Aua am Po. Gerötet ist dort allerdings nichts und so helfen auch weder Creme noch Heilwolle. Später kommt noch ein Aua am Bauch dazu. Wir schieben ihre „Probleme“ auf ihre Übermüdung, werden aber kurze Zeit später eines Besseren belehrt. Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich los zum Einkaufen, doch Lorena ist müde, will schlafen und übergibt sich dann. Ihre Windel ist auch übervoll: Durchfall. Das erklärt natürlich ihr Aua am Po und am Bauch. Danach ist sie völlig am Ende und schläft gegen 10:00 ein. Anders als erwartet, wacht sie jedoch nach gut einer Stunde auf und übergibt sich noch einmal. Schneller als erwartet müssen wir also schon Wäsche waschen, doch die Waschmaschine ist erstmal belegt. Während Cordula das Bett abzieht, bekommt Lorena von mir eine Dinkelwaffel, die sie zum Glück drin behält. Um 12:30 ist sie dann völlig am Ende und schläft bis 14:35. Perfektes Timing, den wir wollten sie ohnehin wecken. Es geht ihr sichtlich besser, sie ist wieder gut drauf und schreit nicht mehr so viel. Nach einem kurzen Snack starten wir gegen 15:45 zu unserem für Vormittag geplanten Einkauf. Zurück sind wir erst wieder nach 18:00. Es deutet sich schon an, dass wir es wieder nicht schaffen, Lorena um 20:00 ins Bett zu legen. Während Lorena und ich auf dem Spielplatz sind, kocht Cordula. Das Abendessen selbst zieht sich dann über eine Stunde in die Länge, weil einerseits Samuel unruhig ist und andererseits Lorena in Zeitlupe isst und nicht weiß was sie will. So wird es wieder kurz nach 21:00 bis sie im Bett ist. Nach kurzem Gemecker schläft sie ein. Auch Samuel schläft inzwischen und wir können in Ruhe fertig essen und uns im Bad für’s Bett fertig machen. Um 22:30 sind wir auch endlich im Bett und quetschen uns neben Samuel.

Tag 02 – 16.08.2019 – von Leifers nach Montecatini Terme

Obwohl Lorena am Vorabend so lange wach war, schläft sie nur bis kurz nach 7:00. Auch nicht schlecht, dann können wir früher weg. Denken wir zumindest. Bis wir abfahrbereit im Auto sitzen ist es dann doch kurz vor 10:00. Nach 20 min im Auto schläft Lorena ein. Samuel pennt sowieso gleich. Beide schlafen echt gut und lange, sodass wir erst um kurz vor 14:00 Pause hinter Bologna machen. Wir müssen leider auch tanken 1,59€/l) und bleiben dann fast eineinhalb Stunden. Der Rastplatz liegt an der Alternativroute zur „Diretissima“ und es ist richtig wenig los. Danach haben wir nur noch eine knappe Stunde zu fahren und kommen um 16:15 am Campingplatz Belsito an. Nach kurzer Begutachtung bleiben wir beim reservierten Stellplatz Q und parken den Wohnwagen. Während Cordula mit den Kindern auf dem Spielplatz ist, bau ich alles auf.

Leider ist es dann schon kurz nach 20:00 bis wir essen. Anschließend muss Lorena noch geduscht werden und so wird es fast 22:00 bis sie im Bett liegt. Sie ist noch eine Zeit lang unruhig, schläft aber doch recht gut ein. Um kurz nach 1:30 reicht es ihr aber mit dem Schlaf…

Tag 01 – 15.08.2019 – von daheim nach Leifers

Obwohl wir alle früh wach sind, wird es 10:50 bis wir losfahren. Das ist zwar später aus erhofft, aber immer noch früher als im Jahr davor. Kurz vor Memmingen kommen wir in den ersten kleinen Stau, den wir (wie sich später herausstellt) unnötigerweise umfahren. Zeitverlust: ca. 5 min. Ansonsten läuft die Fahrt ganz gut. Samuel verpennt die komplette Fahrt. Lorena schläft gegen 12:30 ein und wacht erst am Brenner wieder auf. Oben angekommen machen wir Pause von 15:00 bis 16:30. Lorena tobt sich dabei ein bisschen aus und ist danach fit für die Weiterfahrt.

Die Campingplatzsuche für die Zwischenübernachtung verläuft ähnlich erfolglos wie im Vorjahr. Cordula wird nach einigen Telefonaten wieder fündig beim Steiner in Leifers. Einziger Haken dabei: wir stehen auf einen normalen Parkplatz (eigentlich auf einem Weg). Das stört aber nicht besonders und wir sparen auch noch ein paar Euro. Während sich Cordula um Samuel und das Essen kümmert, geh ich mit Lorena auf den Spielplatz. Sie traut sich ganz alleine auf eine hohe Rutsche und rutscht auch noch ganz alleine runter.

Nach dem Essen machen wir die Kinder und uns fertig für’s Bett, haben aber Schwierigkeiten Lorena zum Schlafen zu bringen, da es heftig gewittert und sie die erste Nacht im Wohnwagen sehr aufregend findet. Ich lege mich zu ihr und es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis sie in den Schlaf findet.