7. Geburtstag Lorena

Heute ist Mittwoch und Lorena hat einem ganz normalen Schultag. Fast normal – auf der Heimfahrt vom Hort, wo ich sie heute schon gegen 15 Uhr abhole – erzählt sie, dass sie heute ganz eindeutig zur 1. Klassensprecherin gewählt wurde. Wir verbringen den Nachmittag als Familie zu Hause, essen Brownies, Lorena packt Geschenke auf. Zum Abendessen wünscht sie sich Pizza, die wir bei Angelo bestellen und abholen. Dann rufen heute noch ein paar Gratulanten an und ein schöner Tag geht zu Ende.

1. Schultag 2. Klasse

Lorena wacht früh auf und richtet sich selber schnell her, sitzt schon vor 7 Uhr beim Frühstück und freut sich richtig auf den 1. Schultag. Sie hatte genaue Vorstellungen, was sie anzieht und wie die Haare aussehen sollen (ich musste ihr gestern noch Zöpfe flechten, damit es heute lockig ist).

1. Tag im neuen Kindergarten-/Hortjahr

Lorena wacht gegen halb 8 auf. Samuel müssen wir gegen 7.45 Uhr wecken. Wir sind noch nicht ganz im normalen Rhythmus. Er ist nicht begeistert vom Wecken, aber Lorena ist so süß zu ihm und ihre Anwesenheit in seinem Zimmer akzeptiert er. Sie bringt ihm was Süßes zum Essen. Dann mache ich ihm eine Milch, die sie ihm bringt und er gerne trinkt. Dann macht Kai Quatsch mit Samuel und er schafft es, dass er sich schnell umziehen etc lässt. Lorena hat sich in der Zwischenzeit selbst hergerichtet. Um 8.20 sind wir im Auto und ich fahre die Kinder in Kindergarten und Hort. Samuel muss um spätestens 8.30 dort sein. Lorena bis 9 Uhr. Dort angekommen freut sich Samuel hinzugehen. Er wird herzlich von seinen Erzieherinnen empfangen. Er möchte, dass ich sage, dass er noch Armbänder von den Campingplätzen trägt und dass sie ggf. entfernt werden können. Er selbst traute sich das nicht zu sagen oder wollte nicht. Damit beginnt Samuels letztes Kindergartenjahr/sein Vorschuljahr. Lorena freut sich auch auf den Hort.

Wir holen die Kinder gemeinsam um 16 Uhr ab und fahren direkt zum Schmid zum Schuhe kaufen. Das ist eher anstrengend, weil Samuel k.o. ist.

Ein letztes Mal „Dienstag“

Dieses Schuljahr ist dienstags der Nachmittag an dem die Kinder in Ballett und MFE (musikalische Früherziehung) gehen. Meist bin ich dienstags zu Hause. Heute vormittag war ich neben home office beim einkaufen. Um ca. 14.45 Uhr fahre ich zum Hort und Kindergarten, um die Kinder abzuholen.

Samuel ist bis 15 Uhr gebucht. Heute nehmen wir wieder Lucas mit, den wir an der Musikschule seiner Mama übergeben.

Wir haben beide Hobbies gekündigt, da die Kinder nicht mehr hingehen wollten. Wir denken bei Lorena war es v.a.der Uhrzeit geschuldet. Sie wollte nicht vor 16 Uhr aus dem Hort abgeholt werden. Die Ballett-Lehrerin ist traurig, dass Lorena aufhört,  da sie in ihr Potential sieht und auch sagt, dass sie schnell gelernt hat.

Ich bringe erst Lorena ins Ballett.

Dann fahren wir zur Musikschule.

Dann nutze ich die 45 Minuten und fahre schnell zum Einkaufen. Dann hole ich wieder Samuel. Kai holt Lorena ab. (Normalerweise haben wir auch getrennt die Kinder hingebracht.) Ich gehe traditionell mit Samuel zum Eis essen (wie hatten nur im Winter eine Zwangspause machen müssen 😉)

In der DiDa

Interessanterweise erzählt mir Samuel heute, dass er MFE weiter machen möchte, aber nicht mehr Turnen möchte… mal sehen…

Heute ist es mal wieder an der Zeit in die Bücherei zu gehen. Wir haben einen Schwung Bücher zum abgeben und leihen neue aus.

Turnen Lorena

Lorena wird zur Turnen Fördergruppe Minis eingeladen und geht heute zum ersten Mal zum Training von 17 bis 19 Uhr. Sie freut sich sehr darauf, da ihre Freundin Liya, mit der sie im Hort ist, auch hingeht. Sie ist dort die Jüngste, aber das macht ihr gar nichts. Sie ist sehr stolz, dass sie eingeladen wurde. Das Feedback war positiv und sie darf wieder kommen. Nächstes Training ist am Freitag. Lorena erzählt den ganzen Heimweg über begeistert was sie gemacht hat, wie z.B. einen Salto. Heute wurde Boden und Reck geübt.

Witzig ist auch, dass sie dort von ehemaligen Schülern und Schülerinnen von uns trainiert wird.

Lorena verliert ihren ersten Milchzahn

Mittwoch, 06.03.2024, 7:22 Uhr beim Zähneputzen mit Papa. Der erste Milchzahn (Schneidezahn unten) fällt raus.

Nachmittags wird Lorena von Anne abgeholt und ist bei Tim bis die letzte „Starke Mädchen, starke Jungs“ Workshopeinheit stattfindet. Dort fällt ihr beim Apfel und Banane essen der 2.Zahn unten aus. Auch der wird gerettet.

Beim ins Bett gehen

Nachts legt Lorena einen Zahn unters Kopfkissen in der Hoffnung, dass die Zahnfee kommt.

St. Martin

Am Donnerstag, 09.11.2023 ist um 17 Uhr Laternenlauf im Stadtpark mit dem gesamten Kindergarten. Lorena ist natürlich auch dabei und freut sich Kindergartenfreunde zu treffen. Leider fängt es zu regnen an. Wir stehen dann trotzdem noch unter der Parkbühne zusammen und die Kinder spielen.

Lorenas Laterne aus dem Hort

Am Freitag ist um 18 Uhr Martinsfeier im Hort. Erst findet ein Martinsspiel statt, bei dem Lorena eine kleine Rolle hat (sie hatte sich dafür gemeldet) und einen Soldaten spielt. Dann findet der Laternenlauf statt und anschließend gemütliches Beisammensein im Hort. Wir gehen erst um 20.30 Uhr nach Hause.

Lorenas 6. Geburtstag

Heute ist ein Montag. Wir wecken Lorena und sie hat schlechte Laune und beschimpft mich mal wieder. Sie beruhigt sich, ich ziehe sie an und sie geht um kurz nach 7 Uhr nach unten und findet den Tisch voller Geschenke und mit Kuchen vor. Die Freude ist groß. Sie hat noch Zeit 1 Geschenk auszupacken. Ich begleite die Kinder heute in die Schule und schiebe die kleinen Jungs im Bollerwagen zum Kindergarten. Lorena hat für ihre Klasse Lutscher und Maoam Sticks zum Aussuchen dabei. Lorena erzählt später, dass die Lehrerin wohl nicht an ihren Geburtstag gedacht hat, sie aber in der 5. Stunde Bescheid gesagt hat. Schön, dass sie den Mut hatte was zu sagen. Sie darf sich auch ein kleines Geschenk aussuchen (Armband).

Ich hole Lorena heute eher im Hort ab, um 15 Uhr, und fahre mit ihr alleine nach Hause. Sie genießt die Exklusivzeit (ich auch) und wir unterhalten uns gut. Sie macht weitere Geschenke auf und wir decken den Kaffee/ Kuchentisch. Um 16 Uhr kommen Violetta und Günter zum Feiern und Kai mit Samuel kommen auch nach Hause.

Funny: Beim Tischdecken steigt Lorena zu den Gläsern hoch und will ein Weinglas holen. Ich frage für was und sie sagt für Sekt 🙈 sie sagte natürlich sie will Kindersekt 😉 es gibt schlussendlich weder noch. Außer für Kai und mich als die Kinder schlafen. 😉

Geschenke: Armbänder zum Weben, Wecker, Kleidung, Puzzle, Spiel Doktor Bibber

Vorschul-Abschieds-Gottesdienst und Abschied aus dem Kindergarten

Um 10 Uhr ist in St. Josef Abschlussgottesdienst der Vorschüler. Kai hat glücklicherweise keinen Unterricht und kann auch mit. Es geht damit los, dass wir hinkommen und sehen, dass Lorena als Marienkäfer verkleidet wird…davon wussten wir natürlich nichts.

Am Anfang des Gottesdienstes sagt jedes Kind: „Ich bin *Name* und komme in die Schule.“

Es folgt eine Aufführung und Lorena hat die Rolle mit dem meisten Text. Sie ist der „Wortkäfer“ – wie lustig!! Genau, das ist sie. 😉 Sie macht es wirklich toll. Die anderen Kindergartenkinder sind auch alle da, also auch Samuel. Er ist wirklich brav während des Gottesdienstes. Sie führen ein Fingerspiel auf und da macht er auch so gut er kann mit. Die Kinder bekommen dann noch ihre Schultüten überreicht, die von den Erzieherinnen auf Wunsch gebastelt wurden. Lorenas ist hellblau mit pink und Einhornmotiv. Die Schultüte nehmen wir dann mit nach Hause und alle Kinder gehen zurück in den Kiga. Kai holt die Kids wie gewohnt freitags um 15 Uhr ab (seit ca. 3 Monaten haben wir freitags diese Zeit).

Um 16.30 Uhr bringe ich Lorena wieder in den Kindergarten, da die Vorschüler ihre Abschiedsparty haben. Sie machen eine Schatzsuche und essen Pizza. Um 18.45 Uhr versammeln wir uns am Kindergarten und schauen zu wie jedes Kind einzeln aus dem Kindergarten rutscht. Ein wirklich schöner Abschied.

Die Kinder haben auch alle T-Shirts bekommen und eine Urkunde. Ein wirklich emotionaler Moment. Wo ist die Zeit nur hin?

Schulranzenparty im Kindergarten

Heute ist Schulranzenparty im Kindergarten. Alle Vorschüler bringen ihre Schulränzen mit und das Frühstück für die Gruppe. Wir bringen Butterbrezen, die wir auf dem Hinweg beim Brenner holen. Gestern Abend habe ich zu Lorena gesagt, dass ich 12 halbierte Butterbrezen bestellt habe und sie gefragt wie viele Stücke das dann sind. Sie sagt ohne zu überlegen, dass das 12 + 12 Stücke sind. Dann zählt sie auf eine uns nicht nachvollziehbare Art mit den Fingern ab und kommt auf 24. 🙂 Wir sind beeindruckt…ja, die Schule darf näher rücken.

Gestern Abend war ein heftiger Sturm mit Regen und Gewitter deswegen ist der Boden so voll Blätter 😉

Schwimmbad

Wir fahren endlich mal wieder zum Schwimmen – seit dem Sommerurlaub. Wir fahren ins Nautilla nach Illertissen. Da waren wir noch nie, ist aber echt schön und genau passend für uns. Im Kinderbecken sind die Kids erst geschwommen, dann gerutscht. Lorena ist erst mit Schwimmflügeln unterwegs, dann mit Schwimmgurt.

Kai rutscht dann 5x mit Samuel die große Rutsche. Er hat riesen Spaß. Wir gehen dann alle zusammen hin und rutschen ca. 10x mit Kind zusammen. Die Kinder sind mega begeistert und richtig mutig. Sie wollen dann alleine Rutschen. Das machen sie auch und Kai fängt sie unten auf und ich rutsche hinterher. Beachtlich welche Energie sie hatten immer wieder die Wendeltreppe hochzuladen. Irgendwann war es dann aber zu kalt und wir sind nochmal eine Runde ins Kinderbecken.

Lorena versucht irgendwie alleine zu schwimmen, lässt Tipps aber nicht an sich ran. Sie versucht ohne alles zu schwimmen, was nicht klappt. Sie lässt sich dann irgendwann noch zur Poolnudel überreden, aber mag sie nicht so.

Duschen und Anziehen lief auch sehr smooth. Kai macht das mit Samuel und ich mit Lorena.

Nachmittags gehen wir noch einen größeren Kindersitz kaufen für Samuel bzw. Lorena. Denn der schöne Sitz zum Drehen ist nun endgültig zu klein für Samuel, der inzwischen ca. 105cm groß ist.

Es gibt ihn doch den Grüffelo!

Wir gehen zum Figurentheater „Grüffelo“ ins Bürgerhaus. Die Kinder haben richtig Spaß bei der Vorstellung. Anschließend kann man ein Foto mit dem Grüffelo machen. Und Samuel so: „Ach oh Schreck, oh Graus, ich fürcht mich so, es gibt ihn doch den Grüffelo“ und bin lieber auf Papas Arm 😉

Da es dort Popcorn zu kaufen gab, wir aber keines kaufen wollten, machten wir im Anschluss daran daheim Popcorn. Das klappte erstaunlich gut.

Eine Woche ohne Kai (ist auf Studienfahrt) vom 16.07. – 22.07.2022

Samstagvormittag, 16.07.2022, fährt Kai Lorena und Samuel zu Oma und Opa, wo sie Sarah und Maxi treffen und wo sie alleine bleiben. Kai fährt am Samstagabend auf Studienfahrt nach Montecatini Terme. Ich fahre abends mit auf die Seebühne nach Bregenz, da eine Schülerkarte übrig war und ich diese dank Kai erhalten habe.

Sonntagmittag fahre ich nach Neusäß, um den Nachmittag dort zu verbringen. Abends fahre ich mit den Kindern wieder nach Hause. Lorena schläft nach 2 Minuten Fahrt um 18:47 Uhr ein. Samuel ist die Fahrt über wach, aber ich schaffe es ihn ruhig zu halten. Gegen 23 Uhr ruft Lorena nach mir, da ihr Knie wehtut und sie nehme sie mit in unser Bett – habe ja Platz.

Montagmorgen muss es flott gehen, da ich ausnahmsweise in die Schule muss und das dann auch noch zur 1. Stunde (zu dieser Zeit muss ich ganz selten hin). Samuel ist rechtzeitig wach (wie eigentlich immer), Lorena hat meinen Wecker nicht gehört und schläft noch bisschen. Aber es klappt alles nach Plan und wir sind um 7:30 Uhr im Kindergarten, geben Lorena ab, dann bringe ich Samuel in die Krippe (nach über einer Woche heute wieder zum ersten Mal) und ich bin um 7:46 Uhr an der Schule.
Nach dem Abholen überlegen wir uns spontan, dass wir das herrliche, heiße Sommerwetter ausnutzen und radeln zum See (Samuel Laufrad für einen Teil des Hinwegs und Rückweg komplett, Lorena sitzt lieber im Anhänger). Dort treffen wir auf Lucas und seine Oma – perfekt! Lorena und Lucas baden erst zusammen, dann spielen alle Kinder schön am Wasserspielplatz. Zu Hause koche ich noch schnell Käsespätzle. Wir essen, und duschen und Lorena liegt dann auch schnell im Bett und schläft. Bei Samuel dauert es etwas. Ich verlasse aber sein Zimmer um 20.20 Uhr, dusche selbst auch und bin um 20:45 Uhr unten, um das Chaos zu beseitigen, Badesachen zu waschen und schließlich noch für morgen etwas zu arbeiten. Puh, anstrengender Tag, aber der Ausflug zum See hat sich gelohnt.

Dienstag:
Wir hatten eine gute Nacht, die Kinder sind kurz nach 6 Uhr wach und wir kommen stressfrei in den Kita und ich fahre gleich weiter in die Schule. Heute darf Samuel zum ersten Mal im Kindergarten schnuppern. Er freut sich schon sehr. Von der Schule aus fahre ich direkt zur Kita und hole die Kinder um 15:30 Uhr ab. Samuels Schnuppern verlief erfolgreich. Er blieb gleich alleine im Kiga mit einem Freund, wobei er mit ihm gar nicht wirklich gespielt hat. Er hat wohl schon immer wieder nach Lorena oder anderen Kindern, die er kennt, geschaut, da es doch recht trubelig war. Im Nebenraum hat er wohl dann auch noch erzählt, dass der Papa bis Freitag mit den Schülern in Italien ist. Nach dem Kiga fahren wir direkt Lorena zur musikalischen Früherziehung. Mit Samuel fahre ich in die Stadtmitte und gehe dort mit ihm auf den Spielplatz, der glücklicherweise im Schatten liegt, denn heute ist der bisher heißeste Tag des Jahres. Er klettert (wie vor einer Woche als wir die Arzt-Wartezeit überbrückt haben) ganz hoch auf das Klettergerüst. Nachdem wir Lorena abgeholt haben, gehen wir zum Eis essen in die Dida. Die liegt ja praktischerweise auf dem Rückweg. Um ca. 17:45 Uhr kommen wir dann heute endlich mal wieder zu Hause an, aber die Kinder haben komischerweise keinen Hunger mehr auf Abendessen 😉 Samuel isst dann aber doch noch ein Schälchen Kässpatzen auf. Lorena isst abgesehen von 3 Löffeln Müsli nichts mehr. Kinder ins Bett bringen, saubere Spülmaschine der letzten Nacht ausräumen, alles andere einräumen, für morgen vorbereiten, arbeiten und viel zu spät ins Bett natürlich.

Mittwoch: Heute sind wir nicht ganz so bald dran und kommen erst um 8:15 in der Kita an und ich fahre gleich wieder weiter in die Schule. Auch heute hole ich die Kinder wieder direkt von der Schule aus ab. Zu Hause angekommen packen wir schnell die Badesachen (die Tasche liegt eh schon bereit) und fahren direkt an den See. Dort treffen wir wieder Lucas, diesmal mit Carina, Marc und Oma. Carina schwimmt mit Lucas und Lorena zur Insel, Samuel schwimmt heute auch ein kleines bisschen und ich genieße es sehr, dass es so schön warm ist und ich trotz des doch kalten Wassers überhaupt nicht friere. Ich bewege mich ja leider nicht, da ich nur neben Samuel stehe. Ich muss auch immer wieder schauen, dass der Steine nicht weit schmeißt z.B.. Die Kinder spielen dann auch wieder schön auf dem Wasserspielplatz. Ich entscheide kurzerhand, dass wir am See essen. Also kaufe ich Pommes für die Kinder und eine Frikadelle für mich. Gestärkt fahren wir erst gegen 19 Uhr nach Hause.

Donnerstag:
Heute sind die Kinder wieder früh wach, obwohl sie gestern später im Bett waren. Also sind wir ganz entspannt um 7:30 Uhr im Kindergarten und ich fahre nochmal nach Hause und frühstück-arbeite ganz gemütlich. Heute Nachmittag ist Konferenz und ich habe organisiert, dass Carina Lorena abholt und direkt mit zum Turnen nimmt. Sabine holt Samuel ab und er geht mit zu ihnen nach Hause und spielt mit Arthur. Eigentlich wollte das Olga machen, aber sie hatte vorgestern einen positiven Coronatest. Ich bin sehr dankbar dafür hier so gut vernetzt zu sein und liebe Leute zu kennen, die die Kinder mal übernehmen, wenn es zeitlich bei uns nicht geht.

Freitag: Kai kommt wieder nach Hause! 🙂 Ich bin auch wieder zu Hause, nachdem ich die Kinder weggebracht habe. Wir verbringen einen gemütlichen Vormittag mit unterhalten, bisschen Hausarbeit, Schularbeit, Planen usw.
Die Kinder freuen sich auch riesig als Papa sie wieder vom Kindergarten abholt.
Zu Hause gibt’s dann noch kleine Mitbringsel.
Abends bin ich total k.o. und gehe schon um kurz nach 21 Uhr ins Bett.

Armband für Lorena und kleiner (Globus)ball für Samuel (Lorena erkennt übrigens gleich, dass es sich um die Erdkugel handelt)

Ausflug zum Pfänder

Lorena sagt seitdem wir in Füssen waren, dass sie auf einen hohen Berg möchte. Also überlegen wir uns einen Ausflug zum Pfänder zu machen. Heute ist bestes Wetter und los geht’s. Während der Fahrt dorthin frühstücken wir im Auto. Das hat sich inzwischen bewährt. Wir kommen schnell daheim los und die Fahrt wird nicht langweilig. Wir legen einen Pipi- Stopp ein, da Samuel sagt, dass er muss. Wir haben ihm zwar zur Sicherheit eine Windel angezogen, aber hin und wieder (v.a. Vormittags) sagt er es trotzdem. Dort angekommen ist auf dem eigentlichen Parkplatz der Pfänderbahn alles belegt, aber umso besser, denn an der Straße stehen wir gratis. Die Bergauffahrt ist ein Erlebnis für die Kinder. Samuel erinnert sich, dass er schon im Winter mit der Gondel auf dem Berg war. Oben angekommen gehen wir den Rundweg und sehen uns Tiere an. Ein Steinbock präsentiert sich auf einem Stein. Samuel ist beeindruckt. Auch die Wildschweine findet er faszinierend und möchte gar nicht weg. Zwischendurch gibt es eine steile Röhrenrutsche, die Lorena mit Kai zusammen rutscht. Später gibt es noch was zum balancieren. Wir sehen und hören Murmeltiere und gleich gegenüber im Gehege sehen wir einen Rasenmäher. Wow – Samuel ist begeistert 😄 Nach dem Rundweg gehen die Kids eine Runde auf den Spielplatz und haben viel Spaß. Dann essen wir zu Mittag bei herrlichem Ausblick auf den Bodensee. Lorena wird knatschig und isst nur wenig. Aber anscheinend gibt die Apfelschorle genügend Energie, denn nach der Pause ist die Laune viel besser. Samuel ist sogar so überschwänglich, dass er mich beim Rausgehen aus dem Restaurant so plötzlich und stark packt, dass ich das Gleichgewicht verliere und wir beide hinfallen. Ich stürze rückwärts etwas eine Treppe hinunter, aber zum Glück passiert nichts. (Abgesehen von einem üblen blauen Streifen eine Woche später.) Ein Mann den wir wohl angerempelt haben ist auch ok. Danach stellt sich heraus, dass Samuel super müde und quengelig ist und getragen werden möchte – aber nur von Mama – während wir auf die Aussichtsplattform gehen. Die Aussicht ist echt so schön bei bestem Sommerwetter. Dort oben machen wir ein Foto zu dritt, Samuel mag nicht. Er hatte keinen Mittagsschlaf. Das merkt man. Nochmal einmal Rutschen und dann fahren wir wieder mit der Bahn ins Tal.

Wir laufen noch kurz in die Stadt und essen super leckeres Eis, z.B. schwarze Lilly (Limetteneis), chocolate mint (Lorena fand es toll), Erdnuss-Karamell, Kräutergarten. Da ist die Laune natürlich wieder bestens bei allen.

Die Heimfahrt ist 10 Minuten entspannt, weil Lorena schläft. Dann wecken wir sie auf, damit sie abends schläft. Ab dahin ist das Gemotze groß – bis zu Hause. Samuel schläft deswegen gar nicht ein. Auch nicht schlecht. Abends ist schnell Ruhe 😀

Es war ein echt schöner Sonntagsausflug und wir freuen uns, dass wir ihn gemacht haben.

Ein Krankheitstag mit Lorena und Samuel zu Hause

Samuel ist heute schon den zweiten Tag zu Hause, da er vorgestern Abend und gestern Fieber hatte. Ihm geht es heute wieder gut. Lorena hat gestern Abend hoch gefiebert und bleibt deswegen heute auch zu Hause. Ihr geht es gegen Nachmittag wieder besser und sie hat keine Temperatur mehr.

Ostersonntag 2022

Spaß auf der Schaukel

Schuhe kaufen

Es wird warm und die Kinder brauchen dringend ungefütterte Schuhe. Also gehen wir gleich nach dem Kindergarten zum Schmid und kaufen jeweils ein paar Halbschuhe und neue Turnschläppchen. Alles in Größe 26. Wir wurden gefragt, ob die beiden Zwillinge sind 😉 Ja, sie sehen schon recht ähnlich aus. Bloß im Verhalten und Sprechen gibt es groooße Unterschiede 😉

Zurück im Leben

Yippee!!! Endlich wieder an Kindergarten und Krippe angekommen.

Kai und ich gehen heute auch zum ersten Mal wieder in die Schule seit den Faschingsferien. Wir sind aber beide noch nicht wirklich auf der Höhe und merken wie anstrengend es ist. Kai hat drei Stunden Unterricht und Büroarbeit und ich mache nur Büroarbeit und gehe Nachmittags noch zu einer Tagung ins Bürgerhaus. Das reicht dann auch.

Lorena geht heute wieder ins Tanzen. Wir machen wie immer davor einen Test, der auch negativ ist nach einer Viertelstunde. Als Kai den Test aber nach ca. 30 Minuten aus seiner Hosentasche nimmt, sehen wir einen leichten zweiten Strich. Schock! Zwar ist der Test da eigentlich nicht mehr aussagekräftig, aber so unwahrscheinlich wäre ein positives Ergebnis ja nun nicht, nachdem wir positiv waren. Also kümmern wir uns um einen PCR-Test Termin, den wir morgen um 9 Uhr in der Kinderarztpraxis haben.

Wir haben Corona

Sonntag, 06.03.2022:

Gestern hatte ich schon einen seltsamen Husten und Kais Schnupfen war abends stark und heute morgen nach dem Aufstehen denke ich mir einfach ich mache routinemäßig eine Selbsttest (Nasenabstrich). Ich schaue gar nicht gespannt darauf, sondern erst paar Minuten später, weil ich eigentlich nichts erwarte und siehe da, ich entdecke (sogar noch ohne Brille im dunklen Zimmer) zwei Striche. Kai macht daraufhin auch einen Test und sein zweiter Strich ist sogar noch kräftiger als meiner. Die Kinder testen wir auch gleich: sie sind beide negativ. Wir haben keine Ahnung wo wir es herhaben. Vielleicht vom Urlaub? Aber woher? Wir informieren gleich Familie Bögelein. Die sind alle negativ.

Samuel ist anscheinend total geschafft nach dieser Erkenntnis 😉 Auf jeden Fall liegt er noch vor dem Frühstück eine dreiviertel Stunde so auf Kai und chillt.

Wir spazieren später am Vormittag zum Schnelltestzentrum, um eine offizielle Bestätigung zu bekommen. Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis, weil die Dame, die den Abstrich macht, sehr behutsam vorgeht. Und lustigerweise erhalten wir 4x negative Ergebnisse aufs Handy. 10 Minuten später klingelt Kais Handy und ein Mitarbeiter vom Schnelltestzentrum ist dran, der Kai sagt, dass sein und mein Test doch positiv war und seine Kollegin sich wohl verklickt hat. Er bittet uns darum nochmal zum Test zu kommen. Gut, also spazieren Kai und ich nochmal nacheinander vor und lassen uns wieder testen und erhalten dann natürlich unser positives Ergebnis.

Abgesehen vom Husten (meiner ist ganz tiefsitzend und löst sich schleimig, teilweise mit Auswurf) haben wir beide Schnupfen. Ich fühle mich gegen Nachmittag schwach. Immer wieder fühlen sich meine Beine ganz schwach an.

Samuels Beine sind aber fit und er spielt Fußball mit Papa.

Lorena schläft nachmittags auf meinen Beinen ein, während ich telefoniere.

Das ist also Tag 0 unserer Quarantäne: Wie wenn ich es geahnt hätte, war ich gestern beim Einkaufen (bin ich ja samstags eigentlich nie) und habe beim DM Großeinkauf gemacht. Auch bei Rewe war ich noch und habe paar Dinge geholt. Am Donnerstag war ich schon beim Lidl und hatte einiges gekauft. Also versorgt sind wir auf jeden Fall und die Nachbarn und Freunde bieten auch ihre Hilfe an.

Montag, 07.03.2022:
Kai meint, dass er nachts etwas Temperatur hatte und schwitzte und fühlt sich auch morgens etwas warm an. Das geht dann aber schnell vorbei und er fühlt sich relativ ok.

Zunächst haben wir einige Telefonate zu führen: Kinder in der Kita abmelden, Zahnarzttermin absagen, Kosmetiktermin absagen und beim Hausarzt eine freie Leitung erwischen, um uns zum PCR-Test anzumelden. Irgendwann kommen wir durch und sollen um 10:45 Uhr in die Praxis kommen.

Lorena möchte zum ersten Mal alleine zu Hause bleiben. Das darf sie auch. Sie sitzt am Tisch und malt. Wir sagen ihr, dass sie die Tür nicht öffnen soll, wenn es klingelt usw. Daran hält sie sich auch. Samuel nehmen wir mit. Als wir an der Praxis ankommen, warten schon ca. 10 Leute vor der Praxis. Wir stellen uns dazu und nach uns kommen noch einige weitere. Alle warten ca. 15 Minuten bis wir gebeten werden unsere Versicherungskarten reinzureichen. Wir kommen natürlich kurz danach dran . 😉 Das ist echt auffallend wie wir in dieser Praxis als Privatpatienten immer überaus bevorzugt behandelt werden. Wir werden ordentlich in Rachen und Nase abgestrichen, fast dass man würgen muss.

Violetta bringt uns die montägliche Gemüsekiste und damit ist unser Obstvorrat für die nächsten Tag auch gesichert. Denn statt Kartoffeln sind heute 3 Packungen Trauben drin. Es gibt außerdem eine Wassermelone, zwei große Packungen Heidelbeeren, Avocados, Chicorée, Paprika und roter Rettich.

Ich arbeite mittags. Ich muss Termine absagen usw. und abends halte ich einen Beitrag beim Elternabend. Ich habe mich gestern dazu entschieden, das zu halten. Aber ich merke beim Arbeiten, dass ich mich schwer konzentrieren kann. Mein Zustand ist ständig wechselnd. Meine Nase zieht im Laufe des Tages immer mehr zu, dafür ist der Husten etwas besser. Der Elternabend verläuft gut. Mein Beitrag ist ja nur paar Minuten lang.

Abends erhalten wir noch die PCR-Ergebnisse: Auch positiv. Das haben wir auch so erwartet.

Dienstag, 08.03.2022:
Uns geht es heute relativ gut. Ich fühle mich nicht mehr so schwach und mache auch ganz langsam paar Dinge im Haushalt. Samuel hilft mir dabei im Wohnzimmer Fenster zu putzen.

Nachmittags gehen wir mit den Kindern in den Garten. Danach fühlt es sich nach einem Rückfall an bei mir. Meine Stimme ist schlecht und mein Husten wird stärker. Abends bin ich sehr müde.

Mittwoch, 09.03.2022:
Meine Stimme klingt sehr tief und ich huste immer wieder. Insgesamt bin ich heute recht schlapp. Kai geht es relativ gut.

Mein heutiger Test. Teststreifen ist dunkellila. Kais sieht vergleichbar aus.


Lorena wiederholt immer wieder, dass sie gerne in den Kindergarten möchte. Samuel ist anspruchslos – für ihn ist egal was wir machen oder wo wir sind ok. Außer gestern, als er nicht verstanden hat, dass er den Garten nicht verlassen darf.

Beste Nachricht des Tages: Samuel bekommt eine Zusage für einen Kindergartenplatz ab September 🙂

Donnerstag, 10.03.2022:
Mir geht es heute recht gut. Abgesehen von Schnupfen und Husten (heute wieder mehr) fühle ich mich relativ fit. Kai fühlt sich aber heute v.a. Vormittag schlapp. Nachmittags nutzen wir das tolle und heute wärmere Wetter aus und sind wieder im Garten. Gegen Abend hin wird Samuel aggressiv und anstrengend.

Freitag, 11.03.2022:
Kai wacht heute mit stärkerem Schnupfen und Husten auf. Idealerweise würden die Symptome nachlassen, da wir 48h symptomfrei sein müssen vor einer möglichen Freitestung am Sonntag.

Unsere heutigen Tests. Teststreifen sind viel schwächer.

Ich bekomme heute schon einen Brief vom Gesundheitsamt. Darin steht, dass ich mich frühestens am Montag, 14.03.2022 freitesten kann. Klar, da wird natürlich der PCR zugrunde gelegt. Aber mit meinen Symptomen momentan wird das wohl nix. Naja, mal abwarten.

Der heutige Tag verläuft recht harmonisch. Vormittags spielen die Kinder eine ganze Weile friedlich miteinander. Irgendwann kuschelt sich Samuel aufs Sofa und hört ein Hörspiel über die Baustelle auf der Toniebox. Dieses Hörspiel läuft gerade sowieso in Dauerschleife. Mittags werden wir von Violetta und Günter mit ein bisschen bestellten Einkäufen beliefert. Wir haben etwas beim Rewe Abholservice packen lassen. Brauchen nicht viel, aber bisschen frisches Obst und Gemüse und Eier sind gut.

„Sport machen“ – eine gern ausgeführte und immer wieder abgewandelte Beschäftigung der Kinder. Für Kai nicht unpraktisch, da er daneben am Schreibtisch sitzen kann.

In der Mittagspause beschäftigt sich heute Kai mit Lorena und ich arbeite. Nachmittags genießen wir wieder das tolle Wetter im Garten. Kai geht das Projekt Regentonne an und bohrt das Loch in die Tonne und in die Dachrinne. Jetzt fehlt nur noch der Schlauch, den wir beim Bauhaus holen wollen…da müssen wir bis nach der Quarantäne warten.

Samstag, 12.03 2022:
Die Kinder wollen wohl mehr vom Tag haben und sind schon vor 6 Uhr wach. Wir chillen aber noch eine Weile. Wir testen immer noch positiv. Husten und Schnupfen sind auch noch da. Ansonsten fühlen wir uns ganz ok, nicht mehr schlapp. Gegen Abend wird mein Schnupfen aber so heftig, dass ich kaum noch atmen und richtig sprechen kann. Alles ist zu.

Wir machen heute einen Backtag: ich habe Lust auf Torte backen und ein Möhren-Sonnenblumenkernbrot. Alle Zutaten haben wir da, also los geht’s.

Nusstorte mit Himbeeren

Wir genießen wieder die Sonne im Garten und die Torte natürlich auch. „Glücklicherweise“ sind unsere Nachbarn auch positiv und wir fühlen uns wie vor 2 Jahren im Lockdown, als jeder in seinem Garten sitzt und wir doch zusammen draußen sind. Auch die Kinder sind jeweils in ihrem Garten und spielen „miteinander“ wie vor 2 Jahren: Osterferien Woche 1 / Corona-Ferien Woche 4 Nur vom Zaun sollen sie etwas Abstand halten. Olga nimmt sogar ein Stück Torte. Von positiv zu positiv sollte das kein Problem sein 😉

Die Kinder sind voll im Puzzlefieber, v.a. Samuel und so wird vor der Brotzeit heute noch eine Runde gepuzzelt. Er macht nun die Puzzle ab 3 Jahren.

Sonntag, 13.03.2022:
Mein Schnupfen ist immer noch so heftig und gefühlt ist keine Besserung in Sicht. Kai fühlt auch keine Verbesserung. Der Tag verläuft wie jeder andere. Vormittags spielen wir drinnen und räumen bisschen was rum und auf. Samuel macht wie gewohnt seinen Mittagsschlaf von ca. 12:30 bis 14:30 Uhr. Währenddessen bastel ich mit Lorena. Dann gehen wir wieder raus in den Garten und genießen das herrliche Wetter und unterhalten uns mit Olga. Zum Abendessen grillt Kai heute Lachs in Sojasoße und Sesam mariniert in Holzpapier eingewickelt. Dazu gibt es Bratkartoffeln und Möhren. Schon toll, was der Kühlschrank und Gefriertruhe noch alles hergeben 😉

synchron tanzen – so eine Parallele zum 10.04.2020 in Osterferien Woche 1 / Corona-Ferien Woche 4

Montag, 14.03.2022:
Kais Test ist nur noch mit viel Fantasie minimal positiv. Also im Prinzip negativ. Meiner ist noch positiv, aber schwächer. Die Kinder sind nach wie vor negativ. Mein Schnupfen ist unverändert stark und ohne Nasenspray geht gar nichts. Da kann ich nicht atmen. Laut meinem Bescheid könnte ich mich ab heute freitesten. Das geht aber natürlich nicht. Kai wollte eigentlich unbedingt am Mittwoch wieder in die Schule, aber 48h symptomfrei, so wie gefordert, hat er bis dahin nicht. Er hatte heute Nacht gegen halb 2 einen heftigen Hustenanfall. Im Laufe des Tages und mit Nasenspray bei mir geht es uns aber zunehmend besser. Theoretisch dürften die Kinder heute wieder die Kita besuchen, da sie 7 Tage Quarantäne hatten, aber wir können sie nicht dort hin bringen. Abgesehen davon würden wir das auch nicht machen, solange wir noch mit Symptomen/positiv zu Hause sind.
Der Vormittag verläuft unspannend mit Spiel, Spaß, Streit (nur mit/unter den Kindern natürlich), Arbeit, Haushalt, Essen. Das Highlight des Vormittags ist die Lieferung von zwei Überraschungs-Gemüsekisten durch Violetta. Neben jeder Menge Kartoffeln gibt es Salat, Chicorée, Brokkoli, Paprika, Tomaten, Melone, Äpfel, Orangen. Darauf habe ich mich schon gefreut. Heute Nachmittags sind wir wieder draußen in der Sonne. Das heutige Projekt ist Streichen: Holzstühle und Lorenas Gestell vom Schminktisch.

Dienstag, 15.03.2022

Mein Test ist negativ! Spannend aber: Nach ca. 30 bis 60 Minuten sehe ich einen leichten zweiten Strich, der im Laufe des Tages aber wieder verschwindet.

Heute haben wir auch wirklich das Gefühl, dass es gesundheitlich aufwärts geht, die Symptome lassen stark nach und wir beschließen morgen Nachmittag zum Freitesten zu gehen, so dass wir Donnerstag wieder in der Schule arbeiten können und die Kinder auch endlich wieder in die Kita gehen können.

Der heutige Tag ist anders, da es regnet und wir ausnahmsweise mal nicht raus können. Außerdem färbt Saharastaub alles gelb. Lorena sagt mehrmals, dass ihr die Farbe draußen nicht gefällt. Tja, Saharastaub ist nun mal nicht pink 😉

Mittwoch, 16.03.2022:
Letzter Tag der Isolation! Wir nutzen ihn nochmal für einen gemütlichen Morgen mit spätem Frühstück. Vormittags gehen wir zu Violetta, um zu gratulieren. Ganz seltsam die Straße zu betreten 😉 (Abgesehen davon, dass Kai letzte Woche den Müll vorgefahren hat.) Um 16 Uhr gehen wir bzw. die Kinder fahren zum Schnelltest. Ich habe seit vorhin immer mal wieder einen Hustenreiz und merke schon, wie mich der Weg dorthin von der Atmung her etwas anstrengt. Naja, muss halt noch langsam tun. Um 16:32 erhalten wir die Ergebnisse: alle NEGATIV. Yay, Isolation beendet. Kai und Samuel nutzen das gleich und fahren zum Hornbach, um den fehlenden Schlauch zu kaufen, um das Projekt Regentonne abzuschließen. Lorena und ich backen einen Bananenkuchen – Lorena hat sich das gewünscht am Tag bevor sie wieder in den Kindergarten geht. Sie möchte den zum Frühstück mitnehmen.

Yay! So sehen alle Bestätigungen aus.

Mein Schnupfen ist schon noch da und ich muss regelmäßig Nasenspray nehmen, aber das bewegt sich nun im Rahmen einer normalen Erkältung. Der Husten ist gegen Abend wieder weg. Kai fühlt sich wie am Ende einer normalen Erkältung.

Turnen

Samuel fragte schon die ganze Woche beim Abholen von der Krippe, ob wir zum Turnen gehen. Heute ist es endlich so weit: ElKi-Turnen findet wieder statt. Die Eltern brauchen 2G+ bzw. Booster und 15 ElKi-Paare sind erlaubt. Samuel macht bei der Begrüßungsrunde nicht richtig mit, obwohl er sie eröffnen darf und „Baggerfahren“ machen möchte…den Rest der Zeit rennt er wild durch die Halle, kickt Bälle, springt Trampolin und schaut durch den Vorhang zu Lorena in die andere Halle. Einmal sind wir dann endlich soweit, dass er auf den Aufbau (Rutsche) geht. Das Balancieren auf der hohen Bank vom hohen Kasten zur eingespannten Matte am Barren bereitet ihm aber richtig Angst. Er hält mich mit beiden Händen fest und macht kleinste Schritte. Wahnsinn, wie sich die Turnpause seit ca. Nov. bei ihm bemerkbar macht. Ich versuche ihn nochmal darauf zu bewegen, was mir nach einiger Zeit noch 4 mal gelingt. Mit jedem Mal läuft er besser und schneller über die Bank, aber immer an meiner Hand. Ich sage ihm dabei, dass er mutig ist und er wiederholt das. Total süß.

Lorena hat schon mehrmals die Woche gesagt, dass ich sie vom Turnen abmelden soll, weil sie nicht hin will. Sie wollte wohl nicht alleine. Ich sage ihr dann, dass Kai mitgeht. Daraufhin sagt sie, dass das doch nicht gehe, weil man einen Test brauche…ja, das hat sie vor den Ferien mitbekommen und war unser Versuch, dass sie es mal alleine dort schafft, was auch einmal geklappt hat. Also Kai geht dann heute wieder mit und dann ist es ok für sie. Sie hat richtig Spaß dort und ihre Freundin Veronika ist auch dabei, was ihr gut tut. Sie klettert an der Stange hoch.

Heiliger Abend 2021

Um 16.15 Uhr gehen wir ins Kinderkrippenspiel in die Kirche. Unsere Kinder sind ganz brav. Als alle Kinder aufgefordert werden nach vorne zu gehen, um das Jesuskind in der Krippe anzuschauen, nehmen sich Lorena und Samuel an die Hand und laufen allein nach vorne. Total süß!! Lorena ist eine stolze große Schwester, die ihren kleinen Bruder führt. Wir sitzen in der Bank und sind gerührt wie die beiden das machen. Wir hätten eigentlich nicht gedacht, dass die beiden sich trauen alleine vor zu gehen. Tja, da haben wir uns wohl getäuscht.

Als wir nach Hause kommen, war das Christkind da. Wir gehen gemeinsam rein und machen gleich Bescherung.

Ein Igel für Samuel

Die Kinder können erst gar nicht mit dem Essen anfangen, weil sie so fasziniert vom Spielen sind. Dann sieht das Raclette aber doch ganz interessant aus und wir essen zusammen.

Schnee

Der Schnee liegt zwar fast schon die ganze Woche, aber wir finden erst heute wirklich Zeit rauszugehen. Also laufen wir nach dem gemütlichen Frühstück mit einem Schlitten am Kanal in Richtung Wehr los und aufgrund einer Absperrung laufen wir nicht weit und bleiben am Damm und toben uns dort im Schnee aus.

Samuels Freude ist nicht zu überhören 😀

Samuel jammert nach ca. 1,5 Stunden seines Mittagsschlafes, aber irgendwie schläft er auch noch. Dann kuschelt er lange mit Kai und später noch auf dem Sofa und braucht dann eine ganze Weile, bis er wieder fit ist. Ich fühle mich im Laufe des Nachmittags zunehmend schlapp nach der gestrigen Booster-Impfung und versuche mich etwas zu schonen. Am Abend ab ca. 20:00 Uhr fühle ich mich wieder normal. Meine Impfreaktion war also vergleichbar mit der bei den letzten Impfungen.

Wochenende zu Hause

Seit vielen Wochen sind wir mal wieder ein WE alle zusammen zu Hause. Die Kinder möchten die Zeit optimal ausnutzen und wachen an beiden Tagen VOR 6 Uhr auf (unter der Woche wäre das ja mal schön, damit wir früh nicht in Hektik kommen – aber am WE?!). Wir holen die Kinder wie immer zu uns ins Bett und Lorena fragt sofort, ob sie schonmal den Tisch decken darf. Das hat sie noch nie gefragt. Und natürlich darf sie das. Sie geht allein runter und fängt an. Sie ruft dann nur einmal, um zu erfragen wo das „Nutella“ steht. Das sage ich ihr und sie steigt hoch und holt es. Um 6:11 Uhr zeigt sie stolz ihren gedeckten Tisch. Sie hat sogar ein paar Trauben in ein Schälchen gefüllt. Wir stellen dann noch ein paar Sachen dazu

Also setzen wir uns dazu und frühstücken.

Danach mache ich Sport und die anderen spielen/arbeiten um mich herum. Mit Lorena gehe ich dann Schuhe kaufen zum Schmid. Sie freut sich sehr darauf mit mir da alleine hinzugehen. Sie sagt, dass ihre Winterschuhe zu klein sind (die hat sie schon den kompletten letzten Winter getragen) – und sie gefallen ihr wohl auch nicht mehr so gut. Sie hat einen Schub gemacht und hat nun Größe 26. In der Mittagspause möchte Lorena einen Wunschzettel für das Christkind malen und malt eine Haarbürste und einen Spiegel in Anna&Elsa-Design (inspiriert von einer Elsa-Bürste, die sie letzte Woche im Ernstings Family gesehen hat). Sie geht sehr akkurat vor und nimmt eine echt Bürste und einen Spiegel als Vorlage und malt die Umrisse ab. Anschließend dekoriert sie mit den entsprechenden Stickern:

Nachmittags fahren wir spontan zum Hornbach und Bauhaus nach Ulm, um Aufbewahrungskisten für den Keller zu kaufen. Der Besuch im Bauhaus ist so stressig, weil Samuel nur Quatsch macht und nicht hört.

Am Sonntag ist die Nacht wieder vor 6 Uhr vorbei. Lorena möchte wieder den Tisch decken, bringt es aber nicht ganz zu Ende, weil sie eine vermeintliche Elsa-Tasse nicht findet, die wir gar nicht besitzen. Sie schreit dann rum und ist zickig. Man merkt, dass sie etwas zu früh aufgewacht ist. Aber ein Schoko-Müsli, das sie sich gestern im Schmid rausgesucht hat, rettet die Stimmung. Für den Rest des Tages ist sie auch erstaunlich fit. Wir starten den Tag mit einem gemeinsamen Bad in der Badewanne. Den Vormittag über wird gespielt. In der Mittagspause bastelt Lorena mit ihrem Geburtstagsgeschenk von Birgit und Sigrid. Sie sieht sich dabei die Puppenbeispiele auf der Rückseite der Packung ganz genau an und bastelt dann akkurat nach.

Ich habe gestern festgestellt, dass nächste Woche schon der 1. Advent ist und wir beschließen Plätzchen (Spekulatius Ausstecher) zu backen. Zur Vorbereitung dazu schaut Lorena in der Mittagspause die Folge „Conni backt Plätzchen“ an. Lorena macht mit mir den Teig und liest ganz genau auf der Waage ab. Lorena und Samuel haben Spaß am Ausstechen und machen das richtig gut. Am Ende hilft Kai dann auch noch mit.

Samuel trainiert das ganze WE über ohne Windel. Mal klappt es, mal nicht.

Besuch im Augsburger Zoo

Heute machen wir einen Ausflug in den Augsburger Zoo. Zum letzten Mal waren wir genau vor einen Jahr dort. Im Zoo ist Zutritt mit 3G (geimpft/ genesen/ getestet) gestattet und es ist wieder alles geöffnet. Es ist schönes Herbstwetter. Der Zoobesuch mit allem drum und dran ist von Familie Thieme gesponsert (war ein Geschenk für das Aufpassen von Tim als sie zur Geburt von Juliane ins Krankenhaus musste).

#Autoselfie

Auf der Hinfahrt entdeckt Samuel in Augsburg lauter „Joghurtbecher“. 😀 Damit meint er Litfasssäulen.

Von nun an sagt er über mehrere Wochen immer wieder „Joghurtbecher“, wenn er einen sieht (wir haben ja auch einen auf dem Weg von zu Hause zur Krippe).

Auf dem Heimweg besuchen wir Oma und Opa.

Faszination Eisenbahn

Lorena geht in die musikalische Früherziehung

Heute geht Lorena zum ersten Mal in die musikalische Früherziehung. Wir fahren direkt vom Kindergarten aus hin. Um 16 Uhr geht’s los in der „alten Schule“ neben St. Jodok. Auch ihre Freunde Lucas und Tim sind dabei. Anfangs war sie wieder zögerlich und wollte, dass ich mitkommen, als sie dann aber auf einem pinken Kissen neben Lucas sitzen durfte war alles gut.

Mit Samuel war ich bis 16.45 Uhr vor der Kirche spazieren. Beim Abholen war Samuel ganz happy Lorena wieder zu empfangen. So süß.

Lorena hat es sehr gut gefallen. Sie hat ein Buch bekommen.

Lorenas 4. Geburtstag

98cm, 14,4 kg, Schuhgröße 25, Kleidung 98/104

Entwicklung: sprachlich sehr versiert und differenziert, z.B. auch im Gebrauch von Verben oder Füllwörtern. Beispielhafte Worte in ihrem Wortschatz: provisorisch, zum Vorschein kommen,
kann sich selbst anziehen (wenn sie möchte), die Haare kämmen, auf Toilette gehen
schläft nachts noch mit Windel, trinkt morgens noch gerne eine Milch
man merkt ihr an, wenn sie hungrig ist: dann ist sie nur noch motzig und hat keine Kraft -> Essen hilft meist
sie malt total gerne und schön

Probleme: manche Unterhosen haben „keine gute Passform“ oder eben „eine gute Passform“. Das wechselt aber ständig. Wir legen abends immer die Kleidung für den nächsten Tag raus. Manchmal ändert sich dann früh die Passform 😉

Lorena wünscht sich eine Elsa- Geburtstagsfeier. Sie trägt ein Elsa-Kleid und ich backe eine Elsa-Torte. Vormittags packt sie viele schöne Geschenke aus. Mittags hilft mir Lorena noch beim blauen Frosting der Muffins. Um 15 Uhr kommen ihre Freunde Alina, Veronika, Arthur, Lucas, Tim zur Geburtstagsfeier. Nach Geschenke auspacken, schneiden wir den Kuchen an. Die Kinder sind mucksmäuschenstill beim Anschneiden und warten gespannt wie Elsa wohl mit angeschnittenem Po aussieht 😉 Wir essen Kuchen und Muffins. Danach gehen wir auf eine Schatzsuche. Kai hat sie mittags vorbereitet. Die Kinder suchen begeistert pinke Bändchen, die den Weg markieren und möchte die alle an ihren Handgelenken tragen, also Knoten wir den ganzen Weg Bändchen 😉 An Stationen haben die Kids verschiedene Aufgaben zu erledigen. Schließlich finden wir den Schatz und der wird innerhalb kürzester Zeit verspeist (1 Tüte Tropi Frutti und 1 Tüte Maisstangen. Außerdem sind die Gastgeschenke darin.) Wir gehen wieder nach Hause. Im Garten machen wir Eierlauf und Sackhüpfen. Bald wollen die Kinder aber lieber im Sandkasten spielen. Es ist so schön warm und sonnig. Zum Abendessen grillt Kai Bratwürste und als Beilage gibt es Pommes. Um kurz nach 18.30 Uhr ist die Feier zu Ende und die Kinder werden abgeholt. Es war eine richtig tolle Feier und die Zeit verging super schnell.

Zitat: „Ich bin bald Linkshänder.“ Warum? „Weil rechts ist mir zu anstrengend.“