2024-03-27 – Tag 05 (Mi) – Arjeplog

Samuel kommt leider schon wieder um 5:35 angedackelt, Lorena um 6:10. Bis kurz nach 7:00 können sie sich ruhig selber beschäftigen, danach spiele ich mit ihnen UNO, mache Samuel eine Milch und beiden das Frühstück. Cordula fühlte sich am Vorabend schon nicht so fit und schläft bis kurz vor 9:00. Danach geht Samuel raus in den Schnee, Lorena macht was mit ihrer Anton-App und Cordula und ich frühstücken. Mittags gehe ich raus zu Samuel und schiebe mit ihm den Schnee in der Einfahrt weg, damit wir anschließend zum Einkaufen fahren können. Beim Coop holen wir ein paar Kleinigkeiten, bei der Viltbutik ein Rentiersteak für Ostern und im Systembolget Sekt und Wein.

Vom Coop …
… zur Viltbutik.

Wieder daheim machen wir Brotzeit und relaxen im Haus. Samuel ist extrem unruhig und laut und lässt sich kaum überreden rauszugehen.  Irgendwann gegen 15:00 macht er es dann doch. Lorena geht erst um 16:45 raus. Draußen haben beide richtig Spaß und sind nur schwer wieder reinzubekommen zum Essen.

Wraps zum Abendessen

Um 19:40 schlafen beide. Wird mal Zeit, dass sie ihren Schlafmangel aufholen.

2024-03-26 – Tag 04 (Di) – Skifahren in Galtis

Lorena kommt bereits um 5:30 zu mir geschlichen. Sie ist noch sehr müde, will aber angezogen werden. Wir kuscheln noch ein bisschen, trödeln rum und um 6:10 kommt Samuel angeschlappt. Er kuschelt noch kurz mit und dann stehen beide Kinder auf. Cordula schläft noch bis 7:20 und hat bis dahin von den Kindern nichts mitbekommen. Kurzerhand beschließen wir gleich vormittags Skifahren zu gehen, da die Sonne scheint und wir rechtzeitig dran sind. Also: Frühstück, anziehen, Zähne putzen und los. Klingt nach maximal 25 Minuten, dauert aber mit Lorena und Samuel gut zwei Stunden, weil wir beide immer wieder antreiben müssen und sie nur ans spielen denken. Um 9:25 kommen wir los und um 9:40 im Skigebiet an.

Auf dem Weg ins Skigebiet

Leider hat noch nichts offen und wir müssen bis kurz vor 10:00 warten. Dann öffnet der Verleih und ca. 15 min später stehen wir abfahrbereit am Lift.

Im Lift

Wir nehmen gleich den längsten der drei Schlepplifte und haben oben bei strahlendem Sonnenschein eine grandiose Aussicht auf die verschneite Natur und zugefrorene Seen.

Block von oben auf zugefrorene Seen
Panorama vom Gipfel
Abfaaaaaahrt!

Traumhaft … Bei der ersten Abfahrt fällt Lorena ein-, zweimal bin, Samuel etwas häufiger, aber es wird mit jeder Abfahrt besser. Lorena und Samuel haben richtig Spaß und Cordula und ich nicht weniger, weil die Kinder einfach nur gut drauf sind.

Happy im Schnee

Um 13:00 reicht es dann: Lorena und Samuel sind platt. Wir ziehen die Schuhe um, bringen die gemietete Ausrüstung zurück und fahren wieder ins Haus. Dort „operieren“ wir Samuel einen Spleiß aus dem Oberschenkel, den er sich geholt hat, als er mit Lorena gespielt hat, während wir einen kleinen Snack vorbereiten. Anschließend gehen die Kinder raus und spielen im Schnee. Zum Abendessen machen wir Nudeln und legen die Kinder um 19:40 schlafen.

2024-03-25 – Tag 03 (Mo) – Von Luleå nach Arjeplog

Lorena und Samuel sind wieder viel zu früh wach. Macht aber nichts, denn so können wir gemütlich packen und eher zum Frühstück gehen. Wir genießen noch einmal die tolle Auswahl und lassen uns wirklich Zeit. Die Kinder gehen ganz selbstständig vor uns nach oben aufs Zimmer, wo Lorena sich darum kümmert, dass Samuel endlich sein großes Geschäft macht. Dann packen wir fertig, beladen das Auto und fahren zum Sportgeschäft, um Schlittschuhe auszuleihen.

Prinz und Prinzessin im Sportgeschäft

Wir bekommen welche mit langen Kufen für 300 SEK pro Paar, die man ähnlich wie mit einer Langlaufbindung an speziellen Schuhen befestigt.

Beim Anziehen der Schlittschuhe (besser: Kufenschuhe)
Mit den Kufenschuhen auf dem Eis

Damit fahren wir wieder vom Södra Hamn aus – wo wir auch schon gestern waren – bei Sonnenschein zur Insel, wo die Fahne weht.

Insel Gråsjalören

Die Fahne zeigt nämlich an, dass der Kiosk dort geöffnet hat und Waffeln verkauft. Mit dem zwei Kicks, die wir ergattern konnten, ist der Hinweg kein Problem.

Auf der Isbana …
… Mit Kids und Kicks.

Das Eis ist heute auch viel besser. Auf der Insel angekommen, bekommen die Kinder jeweils eine Waffel mit Sahne und Marmelade für zusammen 80 SEK (=7,07€).

Waffelpause auf Insel Gråsjalören
Hm, lecker!

Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg, haben aber keine Kicks, d.h. die Kinder müssen alles selber laufen und können sich zwischenzeitlich nicht ausruhen und schieben lassen.

Rückweg
Lorena alleine voraus

Lorena düst alleine los mit ihren kleinen Tippelschritten. Sie kommt schnell voran. Cordula fährt ihr hinterher und ich nehme Samuel an der Hand – ich weiß nicht, wer da wen stützt. Samuel fährt immer sicherer und merkt gar nicht, wie flott er vorwärts kommt, weil wir uns die ganze Zeit unterhalten. Nach etwa drei Viertel der Strecke kommen uns Cordula und Lorena mit einem Kick entgegen. Kurz darauf sind wir wieder zurück und ziehen normale Schuhe an.

Zurück am Einstieg am Södra Hamn

Wir laufen zum Auto, verräumen alles und bringen die Schlittschuhe zurück. Nach einem kurzen Snack-ToGo-Stop beim MAX Burgers fahren wir in die schwedische Pampa. Nachdem wir die ersten rund 20 km auf teilweise trockenem Asphalt gefahren sind, werden die Straßenverhältnisse „schlechter“.

Straße im schwedischen Hinterland

Man gewöhnt sich schnell an die plattgefahrene Schnee- und Eisdecke und kann ganz normal mit 100 km/h fahren. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft ist ein Traum, erst recht als die Sonne tiefer am Horizont steht und der Himmel sich blassorange verfärbt.

Kurz vor dem Ziel

Um kurz nach 18:00 erreichen wir nach drei Stunden Fahrt Angelikas Haus im Fiskarvägen 7 in Arjeplog.

Haus Portius

Wir laden ganz schnell das Auto aus, während die Kinder schon total happy das Haus erkunden. Wir sind begeistert. Außer an ein paar Grad  (15°) fehlt es hier an nichts. Lorena verteilt uns auf die Zimmer, ich versuche vergeblich den Kamin zu starten, Samuel rennt hin und her und Cordula verräumt das Essen. Wir beziehen die Betten der Kinder und machen Brotzeit. Bis die Kinder im Bett sind ist es schon 20:30. Hoffentlich schlafen sie lange …

2024-03-24 – Tag 02 (So) – Luleå

Lorena und Samuel wachen bereits um 6:15 auf. Eine Weile sind sie ganz friedlich, aber dann merkt man beiden Hunger und Übermüdung am. Um 9:10 sind wir beim Frühstück. Der Frühstücksraum ist klein (8 Tische) aber die Auswahl dafür umso größer.

Der Frühstücksraum

Nach dem Frühstück packen wir uns in warme Klamotten und fahren zur Isbana, der Eisbahn auf dem zugefrorenen Meer. Wir parken, marschieren los und schauen, ob man nach dem frisch gefallenen Schnee überhaupt Schlittschuh laufen kann. Es geht. Ich gehe zurück zum Auto, hole die Schlittschuhe der Kinder und kurz danach „sausen“ sie los.

Cordula und ich organisieren uns jeweils einen kostenlosen „Kick“, eine Art Hundeschlitten auf Kufen aber ohne Hunde.

Happy on ice

Damit fahren wir ein gutes Stück weit raus aufs Meer.

Auf der Isbana

Lorena ist völlig K.O., kämpft aber weiter. Samuel fällt zwar oft hin, aber mit dem Kick klappt es dann immer besser. Das Highlight für ihn ist die Schneefräse, die die Bahn vom Schnee befreit.

Zurück am Auto sagen die Kinder, dass sie Hunger haben. Kein Wunder nach der Anstrengung. Auf der 5 minütigen Fahrt zur schwedischen Burgerkette MAX schläft Lorena fast ein. Wir schnappen uns was to go und fahren dann 10 km raus aus Luleå, um über eine Eisstraße auf eine Insel zu fahren. Die 8 km sind für die Kinder langweilig, für uns fühlt es sich aber sehr besonders an.

Auf der Eisstraße

Mit dem Auto über das „offene“ und doch geschlossene Meer zu fahren hat schon was. Auf der Insel drehen wir wieder um und fahren zurück. Nach einem ausgedehnten Einkauf beim Lidl sind wir um 18:20 wieder am Hotel. Cordula macht die Kinder megaschnell bettfertig. Sie essen noch eine Kleinigkeit und schlafen um 19:30. Ein toller und besonderer Tag geht zu Ende.

2024-03-23 – Tag 01 (Sa) – Von Senden nach Luleå

Wir kommen wie geplant um 9:10 los und fahren zusammen mit Olga zum Ulmer Hauptbahnhof. Wir steigen aus und Olga fährt mit unserem Auto wieder heim. Im Bahnhof decken wir uns in der Bäckerei mit Verpflegung für den ganzen Tag ein. Der ICE kommt fast pünktlich (2 min Verspätung) und wir gehen im Zug zu unseren Plätzen.

Unser Zug fährt ein

Auf einem sitzt bereits eine ältere Frau, die wir erst einmal verscheuchen müssen. Sie war im falschen Wagen. Während der Zugfahrt essen die Kinder und wir spielen Quartett. Nebenbei fragt mich Samuel ein Loch in den Bauch: „Fährt der ICE auch über eine Brücke? Wir der nächste Tunnel ein kurzer Tunnel? Papi wie schnell fahren wir? Fahren wir sooooo schnell? Warum sind wir so weit oben? Wie kommen die Autos da hin? …?“ Wir kommen mit ein paar Minuten Verspätung in Frankfurt an und laufen dann eine Weile bis zum Check-in. Das erledigen wir selbst und „droppen“ nur noch unsere Koffer. Als ich danach auf dem Weg zum Wasser wegschütten gehe, sehe ich einen eigenen Security Check für Familien. Den nehmen wir und merken nach 5 min, dass das eine schlechte Wahl war. Es geht nämlich nur schleppend voran und so dauert es über 20 min, bis wir durchgecheckt sind. Wenigstens sind alle sehr freundlich. Alle außer Samuel, der mit seinem Mittagstief aufgrund der Müdigkeit (heute wach um 5:35) kämpft. Durch diese Verzögerung läuft bereits das Boarding und wir kommen gerade so als eine der letzten in den Bus zum Flugzeug. Wir fliegen mit ein paar Minuten Verspätung los. Im Flugzeug machen wir Mittagessen. Wir landen bei heiter bis wolkigem Himmel und 7° in Stockholm. Dort laufen wir zum Gate für den Weiterflug. Beim Boarding erfahren wir, dass es einen Flugzeugwechsel gab und wir andere Sitze bekommen haben. Wir wurden über das komplette Flugzeug verteilt. Ich sitze auf Platz 6A und Cordula mit den Kindern nach einem Platztausch wenigstens mit den Kindern zusammen ganz hinten auf 23CDF.

Boarding in Stockholm

Das Flugzeug ist klein und eng mit den Triebwerken hinten an der Seite, aber der Flug ist überraschend ruhig. Wir landen in der Dämmerung um kurz vor 18:00 in Luleå, steigen aus und laufen bei leichtem Schneefall über das Rollfeld ins Flughafengebäude.

Ausstieg in Luleå
Flughafen Luleå

Das ist ein echter Provinzflughafen, aber es gibt einige Autovermietungen, die fast alle geschlossen sind – unsere (Hertz) auch. Als ich die Koffer vom Band hole, bekomme ich einen kleinen Schrecken: der schwarze Koffer, den ich als einen der letzten von Band nehme, ist gar nicht unserer. Er gehört einer Jana aus Ingolstadt. Während ich nach draußen gehe und den kleinen Parkplatz ablaufe, versucht Cordula über Facebook die Kontaktaufnahme. Nachdem ich draußen fertig bin, laufe ich noch durch die Ankunftshalle und werde tatsächlich noch fündig: im Windfang steht eine Frau mit zwei Kindern und unserem Koffer. Ich spreche sie mit „Jana!?“ an, aber sie heißt Tina. Jana ist ihre Schwägerin, die gerade das Auto holt. Glücklich tauschen wir die Koffer. Cordula hat auch eine Antwort über Facebook bekommen. Kurz danach öffnet dann der Hertz-Schaltet und wir bekommen den Schlüssel für unser Auto. Samuel geht mit mir zum Parkplatz, wo wir unseren Volvo XC90 aus dem Schnee ausgraben. Ob er irgendwelche Schäden hat, können wir nicht beurteilen. Dann steigen wir ein, holen Lorena und Cordula und fahren ca. 15 min durch die verschneite Landschaft zum Hotel Amber. Dort beziehen wir das kleine Zimmer und versuchen unsere völlig überdrehten Kinder nach dem kleinen Abendsnack ins Bett zu bekommen.

Abendessen auf unserem Hotelzimmer

Um kurz nach 21:00 schlafen sie endlich. Wir räumen noch ein bisschen rum und schlafen gegen 23:00.

Tag 4 – Zweiter Skitag

Lorena ist zwar ausgelaufen und steht um 5:30 neben meinem Bett, aber sie wirkt trotzdem halbwegs fit. Frühstück, umziehen und Abmarsch zum Skibus funktioniert wieder nur durch dauerndes Antreiben und mit einer kurzen Eskalation von Samuel, der wieder einmal jegliche Mitarbeit verweigert.

Tag 3 – Erster Skitag

Die Kinder schlafen gut bis 7:00, müssen aber trotz der Vorfreude wieder angetrieben werden, bis sie sich umziehen. Wir können aber rechtzeitig los und stehen pünktlich um 8:40 an der Skibus-Haltestelle. Die Skischule kann mangels Schnee nicht in Bichlbach stattfinden sondern startet in Berwang. Um 9:00 scheint noch kurz die Sonne, später zieht es zu und es ist wechselnd neblig, regnerisch oder schneeig. Samuel macht keine Probleme als wir ihn abgeben, Lorena freut sich total als sie sich nach der ersten Stunde auf den Weg zum Sessellift macht. Wir fahren bis kurz vor 12:00 und holen die Kinder dann vom Skikurs ab. Beide sind ziemlich K.O., wollen aber nach einer kurzen Stärkung noch fahren. Wir fahren alles Vier zusammen Sessellift und anschließend Lorena mit Cordula zweimal die blaue Piste und Samuel mit mir einmal. Unten beim Skischulsammelplatz schleppt sich Lorena zur Bushaltestelle und hat auf dem Weg dorthin mindestens fünf „Schwächeanfälle“, bei denen sie sich auf den Boden fallen lässt. Samuel hat noch etwas mehr Energie. Wir fahren um 13:50 mit dem Skibus nach Bichlbach und laufen zur Unterkunft. Cordula fährt mit Tobi noch bis 16:15, während Susan und ich die Kinder hüten. Am Abend gibt es Tobis Schinken-Eier-Nudeln und Reste.

Tag 2 – Schwimmen in Reutte

In der ersten Nacht ist Jonah sehr unruhig und ruft nachts zweimal. Lorena ist sehr früh wach und dementsprechend K.O.. Um 9:45 brechen wir auf zur Therme nach Reutte. Es ist noch nichts los. Das Schwimmbad ist genau das Richtige für diesen verregneten, grauen Tag. Die Kinder haben Spaß beim rutschen, planschen und schwimmen. Der Spaß hört erst auf als wir um kurz vor 13:00 gehen wollen. Den Nachmittag verbringen wir mit spielen (ich mit korrigieren), Abholung der Ausleihski von Familie Bögelein und abends sind alle platt. Bei den Kindern ist schnell Ruhe, nur Samuel braucht ein bisschen bis er einschläft.

Tag 1 – Von Senden nach Bichlbach

Die Kinder sind relativ anstrengend und müssen dauernd angetrieben werden. So wird es kurz nach 10:00 bis wir loskommen. Wir holen noch Krapfen beim Rewe-Bäcker und fahren dann über die Landstraße bis kurz vor Memmingen. Auf der Autobahn ist viel Verkehr, der aber nach der A96-Abzweigung weniger wird. Bis kurz vor dem Grenztunnel läuft es ganz gut. Die Blockabfertigung dort sieht aber für ca. 2km Stau. Hinter dem Grenztunnel läuft es noch ein paar Kilometer gut weiter, dich dann brauchen wir für 5km über eine Stunde. Es ist 15:00 bis wir endlich im Gästehaus Sonne ankommen. Familie Bögelein war bereits um 13:00 da. Wir verräumen alles in den beiden schönen und großzügigen Wohnungen und haben einen entspannten Nachmittag bis die Kinder eskalieren. Ein paar Minuten draußen tun ihnen ganz gut. Am Abend machen wir Nudeln Bolognese und haben die Kinder um kurz nach 20:00 im Bett.

So der berechnete Zeitplan…es wird 15 Uhr

Tag 26 – Sonntag, 03.09.2023 – Von North Miami Beach zum Airport Miami

  • Aufstehen, Frühstück, auschecken.
  • Wir dürfen das Auto noch stehen lassen und gehen durch einen schönen Park zum Strand.
  • Fotoshooting am Bademeisterhäuschen.
  • Kinder auf dem Spielplatz im Park bis 13:30.
  • Mittagessen im Ihop (International House of Pancakes). Die Kinder hatten gut rein und auch wir laden und unsere Omelettes mit Pancakes schmecken.
  • Weiterfahrt nach Süden Richtung Art Deco District.
  • Ohne Kinder könnte man im Art Deco District entlangflanieren und sich einen Drink gönnen. Mit Kindern nehmen wir die laute, umtriebige Atmosphäre vom Auto aus bei geöffneten Fenstern mit. Das genügt auch.
  • Weiterfahrt entlang der Kreuzfahrtterminals zu unserem Sleep Inn Motel am Airport, wo wir um 17:30 einchecken.
  • Lorena und ich gehen an den Pool (groß, aber über die Parkplatzzufahrt und nicht ganz sauber), Cordula und Samuel kommen nach. Ich bleibe mit den Kindern im Wasser und Cordula räumt das Auto aus. Das Zimmer ist relativ eng, hellhörig und wieder amerikanisch renoviert: die Schiebetür lässt sich aufgrund der achten Lackschicht nicht mehr richtig schließen, an den Wänden hängen moderne Bilder und der Teppichboden hatte seine besten Zeiten an den beiden Tagen nachdem er verlegt wurde.
  • Abendessen findet für die Kinder wieder im Bett statt. Zur Ruhe kommen sie heute erst um kurz vor 22:00. Das könnte den Jetlag noch schlimmer machen. Mal sehen …

Tag 25 – Samstag, 02.09.2023 – Von Key West nach North Miami Beach

  • Aufstehen, Frühstück auf dem Zimmer, auschecken.
  • Erstes Ziel: Bahia Honda State Park (angeblich einer der schönsten Strände der USA). Da die Schlange an der Einfahrt recht lang ist (Labor Day Wochenende!), wir bei der Zugfahrt von der Brücke gesehen haben, dass schon viel los und der Park Eintritt kostet, fahren wir weiter.
  • Nächster Stopp (nach einer zwischenzeitlichen Pipi-Pause): Starbucks Islamorada. Doch da hier mein Lieblingsgetränk „Mocha Cookie Crumble Frappuccino“ plötzlich 8,95 $ anstatt der sonst üblichen 5,95 $ oder 6,25 $ kostet, kaufen wir nichts und machen wieder nur eine Pipi-Pause (Lorena: „Das heißt nicht Pinkel-Pause. Das heißt Pipi-Pause.“). In der Zwischenzeit hat es beginnen zu regnen, äh: zu schütten.
  • Bei starkem Regen verlassen wir die Keys. Auf dem Festland kommt wieder die Sonne raus. Während ich fahre sucht Cordula nach einem Hotel für die nächste Nacht. Die Suche gestaltet sich schwierig, da sie immer wieder von einem „Mama, warum …“ oder „Papa, warum …“ unterbrochen wird. Außerdem wird Samuel wieder sehr unruhig. Nach einigem Hin und Her, einem weiteren Starbucks-Stopp (mit Erfolg) und noch einer Pipi-Pause bei McDonald’s entscheiden wir uns für das Beach Place Motel in North Miami Beach, das wir gegen 18:00 erreichen.
  • Das Zimmer ist geräumig, der Bau aber etwas in die Jahre gekommen. Wir so oft würde anerkannten renoviert: drüberstreichen bis Türen nicht mehr richtig schließen, weil die Lackschicht schon so dick ist, ein paar aktuellere Bilder schief an die Wand hängen, unter dem Badspiegel eine neue Ablage und fertig ist die Renovierung.
  • Kinder noch schnell in den Pool, Abendessen, Bett.

Tag 24 – Freitag, 01.09.2023 – Vom Sugarloaf Key nach Key West

  • Es ist 0:15, als ich gerade am Einschlafen bin und plötzlich die Tür aufgeht. Lorena und Cordula halten es auch nicht mehr aus.
  • Das Auto wird weiter umgeräumt, Cordula „schläft“ mit Lorena und Samuel hinten, ich auf dem Beifahrersitz.
  • Wir kühlen das Auto noch einmal. Es hat immer noch 32°C.
  • Lorena findet alles ganz spannend und denkt gar nicht ans schlafen. Irgendwann wird sie unleidig.
  • Wir kühlen das Auto noch einmal. Es hat immer noch 32°C. Es ist nach 1:00.
  • Irgendwann schläft sie ein. Ich wache immer wieder auf, weil es entweder zu warm oder zu ungemütlich wird. Cordula geht es nicht besser so weil sie von Lorena getreten wird. Samuel schläft.
  • Wir kühlen das Auto noch einmal. Es hat immer noch 32°C. Keine Ahnung, wie spät es ist.
  • Kurz nachdem die Sonne aufgegangen ist, wird es zu warm und zu hell im Auto und die Kinder wachen auf. Lorena ist überraschend gut drauf, Samuel ziemlich das Gegenteil.
  • Wir duschen.
  • Frühstück gibt es erst, nachdem die weitere Planung steht, denn so eine Nacht wollen wir uns nicht noch einmal antun.
  • Die nette Dame am der Rezeption storniert unsere zweite gebuchte Nacht zum Glück kostenlos und wir suchen ein Motel auf Key West.
  • Frühstück, Cordula geht mit den Kindern an den Pool und ich räume alles auf. Nassgeschwitzt …
  • Abfahrt um kurz nach 11:00 in Richtung Key West.
  • Am Southernmost Point of Continental USA parken wir und machen dass obligatorische Foto, nachdem wir kurz angestanden sind.
  • Danach: Fort Zachary Taylor State Park. 6$ Eintritt, Parkplatz suchen, ab an den Strand – zumindest Samuel und Cordula, denn Lorena ist kurz vor der Ankunft eingeschlafen und hat nach der Nacht im Auto Nachholbedarf.
  • Nach 40 Minuten wecke ich sie, will mit ihr ebenfalls an den Strand gehen, dich es beginnt zu regnen. Kurz nachdem Cordula und Samuel am Auto ankommen, schüttet es. Nach 15 min ist alles vorbei, der Himmel wird blau und wir gehen alle zusammen an den Strand.
  • Herrlich! Einfach planschen im warmen Meer. Lorena und Samuel haben richtig Spaß.
  • Gegen 16:15 brechen wir wieder auf.
  • Fahrt entlang der Duval Street (Hauptstraße durch Key West) mit Eis-Stopp.
  • Um 17:30 checken wir im Harborside Motel ein. Das Zimmer ist groß, renoviert, mit kleiner Küchenzeile und einem Balkon.
  • Kinder in den Pool, wir essen von Denny’s geliefertes Hähnchen auf Gemüse (sehr lecker).
  • Die Kinder essen wieder auf dem Bett und schlafen wie so oft viel zu spät ein.

Tag 23 – Donnerstag, 31.08.2023 – Von Florida City zum Sugarloaf Key

  • Früher aufstehen, schneller frühstücken, den um 11:00 haben wir einen Bootstrip in den Everglades gebucht.
  • Wir kommen um 9:20 los und kommen pünktlich um 10:30 an der Flamingo Marina in den Everglades an.
  • Um kurz nach 11:00 starten wir mit Captain Nick, seiner Assistentin Ana und einem deutschen Pärchen zur 90-minütigen Bootstour.
  • Das Highlight haben wir gleich in den ersten 5 Minuten, als wir zwei Krokodile/Alligatoren im Wasser sehen. Danach geht es eher eintönig durch die Mangroven-, Fluss- und Seen-Landschaft. Insgesamt eher enttäuschend.
  • Bevor wir weiterfahren, gehen weiter im Visitor Center noch aufs Klo.
  • Bei der Weiterfahrt merke ich (zum Glück bereits nach wenigen Meilen), dass mein Autoschlüssel fehlt (das Auto startet trotzdem, weil Cordula Schlüssel im Auto ist). Wahrscheinlich ist er mir vor dem Auto aus der Hosentasche gefallen. Also fahren wir zurück zum Visitor Center, finden ihn dort aber nicht am Boden. Ich frage im Visitor Center nach und habe Glück: ein Mädchen hat ihn gefunden und die Familie hat ihn bei der Park Ranger in abgegeben.
  • Jetzt also endlich Weiterfahrt.
  • Erst Tankstopp, dann Stopp beim Starbucks, dann beim Taco Bell und dann ab auf die Keys.
  • Gemütlich fahren wir über etliche Brücken mit toller Aussicht auf türkisfarbenes und blaues Wasser in Richtung Süden.
  • Um 17:40 kommen wir am KOA-Campingplatz Sugarloaf Key an. Einchecken, Zelt aufbauen, ab zum Pool.
  • Der Pool ist toll zwischen Palmen angelegt und wir gönnen uns Cocktails. Da die Pool Rules von den anderen Amis sehr großzügig ausgelegt werden, passen wir uns einfach an und nehmen die Drinks mit in den Pool.
  • Bei Einbruch der Dämmerung gegen wir duschen und bisschen schnell ins Zelt, um möglichst wenige von den kleinen Stechmücken, die uns vor dem Zelt belästigen, mit hinein zu nehmen.
  • Nach kürzester Zeit juckt es uns alle am ganzen Körper. Unsere Schlafsäcke schützen uns nicht, den bei 89°F (=32°C) haben wir die gleiche im Auto gelassen bzw. verwenden sie als Kissen. Antibrumm hilft kurzzeitig, aber der Schweiß sorgt dafür, dass die Wirkung nach 20 min nachlässt. Die Kinder kratzen sich im Halbschlaf wie verrückt. Samuel dreht richtig durch. Also räume ich um 23:30 das Auto aus und um, damit Samuel und ich im Auto schlafen können.
  • Koffer raus, den Saustall der Kinder auf den Rücksitzen beseitigen, Rücksitze umklappen, Isomatte auslegen, Auto zum runterkühlen noch einmal starten und schlafen. Bei Samuel klappt das ganz gut, bei mir erst nach 0:15.
  • (Fortsetzung am Tag 24 – Freitag, 01.09.2023 – Vom Sugarloaf Key nach Key West)

Tag 22 – Mittwoch, 30.08.2023 – Everglades

  • Aufstehen, leckeres Frühstück (eigentlich wie immer mit Waffeln, Cereals, Eiern, Würstchen, aber doch irgendwie besser) und dann ab in Richtung Everglades.
  • Fotostopp am Nationalpark-Schild.
  • Info- und Pipi-Stopp am Visitor Center.
  • Einfahrt in den Park und es ist nichts los.
  • Erster Halt: Anhinga-Trail. Vorbei an einem „Teich“ startet der 1,3 km lange Trail. Und können Deutsche entgegen, die und berichten, dass ca. 100 m weiter ein Alligator direkt unter dem Holzpfad liegt. Während wir so plaudern, entdecken wir direkt neben uns einen Alligator am Wegrand im hohen Gras neben einem Baum: cool! Der andere liegt auch noch da und wir können direkt von oben drauf schauen, bis er sich fauchend ins Wasser begibt. Nach dem Rundtrail sind wir nassgeschwitzt und wollen die Wasserflaschen auffüllen. Dabei bemerken wir, dass gleich ein Park Ranger Talk beginnen würde. Nachdem außer zwei weiteren „Nationalparkmenschen“ niemand an dem Talk Interesse hat, nimmt uns der Parkranger mit auf einen geführten Walk durch den Gumbo-Limbo-Trail.
  • Wir laufen durch einen Dschungel und bekommen Informationen über alle möglichen Pflanzen, z.B. dass der Gumbo-Limbo-Baum auch über seine Rinde Photosynthese betreibt.
  • Nach dem Trail füllen wir die Wasserflaschen noch einmal auf und fahren zum nächsten Lookout.
  • Danach lassen wir es gut sein und fahren wieder zurück in Richtung Hotel.
  • Dort angekommen geht Cordula mit den Kindern in den Pool und ich fahre zum Walmart, um noch Wasser und ein paar Snacks (Gurken, Möhren, Paprika) zu holen.
  • Auf dem Rückweg hole ich noch zwei 5$-Craving-Boxen beim Taco Bell und Cordula und ich essen unter einem Strohschirm vor dem Hotelzimmer.
  • Nach dem Essen dürfen die Kinder noch einmal kurz in den Pool.
  • Abendessen für die Kinder im Bett mit Fernseher.
  • Kinder schlafen um 20:40.

Tag 21 – Dienstag, 29.08.2023 – Von Hollywood Beach nach Florida City

  • Nach dem Aufwachen um kurz vor 7:00 (Lorena) bzw. um 7:30 (Samuel) frühstücken wir auf dem Zimmer.
  • Cordula und Lorena gehen noch einmal ans Meer, Samuel und ich räumen auf und ins Auto ein.
  • Auschecken um 11:00.
  • Fahrt in die Aventura Mall.
  • Shoppen bis 14:00.
  • Eis essen in der Coldstone Creamery.
  • Fahrt zum Travelodge Motel Florida City, unterbrochen von mehreren Pinkelpausen und verzögert durch extrem viel Verkehr. Ungefähr bei der Hälfte setzt heftiger Regen ein.
  • Der Tropensturm „Idalia“ zieht weiter nordwärts, verschont und größtenteils, bringt aber etwas stärkeren Wind und Regen.
  • Ankunft in Florida City um 19:00, schlafen um 21:00 (Samuel) bzw. um 21:30 (Lorena).

Tag 20 – Montag, 28.08.2023 – Von Merinoende nach Hollywood Beach

  • Das übliche Morgenprogramm (ohne Pool) und auschecken ebenfalls wie immer um kurz nach 11:00.
  • Fahrt Richtung Süden mit den ersten Regenschauern.
  • Zwischenstopps bei Starbucks und bei Wendy’s.
  • Einchecken, nachdem sich Cordula das Zimmer hat zeigen lassen, im LaTerrace Oceanfront Hotel in Hollywood Beach um kurz nach 15:00.
  • Ausladen aus dem Auto und noch schnell 10 min ins Meer bevor ein heftiger Regen kommt.
  • Duschen, Abendessen und die Kinder ins Bett bringen.
  • Kleiner Spaziergang an der Promenade.

Tag 19 – Sonntag, 27.08.2023 – Von Kissimmee nach Melbourne

  • Aufstehen, Frühstück, Cordula mit den Kindern zum Pool, ich packe und belade das Auto, duschen, fertig packen und fast pünktlich auschecken um kurz nach 11:00.
  • Tanken für 3,59$ pro Gallone.
  • Einkaufen beim Walmart.
  • Noch einmal kurz shoppen in den Lake Buena Vista Factory Stores. Aufgrund der Wettervorhersage und des aufziehenden Tropensturms „Idalia“ verschieben wir die geplanten zwei Campingnächte auf dem KOA-Campingplatz Sugarloaf Key um zwei Tage nach hinten, also auf Donnerstag, 31.08., bis Samstag, 02.09.2023.
  • Weiterfahrt nach Osten mit zwei Stopps bei McDonald’s für die Kinder und bei Taco Bell für uns.
  • Ankunft im Days Inn in Melbourne um kurz vor 18:00.
  • Lorena, Samuel und Cordula gehen noch kurz in den Pool.
  • Abendessen im Bett und anschließend schlafen.

Tag 18 – Samstag, 26.08.2023 – Kissimmee

  • Aufstehen, frühstücken, shoppen.
  • Wir schauen erst nach Andenken für die Kinder, dann nach Schuhen für mich und dann ist es auch schon 15:00 und die Kinder haben richtig Hunger.
  • Essen bei Wendy’s holen und im Zimmer essen.
  • Kurzes Fast-Food-Zwischenfazit
    • Wendy’s hat mit den würfelartigen Plastikhunden und -katzen das interessanteste Spielzeug im Kid’s Meal. Außerdem gibt es bei Wendy’s die beste Getränke-Auswahl. Die BOGO-1$-Aktion (buy one, get one for 1$) ist auch sehr gut. Die Pommes (etwas dicker und teilweise mit Schale) schmecken auch noch kalt.
    • McDonald’s ist wie daheim, aber die Kinder lieben es, eben weil es wie daheim ist. Als Spielzeug im Kid’s Meal gibt es irgendwelche Nerf-Spielzeuge.
    • Taco Bell finden Cordula und ich superlecker, weil z.B. frischer Salat in den Tacos steckt. Die 5$-Craving-Box mit Taco, Soft-Taco, Burrito, Zimt-Swirls und Getränk (leider aus der Pepsi-Reihe) ist der Hammer.
    • Hardee’s hat gute Burger, haben wir aber nur einmal getestet.
    • Beim Pizza Hut haben wir für 32$ eine Big Box mit zwei Pizzas (jeweils ein Topping), Breadsticks, boneless Chicken Nuggets und einem Getränk ein Schnäppchen gemacht, das die Kinder noch zwei weitere Abende mit kalter Pizza glücklich gemacht hat.
  • Ich gehe mit den Kindern an den Pool, während Cordula noch einmal (erfolgreich – muss man aber eigentlich nicht erwähnen) zum Shoppen geht.
  • 19:15 Kinder duschen, Abendessen und Bett.
  • Cordula hat von einem Tropensturm gelesen, der unsere weitere Planung über den Haufen werfen könnte. Mal sehen, wie er sich entwickelt und in welche Richtung er zieht.

Tag 17 – Freitag, 25.08.2023 – Disney Springs und am Pool im Hotel

  • Wir wachen ca. um 7:00 auf.
  • Anziehen, Frühstück (große Auswahl, schönes Ambiente) und dann ab zu Disney Springs.
  • Rumlaufen, Boot fahren, durch den Disney Store schlendern ohne etwas zu kaufen.
  • Gegen 13:30 Heimfahrt und essen beim Pizza Hut.
  • Nachtisch für die Eltern beim Starbucks.
  • Ab an den Pool.
  • Lorena will dann nach einer Runde springen, schwimmen und tauchen eigentlich zum spielen, fragt aber vorher Samuel, ob er mit will. Dabei vergisst sie, dass sie gar keinen Bauchgurt mehr dran hat und schwimmt einfach: Lorena kann schwimmen!
  • Wir bleiben bis 18:45, duschen die Kinder und lassen sie danach während des Essens fernsehen. Inzwischen kann Samuel tatsächlich beides gleichzeitig.
  • Um 21:00 ist Schicht im Schacht.

Tag 16 – Donnerstag, 24.08.2023 – Von Savannah nach Orlando (Kissimmee)

  • Aufstehen, frühstücken und heute gibt es Pool für die Kinder, während wir fertig packen und das Auto einräumen.
  • Abfahrt wieder mal kurz nach 11:00 und über 4,5 h Fahrt vor uns.
  • Mittagspause machen wir auf einer Rest Area in Florida: Picknick!
  • Die Weiterfahrt ist einmal mehr wenig spektakulär.
  • Das frühe Abendessen holen wir uns im Wendy’s und lassen die Kinder Nuggets und Pommes im Auto essen.
  • Wir geht es mit viel Verkehr und kurzen Status rund um Orlando, bis wir um 18:40 das Magic Moment Resort erreichen: Zimmer toll, Pool toll, Spielmöglichkeiten toll. Also tollen die Kinder noch ein bisschen rum, bevor es Richtung Bett geht.

Tag 15 – Mittwoch, 23.08.2023 – Vom Colleton State Park nach Savannah

  • Die Trucks auf dem Highway hinter unserem Zeltplatz wecken die Kinder viel zu früh. Wir sind alle vor 7:00 wach.
  • Wir machen uns gemütlich fertig, duschen, rasieren meine Haare, bezahlen noch beim Park Ranger und verlassen den State Park um kurz nach 11:00.
  • Fahrt nach Savannah, Parken im Parkhaus.
  • Wir spazieren los und sind gleichzeitig auf der Suche nach einem Klo für Lorena und Essen für beide Kinder.
  • Cordula findet das Little Duck Diner, in dem wir finden, was die Kinder brauchen.
  • Wir essen leckere Lachs Bowls und die Kinder Pancakes.
  • Danach spazieren wir zum Fluss und weiter Richtung „Forest Gump-Platz“.
  • Auf dem Weg dorthin gibt es noch eine eiskalte Stärkung im Doki-doki.
  • Am „Forest Gump-Platz“ steht die Bank aus dem Film leider nicht mehr. Also laufen wir weiter auf der Suche nach einer Bushaltestelle für den kostenlosen Ringbus.
  • Wir finden keine Haltestelle, aber es kommt auch während wir so laufen kein Bus auf der passenden Linie. Wir laufen bis zum Parkhaus.
  • Da es schon fast 18:00 ist, fahren wir nicht mehr wie geplant zu einem Campingplatz, sondern steuern das Quality Inn Midtown am südlichen Stadtrand an.
  • Das Zimmer selbst ist vollkommen in Ordnung mit Blick auf den Pool. Die Kundschaft sieht eher zwielichtig aus: auf dem Gang vor den Zimmern wird gegrillt und gekifft.
  • Für den Pool ist keine Zeit mehr, also Kinder bettfertig machen und schlafen.

Tag 14 – Dienstag, 22.08.2023 – Von Christiansburg nach Colleton State Park

  • Aufstehen, Frühstück und frühe Abfahrt.
  • Langer Fahrtag (ca. 300 Meilen) ohne nennenswerte Höhepunkte.
  • Abendessen im Denny’s an einer Tankstelle in St. George.
  • Kurze Weiterfahrt zum Colleton State Park.
  • Schöner Campingplatz zwischen Bäumen an einem Fluss. Wir bauen das Zelt auf und versuchen die Kinder zur Ruhe zu bringen, doch es ist zu heiß. Es ist nach 22:00 bis die beiden langsam einschlafen.

Tag 12 – Sonntag, 20.08.2023 – Vom Shenandoah National Park zur Natural Bridge

  • Wie üblich: aufstehen, frühstücken, zusammenpacken und auschecken um kurz nach 11:00. Es dauert wieder ewig, weil die Kinder unausgeschlafen und deshalb nicht ganz leicht sind.
  • Wir steuern je einen der zahlreichen Outlooks auf der rechten und linken Seite an und sind nur mäßig begeistert: man sieht halt Bäume auf Hügeln, also nichts Besonderes.
  • Weiterfahrt, raus dem National Park, zweistündige Essenspause im Taco Bell.
  • Gegen 16:00 steuern wir einen KOA Campingplatz kurz vor der Natural Bridge an.
  • Zelt aufbauen, Kinder im Pool, entspannter Nachmittag.
  • Brotzeit zum Abendessen, wieder Rambazamba im Zelt und viel zu spätes Einschlafen der Kinder.

Tag 11 – Samstag, 19.08.2023 – Von Manassas zum Shenandoah National Park

  • Wir schaffen es zwar bis 8:50 zum Frühstück, aber dort wurde leider schon einiges abgeräumt. Wir ergattern noch fast zwei Waffeln und Cereals in Plastikpackungen.
  • Wir checken erst um 11:20 aus, tanken noch (3,59$ pro Gallone) und fahren dann zum Shenandoah National Park.
  • Wir zahlen 30$ für den National Park und stoppen am Visitor Center. Campingplatz haben wir noch keinen und können auch keinen reservieren. Wir hoffen auf einen der wenigen „First come, first served“-Plätze.
  • Wir steuern den erstbesten Platz, den Matthews Bend Campground, an. An der Einfahrt befürchten wir, dass wir nichts mehr bekommen, da sich schnell eine Schlange bildet, aber wir haben Glück. Nach einer Begutachtungsrunde entscheiden wir uns für Platz A98, bauen unser Zelt auf, lassen die Kinder mit Stöcken und Steinen spielen und gehen um 16:00 zur Ranger-Vorführung über Rehe, Bären und Opossums.
  • Rehe laufen direkt hinter dem Zelt vorbei.
  • Danach Essen vorbereiten (Nudeln mit Pesto), Lagerfeuer für die S’mores anzünden und dann ab ins Bett.

Tag 13 – Montag, 21.08.2023 – Von der Natural Bridge nach Christiansburg

Wir waschen eine Ladung Wäsche.

Wir fahren zur Natural Bridge. Wir dachten wie halten an, zahlen Eintritt, machen Fotos und fahren wieder. Was wir nicht wussten: wir gehen einige Stufen runter, um die Ecke, zur Natural Bridge und wandern dann 0.8 Meilen an caverns und einem hidden river vorbei zu einem kleinen Wasserfall. Es ist ein sehr schöner Weg. Die Kinder laufen meist gut mit und auch der Rückweg verläuft dank eines Spiels, das sich Lorena ausgedacht hat recht gut. Der Ausflug mit der Wanderung hat 3 Stunden gedauert 😉

Gegen 14:30 sind wir nassgeschwitzt wieder am Auto. Wir fahren gut 20 min, bis wir (leider) einen McDonald’s ansteuern, weil wir den Kindern ein Eis versprochen haben und es beim Hardee’s keins gibt. Der Stopp dauert wieder 1,5 h, aber die Kinder essen gut. Danach Einkaufen im Walmart und einchecken im Super 8 Motel in Christiansburg (66,87$) um 18:45. Die Kundschaft hier besteht aus Arbeitern, die am Abend ihre Zeit gerne mit Bier und Drogen verbringen. Das Zimmer ist alles andere als sauber, erfüllt aber seinen Zweck für diese eine Nacht.

Tag 10 – Freitag, 18.08.2023 – Washington D.C.

  • Die Kinder wachen zwar viel zu früh auf, aber das gibt uns Zeit fürs Frühstück.
  • Zusammenpacken, auschecken, Fahrt zum Gravelly Point, wo wir startende Flugzeuge bestaunen. Leider steht der Wind nicht gut, denn die landenden Flugzeuge kommen von der anderen Seite.
  • Weiter geht es zum Pentagon, wo wir aber nicht aussteigen.
  • Nächstes Ziel: Lincoln Memorial. Die Kinder sind gerade eingeschlafen. Also bleibe ich im Auto sitzen und Cordula geht alleine zum Memorial. Das dauert ca. 30 min.
  • Anschließend fahren wir zum Air and Space Museum und finden glücklicherweise sofort einen Parkplatz um die Ecke. Die Zeit bis zu unserem vorgebuchten Eintritt reicht noch für ein kleines Picknick unter den Bäumen auf der National Mall.
  • Kurz nach 15:00 sind wir im Museum. Die Kinder (vor allem Lorena) sind total aufgedreht und megainteressiert. Wir bleiben bis das Museum um 17:30 schließt und haben noch gar nicht alles gesehen. Einfach nur toll!
  • Wir fahren raus aus der Stadt und finden eine Unterkunft in einem Quality Inn in Manassas.
  • Weil es Freitag ist, gibt es ein leckeres Abendessen im TGI Fridays.
  • Die Kinder sind erst gegen 23:00 im Bett. Das wird wohl wieder nichts mit dem Frühstück.

Tag 09 – Donnerstag, 17.08.2023 – Washington D.C.

  • Ich gehe alleine zum Frühstück, wecke jedoch beim Gehen Cordula und Lorena auf. Samuel wacht kurz darauf auf. Dann also Frühstück zusammen.
  • Fertig machen für Washington.
  • Wir laufen 800m zur Metro-Station und überlegen dort eine Weile, wie wir es mit den Tickets machen. Wir entscheiden uns für Tagestickets. Keine gute Entscheidung, wie sich später herausstellen wird.
  • Fahrt mit der Silver Line zur Haltestelle Capitol South.
  • Kurzer Spaziergang zum Capitol.
  • Am Capitol vorbei zur National Mall.
  • Kinder-Motivations-Pause mit Eis für 10 $.
  • Toilettensuche.
  • Kein Einlass im Air and Space Museum, da man pre booked timed passes braucht. Wir buchen sofort für den nächsten Tag um 15:00 Tickets.
  • Suche nach einer Bushaltestelle und einem Bus, der uns zum Weißen Haus bringt. Lange Zeit vergeblich, denn bescheuerterweise gibt es mehrere Verkehrsbetriebe und unsere Tageskarten gelten nur für den Metro-Bus. Nach einem längeren Spaziergang finden wir dann doch die Haltestelle der Linie 52, die zum Weißen Haus führt.
  • Wir laufen zum Weißen Haus und machen Fotos. Vor allem Lorena ist langsam durch. Samuel kündigt kurz danach an, dass er ein großes Geschäft machen muss, also Toilettensuche. Wir werden in einem Geschäftshaus fündig.
  • Danach: Essen bei McDonald’s. Nicht unser Favorit, aber die Kinder haben sich einen Wunsch verdient, weil sie echt viel gelaufen sind.
  • Gleich nebenan steigen wir in die Metro und fahren zurück nach Largo. Lorena schläft fast ein, erholt sich dabei aber so gut, dass sie fast den kompletten Weg von der Metro-Station zum Hotel joggt – und Samuel hinterher. Wahnsinn!
  • Bis wir im Bett sind ist es aber auch wieder nach 22:00, weil Samuel noch einen Snack einnehmen muss.

Tag 08 – Mittwoch, 16.08.2023 – Vom Tygart Lake nach Washington D.C.

  • Die Kinder wachen bereits um kurz nach 7:00 auf, weil es regnet. Lorena ist in der Nacht schon einmal vom Regen und weil es sie gefroren hat aufgewacht.
  • Gegen 8:00 lässt der Regen nach. Im Zeit klingt es immer noch nach mäßigem Regen, aber das sind nur Tropfen, die von den Bäumen fallen.
  • Wir machen uns so trocken es geht fertig, versuchen nebenbei zu frühstücken und fahren um kurz nach 10:00 los.
  • Leider finden wir keinen geeigneten Zugang zum See, fahren die zwei Meilen wieder zurück und parken das Auto ab unserem Zeltplatz.
  • Kurzer Marsch (ca. 250 m) runter zum See. Die Kinder werfen Steine und machen sich dreckig. Na super.
  • Kinder untenrum abduschen und dann endlich Abfahrt um 12:00.
  • Kinder schlafen nach ca. 30 min ein.
  • Essenstop bei Hardee’s in Hancock.
  • Weiterfahrt mit Stau und Pinkelpause.
  • Ankunft im Hotel um 18:30.
  • Auto ausladen, Brotzeit, Bett – klingt nach wenig, dauert aber bis 21:30.

Tag 07 – Dienstag, 15.08.2023 – Von Columbus nach Tygart Lake

  • Kinder schlafen lang, zum Frühstück schaffen wir es gerade noch bis kurz vor 9:00.
  • Abfahrt um kurz nach 11:00.
  • Eher langweilige Fahrt durch eine hügelige, bewaldete Gegend.
  • Ausgedehnte Mittagspause (so wie viele Senioren) im Wendy’s in
  • Weiterfahrt zum Tygart Lake, wo wir zwei Campingplätze ansteuern und erfolglos sind, weil nur Monster-Wohnwagen erlaubt sind. Zwischen den beiden Campingplätzen legen wir noch einen Stopp beim Tygart Dam ein.
  • Aufgrund eines Tipps von einem Dauercamper auf dem zweiten Campingplatz fahren wir in den Tygart Lake State Park. Dort finden wir am Ende einen Zeltplatz am Waldrand.
  • Wir bauen zum ersten Mal unser neues Zelt auf, bestücken es und machen Brotzeit als Abendessen.
  • Während wir danach aufräumen, bauen Lorena und Samuel ein Kletterkonstrukt aus Ästen und beobachten Glühwürmchen.
  • Im Zeit ist vor lauter Aufregung noch bis kurz vor 22:00 Halligalli.

Tag 06 – Montag, 14.08.2023 – Von Cincinnati nach Columbus

  • Die Kinder schlafen gut und bis etwa 8:30. Dementsprechend gut ist die Laune, zumindest bis der Hunger durchschlägt.
  • Erin, Cordula und ich frühstücken, Peter arbeitet und die Kinder toben vergnügt durchs Haus. Die Verständigung funktioniert inzwischen bestens. Alle quasseln vor sich hin, aber durch den Tonfall, mit Hilfe von Gesten und dank ein paar Brocken Englisch bzw. Deutsch verstehen sie sich irgendwie. Einfach nur toll!
  • Um 11:00 fangen wir an zu packen.
  • Mittagessen um 13:00.
  • Abfahrt um 14:10. Die Kinder verabschieden sich echt süß und sind traurig. Lorena meinte mehrmals: „Warum können wir nicht den ganzen Urlaub bei denen bleiben?“
  • Wir fahren begleitet von dunklen Wolken Richtung Columbus, wo wir um 16:40 an einem Walmart ankommen.
  • Der ausgiebige Einkauf dauert lange. Erst um 18:20 sind wir fertig.
  • Samuel ist sehr hungrig, also steuern wir ein Skyline Chili Restaurant auf der anderen Straßenseite an.
  • Es ist eisig kalt, aber lecker und den Kindern gefällt’s, weil es Oyster Crackers und Pink Lemonade gibt.
  • Währenddessen ganz es wieder an zu regnen und wir entscheiden uns für eine Nacht im Motel.
  • Nach kurzer Suche finden wir ein Quality Inn in 6 Meilen Entfernung für etwas über 80$.
  • Ankunft im Motel um 20:30, Kinder schlafend erst nach 21:30, weil es wieder einmal nicht leicht ist.