Viel hat sich nicht getan, weil der Estrich weiterhin trocknet. Die Aussicht von der Dachterrasse ist immer wieder schön…
2015-05-22 – Estrich
2015-05-19 – Fassadenanstrich
2015-04-22 – Außenputz
2015-04-11 – Reinfeierei Cordulas 30. Geburtstag
Die Vorbereitungen zu Cordulas 30. Geburtstag, die ersten Gäste, 0:00 Uhr, die letzten Gäste,… – alles in 1000 Bildern in 48 Sekunden!
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2015-04-01 – Fußbodenheizung
2015-03-30, Wände verputzt
2015-02-14 bis 02-18 – Skiurlaub Brixen (Wilder Kaiser)
4 Tage Sonne, 4 Tage guter Schnee, 4 Tage Ski fahren, 4 Tage Spaß mit Susan und Tobi!
Ein traumhafter Skiurlaub im Hotel Alpenhof in Brixen geht zu Ende. Echt lustig, dass gerade heute am Abreisetag das Wetter schlecht wurde: dichter Nebel.
Nachher gibt’s noch ein tolles Frühstück, dann wird gepackt und dann geht’s wieder Richtung Heimat.

2015-02-11 – Elektro und Sanitär
Es geht schnell vorwärts. Wir hatten nur ein paar Tage Zeit, uns zu überlegen, wo wie viele Steckdosen hinkommen und wie das Bad ausgestattet sein soll. Ob wir uns richtig entschieden haben, werden wir wohl erst im August feststellen.
2015-01-28 – Rohbau
2014-09-02 – Dienstag – Heimflug (bis 2014-09-04 – Donnerstag)
heut ist leider abreisetag, aber der flieger geht erst um 9pm. wir frühstücken ein letzes mal auf dem balkon (wohl auch für dieses jahr). und müssen bis 11 uhr unser zimmer räumen. da es uns aber so gut dort gefällt, bleiben wir noch, legen uns an den pool, gemiessen die wärme und palmen usw. und schwimmen bisschen. um 2pm können wir für eine stunde in einen hospitality room (anderes zimmer), um uns zu duschen und für die reise frisch zu machen. dann fahren wir los und legen als erstes einen stopp in lahaina ein, um noch ein paar kleinigkeiten zu kaufen. kai kauft gleich noch ein surfshirt, damit wir auch wieder einen grund haben, urlaub zu planen, wo es zum einsatz kommt 😉 weiter geht es nach kahului. wir essen ein letztes mal schön amerikanisch bei wendy’s. um an die tradition vom letzten jahr anzuknüpfen. wir sind pünktlichst am flughafen, um unseren mietwagen abzugeben (455 Meilen waren wir damit unterwegs) und haben dann genügend zeit unsere aufzugebenden koffer und tasche (ja, ohne drittes gepäckstück geht es wohl nicht) packtechnisch zu optimieren 🙂 die flughafenhalle ist geräumig genug, sodass wir das entspannt erledigen. nachdem das gepäck weg ist, sehen wir uns ein letztes mal den hawaianischen sonnenuntergang an und sind wehmütig, dass unsere flitterwochen vorbei sind, aber auch superglücklich und dankbar über die schöne zeit, die wir hier erleben durften. es war mega! 🙂
abflug ist pünktlich. auf dem nachtflug nach san francisco können wir nicht schlafen. dort versuchen wir es etwas. eine halbe stunde vor boarding werden wir per sms über einen gatewechsel informiert und wandern durch den halben flughfen. wir erfahren, dass der flug verspätung hat – aber im endeffekt kommen wir genau pünktlich in newark an. auf diesem flug konnten wir beide etwas schlafen. in newark unternehmen wir wieder einen etwas längeren fußmarsch und boarden direkt in den nächsten flieger nach stuttgart. da gibts dann endlich was zum essen. der flieger schunkelt uns planmäßig nach stuttgart. nachdem wir wieder schlafen konnten, kommen wir dort relativ fit an. dann geht’s mit dem Zug weiter nach Neu-Ulm. Und wir sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.
2014-09-01 – Montag – Relaxing
Den letzten Tag verbringen wir ganz entspannt bis nach 10:00 im Bett. Danach wird wieder einmal ausgiebigst gefrühstückt und zum Abschluss gehen wir noch einmal schnorcheln. Das Meer ist heute etwas ruhiger und klarer. Sehr schön! Wir schwimmen wieder um den Napili Point herum, da in der Napili Bay der Ausstieg einfach viel leichter ist. Anders als geplant gehen wir noch ein bisschen Wellenrutschen und auch dieses Vorhaben verläuft anders als geplant. Wir kommen erst gegen 16:00 von unserem Schnorchelausflug zurück und fangen nach der Entsandungsdusche mit dem Packen an. Leider. Zum Abendessen fahren wir direkt nach dem Sonnenuntergang nach Lahaina ins Cool Cat Cafe und genießen an der Front Street superleckere Burger (Cordula einen mit Speck und Ananas, ich einen mit Chili). Jetzt sitzen wir mit dem letzten Rest Wein auf dem Balkon und lassen diese traumhaften Flitterwochen ausklingen. Das war echt eine wunderschöne Zeit hier!
2014-08-31 – Sonntag – Relaxing
Für unsere zwei letzten Tage steht nichts auf dem Programm. Nachdem wir joggen waren, frühstücken wir und leben in den Tag hinen.


Wir stellen zwei Liegen unter den Schatten einer Palme, genießen das Meeresrauschen, lesen, schreiben und wünschen uns, dass es für immer so bleiben soll. Als wir gegen 16:00 auf dem Zimmer sind ändern wir unsere Meinung, denn wir haben uns beide ganz schön verbrannt. Und das am drittletzten Tag. Prima. Also schnell kühlen und ab ins Meer. Die Wellen sind heute jedoch nicht so toll und so fällt der Ausflug ins Wasser kürzer aus als geplant. Macht aber nichts, denn dadurch haben wir noch Zeit vor Sonnenuntergang und vor dem Abendessen zum Napili Plaza zu fahren und ein neues After Sun Gel zu kaufen.


Danach machen wir ein paar Bilder beim Sonnenuntergang bevor unsere Burger auf dem Grill landen. Das gewisse Etwas ist dieses Mal die selbergemachte Guacamole, die mit auf den Burger kommt. Sehr lecker! Jetzt nur noch ein paar Zeilen schreiben und dann wird geschlafen. Gute Nacht!
2014-08-30 – Samstag – Rundfahrt Nordteil von Maui und Shopping in Kahului
Gegen 11:00 starten wir mit unserer Rundfahrt entlang der Nord- und Nordostküste.








Beim ersten Halt an der Honolua Bay laufen wir hinunter zum schönen, breiten Sandstrand (Mokuleia Bay). Dafür, dass Samstag ist, ist ganz schön wenig los. Weiter geht’s mit tollen Ausblicken auf die Nachbarinsel Molokai. Besonders schön ist der Kontrast zwischen den roten Felsen, dem türkis-blauen Meer und den grünen Büschen. Dazu gibt’s hier und da ein paar weiße Wolken, aus denen sogar mal kurz ein paar Tropfen fallen. Einen längeren Stop legen wir bei einem Blowhole ein, das wirklich mal richtig weit (ca. 20m) in die Höhe bläst. Auch wenn im Reiseführer dringendst davon abgeraten wird, diesen Weg nicht in Badelatschen zu gehen, sind die paar Meter unbefestigter Weg kein Problem in Flipflops. Ein paar Kilometer weiter bleiben wir wieder stehen und wandern einen 1,2mi (1,92km) langen Rundweg. Echt schön, aber leider sehr wenig Schatten und noch weniger Sonnencreme auf Cordulas Schultern. Ohne weiteren größeren Stopp, aber mit immer wieder neuen, tollen Ausblicken auf die Küste oder ein kleines Dorf, das in einem Tal liegt, geht es die kurvige und interessante Straße weiter nach Kahului, wo wir direkt die Mall ansteuern. Natürlich sind wir erfolgreich und kein Mensch weiß, wieso Cordulas Schuhe, die von 85$ auf 60$ reduziert sind, an der Kasse nur noch 36$ Dollar inkl. Steuern kosten. Selbstverständlich muss dann ein Oberteil in dazu passendem pink her und auch diese Aufgabe meistern wir (also hauptsächlich Cordula) mit Bravour. Gegessen wird im Panda Express in der Mall (sehr viel, sehr gut, sehr gerne wieder), bevor es über den kleinen Umweg Safeway (wir brauchen Burgerfleisch für morgen) nach Hause geht.
2014-08-29 – Freitag – Shopping Lahaina und Schnorcheln
Da es heute in der Outlet Mall extra viele Prozente geben soll, fahren wir am späten Vormittag nach einem ausgiebigen Frühstück nach Lahaina zum Shoppen. Wir kaufen nicht viel, denn die Angebote haben sich seit unserem letzten Besuch praktisch nicht geändert. Dafür lassen wir uns ein Eis in der Coldstone Creamery raus. Als wir gegen 13:30 wieder daheim sind, machen wir uns gleich fertig zum Schnorcheln in der Honoakeana Cove.

Mit Schnorchelzeug und Flossen laufen wir die paar Meter rüber zum Napili Point Resort und suchen uns dort ein passendes Fleckchen, um über die kantigen Lavasteine ins Wasser zu kommen. Eine Minibucht sollte passend sein. Als wir dort fast bereit sind zum Einsteigen, werden die Wellen immer höher und die Strömung stärker. Eine besonders hohe Welle spült Cordula ins Wasser und glücklicherweise nicht unter den Felsvorsprung zwei Meter vor uns. Nur mit dem Schrecken davon gekommen kann sie sich ohne große Schrammen über einen Felsen wieder an Land retten. An einer anderen Stelle klappt der Einstieg dann fast ohne Probleme. Obwohl das Meer immer unruhiger wird sehen wir einige Fische und reichlich Schildkröten. Bleibt das Problem: Wir kommen wir bei diesem Wellengang wieder raus aus dem Wasser? Wir entscheiden uns für die sichere aber umständliche Variante und schwimmen den langen Weg um den Napili Point bis in die Napili Bay, wo wir schön im feinen Sand aussteigen können. Eigentlich sollte es das gewesen sein mit Wassersport, aber nachdem in der Bucht gerade so tolle Wellen sind, entscheiden wir uns noch ein bisschen schwimmen zu gehen.


Es lohnt sich, denn die Wellen sind echt der Hammer! Danach versuchen wir teilweise vergeblich den Sand runterzuduschen, grillen beim Sonnenuntergang ein schönes, dickes Steak und lassen den Abend auf dem Balkon ausklingen.
2014-08-28 – Donnerstag – Haleakala und Hana Highway
Nach einer kurzen Nacht sitzen wir wie geplant um 3:00 im Auto. Bereits in Lahaina werden wir von zwei mit Familien besetzten Autos überholt, die bestimmt wie wir auch zum Sonnenaufgang auf den Krater des Haleakala fahren wollen, und sind besorgt, dass wir vielleicht zu spät für einen guten Parkplatz ganz oben dran sein könnten.
Diese zwei Autos biegen zwar unterwegs ab, aber vor der Zahlstelle steht eine ziemlich lange Schlange und so sind wir uns schon fast sicher, dass wir keinen Parkplatz am Gipfel bekommen. Fast oben angekommen biegen jedoch vorausfahrende Autos (=Schleicher) vor uns nicht rechts zum Gipfel ab, sondern steuern das Visitor Center an. So haben wir freie Fahrt zum Gipfelparkplatz (nur 40 Plätze!), den wir um kurz vor 5:00 erreichen. Dort gibt es zu diesem Zeitpunkt noch ca. 10 freie Plätze und wir können entspannt parken. Wir hoffen, dass sich die Wolken, durch die wir gefahren sind und die es hier oben noch hat, in der Stunde bis zum Sonnenaufgang um 6:01 verziehen.














Gegen 5:20 beginnt es heller zu werden und um 5:30, als der Himmel schon nicht mehr nachtschwarz, sondern dunkelblau bis lila ist, laufen wir bei unter 10° Celsius die letzten Meter hoch zum Gipfel und schauen uns frierend das Schauspiel an.
Echt toll, wie sich minütlich die Farben des Himmels verändern und die Sterne langsam in der sie umgebenden Helligkeit verschwinden. Bis der erste Sonnenstrahl die Wolkendecke durchbricht, ist es kurz nach 6:00.
Der echte Amerikaner macht sich spätestens jetzt auf den Heimweg. Wir bleiben noch kurz, werfen einen Blick in die andere Richtung, wo der Haleakala seinen Schatten auf den westlichen Teil der Insel wirft, fotografieren eine Silversword-Pflanze (die nur hier wächst) und fahren dann ab zum Visitor Center.
Von dort schauen wir in den Krater und fahren dann ab. Natürlich gibt es bergab noch mehr Schleicher als bergauf. Und Radfahrer! Einige Tpuristen geben nicht gerade wenig Dollars aus, um sich mit dem Shuttle nach oben fahren zu lassen und sich dann an die 38 Meilen lange Abfahrt mit dem Fahrrad wagen. Viele machen nicht gerade einen sicheren Eindruck auf dem Rad. Wir kommen aber sicher und übermüdet in Kahului an und gönnen uns ein Frühstück im IHOP (International House Of Pancakes). Danach sind wir gestärkt und entschließen uns kurzerhand die Fahrt auf dem Hana Highway (knapp 80 km, 59 Brücken – die meisten davon einspurig und über 600 Kurven) auf uns zu nehmen.
Den ersten ernst zu nehmenden Stop legen wir bei den Twin Falls ein, die laut Reiseführer sehr idyllisch sein sollen. Kurz vor den Wasserfällen stauen sich die Menschenmassen und dass man durch über knietiefes Wasser waten muss, um die Twin Falls zu erreichen, steht leider nicht im Reiseführer. Wenigstens führt der breite Trampelpfad durch schönes tropisches Gehölz und Gepflanz. Wir haben Glück, dass es erst kurz kurz vor dem Erreichen des Autos zu regnen beginnt.
Kurvig und langsam (aufgrund der Vorausfahrenden) geht es weiter bis zu unserem nächsten Halt in Keanae, einer der letzten Hawaiianer-Siedlungen. Naja, davon erkennen wir nichts, aber wie die weiße Brandung hier auf die schwarzen Vulkansteine hereinbricht, ist wirklich toll. Dazu das dunkelblaue bis türkisfarbene Meer und die grünen Büsche und Palmen. Ein echt romantisches Plätzchen. Weiter geht die Fahrt zum Waianapana State Park.
Den schwarzen Schotterstrand lassen wir aus und laufen nur einen kleinen Rundwanderweg vorbei an zwei Grotten mit kristallklarem Wasser, das sich einmal im Jahr aufgrund von Millionen Shrimps rot färben soll. Leider nicht zu dieser Jahreszeit. Auch hier haben wir Glück und erreichen das Auto vor dem nächsten Regenschauer. Dem älteren Ehepaar zwei Autos weiter erging es mit ihrem offenen Jeep Wrangler nicht so gut. Kurz darauf erreichen wir Hana. Wir fahren nur schnell an den Strand der Hana Bay und setzen die Fahrt fort zu den Seven Sacred Pools, die wir gut acht Meilen hinter Hana erreichen. Da diese im Gebiet des Haleakala National Parks liegen, zeigen wir ein letztes Mal unseren Annual Pass vor, parken und laufen zu den beiden unteren Pools, die von Wasserfällen aus dem weichen Lavagestein gespült wurden.
Wir überlegen eine ganze Weile, ob wir ins Wasser gehen sollen und kurz nachdem wir uns dagegen entschieden haben und ich die Kamera für ein Foto aufgebaut habe, schwimmt Cordula schon grinsend durch’s kühle Wasser. Ich folge ihr. Die Erfrischung tut gut, nachdem wir im Auto nach jedem Halt erstmal geschwitzt haben, bis die Klimaanlage wieder für angenehme Temperaturen gesorgt hatte. Nach ein paar Minuten planschen gehen wir zurück zum Auto und fahren die jetzt sehr holprige Straße weiter. Wie am Mauna Kea verlieren wir auch hier unseren Versicherungsschutz für den Mietwagen. Da diese Straße jedoch größtenteils – wenn auch schlecht – geteert ist, haben wir keine Sorgen und fahren mit traumhaft schönen Ausblicken der Küste entlang dem Sonnenuntergang entgegen.
Noch bei Helligkeit erreichen wir wieder eine gut geteerte Straße und nach einem Abendessen mit je zwei Tacos bei Jack-in-the-Box sind wir gegen 21:30 im Hotel. Was für ein toller Tag mit eigentlich viel zu vielen Eindrücken.
2014-08-27 – Mittwoch – Lahaina
Bis wir uns nach dem „anstrengenden“ Vortag aus dem Bett schälen und mit dem Frühstück fertig sind, ist es kurz nach 10:00. Jetzt müssen wir uns aber beeilen, denn der Farmer’s Market in Honokowai, bei dem wir billig Obst kaufen wollen, hat nur bis 11:00 offen. Leider hat sich die Hektik nicht gelohnt, denn es stehen nur zwei Stände rum, die nicht gerade billig sind. Im Ökosupermarkt nebenan springt dann aber doch noch eine Papaya für uns raus. Wir fahren weiter nach Lahaina, stellen das Auto mauka (hawaiianisch für bergwärts) der Lahaina Outlet Mall ab und lassen uns bei Hilo Hattie „tolle“ Muschelketten umhängen. Nach weniger als fünf Minuten sind wir mit dem Laden fertig, da die Hawaiihemden, die es dort gibt, einfach nicht umser Stil sind. In den weiteren Läden, bei Guess, Calvin Klein und Tommy Hilfiger, geht’s dann nicht mehr so schnell. Wir bringen die Tüten ins Auto und schlendern die Front Street bis zum Banyan Tree und zurück durch Lahaina.

Nettes Städtchen mit vielen kleinen, meist teuren Läden. Auf dem Heimweg besorgen wir uns beim Safeway noch Hähnchenbrust. Die landet kurz darauf auf dem Grill (beim Sonnenuntergang) und ergibt mit gemischtem Gemüse unser Abendessen. Heute gehen wir früh ins Bett, denn morgen klingelt bereits um 2:30 der Wecker.
2014-08-26 – Dienstag – Strandtag
Nach den erlebnisreichen Tagen mit vielen Kilometern (1114 km) im Auto auf Big Island lassen wir heute das Auto stehen, die Kamera in der Tasche und den Tag ruhig angehen. Nach dem Frühstück laufen wir ein bisschen in der Gegend rum, gehen danach in der Napili Bay baden, legen uns unter Palmen ans Meer und sehen uns dort den Sonnenuntergang an, grillen das Fleisch für unsere Burger und gehen ins Bett. Mehr ist tatsächlich nicht passiert. Das reicht aber trotzdem für einen tollen Tag!

2014-08-25 – Montag – Waipio Valley und Flug nach Kahului (Maui)
Der Tag beginnt wie der vorherige mit einem leckeren und ausgiebigen Frühstück. Danach packen wir die Koffer, verabschieden uns von Charlotte und John und verlassen Holmes Sweet Home gegen 10:30. Da wir um 14:30 unser Auto am Flughafen abgeben müssen, bleibt uns nicht viel Zeit, um den Rest der Insel – die Ostküste – abzufahren. Shopping als Alternative fällt flach, da Hilo einfach nicht genügend bietet.





Wir fahren also von Hilo aus Richtung Norden entlang der Küste und biegen nach ein paar Meilen auf einen Scenic Drive, der schön und kurvig wie durch einen Regenwald führt. Wieder zurück auf dem Highway geht es schnurstracks weiter bis zum Waipio Valley, in dem früher (bis ins 15. Jahrhundert) die Hauptstadt Hawaiis lag. Wir haben leider keine Zeit mehr die steilste Straße der USA hinunter ins Tal zu fahren, aber der Ausblick von oben ist bestimmt sowieso viel besser und schöner. Um 12:40 starten wir Richtung Flughafen, den wir pünktlich um 14:15 erreichen. Auto abgeben, Koffer wiegen und umpacken, einchecken – alles wie gewohnt ohne Probleme und routiniert. Danach sitzen wir eine ganze Weile rum, schreiben diese Zeilen und warten auf unseren Flug um 17:06. Nachdem wir durch den Sicherheitscheck durch sind, ärgern wir uns, dass wir nicht eher hier rein sind, da hier die Temperatur angenehmer und die Sessel bequemer sind. (Edit Cordula: Kai ärgert sich. Es war kalt und die Sessel bequem, da seit gefühlten 20 Jahren durchgesessen :D) Egal. Der Flieger bringt uns mit etwas Verspätung und schönem Blick auf Mauna Kea und Mauna Loa nach Kahului auf Maui. Unseren Mietwagen, eine kleine Nissan Versa, bekommen wir zwar mit etwas Verzögerung (lange Schlange, langsame und ineffiziente Arbeitskräfte), aber angesichts des Staus, den wir auf der Route zu unserem Hotel schon aus der Luft gesehen haben, macht das sowieso nichts. Bei Walmart kaufen wir noch schnell Wasser, essen bei Carl’s Jr. und dann geht es bei strömendem Regen nach Napili ins Outrigger Napili Shores Appartment Hotel. Wir haben zwar nur Garden View gebucht, können aber vom Balkon aus das Meer sehen. Sehr schön! Wir stellen nur kurz die Koffer ab und fahren nach Lahaina, um uns mit Frühstück für die nächsten Tage einzudecken. Um kurz vor 22:00 sind wir dann endlich im Bett.
2014-08-23 – Samstag – Fahrt von Kona nach Hilo
Wir starten langsam in den Tag und bekommen nur ein minimales Frühstück, da pünktlich um 9:00 alles abgeräumt wird. Naja, kein großer Verlust. Also Koffer packen und los Richtung Süden. Den ersten Stop legen wir bei Greenwell Farms, einer Konakaffee-Farm, ein.

Wir werden zu einer Kaffeeverkostung eingeladen und haben unberechtigterweise die Sorge, dass wir so zu einem Kauf von Konakaffee genötigt werden, zumal hier auch mehr Personal als Gäste rumläuft. Doch dann kommt alles anders. Eine Angestellte fordert uns auf ihr zu folgen, um einer anderen Angestellten ein Geburtstagsständchen zu singen. Das machen wir doch gerne und weil wir so gut gesungen haben, bekommen wir einen Ananas-Kokos-Möhren-Kuchen – sehr geil. Dazu testen wir weiterhin Kaffee.

Hier will niemand was verkaufen, hier will jeder nur, das man sich wohl fühlt. Kurz darauf werden wir gefragt, ob wir an einer kleinen Tour teilnehmen wollen.

Klar, machen wir doch gerne. Fast eine halbe Stunde bekommen wir von der netten Führerin alles von der Geschichte des Unternehmens über den Wuchs und den Beschnitt der Kaffeebüsche bis zu den verschiedenen Arten der Röstung erzählt.

Anschließend werden wir wieder aufgefordert Kaffee zu trinken: „It’s all free and the next time don’t forget to bring your own cup.“ Wenn wir das gewusst hätten… Dieser Stop hat sich wirklich gelohnt. Für uns zumindest.

Der weitere Verlauf der Straße Richtung Süden ist recht kurvig und liefert immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste unter uns. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Regenwald und Lavawüste bis wir vom Highway abbiegen auf die Southpoint Road.

Die Rinder, die sattgrünen Wiesen, der Wind und einige Windräder lassen den Eindruck entstehen, man sei in Norddeutschland. Nach 12 Meilen erreichen wir den Parkplatz, von dem aus wir noch ein paar Meter laufen bis zum südlichsten Punkt der USA – dem Southpoint.

Hier tummeln sich viele Einheimische, von denen einige von einer Klippe ins fast ruhige Meer springen, während ein paar Meter weiter ca. vier Meter hohe Wellen hereinbrechen.


Wir schauen uns das muntere Treiben ein paar Minuten an und fahren dann weiter. Nächster Halt: Punalu’u Black Sand Beach.



Sieht echt faszinierend aus und zu unserem Glück kommt dannauch noch eine Schildkröte an Land gekrochen, um sich zu sonnen.

Auf der Weiterfahrt nach Hilo bleiben wir nur kurz beim Visitor Center des Hawai’i Volcanoes National Park stehen (zehn Minuten bevor es um 17:00 geschlossen hätte) und holen uns Infos und Karten, um damit den nächsten Tag zu planen. Kurz vor 18:00 erreichen wir Holmes Sweet Home Bed&Breakfast und werden von Charlotte sehr herzlich willkommen geheißen. Wir schmeißen die Koffer in unser nettes und liebevoll dekoriertes Zimmer und fahren gleich wieder los zum Abendessen in Ken’s House of Pancakes. Andersals der Name vermuten lässt gibt es in diesem 24/7 geöffneten Family-Restaurant auch „richtiges“ Essen. Sowohl das „Broiled Chicken“ als auch die „Teriyaki Chicken and Beef Combo“ schmecken sehr gut und machen satt. Nach dem Essen werden wir nch von einem Feuerwerk in der Hilo Bay überrascht. Wie wir danach erfahren ist es das nachgeholte Feuerwerk anlässlich des 4. Juli (Indepence Day). Da gab es, wie uns Charlotte zwei Tage später erzählt, einen Computerfehler und deshalb kein Feuerwerk. Gegen 21:00 liegen wir im Bett und kommen uns vor im Tropenhaus eines Zoos, da die Vögel draußen ein Konzert veranstalten.
2014-08-22 – Freitag – „Stadt“-Bummel Kona und Fahrt auf den Mauna Kea
Nach einer Nacht mit reichlich Vogelgezwitscher vor dem Balkon, „genießen“ wir das continental breakfast in vollen Zügen. Einziges Highlight sind die frischen Papayas. Ansonsten gibt es Minimuffins, Cornflakes und Brotscheiben (dazu zweierlei Marmeladen und Butter). Naja, schon besser gefrühstückt. Wir wollen ein bisschen am Strand entlang laufen, bleiben aber schon 200m später beim Farmer’s Market hängen. Der kurze Halt dort beschert uns wieder ein paar Pfund für unser Gepäck. Langsam wird’s eng. Wir bringen die Beute zurück ins Hotel, schauen nach, wie groß unsere Macadamianuss-Packung ist, um kurz darauf noch einmal Macadamianüsse auf dem Markt zu kaufen. Die bringen wir jetzt aber nicht mehr zurück, sondern „schleppen“ sie durch Kona.Der weitere Rundgang durch Kona bringt außer hohen Wellen nicht viel.



Das Gebiet Kailua-Kona gilt zwar neben Honolulu (Oahu) und Kahului/Lahaina (Maui) als eines der größten touristischen Zentern Hawaiis, bietet aber nur ein paar Hotels/Resorts entlang der Küste und einige kleine Läden, Galerien und Restaurants. Nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück im Hotel und packen unsere Tasche für den Asuflug auf den Mauna Kea, dem höchsten Berg der Erde (gemessen vom Fuß des Berges, der gut 6000m unter dem Berg liegt). Auf dem Weg dorthin wird Cordula glücklich gemacht, da wir bei Target das Spiel finden, das sie schon lange verzweifelt sucht: die Apples to Apples Partybox. Gegessen wird bei Ultimate Burger. Dort schmeckt es, wie es klingt – ultimativ gut. Wir konnten sogar wählen, wie wir das Fleisch haben wollen. Und tatsächlich kommen die dicken Burger (aus 100% hawaiianischem Rindfleisch) medium daher. Dazu gibt es lecker gewürzte, knusprige Pommes mit einer noch leckereren Knoblauchsoße. Einfach nur perfektes Burgeressen! Um kurz vor zwei geht’s dann los nach oben – kontinuierlich und mit dauerndem, druckbedingtem Knacken in den Ohren.

Gegen 16:00 erreichen wir das MKVIS (Mauna Kea Visitor Center) auf 2700m Höhe. Obwohl wir keine Bedenken haben, dass uns die Höhe Probleme bereiten könnte, halten wir uns an den Rat, sich auf dieser Höhe für mindestens 45min zu akklimatisieren und schauen einen Film, über die Forschung in den Observatorien auf dem Gipfel. Nett gemacht, aber nur bedingt interessant und zu viele Informationen.

Um kurz vor 17:00 trauen wir uns dann endlich die „überaus gefährliche“ Straße zum Gipfel in Angriff zu nehmen. Der Allradantrieb wird zugeschaltet und los geht’s auf die steile Schotterpiste. Nachdem wir 20min (fünf Meilen) durchgeschüttelt wurden, ist uns klar, dass wir diesen Trip auch mit einem gewöhnlichen Mietwagen hätten unternehmen können, wenngleich es mit einem Jeep deutlich angenehmer war. Nach weiteren drei Meilen sind wir kurz unterhalb des Gipfels und sind von der Mondlandschaft, der klaren Luft und dem Ausblick überwältigt.

Wir drehen eine Runde zwischen den Observatorien und stellen unseren Jeep dann an einem Platz in der ersten Reihe ab.



Wie erwartet bereitet uns die Höhe hier auf 4200m keinerlei Probleme. Wir wollen noch die paar Meter hoch zum Gipfel laufen, respektieren aber, dass der Gipfel einhawaiianisches Heiligtum ist und nicht betreten werden sollte.

Die Japaner nehmen solche Hinweistafeln natürlich nicht so ernst. Wenn ich mal in Japan bin, führ ich mich auch so auf, wie die in einem fremden Land. Wir schießen ein paar Fotos, ich bau noch das Stativ in Pole Position auf, stell den Intervalltimer an und dann verziehen wir uns kurz darauf wieder ins Auto, denn trotz Jeans, T-Shirt, Pulli und Jacke frieren wir bei knapp 10° Celsius.

Mit der untergehenden Sonne ergibt sich am Himmel ein tolles Farbenspiel: außer grün sind alle Farben des Spektrums vorhanden.


Kurz vor dem Sonnenuntergang verlassen wir das warme Auto.

Wir unterhalten uns mit einem Pärchen aus Hamburg, das kurz vor seiner Heimreise ist. Noch bevor die Sonne um kurz vor 19:00 komplett weg ist, werden die ersten Sterne erkennbar. Über den Wolken zu sein, die klare Luft zu atmen, die unwirkliche Vulkanlandschaft vor sich zusehen – einfach Wahnsinn. Das einzig störende ist die japanische Reisegruppe, die in orangefarbenen Einheitsdaunenjacken rumwuseln wie Ameisen um einen toten Käfer. Während die Hamburgerin von der Höhenkrankheit heimgesucht wurde und mit ihrem Partner den Runterweg antritt, genießen wir noch ein paar Minuten die Dämmerung und die immer größer werdende Anzahl von Sternen. Es sind nicht mehr viele Autos am Gipfel, als auch wir aufbrechen, um schon nach nicht einmal zwei Meilen den ersten Fotostopp einzulegen.



Es ist noch gar nicht ganz dunkel und die Milchstraße ist bereits zu erkennen. Die Kamera nimmt noch viel mehr Sterne auf, als mit bloßem Auge zu erkennen sind und zum allerersten Mal kann ich die Milchstraße fotografieren. Die Weiterfahrt bei Dunkelheit über die Schotterpiste bereitet keine Probleme und so sind wir um 20:30 ohne Autoschaden (den hätte nämlich auf der unbefestigten Straße keine Versicherung übernommen!) wieder beim Vositor Center. Dort erklärt ein Ranger den Sternenhimmel und man kann durch Teleskope auf verschiedene Himmelsobjekte schauen. Es entstehen noch ein paar winderschöne Himmelsbilder und gegen 21:30 lassen wir den Jeep zurück an die Küste rollen.



Das war echt ein unvergesslicher Abend!
2014-08-21 – Donnerstag – Flug nach Kailua-Kona (Hawaii/Big Island) und kleine Rundfahrt im Norden
Nachdem wir die letzten Sachen in den Koffer gepackt und gefrühstückt haben, gehen unsere Tage in dieser wunderschönen Unterkunft zu Ende. Hier hätten wir echt ewig bleiben können. Die Mietwagenrückgabe verläuft wie immer unproblematisch und selbst unser Koffergewicht bereitet uns inzwischen fast keine Schwierigkeiten mehr. Wir müssen nur zwei Teile von meinem Koffer in Cordulas umladen und schon passt alles. Wir sitzen bei beiden Flügen auf der „richtigen“ Seite (weil mit schöner Aussicht auf Honolulu) und haben beim zweiten Flug sogar das Glück, dass er überbucht ist und wir so auf Plätze in der Exit Row rutschen (viel mehr Beinfreiheit!). Wir sehen unter uns Kaho’olawe, Molokai, Lanai und Maui, bis wir letzten Endes die Insel Hawai’i erreichen.


Die Ankunft am Keahole Airport von Kona kann man gar nicht richtig beschreiben. Man kommt sich vor, als würde man aus einem Linienbus direkt in einem typisch amerikanischen Shopping Plaza aussteigen: einige Souvenirstände, viele Einheimische, Läden, ein Gepäckband im Freien, zu dem jeder Zugang hat,… Interessant. Den Mietwagen bekommen wir wie gewohnt ohne Probleme. Wir erhalten sogar einen viertürigen Jeep Wrangler anstatt des gebuchten zweitürigen – auch nicht schlecht. Der Wagen ist zwar innen nicht ganz sauber, scheint aber ansonsten gerüstet zu sein für unseren Trip morgen. Wir kaufen Getränke, bringen unsere Koffer zum Hotel (Uncle Billy’s Kona Bay Hotel, ein etwas in die Jahre gekommenes Motel, wie man es eigentlich auf dem amerikanischen Festland erwarten würde, das seinen Zweck aber erfüllt) und brechen auf Richtung Norden zu einer kleinen Rundfahrt. Die Fahrt führt uns durch Lavawüste entlang der Küste. Krasse Abwechslung zur überall grünen Insel Kauai vom Vormittag. Die ganze Zeit haben wir den Gipfel des Haleaka’la auf Maui vor Augen. Je weiter wir in den Norden kommen, desto mehr nimmt die Vegetation zu, bis wir nach einer knappen Stunde Fahrzeit Kapa’au an der Nordküste erreichen. Hier machen wir einen kurzen Halt, um die Originalstatue von König Kamehameha anzuschauen.


Die Weiterfahrt bis zum Pololu Valley Lookout bringt eine tollen Blick auf die Steilküste.

Anschließend müssen wir wieder zurück bis Kapa’au, um dort in die Kohala Mountains abzubiegen. Die nächsten 17 Meilen geht es fast nur kurvig bergauf auf gut 1400m Höhe. Hier sieht es aus wie im Allgäu.

Kurz nach Erreichen des höchsten Punktes bleiben wir stehen und sehen uns von hier oben den Sonnenuntergang an. Wow!

Danach geht es bergab über Waimea (Abendessen beim Amerikaner) zurück nach Kailua-Kona.
2014-08-20 – Mittwoch – Kilauea Lighthouse und Relaxing
Der Tag startet mit gemächlichem Aufstehen. Irgendwann können wir uns dazu durchringen, wieder laufen zu gehen (Der Wind macht es hier etwas anstrengender). Das anschließende Frühstück mit Guave-Limette-Maracuja-Apfelbananen-Smoothie dauert bis 12:00.

So muss Urlaub sein! Obwohl wir nichts für heute geplant hatten, entscheiden wir uns spontan für einen Trip zum Kilauea Lighthouse, dem nördlichsten Punkt der erschlossenen Hawaiianischen Inseln.

Das eigentlich Interessante ist allerdings nicht der Leuchtturm, sondern das ihn umgebende Vogelschutzgebiet. Als wir jedoch lesen, dass wir pro Person 5$ Eintritt bezahlen müssten, wollen wir schon umkehren, denn so sehr sind wir nicht an Vögeln interessiert. 😉 Außerdem sieht die ganze Angelegenheit nicht sonderlich spannend aus. Aber wir haben wirder einmal Glück und kommen mit unserem Annual Pass (dem Jahrespass für alle Nationalparks, den wir noch vom letzten Jahr haben) kostenlos rein. Nach einem kurzen Rundgang durch das Visitor Center entdecken wir vor der Küste einen Schwarm Delfine.

Der kurze Weg zum Leuchtturm liefert keine weiteren umwerfenden Ausblicke (außer unsere Unterkunft am Horizont), lohnt aber trotzdem.

Danach geht’s zurück zum Appartment. Wir packen unsere Tasche und laufen runter zum Strand. Nach einer guten Stunde Schnorcheln (mit riesigen Fischschwärmen und einer Schildkröte weiter draußen) sitzen wir noch mit einem Bier am Strand und ich schreibe gerade diese Zeilen. Da es mittlerweile 17:30 ist brechen wir nun auf zum Appartment, duschen uns, schauen ein letztes Mal den Sonnenuntergang auf Kauai an, fahren zum L&L Hawaiian Barbecue und müssen anschließend unsere Koffer packen. Obwohl… Nach kurzer Diskussion steht für uns fest, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, von hier aufzubrechen. Wir bleiben hier. Bis irgendwann. 😉
2014-08-18 – Montag – Waimea Canyon und Dinner Sunset Cruise
Wir hatten zwar den Wecker gestellt, wachen aber ohnehin kurz davor auf. Schnelles Frühstück und um 9:00 geht’s los zum Waimea Canyon, den wir um 10:45 erreichen. Der Blick vom ersten Lookout ist zwar nicht so spektakulär wie am Garnd Canyon, aber den Beinamen „Grand Canyon des Pazifiks“ trägt der Waimea Canyon zurecht. Er ist zwar nicht so tief und so mächtig wie sein großer Bruder, dafür liefern aber die bewachsenen und bewaldeten roten Felswände buntere Eindrücke.


Wir fahren weiter bis zum Puu Hina Hina Lookout und entscheiden uns angesichts der rasch aufkommenden Bewölkung und der Zeit für eine Umkehr, damit wir pünktlich um 13:15 bei Blue Dolphin Charter in Port Allen sind. Chris, unser Captain, stellt sich kurz vor und weist uns auf die fun facts hin, die wir uns doch bitte zu Gemüte führen sollen. Bevor er uns die Sicherheitshinweise eindringlich nahe bringt, starten wir mit einem Quiz. Da ich fehlerfrei den Namen des hawaiianischen Wappenfischs Humuhumunukunukuapua’a aufsagen kann, gewinne ich ein T-Shirt. Yeehaw! Es werden weitere Fragen gestellt und etwa sechs oder sieben Shirts an den Mann/die Frau gebracht. Nachdem wir uns die Sicherheitshinweise angehört haben, laufen wir gut 300m zur Anlegestelle, legen die Schuhe in ein Regal und boarden unseren 60ft-Katamaran.

Als alle 16 Passagiere an Bord sind, hören wir endlich die Sicherheitshinweise.

Dann muss Captain Chris den Motor und alles Mögliche checken, während wir uns von Crewmitglied Matt die Sicherheitshinweise anhören dürfen. Endlich legen wir ab und bevor wir uns auf dem „offenen Meer“ an Bord frei bewegen dürfen, hören wir die Sicherheitshinweise. Vorbei an Zuckerrohrfeldern, einer Militäreinrichtung und schönen Stränden nähern wir uns unserem Schnorchelspot. Als Chris diesen „in gut 10 min“ ankündigt, sehen wir allerdings Delfine knapp 50m neben dem Boot. Chris wendet schnell und steuert auf die Delfine zu. Die haben sichtlich Spass daran, vor dem Bug des Schiffs zu schwimmen und zu spielen.

Kurz darauf erreichen wir tatsächlich unseren Schnorchelplatz vor einer ca. 300m hohen senkrechten Felswand. Beeindruckend. Wir müssen uns allerdings noch gut 10min gedulden, bis die Crew endlich die Boje zum Festmachen gefunden hat. Nach den Sicherheitshinweisen, was man beim Schnorcheln zu beachten hat, werden wir endlich ins Wasser gelassen.



Direkt um uns herum tummeln sich etliche Fische, aber das Wasser ist trüb, da darin kleine Quallen oder Fischsperma schwimmt.

Wir wissen es nicht genau. Trotzdem ist der fast einstündige Schnorchelstopp ein Erfolg, denn wir entdecken tatsächlich eine Schildkröte und schwimmen ihr ein paar Meter hinterher.

Leider bekamen das Betrachten der Delfine (mit Kopf nach unten) und das Schnorcheln Cordula nicht so gut und ihr ist ein wenig schlecht. Wieder zurück an Bord duschen wir uns ab, bekommen ein letztes Mal die Sicherheitshinwiese mitgeteilt und fahren los, weiter entlang der Na Pali-Küste. Traumhaft!



Zumindest für mich. Cordula geht’s immer schlechter. Kurz bevor wir eine Regenfront erreichen, drehen wir um. Für knapp 10min setzen wir doch tatsächlich mal die Segel. Muss ja sein. Typisch Amerika. Sonst gäbe es wohl keine Rechtfertigung diesen Ausflug mit so einem Schiff zu machen. Macht sich wohl auf Bildern besser. Jedenfalls geht es Cordula immer noch schlechter und sie erreicht kurz darauf den Zustand einer anderen Passagierin, die ihr Essen recycelt hat und damit die Fische fütterte. Zum Glück gibt es Hilfe von Matt: er kippt beiden kaltes Wasser über Kopf und Oberkörper, gibt ihnen einen geheimen alkoholischen Cocktail (dient zur Beruhigung), stellt sie an die Reling und empfiehlt ihnen, einen Punkt am Horizont zu fixieren. Frierend und zitternd stehen sie da, während Mai Tais und das Dinner serviert werden.

Es gibt Salat, Reis, Pulled Pork (in Fetzen gerissenes, zartes Schweinefleisch) und Teriyaki Chicken (japanisch mariniertes Hühnchen) und als Nachtisch Ananas und Cookies. Lecker! Ein paar Mai Tais später drehen wir, die Motoren stoppen und wir schauen der Sonne beim Untergehen zu. Echt schön!


Inzwischen geht es Cordula wieder gut. Nachdem alle die obligatorischen Fotos geschossen haben steuern wir den Hafen an, den wir ca. 15min später erreichen. Wir gehen von Bord, ziehen unsere Schuhe an, verabschieden uns und fahren. Wir sind uns einig, dass dieser Ausflug sein Geld (127 $ p.P.) wert war. Sicherheitshinweise, Delfine, Schnorcheln, die atemberaubenden Na Pali-Küste, Abendessen, Sonnenuntergang – und das alles in entspannter Atmosphäre. Auf dem Heimweg halten wir noch bei Walmart und erreichen unser Appartement gegen 22:30. Ein weiterer wunderschöner Tag geht zu Ende.
2014-08-17 – Sonntag – Mango Festival Hanalei
Da wir heute nichts Besonderes vorhaben, bleiben wir lange im Bett liegen und genießen den Blick auf Palmen und Meer. Irgendwann gegen 11:00 klopft Jeanie und frägt uns nach den letzten Details unserer Aktivitäten. Danach gehen wir eine Runde joggen, dann spätstücken wir und fahren nach Hanalei auf’s Mangofestival. Viel ist nicht geboten: Essen, live-Musik und ein bisschen Handwerkskrimskrams.

Erst probieren wir verschiedene Mangosorten (alle suuuuperlecker) bis wir uns für eine Mango entscheiden und diese kaufen. So geschmacksintensive Mangos gibt es zu Hause einfach nicht. Auch eine weiße Ananas probieren wir. Dann fliehen wir rechtzeitig vor dem aufkommenden Regen Richtung „Ende der Welt“. Da man die Insel aufgrund der Steilküste nicht umrunden kann, endet der Highway gut 10 Meilen hinter Hanalei an einem Strand. Der Weg dorthin ist kurvig und erfordert einige Stopps, da die Brücken über die Flüsse nur einspurig sind. Was in Deutschland wohl undenkbar wäre, funktioniert hier einwandfrei: man lässt – je nach Verkehrsaufkommen – fünf bis sieben Autos vor sich fahren und bleibt dann stehen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Glücklicherweise hält sich der Gegenverkehr auch an diese Regel. Hier hat es keiner eilig. Der Strand (Ke’e Beach Park) am Ende des Highways ist zwar schön (nicht umsonst diente er als Filmschauplatz), aber da Sonntag ist, ist auch viel los.


Also machen wir uns auf den Heimweg und sind gegen 17:00 wieder daheim. Wir kochen wieder Lachs mit Gemüse und lila Kartoffeln und packen unsere Sachen für unseren Ausflug am Montag.
2014-08-15 – Freitag – von Honolulu nach Lihue (Kauai)
Unser Wecker klingelt um 7:30. Wir packen den letzten Rest zusammen, frühstücken gemütlich und starten um 9:30 in Richtung Flughafen. Die Mietwagenrückgabe verläuft – anders als das Einchecken – ohne Probleme: wir müssen wieder einmal umpacken. Bei den Koffern sieht es ganz gut aus: meiner hat 50,5 lb. (50 lb. sind erlaubt und entsprechen 23 kg), Cordulas sogar nur 48,5 lb. Beim Handgepäck übertrifft Cordula die erlaubten 16 lb. um 2,4 lb., ich um über 15 lb. Das Problem ließe sich ganz einfach beseitigen, wenn meine Kameratasche als „personal item“ durchgehen könnte. Wir sehen aber bei einer Familie vor uns, dass es der Hawaiianer am Schalter sehr genau nimmt. Aber wir haben Glück und alles läuft glatt. Zum Boarden laufen wir gut 100m über das Rollfeld zu unserer Propellermaschine.
Anders als man nach den ersten Metern auf der Startbahn vermuten könnte, bringt uns die Kiste aber sicher (und schaukelnd) nach Lihue.
Wir nehmen unsere Koffer in Empfang und holen unser Auto. Dieses Mal ist es ein weißer Nissan Murano, der zwar mehr Platz aber weniger Luxus bietet als unser Ford auf Oahu. Zuerst versorgen wir uns bei Walmart mit Wasser. Danach fahren wir zu den Wailua Falls, die praktisch auf dem Weg zu unserer Unterlunft liegen.
Obwohl diese Wasserfälle zu den Hauptattraktionen auf Kauai zählen, wird beim Anblick des Parkplatzes mit gerade mal 10 Stellplätzen klar, dass es die nächsten sechs Tage ruhiger und größtenteils ohne Japaner zugehen wird. Wir genießen die Ruhe, den Ausblick auf die Wasserfälle und den Regenwald und fahren nach gut 15min weiter nach Kapa’a. Im dortigen Safeway versorgen wir uns mit Frühstück für die komplette Woche und mit drei Abendessen: Burgerfleisch und Lachs sind im Angebot. Um kurz vor 17:00 erreichen wir die Einfahrt nach Princeville. Wow! Wenn unsere Unterkunft nur annähernd so gepflegt ist, wie diese luxuriöse „Hofeinfahrt“, dann erwarten uns hier traumhafte Tage. Aber wir haben Pech, denn als wir unser Appartment in der SeaLodge betreten, haut es uns fast um: es ist noch besser, schöner, toller,… als wir es uns gewünscht hätten. Wir haben eine große Küche mit allem was man so braucht, ein ordentliches Bad, ein großes Wohnzimmer, ein Himmelbett und sogar von diesem aus direkte Sicht auf Palmen und Meer.
Einfach nur Wahnsinn! Wir richten uns erstmal ein, machen die obligatorische Flasche Sekt auf und freuen uns einfach nur. Nach einem kurzen Plausch mit Jeanie, der redseligen „Hausherrin“, schauen wir uns kurz auf der Anlage um. Anschließend schmeißen wir unsere Burgerpatties in die Pfanne und bauen unseren eigenen Burger. Lecker!
2014-08-13 – Mittwoch – Diamond Head und Mini-Shopping
Wir schlafen schön aus, frühstücken und machen uns auf den Weg zum Diamond Head. Den überfüllten Parkplatz erreichen wir gegen 11:00. Den Tipp, hier früh oder vormittags zu sein, kann man getrost vergessen, denn als wir nach Auf- und Abstieg (171m) gegen 13:00 wieder am Auto sind, ist der Parkplatz nicht einmal halb voll. Nach kurzer Wartezeit haben wir jedoch einen Platz und laufen los.
Oben verschwitzt angekommen, werden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.
Anschließend fahren wir zum Walmart. Eine Tasche für’s Handgepäck muss her. Die, die wir wollen gibt es nicht, weshalb wir zum Don Quijote (vogelwilder Laden für Japaner) um die Ecke fahren, um kurz darauf dann doch eine Tasche bei Walmart kaufen.
Die ist zwar kleiner als gewünscht, hat aber pinkfarbene Applikationen und ist allein deshalb schon gut.
Letzte Mission des Tages: Schuhe. Die Payless Shoe Source unterstützt uns tatkräftig bei dieser Mission und so können wir die Nutzfläche unseres Appartments erfolgreich weiter verkleinern. Wir sind um 17:00 daheim und haben noch Zeit den obligatorischen Waikiki Beach Besuch zu absolvieren.
Rein ins Wasser, bisschen schwimmen, raus aus dem Wasser – fertig. Angesichts der hohen Menschendichte und des steinigen Bodens ist es fraglich, wieso dieser Strand so toll/bekannt sein soll. Die Tage davor waren wir an viel schöneren Stränden.
Nach kurzer Tripadvisor-Recherche entdecken wir, dass eines der besten Restaurants Waikikis direkt gegenüber von unserem Hotel sein soll. Eine Stunde später können wir mit vollem Bauch bestätigen, dass man beim koreanischen „Me B-B-Q“ tatsächlich superleckere, große Portionen zu einem vernünftigen Preis bekommt.
2014-08-12 – Dienstag – Shopping
Wir starten um 10:30 zum Waikele Outlet Shopping Center. Bereits im Tommy Hilfiger Store werden wir fündig, bekommen einen 5$-Gutschein für Calvin Klein und „müssen“ diesen logischerweise wieder loswerden. Gegen 14:00 ist der Kofferraum voll mit großen Papiertüten und wir brechen auf zur Ala Moana Mall. Anfangs werfen wir mangels Interesse nur einen kurzen Blick in die Shops, aber als am Horizont das Label von Victoria’s Secret auftaucht, beginnen Cordulas Augen zu funkeln. Nach gut 5min (vielleicht war es aber auch mehr als eine Stunde) spricht uns über die Hälfte der gefühlt 100 Verkäuferinnen mit Namen an. Irgendwann laufen wir doch noch mit einem pink-rosa-gestreiften Täschchen raus, um kurz darauf bei American Eagle einzuchecken: Tüte. Der Besuch bei Hollister läuft nicht so gut wie erwartet. Dennoch: zwei Tüten. Fehlen noch Schuhe. Aber auf diesem Gebiet versagen wir heute komplett: keine Tüte.
Als Abendessen gibt es bei Jack-in-the-Box für jeden einen Burger und dann geht es nach Hause. Nach der kurzen Parkplatzsuche sind wir gegen 21:00 auf unserem Zimmer, dessen Nutzfläche sich aufgrund der vielen Tüten extrem verkleinert hat.
2014-08-11 – Montag – Inselrundfahrt Oahu
Nachdem wir wieder früh wach sind, ist der ideale Tag für eine Inselrundfahrt. Wir packen unsere Badesachen ein, falls unterwegs ein schöner Strand zum Planschen einlädt. Erster Stop ist die Hanauma Bay. Da der Parkplatz bereits voll ist, parken wir etwas unterhalb und laufen die letzten Meter hoch und zum Aussichtspunkt über die Bucht.
Da es hier von (hauptsächlich japanischen) Touristen nur so wimmelt, wir 7,50$ p.P. zahlen müssten und wir ohnehin auf Maui wunderschön schnorcheln können, geben wir uns mit ein paar Bildern über die zugegebenermaßen tolle Bucht zufrieden. Weiter geht’s entlang der Südostküste, vorbei an einem Blowhole (das aufgrund des Niedrigwassers nichts zu blasen hat) und dem traumhaften Waimanalo Beach Park (wir wissen beide nicht, wieso wir hier nicht ein Stop eingelegt haben und ins Wasser gesprungen sind) nach Kahala. Hier soll es zwei der schönsten Strände Amerikas geben. Naja… Es sind zwar Duschen, Toiletten, Schatten, feiner Sand und viele Leute vorhanden, aber Waimanalo sah viel einladender aus. Als Entschädigung dafür, dass wir noch nicht schwimmen waren, genehmigen wir uns bei der Cold Stone Creamery ein Eis. Ein paar Meilen weiter muss noch ein Kaffee her, da wir beide gerade einen Durchhänger haben. Die Fahrt entlang der Ostküste hält zwar alle paar Hundert Meter wieder einen schönen Strand parat, aber irgendwas passt immer nicht, auch wenn die meisten Strandabschnitte tolle Postkartenmotive (wie z.B. beim Chinaman’s Hat) abgeben würden.
Irgendwann landen wir dann doch noch einen Treffer: Kokololio Beach Park kurz vor Laie. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber Lage, Einsamkeit und Wellen sagen uns voll zu.
Außer uns ist nur eine einheimische Familie im Wasser. Später kommt noch ein Vater mit seinen zwei kleinen Kindern, der uns bestätigt, dass das der schönste Strand der Insel sei. Als wir nach über einer Stunde gegen 16:00 genug haben, stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt, die komplette Runde zu fahren oder ob wir besser zurück zum Hotel fahren. Wir entscheiden uns für die erste Variante. Zum Glück, denn es kommt nicht mehr viel Sehenswertes, außer dem bekannten Surfstrand Sunset Beach an der Nordküste.
Kurz davor holen wir uns an einem fruit stand Kokosnuss und frische Früchte gegen den kleinen Hunger. Auf dem Heimweg legen wir noch eine n kurzen Halt bei der Dole Plantation ein, die bereits geschlossen hat. Egal, denn wir hätten hier eh kein Geld gelassen (weder für die Fahrt mit dem Sugar Cane Train noch für das Heckenlabyrinth noch für irgendwelche kitschigen Ananas-Souvenirs). Was wir sehen, reicht uns: ein Beet mit Ananassorten aus der ganzen Welt.
Über den Freeway sind wir knapp 40min später am Hotel. Wir bringen unsere Sachen auf’s Zimmer, holen unser Abendessen bei Taco Bell, finden schnell einen Parkplatz und essen gemütlich auf dem Balkon.
2014-08-09 – Samstag – Honolulu
Als wir um kurz vor 7:00 aufwachen, tröpfelt es. Das ist uns aber egal, denn dann machen wir einfach einen ruhigen Tag.
Wir frühstücken in aller Ruhe auf dem Balkon und laufen anschließend durch Waikiki. Es hat zwar aufgehört zu regnen, aber die Sonne will nicht rauskommen. Unterwegs reservieren wir einen Tisch im Shorebird für den nächsten Tag: Steak zum Selbergrillen direkt am Strand für 19,95$. Auf dem Heimweg zum Hotel schauen wir noch in der Food Pantry vorbei. Die „Whole Watermelon“ für 0,79$ und der 24-Pack Wasserflaschen sind uns eindeutig zu schwer, weshalb wir beschließen nur das Abendessen zu kaufen: Ahi (=Thunfisch) und Mahimahi (=Mahimahi) mit Gemüse. Wassermelone und Wasser holen wir anschließend mit dem Auto.
Nachdem wir das Essen daheim im Kühlschrank abgeliefert haben, fahren wir noch einmal zur Food Pantry. Da ein Parkticket dringend benötigt wird, warte ich im Auto und Cordula kauft Wassermelone und Wasser. Komischerweise gibt’s dann doch nur Wasser, da „Whole Watermelon“ lediglich bedeutet, dass die Wassermelone im Ganzen verkauft wird. 0,79$ ist der Preis pro lb. (=450 g). Cordulas Melone hätte knapp 19$ gekostet. Da hätten wir doch mal etwas genauer schauen sollen. Also bringen wir nur das Wasser nach Hause. Wir lesen noch ein paar Seiten im Internet, wo man denn „günstig“parken kann und machen uns „rechtzeitig“ um 17:05 auf den Weg. Bis 16:35 hätten wir aus dem Parkhaus raus gemusst. Vor unserem Auto steht schon der Abschleppwagen und der liebe Abschlepper lässt uns mit einem „netten“ Hinweis darauf, dass unser Ticket abgelaufen ist, fahren. Da die Etagen im Parkhaus nicht viel höher sind als unser Auto, hätten wir nicht gedacht, dass tatsächlich der Abschleppdienst kommen könnte, aber irgendwie scheinen die doch die Autos aus dem Parkhaus raus zu bekommen. Wir finden nach kurzer Suche einen Parkplatz hinter dem Honolulu Zoo, gerade mal 15 Gehminuten vom Hotel. 25$ gespart – juhu!
Nach dem Kochen informieren wir uns über Pearl Harbor: perfektes Ausflugsziel für den nächsten Tag. Wir müssen allerdings früh raus, da ab 7:00 nur 2000 Free-Tickets ausgegeben werden, also gehen wir auch früh ins Bett.








































































