Nach dem Frühstück (Baguette mit Butter und Marmelade bzw. Omelette mit drei Scheiben Toast), das man hier nach Karte bestellt, erwartet uns unser TukTuk-Fahrer John pünktlich um 8:00 vor dem Hotel. Auf dem Weg nach Angkor Wat besorgen wir uns die 3-Tages-Tickets für je 40$. Am Osteingang von Angkor Wat bleibt John stehen und wir schauen uns in aller Ruhe die Tempel an. Wow, echt grandios!
Gut zwei Stunden laufen wir durch und um die Ruine und wundern uns schon hier, weshalb entgegen der meisten Internetinfos relativ wenig los ist. Kurz nach 11:00 empfängt uns John mit seinem breiten Grinsen und weiter geht’s zum nächsten Tempel Prasat Krayan. Der ist jedoch eigentlich keinen Stop wert. Besser wird es beim Schwimmteich des Königs (welcher König???) Srah Srang und noch besser genau auf der anderen Straßenseite beim Tempel Banteay Kdei. Hier ist wenig los und wir stapfen zwischen Steinbrocken durch die Ruine. Sehr schön. Ein bisschen nervig sind nur immer die gut 100-300m bis zum Tempel: Kinder versuchen sehr aufdringlich Postkarten zu verkaufen, ihre Mütter wollen uns T-Shirts und „Elefantenhosen“ (mit denen hier jeder dritte Alternativ-Touri rumrennt, weil er dann wohl denkt dazuzugehören und anders zu sein) anzudrehen und irgendwelche anderen Verwandten wollen ihre Tempelführer loswerden. Mit einem Lächeln und mindestens dreimaligem „No, thank you.“ kommt man aber ganz gut durch. Nächster Halt: Ta Prohm, der „Tomb Raider-Tempel“. Hier brauchen wir auch gut eine Stunde, weil es wirklich toll aussieht, wie die Bäume über, zwischen und durch die halbeingefallenen Mauern wachsen und wurzeln.
Der nächste Tempel, Ta Keo, ist der erste, den wir besteigen. Die wirklich steilen Stufen sind tatsächlich auch mit Flip Flops zu bewältigen, obwohl „dringend davon abgeraten“ wird. Wir sind auch so passend gekleidet. Cordula einen Rock, der die Knie bedeckt und ein T-Shirt, damit die Schultern bedeckt sind. Da Männer nicht so wichtig sind („men are not important – only women“ Aussage unseres TukTuk-Fahrers) sind für sie kurze Hosen kein Problem. Jedenfalls war die Aussicht von der Tempelspitze nicht so toll wie erwartet, da die umliegenden Bäume höher sind als der Tempel. Aber trotzdem ein tolles Gefühl dort oben zu stehen.
Wir kommen auch wieder heil runter und fahren zum letzten großen Stop um 14:30. Nacheinander durchlaufen wir Baphuon (ohne ihn zu besteigen), Phimeanakas (grün bewachsener Tempel), Terrace of the Elephants (wenig interessante Terrasse) und Bayon (buddhistischer Tempel mit vielen in Stein gehauenen Gesichtern: toller Abschluss).
Auf dem Weg nach Hause machen wir noch einen kurzen Halt beim Südtor und laufen über die Brücke vorbei an Steinbüsten zu John, der uns anschließend zum Hotel bringt. Dort verabreden wir uns mit ihm für den nächsten Tag um 7:00. Da dunkle Wolken aufziehen gehen wir gleich los zum Essen und treffen mit dem „Piphop-Aha“ eine sehr gute Wahl. Für 9,90$ bekommen wir Lok Lak, Chicken mit Ei, Bandnudeln und Morning Glory (anders als man vielleicht vermuten könnte ist das Wasserspinat), sowie eine Cola, ein kleines und ein großes Angkor-Bier. Auf dem Heimweg nehmen wir uns in einem „Supermarkt“ drei Flaschen Wasser für den nächsten Tag mit (und werden dabei von einem Babyhund „angefallen“ und die Kinder drum herum fanden es lustig. War nicht gefährlich) und erreichen um 18:30 das Hotel gerade noch vor einem nahenden Gewitter. Endlich duschen und ins Bett.
































































































































