Heute geht Lorena zum ersten Mal in die musikalische Früherziehung. Wir fahren direkt vom Kindergarten aus hin. Um 16 Uhr geht’s los in der „alten Schule“ neben St. Jodok. Auch ihre Freunde Lucas und Tim sind dabei. Anfangs war sie wieder zögerlich und wollte, dass ich mitkommen, als sie dann aber auf einem pinken Kissen neben Lucas sitzen durfte war alles gut.
Mit Samuel war ich bis 16.45 Uhr vor der Kirche spazieren. Beim Abholen war Samuel ganz happy Lorena wieder zu empfangen. So süß.
Lorena hat es sehr gut gefallen. Sie hat ein Buch bekommen.
Entwicklung: sprachlich sehr versiert und differenziert, z.B. auch im Gebrauch von Verben oder Füllwörtern. Beispielhafte Worte in ihrem Wortschatz: provisorisch, zum Vorschein kommen, kann sich selbst anziehen (wenn sie möchte), die Haare kämmen, auf Toilette gehen schläft nachts noch mit Windel, trinkt morgens noch gerne eine Milch man merkt ihr an, wenn sie hungrig ist: dann ist sie nur noch motzig und hat keine Kraft -> Essen hilft meist sie malt total gerne und schön
Probleme: manche Unterhosen haben „keine gute Passform“ oder eben „eine gute Passform“. Das wechselt aber ständig. Wir legen abends immer die Kleidung für den nächsten Tag raus. Manchmal ändert sich dann früh die Passform 😉
Lorena wünscht sich eine Elsa- Geburtstagsfeier. Sie trägt ein Elsa-Kleid und ich backe eine Elsa-Torte. Vormittags packt sie viele schöne Geschenke aus. Mittags hilft mir Lorena noch beim blauen Frosting der Muffins. Um 15 Uhr kommen ihre Freunde Alina, Veronika, Arthur, Lucas, Tim zur Geburtstagsfeier. Nach Geschenke auspacken, schneiden wir den Kuchen an. Die Kinder sind mucksmäuschenstill beim Anschneiden und warten gespannt wie Elsa wohl mit angeschnittenem Po aussieht 😉 Wir essen Kuchen und Muffins. Danach gehen wir auf eine Schatzsuche. Kai hat sie mittags vorbereitet. Die Kinder suchen begeistert pinke Bändchen, die den Weg markieren und möchte die alle an ihren Handgelenken tragen, also Knoten wir den ganzen Weg Bändchen 😉 An Stationen haben die Kids verschiedene Aufgaben zu erledigen. Schließlich finden wir den Schatz und der wird innerhalb kürzester Zeit verspeist (1 Tüte Tropi Frutti und 1 Tüte Maisstangen. Außerdem sind die Gastgeschenke darin.) Wir gehen wieder nach Hause. Im Garten machen wir Eierlauf und Sackhüpfen. Bald wollen die Kinder aber lieber im Sandkasten spielen. Es ist so schön warm und sonnig. Zum Abendessen grillt Kai Bratwürste und als Beilage gibt es Pommes. Um kurz nach 18.30 Uhr ist die Feier zu Ende und die Kinder werden abgeholt. Es war eine richtig tolle Feier und die Zeit verging super schnell.
Geschenke vom Vormittag
Geschenke von meinen Freunden
Zitat: „Ich bin bald Linkshänder.“ Warum? „Weil rechts ist mir zu anstrengend.“
Lorena geht heute zum ersten Mal zu den „Großen“ zum Turnen. Anfangs ist sie noch etwas skeptisch und mag lieber zu den „Babys“, als sie dann aber sieht wer außer ihrem Freund Lucas noch alles kommt und wen sie alles kennt, bleibt sie doch ohne Probleme dort. Samuel und ich gehen in die Halle nebenan. Ich genieße es richtig nur für Samuel da sein zu können.
Die Kinder wachen um 7.30 Uhr auf und also auch wir. Dann machen wir alles fertig und verlassen um 9.58 Uhr den Campingplatz. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Zeitmanagement. Den ersten kurzen Stopp legen wir kurz vor Bolognia um 11.30 Uhr ein. Gleich danach macht Samuel Mittagsschlaf. Leider stehen wir kurz vor Modena 25 Minuten im Stau.
Samuels erste Worte nach seinem 2,5 Std Mittagsschlaf: „Traktor is Ena“ = Wo ist der Traktor Lorena? Es geht nichts über Traktor 😉
Auf einem Rastplatz bei Lavis machen wir ca. 2 Stunden Halt und fahren um 17.40 Uhr weiter. Zu diesem Zeitpunkt haben wir schon entschieden die Strecke nach Hause durchzufahren. Denn beide Kinder haben lange Mittagsschlaf gemacht und würden also abends sowieso nicht bald schlafen gehen. Dann verbringen wir die Zeit lieber im Auto. Um 19.30 machen wir Stopp oben am Brenner beim Lanz. Dort spielen die Kinder kurz drinnen im „Spieleeck“ und rennen dann draußen die Rampe auf und ab. Wir machen die Kinder bettfertig und fahren um 21 Uhr weiter. In Mieming machen wir einen kurzen Tankstopp. Auf dem Fernpass ist erstaunlich viel Verkehr in beide Richtungen für die Uhrzeit (+/- 22.30 Uhr). Um 00:20 Uhr kommen wir wieder gut zu Hause an.
Um kurz nach 9 Uhr sind wir schon auf dem Weg zum Markt in M.T. Ich steige direkt am Kreisel aus und habe somit eine halbe Stunde Shoppingvorsprung, den ich gut nutze für Hose, T-Shirt, Schuhe, Blazer. Kai kauft mit den Kindern Parmesan und Obst. Samuel bekommt dann noch pops in Bagger und Motorradform und Lorena ein T-Shirt. Anschließend fahren wir zum Coop und dann nochmal in die Stadt. Wir laufen zum Uashmama (der war leider letztes Mal zu) und auf dem Weg dorthin gibt es noch mal ein Eis für alle, in der Eisdiele, in der wir letzten Freitag waren. Um 13 Uhr sind wir mit unserem Shoppingtrip fertig. Zurück am Campingplatz machen wir Brotzeit, Samuel schläft heute erst etwas später und um 16 Uhr gehe ich mit den Kindern zum Pool. Kai baut in der Zwischenzeit das Vorzelt ab. Heute ist wieder bestes Poolwetter und die Kinder haben richtig Spaß im Pool. Ich kann sogar auch noch Schwimmen während die beiden draußen sitzen und sich stärken. Nach dem Duschen fahren wir nochmal nach Montecatini Alto und gehen lecker essen im Da Mario und haben den schönsten Tisch am ganzen Platz mit direktem Blick zur Statue bzw. für Lorena mit direktem Blick zur Gelateria. Dort gehen wir auch danach hin und gönnen uns u.a. das leckere Chociolata Fondente. Für Samuel gibt es leider kein Eis, da er vorhin zu wild war… Um 21.30 Uhr sind die Kinder im Bett.
Heute ist Pooltag von früh bis spät bei bestem Wetter. Samuel und Kai gehen kurz nach 9 schon zum Pool. Lorena möchte noch einen Stundenplan schreiben (der war in der medizini) und dann können wir erst losgehen. Mittagsschlaf macht Samuel wieder unten im „Zelt“ vorm Wohnwagen. Die Brotzeit bringen wir wieder zum Pool. Eis gibt’s heute nur für Kai und mich. Samuel und Lorena setzten aufgrund von Fehlverhalten aus 😉 Wir verlassen den Pool erst um 18 Uhr. Genau als wir zurücklaufen fährt auch Francesco mit seinem blauen Traktor den Weg entlang. Ich habe ihm gestern schon gesagt, dass Samuel den Traktor so liebt. Als er uns sieht hält er an und Samuel darf im Traktor sitzen. Ein Traum! Am liebsten würde er losfahren 😉 Zum Abendessen gibt es Gnocchi mit Grillgemüse, Tomatensauce und Parmesan. Die Kinder schlafen um 20.45 Uhr.
Den Vormittag verbringen wir rund um den Wohnwagen. Die Kids haben ja Fahrrad und Laufrad dabei und sind so immer wieder beschäftigt. Nach einer Mittagsbrotzeit fahren wir um 13.10 Uhr los nach San Gimignano. Genau als wir dort ankommen regnet es. Wir warten noch paar Minuten im Auto und gehen dann in die mittelalterliche Stadt. Sie gefällt mir echt gut – Kai kennt sie ja schon. Beim nächsten Regenschauer stellen wir uns unter und gehen in eine Kirche. Dann schlendern wir weiter, stellen uns nochmal kurz unter und gehen dann endlich Eis essen. Das schmilzt Lorena wie immer schneller als sie essen kann 😉 Dann kaufe ich einen Rucksack (im 5. Taschenladen (oder waren es schon mehr 😉 ), wir kaufen Wurst, Lorena bekommt Schmuck und gehen dann abseits der Hauptstraße weiter und entdecken viele schöne Fotospots. Unser ursprünglicher Plan war eigentlich nach Siena zu fahren und dort Abendzuessen, aber den haben wir im Laufe des Nachmittags verworfen. Wir bleiben hier und gehen auf die Suche nach einem Restaurant, das nicht zu spät öffnet und von der Location her Platz zum Spielen für die Kids bietet. Wir werden nach einer Weile fündig und finden ein Restaurant an einem Platz, an dem die Kinder um einen Brunnen rennen können. Das Essen ist vergleichsweise teuer, aber lecker und ansprechend angerichtet. Gegen 21 Uhr fahren wir nach Hause. Die Kinder schlafen wie gedacht ein und wir legen sie um 21.30 Uhr direkt vom Auto ins Bett.
Das Wetter ist wieder etwas besser und wärmer und wir verbringen den Tag am Pool. Wie immer legen wir Samuel mittags schlafen und nehmen Brotzeit mit an den Pool. Bevor Familie Holz gegen 17 Uhr weiterfährt, gönnen wir uns noch Limoncello Spritz und Eis an der Poolbar. Heute sind die Kinder mal wieder vor 21 Uhr im Bett und wir auch bald danach. Aufwachen tun wir alle erst nach 8 Uhr.
Wir verbringen den Tag trotz größtenteils Bewölkung am Pool und laufen gegen 17 Uhr bei Sonnenschein nach Montecatini Alto auf einen Drink für die Erwachsenen und Eis für die Kids. Wieder zu Hause gibt’s Nudeln zum Abendessen.
Es regnet vormittags und ist kalt. Wir wollten eigentlich auf den Markt nach Pistoia. Das machen wir aufgrund des Wetters nicht, sondern fahren um ca. 10.30 Uhr nach Lucca. Das Wetter ist dann schön und wieder warm. Dort laufen wir erst auf der Stadtmauer entlang, dann gehen wir am Amfiteatro-Platz sehr lecker Pizza essen. Samuel geht auf Traubenjagd. Wir schlendern dann noch bisschen weiter durch die Stadt und essen zum Abschluss Eis. Mit 4 Kindern kommt man auch nur mäßig voran. Um ca. 17 Uhr fahren wir mit einem Stopp beim Coop wieder nach Hause und machen abends noch Brotzeit.
Vormittags sind wir wieder baden und um ca. 14.30 Uhr fahren wir nach Montecatini Alto, dann mit der Funicolare nach Montecatini Terme um 15.30 Uhr. Dort gehen wir Eis essen, währenddessen tröpfelt es leicht. Dann machen wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt. Um 18 Uhr fahren wir wieder mit der Funicolare nach oben. Zum Abendessen hatten wir reserviert und sitzen im Giardino der Pizzeria. Ein total schöner Platz mit toller Aussicht und leckerem Essen. Es war nur leider etwas windig und kühl. Die Kinder können schön spielen (mit der Hollywoodschaukel).
Wir fahren auf den Markt in Montecatini Terme, sehen uns um und kaufen einfach Obst und Käse. Als wir daheim sind geht’s ab an den Pool. Lorena kann es nicht erwarten mit Vincent zu spielen. Wir baden den restlichen Tag.
Vormittags fahren wir mal wieder eine abenteuerliche Straße nach Monsummano Alto: Wir schauen uns die Festung an, die wir vom Pool aus sehen. Dort oben gibt es einen Turm, eine Kirche (war zu), ein Hotel (zu) und ein Panorama Restaurant mit Michelinstern. Der Ausflug war interessant. Dann gehen wir im Decathlon shoppen und noch im Coop. Samuel schläft im Auto. Wir gehen Nachmittags ganz kurz an den Pool, müssen aber sofort wieder weg, weil es zu regnen anfängt. Es regnet nicht lange, kühlt aber etwas ab. Um ca. 19 Uhr kommt Familie Holz mit ihrem Camper an und steht auf dem Platz neben uns. Sie verbringen die nächsten Tage mit uns. Wenn wir uns schon daheim so selten sehen, dann machen wir einfach Urlaub zusammen. Wir sitzen nun jeden Abend zusammen, wenn die Kinder endlich schlafen.
Wir fahren auf den Markt in Monsummano Terme. Ich kaufe Schuhe und für die Kinder und als Mitbringsel kaufen wir verschiedene Pop its – das Trendspielzeug. Dann kaufen wir noch im Coop ein. Samuel macht Mittagsschlaf im Auto. Nachmittags gehen wir eine Runde an den Pool. Samuel springt von der kleinen Erhöhung im Kinderbecken in den Pool und taucht ständig unter Wasser und hat Spaß dabei.
Wir fahren nach Montecatini Alto und spazieren herum bzw. Samuel saust herum. Samuel gefällt es in Alto sehr gut, weil man da seeeehr steile Berge nach unten rennen kann…Wir haben wirklich Mühe ihn so gut es geht festzuhalten oder mit ihm zu rennen – er ist außer Rand und Band. Unsere Ansagen interessieren ihn wenig, aber er fällt auch nicht wirklich hin.
Wir gehen Pizza essen. Während des Wartens geht Samuel mit Kai spazieren und entdeckt eine weiße Vespa, die ihn sooo fasziniert, dass es kein anderes Gesprächsthema beim anschließenden Essen mehr gibt. („Motorroller, oben, weiß, fahren, …“) L und S essen zusammen fast die ganze Margherita auf. Bisher mochten sie Pizza nicht so. Die Vespa wird dann nach dem Essen wieder genaustens inspiziert und Samuel ist auch davon mit der Aussicht auf ein Eis kaum wegzubewegen. In der Gelateria gibt es dann Himbeere für L und Stracciatella für S und Chocciolata fondente für uns.
Beim Rückweg zum Auto (wir können Samuel gerade noch davon abhalten wieder zum Roller zu laufen) hüpfen/tanzen die Kinder noch kurz zur Musik. Total süß.
Kurz nach 9 Uhr (da öffnet er) sind wir bereits am Pool und ergattern einen schönen Liegeplatz direkt am Kinderpool. Wir baden den ganzen Tag und genießen einfach die Zeit. Samuel ist zum Mittagschlaf wieder unten. Mittags gönnen sich Lorena und ich bereits das erste Eis. Lorena möchte dann ohne Schwimmflügel und nur mit Brett schwimmen. Das mache ich mit ihr und es klappt. Sie ist super stolz und kann es nicht erwarten diese Neuigkeit mit Papa zu teilen. Samuel wird auch immer mutiger und schwimmt richtig schön mit seinen Schwimmflügeln. Er genießt es im Wasser zu gleiten. Später gibt’s ein Eis für beide Kinder.
Wir sind relativ bald wach und fahren gleich vormittags kurz zum Esselunga, um das Nötigste, v.a. Wasser einzukaufen. Mittags sind wir wieder zurück und dann gehen wir ENDLICH an den Pool. Samuel bleibt mit Kai erst noch beim Wohnwagen und macht seinen Mittagsschlaf. Ich gehe mit Lorena zum Baden. Sie möchte gleich in das „blaue Wasser“ (= großer/tiefer Pool) und jauchzt und freut sich lautstark als wir im Wasser sind. Sie ist total mutig und schwimmt mit mir die ganze Bahn, dann möchte sie in das Wasser springen. Das macht sie mehrmals. Ich soll sie fangen und dann möchte sie, dass ich immer weiter weg gehe und schließlich sagt sie, dass sie auch mit dem Mund ins Wasser möchte. Also fange ich sie nicht mehr gleich auf, sondern lass sie bisschen mit dem Gesicht ins Wasser. Das hat sie aber sehr erschrocken. Also lassen wir das Springen und Schwimmen wieder. Als Kai und Samuel schließlich kommen, ist Samuel auch super begeistert vom Wasser. Er spielt eifrigst mit Eimer und Spielzeug. Später gibt es noch Eis für die Kinder.
Es war also eine sehr gute und erholsame Nacht. Als wir alles eingepackt haben, schauen wir noch kurz an den See und holen uns in der Bar einen leckeren Café und Cappuccino. Um ca. 9:45 Uhr fahren wir wieder los und legen noch einen günstigen Tankstopp ein. Die Fahrt verbringen die Kinder damit erst Knusperknäcke, dann Kekse und abschließend Apfelchips zu essen (sie hatten aber natürlich Müsli gefrühstückt) 😉 Wir machen am Rastplatz „Po Ovest“ einen längeren Halt (den kennen wir schon vom letzten Jahr). Die Kinder toben sich am Spielplatz aus und wir essen. Ich gönne mir einen leckeren, großen Salat. Kai 2 Cornetti, Samuel hat keinen Hunger und Lorena ein halbes Cornetto. Auf der Weiterfahrt schlafen die Kinder. Wir kommen ohne einen weiteren Stopp durch und erreichen um 16 Uhr Camping Belsito. Gerade als wir ankommen tröpfelt es bisschen, aber das macht nichts. Kai fährt den Wohnwagen perfekt auf unseren reservierten Platz Nr. 93. Ich war vorher etwas nervös, wie die Hochfahrt wohl klappen wird, aber mit Schwung war das gar kein Problem 😉 Wir sind ja (deswegen) nicht so weit oben wie letztes Mal. Da wir so pünktlich da sind, bauen wir schon alles auf. Lorena kann es nicht erwarten zum Pool zu gehen, also spaziere ich mit ihr gleich nach oben. Der Pool ist aber aufgrund des Wetters geschlossen. Keine Stunde später sagt sie, dass sie wieder aufs Klo muss und gleich auf dem Weg dorthin fragt sie mich, ob wir nochmal an den Pool schauen. Das war also der wahre Grund für den Klobesuch 😉 Inzwischen hat der Pool auch wieder offen und sie sieht ihn und ist und kann es nicht erwarten, dass wir morgen baden gehen. Leider gestaltet sich das zu Bett gehen heute wieder etwas langwieriger…
Wir starten um 10:23 Uhr (zum ersten Mal mit unserem 100er Schild auf dem Wohnwagen) und machen einen kurzen prophylaktischen Pipi und Bewegungs-Stopp gleich nach dem Grenztunnel (Füssen/Reutte), damit Samuel danach gut Mittagsschlaf machen kann. Lorena schläft aber zuerst ein und Samuel schläft eine gute Stunde. Wir fahren staufrei den Fernpass und Brenner und machen unseren nächsten Stopp Nähe Klausen. Wir machen Brotzeit und fahren weiter. Auf der Fahrt rufe ich bei Camping Steiner an, aber leider ist für heute Nacht alles ausgebucht. Wir fahren auf gut Glück beim Camping Gretl am Kalterer See vorbei, aber auch da ist alles voll, genauso bei St. Josef einen Kilometer weiter. Beim Camping Markushof rufe ich auch noch an und erhalte eine Absage. Wir sehen uns schon irgendwo an der Autobahn stehen, aber dann versuche ich es noch bei Camping Lido Lilla` paar Kilometer westlich von Trient. Da bekommen wir einen Platz für 63 Euro. Superteuer für wenig geboten, abgesehen von schöner, ruhiger Lage direkt am Lago Terlago. Die Bar mit Blick auf den See lädt eigentlich zum Verweilen am Abend ein und wir dachten kurz daran, aber die Kinder hatten anderen Pläne 😉 Sanitäranlagen waren total in die Jahre gekommen: In meiner Dusche ging alle 10 Sekunden für eine Sekunde das Licht aus. Während ich in der Duschkabine war, hatte ich gar kein Licht (es war kurz vor 22 Uhr) – zum Glück kam durch das Fenster etwas Helligkeit rein. Das Warmwasser hatte eine wechselnde Temperatur, aber dann doch noch schön heiß und der Duschkopf strahlte Wasser in alle Richtungen. Immerhin gab es Klopapier. Die Kinder fanden ihr Schlaflager (hinten im Wohnwagen mit einem Polster getrennt) super spannend und dachten gar nicht ans Einschlafen. Um ca. 22 Uhr war es dann endlich so weit. Wir schlafen auch gleich und wachen alle erst um 7:30 Uhr wieder auf.
07.08.2021 Besuch bei Susan, Tobi, Anni, Jonah in Hofstetten/Hilpoltstein
08.08.2021 Arbeiten im Haus in Windsbach
Kai repariert die Klospülung und die Heizung
Mo, 09.08.2021 Besuch bei Marco in Stammham. Samuel darf auf richtigen Traktoren sitzen. Er ist begeistert. Die Kinder füttern Hühner. Abends reisen auch Benni + Kinder und Aurelius nach Windsbach an.
Di, 10.08. Bis So, 15.08. Arbeit im Haus. Zunächst Arbeitszimmer sichten und als Abstellzimmer vorbereiten. Di Abend fährt Benni mit Sarai nach München (Sie hat nur gequengelt), ich gehe zu Carmen. Mi nachmittag Besuch von Birgit und Karl, Benni kommt abends wieder. Do abend schauen wir Sternschnuppen. Freitagabend laden wir Leni und Matthias zum Grillen ein. Samstagnachmittag kommt Sigrid mit Jürgen. Mi und Sa fahren wir jeweils auf den Wertstoffhof. Sa kommen Leute zum Abholen 2er Fitnessgeräte, die wir über ebay verkauft haben.
93 cm, 13kg, Schuhgröße 24, Klamottengröße 98 (Hosen 92)
Wortschatz: – mofal (nochmal) – „bitte“ nur nach Nachfrage – Frage „madu“ (Was machst du?) – sagt seit einer Woche sehr oft „ich“, „mein“; verwechselt es manchmal mit „dein“ insg. meist 3-Wort-Sätze, auch 4-Wort-Sätze spricht sehr viel und sagt sehr viel nach vertauscht Silben, z.B. ausmachen = machen aus
fährt sehr schnell Laufrad
Interessen nach wie vor Traktor, Bagger, Laster, Räder
liest sehr gerne: neue Lieblingsbücher: Kasimir tischlert, Leo Lausemaus, Hasenkind
bedenkliche Verhaltensweisen: ist aggressiv kleineren Kindern und Babys gegenüber. Z.B. im Turnen geht er zu Babys (4-6 Monate) hin, streichelt sie erst lieb und schlägt dann einfach zu oder steigt mit dem Fuß auf den Bauch oder nimmt die Hand sehr grob. In der Nachbarschaft schubst er Santiago/Sean oder zieht an den Haaren…
Macht immer wieder Unsinn. Z.B. letzten Samstag nimmt er in einem unbeobachteten Moment (ich bin im Keller und stelle eine Waschmaschine an) mein getöntes Sonnenfluid von der Ablage in der Diele (dort stand es nur ausnahmsweise), schraubt es auf und leert es über den Boden, meinen Fahrradhelm, die Fußmatten, die Treppe und Mülltonne komplett aus. Auch seine Crocs sind voll. Ich finde das Fläschchen wieder zugedreht auf der Treppe. Waaaaaaaaah!!!! 😲🤬🥴 Ich weiß gar nicht weshalb ich am meisten sauer bin: Ist es die Tatsache, dass das Ding echt teuer war und jetzt leer ist oder dass ich die Flecken nicht aus meinem relativ neuen Fahrradhelm entfernen kann oder dass die Flecken nicht mehr aus den Fußmatten rausgehen oder dass er einfach mal wieder Quatsch gemacht hat, von dem er sicher weiß, dass es Unfug war oder dass ich nur ihn zu beaufsichtigen hatte (Lorena war bei Veronika) und mir nicht mal das gelingt… So, aber damit nicht genug. Ich sehe das Ausmaß und schimpfe ihn lautstark. Ich gehe sofort wieder ganz kurz (!) in den Keller, um Putzzeug und Zahnbürste zum Säubern der Fugen zu holen. Als ich wieder oben bin, steht er mit komplett schwarzen Händen und Mund und schwarzem Seifenspender am Waschbecken….waaaaaaah! Er hatte wohl in die Reifen gelangt und versuchte den Dreck schnell zu beseitigen. Klappte nur leider nicht. Fazit: die Schmiere geht weder vom Seifenspender weg noch von seinen Händen…
Wir verbringen das schöne, warme Sommerwochenende draußen. Samstagvormittag fahren die Männer in den Baumarkt, nachmittags geht Kai mit Lorena auf den Tennisplatz. Abends wird gegrillt. Sonntags sind wir erst vor dem Haus mit dem Fuhrpark, nachmittags im Garten im Planschbecken.
Schule geht wieder los und wir sind einer von wenigen Landkreisen bundesweit, die noch eine Inzidenz über 50 haben. D.h. wir starten wieder mit Wechselunterricht, aber in der Kita ist schon seit 01.06.2021 eingeschränkter Regelbetrieb – d.h. wieder relativ normal und v.a. normale Buchungszeiten. Ab 21.06.2021 werden wir in der Schule aber auch wieder vollen Präsenzunterricht haben (bei Inzidenz unter 100). Neue Regelungen gelten außerdem ab Montag 07.06.2021 bayernweit (s. Foto). Das bedeutet ein paar mehr Freiheiten im Alltag.
Regelungen in Bayern ab 07.06.2021
Der Verlauf der Inzidenzen im Landkreis Neu-Ulm
Hier mal ein Vergleich am 10.06. der Orte, die ich in meiner App gespeichert habe
Am Dienstag, 08.06.2021 feiert Samuel seinen Geburtstag in der Krippe nach. Wir bringen ein Frühstück mit: Brezen, Käsewürfel, Wienerle, Frischkäse, Butter, Gurke, Snackpaprika, Snackmöhren, Apfel, Heidelbeeren, Banane, Joghurt. Die Regelung ist ja immer noch, dass alles abgepackt bzw. direkt vom Bäcker sein muss. Samuel sucht sich als Geschenk einen roten IgelBALL aus 😉
Dienstagnachmittag: Wer seinen Anhänger liebt, zieht.
Um kurz vor 6 wecken uns zwei sich süß unterhaltende Kinder, die wir übers Babyphone hören. Gut, dann stehen wir eben auf, machen Frühstück, packen, putzen gründlich, spielen zwischendurch oder versuchen zu deeskalieren 🙈 Um 10:15 Uhr sind wir startklar. Wir stoppen noch bei der Fischkiste und nehmen Fisch für zu Hause und zum Direktverzehr mit. Es fängt auf der Fahrt gleich zum Regnen an und wir kommen deswegen leider nicht so schnell vorwärts. Beide Kinder schlafen schnell ein. Der Regen hört auf und wir können sehr gut fahren bis wir auf Höhe Seesen bis Echte/Kalefeld im Baustellenbereich im Stau stehen wegen einer kurzen Spurverengung auf 1 Spur. Das kostet uns über 45 Minuten. Wir machen kurz danach eine längere Pause: Essen und die Kids brauchen Bewegung.
Dann geht die Fahrt weiter. Es kommt immer wieder zu Platzregen. In Bayern angekommen, jagt eine Baustelle die nächste. An einem Rastplatz ca. 1 Stunde vor zu Hause machen wir nochmal Halt – Essen, Zähne putzen, Schlafanzug anziehen. Samuel schläft dann auch ein, Lorena ist noch wach. Wie sind erstaunt wie super wir heute durchgekommen sind und wir sind ganz stolz auf unsere Kinder wie toll und brav sie mitgefahren sind. Ein toller Urlaub geht zu Ende.
Unser Tag startet wieder um 6 Uhr. Die Kinder unterhalten sich ganz süß: Lorena bringt Samuel immer Wörter und Sätze bei. Heute:
„Samuel sag mal: Ich hab dich lieb, Mama/Papa/Lorena.“ Als Samuel „Mama lieb“ sagt, passt auch Lorena ihre Anweisungen auf Samuels 2-Wort-Satz Niveau an. Samuel sagt dann von selber „Opa lieb, Oma lieb“. So zuckersüß. Irgendwann sagt dann Lorena „Ruf mal Papa, ganz laut“ – Samuel macht es. Er sagt meistens ganz brav alles nach, was ihm Lorena vorsagt.
Das Wetter ist den ganzen Tag sehr schön und wir wollen an den Strand. Da wir aber heute so früh dran sind und noch warten wollen bis es wärmer wird, machen wir erst einen kurzen Einkaufsspaziergang. Um 10.30 Uhr sind wir dann am Strand. Es ist wieder sehr schön und harmonisch unter den Kindern und Papa baut einen Kanal im Watt.
Unser Kanal
Zum Mittagsschlaf um 12 Uhr sind wir wieder zu Hause. Lorena möchte heute unbedingt Nagellack auf den Fingernägeln haben. Also mache ich ihr zum ersten Mal einen hin.
Um 15 Uhr sind wir wieder am Strand. Es ist viel los und Lorena findet schnell einen Jungen zum Spielen im Watt. Sie spielt sehr lange im Watt und liegt dort im Wasser bis ihr richtig kalt ist. Auch Samuel wurde es irgendwann kalt. Also Aufwärmen in der Strandmuschel und weiter geht’s. Lorena dann wieder mit ihrem Spielkameraden im Sand. Samuel zieht es natürlich wieder in die Pfützen und in den Schlick 😉
Zu Hause räumt Kai mit den Kids bisschen auf, während ich koche. Dann duschen, essen und die Kinder totmüde ins Bett. Wir packen noch bisschen.
Vormittags fahren wir (mit dem Auto; vom Parkplatz bis hin fährt Lorena mit dem Fahrrad) zur Alten Liebe und schauen uns Schiffe an. Zufälligerweise kommt auch ein 400m langer und 58m breiter Frachter vorbei. Danach fahren wir noch kurz zur Fischkiste und kaufen Blauleng fürs Abendessen und dann heim zum Mittagsschlaf.
Mittags fängt es zu regnen an und es kommt ein Gewitter (war auch so vorhergesagt). Als es eigentlich aufgehört hat fahren wir im strömendem Regen mit dem Auto (mit Kurzstopp über den Fahrradladen) zum Kurpark. Dort angekommen ist es aber wieder trocken und wir gehen auf den Spielplatz. Die Kids haben richtig Spaß – v.a. auf der Seilbahn. Am Ende kommt nochmal ein heftiger Regenschauer, aber dank der Bäume bleiben wir halbwegs trocken und Samuel springt gerne im Regen herum.
Die Sonne scheint heute wieder, es ist nur sehr windig. Wir fahren vormittags mit dem Fahrrad zum Spielplatz Piratenschiff am Strandhaus Döse. Lorena fährt selber und Samuel sitzt im Fahrradsitz.
Strand vormittags bei bestem Sonnenschein und nix los. Mittags zu Hause zu Samuels Mittagsschlaf und Kais Korrektur. Lorena und ich gehen zum Aldi. Nachmittags wieder Strand. Leider ziehen bisschen Wolken auf und es wird kühler. Trotzdem spielen die Kinder lange im Watt.