2025-08-25 – Tag 15 – Montag – Shopping in Zadar

🌅 Ein Morgen mit Sonnen-Fuß-Quatsch

Heute läuft das Aufstehen erstaunlich gut – fast schon verdächtig reibungslos. Cordula und ich bemerken, dass Samuel bereits wach ist. Nach etwa 15 bis 20 Minuten erhebt er sich majestätisch und marschiert aufs Klo. Danach kuschelt er sich zu uns ins Bett – wie ein kleiner König, der seine Untertanen beehrt.

Doch dann beginnt das morgendliche Chaos: Samuel entdeckt, dass man mit dem Fuß die WC-Tür öffnen kann. Und weil genau aus dieser Richtung die Sonne scheint, erleben wir ein Lichtspiel der besonderen Art – hell, dunkel, hell, dunkel. Lorena wacht davon auf und ist… sagen wir mal: nicht begeistert. Ich eile zu ihr und lege mich zu ihr ins Bett. Anfangs schiebt sie mich noch weg wie ein lästiges Kissen, aber dann freut sie sich doch über die Kuscheleinheit. Währenddessen liest Cordula mit Samuel – Harmonie pur.

🥐 Frühstück und Höhlenfieber

Das Frühstück verläuft ebenfalls erstaunlich friedlich. Danach stürzen sich Lorena und Samuel in ihr Lieblingsprojekt: Höhlenbau im Wohnwagen. Das Thema „Höhle“ ist für die beiden der absolute Höhepunkt des Urlaubs – da könnte selbst ein Besuch im Freizeitpark nicht mithalten. Sie sind so vertieft, dass wir erst kurz vor 12 Uhr loskommen.

🛍️ Shopping-Marathon in Zadar

Heute steht Einkaufen auf dem Plan. Erst geht’s zum Decathlon in Zadar – ein Paradies für Outdoor-Fans und Höhlenbauer. Der Einkaufswagen füllt sich schneller als man „Campingplatz“ sagen kann. Danach weiter zum Lidl, wo wir uns für die nächsten Tage eindecken. Mit vollen Taschen und leeren Mägen geht’s zurück zum Wohnwagen.

🌊 Strand, Sonne und Schwimmbrett-Magie

Nach einer kleinen Stärkung geht’s ab an den Strand. Lorena findet das Wasser zunächst zu kalt – verständlich, denn es ist eher „Erfrischungsschock“ als „Wellnessbad“. Doch als ich mit einem aufblasbaren Schwimmbrett auftauche, ist sie plötzlich Feuer und Flamme. Samuel und Lorena planschen fröhlich, während Cordula und ich die tief stehende Sonne bei einem Getränk genießen. Richtig schwimmen ist hier eh schwierig – man müsste gefühlt bis Italien laufen, bevor das Wasser tief genug wird.

🏃‍♀️ Jogging mit Hindernissen

Gegen 17 Uhr will Cordula joggen gehen. Lorena ist sofort dabei – und Samuel natürlich auch. Also geht Cordula zuerst los, während ich mit den Kindern den Strand zusammenpacke. Als wir endlich startklar sind, hat Samuel plötzlich Hunger. Planänderung: Lorena und ich joggen los, Cordula und Samuel folgen mit dem Fahrrad.

Lorena ist hochmotiviert und will nicht erst zum Startpunkt gehen – nein, direkt vom Wohnwagen los! Die erste Strecke über den Campingplatz ist eher „Asphaltromantik“, aber dann beginnt der Trimm-dich-Pfad – ein echtes Highlight! Er führt durch den Wald, vorbei an Tennisplätzen, Sportanlagen, Bungalows und sogar einer Pferdekoppel.

Lorena will die erste Runde normal joggen und die zweite mit Übungen. Ich bin skeptisch, aber sie zieht durch. Die zweite Runde wird tatsächlich mit Trimm-dich-Übungen gespickt – Lorena findet kreative Alternativen, wenn etwas noch nicht ganz klappt. Samuel begleitet uns und entdeckt kurz vor Schluss sogar eine Schildkröte am Wegesrand. 🐢

Am Ende meint Lorena: „Eigentlich kann ich nicht mehr, Papi, aber ich will doch noch bis zum Wohnwagen joggen.“ Und sie schafft es! Ganze 6,3 km in knapp 50 Minuten – Respekt!

🚿 Duschen, Dinner und Drama

Nach dem Duschen wollen wir endlich Abendessen. Doch die Höhlenbauerei ruft erneut! Cordula und ich essen erstmal allein. Samuel kommt später dazu und isst immerhin eine Butterbrezel. Lorena snackt nur eine Gurke und trinkt viel – Höhlenbau scheint durstig zu machen.

🎭 Monster-Show und Mitternachts-Meltdown

Kurz vor 22 Uhr gibt’s dann noch eine improvisierte Monster-Vorführung. Der Humor ist… sagen wir mal: speziell. Gegen Ende wird es weniger lustig und mehr wild. Samuel muss aufs Klo, geht aber nicht, springt herum, schreit, schlägt und behauptet, ich würde ihn ärgern – weil ich ihn davon abhalte, Lorena zu schlagen. Logik deluxe.

Dann folgt ein minutenlanger Schreianfall, der uns fast die Ohren platzen lässt. Danach wird es etwas ruhiger. Samuel hat genaue Vorstellungen von seinem Schlafplatz. Irgendwann reicht es uns – wir verlassen den Wohnwagen und lassen die Kinder ihre Schlafplätze selbst einrichten.

Lorena schläft am Boden auf einem Polster, Samuel am Fenster ebenfalls auf einem Polster. Um kurz nach 23 Uhr schlafen endlich beide. Wir sind gespannt, wie der morgige Tag wird.

Gute Nacht und möge die Höhle morgen stabiler sein als unsere Nerven heute. 😄

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