Ein ganz normaler Morgen – mit kleinen Dramen
Der Morgen beginnt wie gewohnt: Alles läuft seinen gewohnten Gang, was bedeutet, dass es eine ganze Weile dauert, bis wir endlich am Frühstückstisch sitzen. Heute frühstücken wir wieder im Wohnwagen – eine gemütliche, aber nicht ganz stressfreie Angelegenheit.
Das Frühstück selbst entwickelt sich erneut zu einem mittleren Drama. Samuel hat die Füße auf dem Tisch, zappelt ununterbrochen herum und ist einfach nicht richtig bei der Sache. Doch es gibt auch Positives: Nach dem Frühstück spielen beide Kinder friedlich miteinander – ein kleines Wunder! So haben wir genügend Zeit, alles zusammenzupacken.
Spülmeister in Aktion
Während die Kinder noch mit dem Abspülen beschäftigt sind – und das gleich zweimal – sind auch wir mit dem Rest fertig.

Dank dieser gründlichen Spülaktion können wir um 10:30 Uhr losfahren. Ein kurzer Tankstopp in Postojna und dann geht es auf der Landstraße südwärts.
Überraschung auf der Straße: Vollsperrung!
Alles läuft prima, bis wir nach etwa 40 Minuten auf einen Stau auffahren. Cordula schaut bei Google Maps nach: Vollsperrung! Blöderweise war etwa 300 Meter vor dem Stauende eine Abzweigung, mit der wir den Stau hätten umfahren können.
Wir überlegen, ob wir warten oder wenden sollen. Reihenweise beginnen Autos und Wohnmobile vor uns zu wenden – das ist unsere Chance! Wir fahren auf einen Parkplatz, wenden an der Ausfahrt und fahren die 300 Meter zurück zur verpassten Einfahrt.
Abenteuer im slowenischen Hinterland
Cordula ist skeptisch: Die Straße ist bei Google Maps nur als weiße Linie eingezeichnet – ein Hinweis auf eine Nebenstraße. Zudem steht ein Schild mit einer Höhenbegrenzung von 3,0 Metern. Ich halte kurz an, gehe zum Wohnwagen und messe grob nach – das sollte passen.
Wir fahren weiter und kurz nach dem Schild kommt ein Tunnel. Er sieht niedrig aus, aber wir passen problemlos hindurch. Danach wird es richtig spannend: Die Straße ist eng, kurvig und teilweise steil. An manchen nassen Stellen drehen sogar die Räder durch. Es ist eine aufregende Fahrt durch das slowenische Hinterland! Wir überwinden über 300 Höhenmeter – und fahren sie später auch wieder hinunter.
Grenzübertritt und Fahrt durch Kroatien
Schließlich erreichen wir eine größere Straße, die uns nach wenigen Kilometern zur Grenze nach Kroatien bringt. Ab hier geht es auf einer autobahnähnlichen Straße flott weiter. Kurz hinter Rijeka verlassen wir die Autobahn und fahren auf einer zweispurigen Straße weiter.

Die Fahrt verläuft zügig – bis zur Abzweigung auf die Insel Krk. Hier werden wir von der Hauptstraße abgeleitet, um einen Stau zu umfahren. In diesem Stau stehen alle, die auf die Insel wollen. Die Umleitung führt uns auf eine wunderschöne Küstenstraße – ein echtes Highlight!
Endspurt zum Campingplatz
Irgendwann zweigen wir von der Küstenstraße ab und fahren über einen Pass zurück zur Autobahn. Diese bringt uns weiter flott Richtung Süden. Die letzten Kilometer verlaufen problemlos, und wir erreichen die Einfahrt zum Campingplatz kurz vor 17:30 Uhr.
Wir passieren die Schranke und fahren fast einen Kilometer bis zur Rezeption. Schon hier merken wir: Diese Campingplatzanlage ist riesig! Nach kurzer Wartezeit bekommen wir unseren Stellplatz Nummer 275.
Ankommen und Ausklang
Wir steuern unseren Platz an und parken ein. Beim Aufbau helfen die Kinder fleißig mit – sie waren übrigens auch während der Fahrt super! Zum Abschluss des Tages gibt es noch ein gemütliches Abendessen und dann geht’s ab ins Bett.
