Vor 8.00 sind alle wach. Wir frühstücken und legen gleich los mit dem Zusammenpacken. Während Samuel wirklich bei jeder Tätigkeit super mithilft, liegt Lorena nutzlos im Bett und beschwert sich noch lautstark, als es kurz vor Abreise nichts mehr für sie zu tun gibt. Um 11.35 verlassen wir den Campingplatz und steuern den Decathlon an, um mir eine Sonnenbrille zu kaufen. Leider gibt es keinen Parkplatz und vom Parkplatz eines anderen Ladens werden wir weggescheucht, bevor wir richtig stehen. Also fahren wir ohne Decathlon-Stop.weiter. Kaum sind wir auf der Autobahn, kommt das erste Stück zähflüssiger Verkehr. Als wir dann im Stau stehen, muss Lorena aufs Klo. Kaum fahren wir weiter, muss Lorena. Oder war es umgekehrt? Ich weiß es nicht mehr genau, denn wir machen bis zum Ziel gefühlt 10 Pinkelpausen. Außerdem halten wir noch beim Lidl, um für Samuel spritziges Wasser zu kaufen.

Kurze Zeit später kaufen wir noch eine Melone am Straßenrand, da wir nicht über Nimes, sondern geradewegs (also kurvig) durch die Camargue fahren. Es ist bereits kurz vor 16.00 und noch nicht einmal Halbzeit. Aber danach flutscht es und wir kommen um 18.45 in Villegly am Campingplatz Moulin de Saint Anne an. Die Zufahrt zum Stellplatz ist eng, das Einparken noch enger, aber der nette Brite von nebenan hilft gerne. Er hilft fleißig beim Rangieren mit und gibt den Kindern noch ein Wassereis. Als spezielles Bonusmaterial gibt es noch ein Gespräch von und mit ihm und mit seinem Freund/Schwager/… (wir wissen es nicht).

Nachdem alles aufgebaut ist, machen wir eine ausgiebige Brotzeit und haben die Kinder um 22.00 im Bett.

