Tag 14 – Sonntag, 28.08.2022 – Montecatini Alto

Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück gemütlich nach Alto laufen, aber Samuel hat andere Pläne. Er ist total umtriebig, gehorcht überhaupt nicht und sagt schon um kurz vor 11:00, dass er schlafen will. Also legen wir ihn in den Wohnwagen zum schlafen. Lorena geht mit Cordula zum Abspülen und ich schreibe Blog. Als sich Samuel nach einer Stunde meldet, machen wir uns fertig und wandern los nach Montecatini Alto. Lorena und Samuel laufen prima mit – als Ziel ein Eis vor Augen. Samuel wird dann etwas abgehängt, weil er einen Transporter sieht, der hinten Doppelbereifung hat und ich anfangs nicht verstehe, dass er mich fragt, wieso das so ist. Kurz darauf kommt noch eine Baustelle, die uns aufhält. Cordula und Lorena erreichen den steilen Berg kurz vor der Ankunft mit ein paar Minuten Vorsprung vor Samuel und mir. Wir kommen um Punkt 15:00 oben an und überbrücken die Zeit bis die Eisdiele um 15:30 aufmacht mit einem kleinen Spaziergang und ein paar Fotos zu viert. Nach der Öffnung sind Lorena und Samuel die ersten, die die Eisdiele betreten, weil sie es kaum erwarten können. Nach dem Eis beginnt es bedrohlich zu donnern und wir sind uns sofort sicher, dass wir nicht direkt wieder heim laufen. Wir schlendern durch einen Souvenirladen und nehmen dann in der Bar „Il Roughetta“ Platz als es zu regnen beginnt. Dort gibt es für die Kinder Fanta und für die Eltern einen megastarken Limoncello Spritz. Der Regen wird etwas stärker, aber vom großen Gewitter bleiben wir verschont. Als der Regen schwächer wird, meldet sich Samuels und Lorenas Bewegungsdrang. Er hat Riesenfreude daran, sich unter den Wasserstrahl unter der Markise zu stellen und Lorena animiert ihn auch dazu. Nach kürzester Zeit ist er klitschnass. Irgendwann wird die Stimmung aber zu überschwänglich und eskaliert in Geschrei – erst von Samuel, direkt danach von Lorena. Ich packe beide unter dem Arm, nehme sie mit um die Ecke und halte ihnen eine Standpauke. Danach machen wir uns auf den Heimweg und kommen trocken daheim an. Auch Samuel ist inzwischen wieder trocken. Am Wohnwagen angekommen kochen wir und gehen ins Bett.

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