Wir starten um 10:23 Uhr (zum ersten Mal mit unserem 100er Schild auf dem Wohnwagen) und machen einen kurzen prophylaktischen Pipi und Bewegungs-Stopp gleich nach dem Grenztunnel (Füssen/Reutte), damit Samuel danach gut Mittagsschlaf machen kann. Lorena schläft aber zuerst ein und Samuel schläft eine gute Stunde. Wir fahren staufrei den Fernpass und Brenner und machen unseren nächsten Stopp Nähe Klausen. Wir machen Brotzeit und fahren weiter. Auf der Fahrt rufe ich bei Camping Steiner an, aber leider ist für heute Nacht alles ausgebucht. Wir fahren auf gut Glück beim Camping Gretl am Kalterer See vorbei, aber auch da ist alles voll, genauso bei St. Josef einen Kilometer weiter. Beim Camping Markushof rufe ich auch noch an und erhalte eine Absage. Wir sehen uns schon irgendwo an der Autobahn stehen, aber dann versuche ich es noch bei Camping Lido Lilla` paar Kilometer westlich von Trient. Da bekommen wir einen Platz für 63 Euro. Superteuer für wenig geboten, abgesehen von schöner, ruhiger Lage direkt am Lago Terlago. Die Bar mit Blick auf den See lädt eigentlich zum Verweilen am Abend ein und wir dachten kurz daran, aber die Kinder hatten anderen Pläne 😉 Sanitäranlagen waren total in die Jahre gekommen: In meiner Dusche ging alle 10 Sekunden für eine Sekunde das Licht aus. Während ich in der Duschkabine war, hatte ich gar kein Licht (es war kurz vor 22 Uhr) – zum Glück kam durch das Fenster etwas Helligkeit rein. Das Warmwasser hatte eine wechselnde Temperatur, aber dann doch noch schön heiß und der Duschkopf strahlte Wasser in alle Richtungen. Immerhin gab es Klopapier. Die Kinder fanden ihr Schlaflager (hinten im Wohnwagen mit einem Polster getrennt) super spannend und dachten gar nicht ans Einschlafen. Um ca. 22 Uhr war es dann endlich so weit. Wir schlafen auch gleich und wachen alle erst um 7:30 Uhr wieder auf.
