Lorena ist krank

Freitag um 12 Uhr bekomme ich einen Anruf aus der Krippe, dass Lorena Fieber hat und ich sie abholen solle. Ich hole sie. Sie hat glasige Augen und 39 Grad. Ich lege sie ins Bett zum Mittagsschlaf. Im Laufe des Nachmittags geht es ihr immer schlechter. Die Nacht ist schlecht. Sie ist immer wieder wach. Sie hat nachts 40,7 Grad Fieber. Wir geben Paracetamol. Am Samstag ist gar nichts mit ihr anzufangen. Sie ist richtig teilnahmslos und einfach nur schlapp. Sie trinkt am Vormittag zwei Quetschies und isst ein paar Kekse. Dann trinkt sie gar nichts mehr. Das Fieber steigt wieder auf über 40 Grad. Wir geben ein Zäpfchen und dann ist es wieder bei 39,5 Grad. Kai macht sich sehr Sorgen, weil sie nichts trinkt und beschließt mit ihr in die Klinik zu fahren. Dort sind sie um 18 Uhr. Leider müssen sie lange warten. Um 21:30 Uhr sind sie wieder zu Hause. Diagnose „Hochfieberhafte Infektion“, aber sonst alles gut soweit, keine Ohrenentzündung, keine Entzündung im Hals. Nun hoffen wir, dass sie morgen trinkt. Wir geben ihr vor dem Schlafen noch Nurofensaft (Ibuprofen).

Nachts (Sa auf So) möchte Lorena dann trinken. Der Durst wurde wohl doch zu groß. Die Nacht verläuft ganz ok. Vormittags hat sie ca. 39,4 Grad Fieber. Sie muss hin und wieder husten und das schmerzt sie wohl sehr. Sie trinkt früh ein bisschen Milch, später noch bisschen Wasser. Alles, was sie den ganzen Tag isst/trinkt, ist ein Bissen Lebkuchen und ein Obstquetschi. Sie mag einfach nichts. Da sie Schmerzen hat, geben wir ihr nochmal Nurofensaft. Daraufhin schläft sie von ca. 11 bis 15 Uhr. Danach liegt sie teilnahmslos auf dem Sofa. Wir bieten ihr sogar an fern zu sehen, aber auch das mag sie nicht. Sie mag gar nichts machen. Ihr geht es wirklich schlecht 🙁

Sie bekommt noch 1 Zäpfchen in der Nacht, dann ist sie aber fieberfrei. Am Montag geht es ihr besser. Sie kann auch ein bisschen herumlaufen. Aber gegen Nachmittag wird es wieder schlechter. Sie isst und trinkt nach wie vor kaum etwas.

Dienstag morgen hat Lorena wieder über 40 Grad Fieber. Ich rufe in der Kinderarztpraxis an und wir bekommen einen Termin am späten Vormittag. Den ganzen Vormittag über liegt Lorena apathisch im Bett und schläft oder schaut einfach die Decke an. Sie kann gar nichts machen, ist zu schwach für alles. Ich muss sie auch tragen, weil sie nichts machen kann. Frau Dr. Spooren weist uns mit Verdacht auf Austrocknung in die Klinik ein. Also fahre ich nur mit einem kurzen Stopp zu Hause, um für Samuel ein Gläschen Nachmittagsbrei zu holen in die Kinderklinik. Ich versuche Kai anzurufen, erreiche ihn aber nicht und spreche ihm eine Nachricht. Bis jetzt kann ich es auch alleine machen, Samuel ist im MaxiCosi und brav. Wir warten einige Zeit in der Notaufnahme bis wir dran kommen. Als wir im Behandlungszimmer sind, meldet sich Kai und sagt, dass er sofort kommt. Es wird eine Blutgasanalyse durchgeführt. Der Wert für die Austrocknung ist wohl gar nicht so dramatisch, aber die Ärztin tendiert dazu Lorena stationär aufzunehmen, da sie jegliches Trinken verweigert und nur apathisch ist. Darauf hoffen wir auch, dass sie im KH bleiben „darf“. Dies geschieht dann auch und sie wird an die Infusion gehängt. Kai bleibt mit ihr in der Klinik.

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