10.00 und wir fahren los – immer weiter die A1 in Richtung Norden. Die Fahrt verläuft unspektakulär. Um kurz nach 12.00 erreichen wir Byron Bay, wo wir Strandpause machen wollen. Doch bevor wir an den Strand gehen, muss erst einmal ein Sonnenschirm her, damit wir Samuel im Schatten ablegen können. Wir gehen zu Woolworths, werden aber nicht fündig. Immerhin kaufen wir dort einen Wasserkocher und Cookies. Bei der Suche nach den Toiletten entdecken wir zufällig einen Ramschladen, in dem es sogar einen pinkfarbenen Sonnenschirm gibt. Juhu! Jetzt sind wir gerüstet für den Strand. Allerdings sind die Parkplätze in diesem Ex-Hippie-Dorf (, das jetzt an einen typisch thailändischen Backpackerort erinnert,) nicht für unser Wohnmobil gerüstet. Nach langer Parkplatzsuche stellen wir die Kiste etwas außerhalb ab. Der Platz ist ideal: kurzer Strandzugang, Duschen, feinen Sand, wenig los, schöne Wellen – was will man? Meer! Nach dem Snacken gehen wir an den Strand, wo sich Lorena völlig selbstständig mit Eimerchen, Förmchen, Schaufel und natürlich dem Sand beschäftigt. Sie backt einen Sandkuchen nach dem anderen. Cordula und ich gehen abwechselnd ins Wasser und Samuel schaut sich das ganze Schauspiel aus seinem Zelt an. Bis wir wieder loskommen, ist es bereits 16.00. Viel Strecke legen wir also nicht mehr zurück. Wir checken eine gute Stunde später in einem Big4-Campingplatz in Tweed Heads ein. So teuer haben wir noch nirgendwo geschlafen: 59,20€. Aber es ist schön hier und es ist einiges geboten. Lorena genießt die beiden Spielplätze, Cordula und ich die Aussicht von der Terrasse am See beim Abendessen. Lorena liegt zwar um kurz nach 21.00 im Bett, strapaziert aber noch fast eine Stunde unsere Nerven bis sie einschläft. Bevor wir ins Bett gehen, informieren wir uns noch kurz über die Campingplätze in und um Brisbane.
