Tag 08 – 03.12.2019 – Von Port Elliot nach Kingston S.E.

Lorena hatte wieder eine längere Wachphase in der Nacht (2.00 – 3.20). Um 8.00 wacht sie richtig auf und weckt mich. Cordula und Samuel schlafen noch. Heute brauchen wir in der Früh richtig lange und müssen auch noch ans Meer schauen. Tolle Wellen und ein schöner Strand würden zum Baden einladen, aber erstens haben wir keine Zeit und zweitens hat das Meer nur 16-18 °C. Abfahrt ist dann erst um 11.15. Nachdem Lorena am Ende nicht mehr so gut drauf war, weil wir ihr den Spielplatz („Pietzpatz“) weggenommen haben, denken wir, dass sie gleich einschlafen könnte. Aber sie hält die 10 km bis zum Woolworth’s durch. Dort decken wir uns mit dem Nötigsten für die nächsten Tage ein und machen auf dem Parkplatz gleich noch ein Picknick. Während Lorena einen „Quetschie“ trinkt/isst (sie denkt, dass es ein normaler Quetschie ist, aber es ist einfach nur ein Brei für 6+ Monate alte Kleinkinder), bekommt Samuel seinen ersten Brei (Kürbis). Er will aber nur zwei, drei Löffel, dann dreht er sich weg. Mal sehen, wie’s morgen klappt. Um 13.40 fahren wir weiter und beide schlafen gleich ein. Die Fahrt ist relativ eintönig, bis wir um 15.15 an einem rosafarbenen See vorbeikommen. Da müssen wir natürlich stehenbleiben und Bilder machen. „Stehenbleiben“ bedeutet für Lorena jedoch „aufwachen“. Aber sie ist ganz gut drauf und lässt sich mit einem Buch beruhigen. Bei der Weiterfahrt kommt noch ein weiterer rosafarbener See, der viel schöner ist als der erste. Weiter geht die Fahrt. Aber mit welchem Ziel? Im Coorong NP, den wir streifen, gibt es nur wenige oder für uns unerreichbare Campingplätze. Bei einem anderen, wären wir gleich, aber wir würden gerne mehr Strecke zurücklegen. Während wir am Überlegen und Planen sind, wacht Samuel auf und meldet sich lautstark. Cordula stillt ihn, aber das beruhigt ihn kaum. Nachdem wir merken, dass der angepeilte Campingplatz nur über eine 12-13 km lange Schotterpiste zu erreichen ist, entscheiden wir uns bis Kingston S.E. zu fahren. Die letzte halbe Stunde schreit Samuel viel. Lorena ist total süß und versucht ihn durch Streicheln zu beruhigen. Um 17.30 sind wir am Kingston Foreshore Caravan Park und bekommen für 35$ einen Stellplatz mit Meerblick. Die ganzen Einrichtungen sind zwar in die Jahre gekommen, aber sauber. Eine Indoor-Küche gibt es nicht und so kochen und essen wir im Camper, was angesichts von 15 °C, starkem Wind und der tollen Aussicht nicht die schlechteste Wahl ist. Um kurz vor 20.30 sind beide Kinder im Bett. Wir spülen noch ab und lassen den Tag ausklingen.

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