Tag 04, 06.03.2019, Ausflug nach Antalya

Lorena schläft heute etwas länger. Sie wird vom Klingeln des Telefons um 9:10 wach. Die Rezeption hatte angerufen und nachgefragt wegen des Ausflugs nach Antalya. Den hatten wir ja am Vorabend storniert, uns aber schon gedacht, dass das nicht klappen wird. Wir machen uns fertig, gehen frühstücken und machen uns um 12:00 auf den Weg nach Antalya, allerdings mit dem Linienbus. Die Haltestelle ist fast direkt vor dem Hotel und wir warten knapp 10 min bis der überfüllte Bus der Linie LC07 kommt. Mit zusammengeklapptem Buggy quetschen wir uns in den Bus. Lorena sitzt erst auf der Fototasche und später auf meinem Bein. Die ersten 5 min der Fahrt kommt niemand auf die Idee Cordula einen Platz anzubieten. Das haben wir auch schon freundlicher und zuvorkommender erlebt. Nach ca. 40 min Fahrt kommen wir in der Nähe der Altstadt von Antalya an. Wir heben an einem Geldautomaten „aus Versehen“ 20 Türkische Lira (TYL) an. Nachdem ich den Betrag gewählt hatte, kam die Frage, wie das Geld verrechnet werden soll. Ich habe TYL gewählt und bin davon ausgegangen, dass mir 20 € in TYL verrechnet werden. Es waren allerdings 20 TYL (umgerechnet ca. 3,50 €), die aus dem Automaten kamen. Wir auch am Ende des Tages herausstellen wird, reicht das leicht, war aber auch für Toilettengänge nötig. Wir schlendern also nach der Transaktion (mal sehen, wie hoch die Gebühren sein werden) gemütlich durch die Altstadt. Bei einem der zahllosen Händler fragt Cordula nach dem Preis für einen Tommy Hilfiger Pulli. Langer Rede, kurzer Sinn: zwei Pullis für 55 €. Ein paar Meter weiter kaufen wir etwas Süßes für Olga und ein Gewürz für Violetta. Kurz darauf können wir am Hafen an und machen erst einmal Snack-Pause für Lorena. Während sich Cordula noch ein bisschen erholt, gehe ich mit Lorena spazieren und auf einen Spielplatz. Dann fahren wir mit einem Aufzug auf eine Aussichtsplattform und machen uns gemächlich auf den Heimweg bzw. auf die Suche nach dem Bus. Kurz bevor wir die Ausstiegsstelle erreichen verpassen wir einen Bus. Der Fahrer des nächsten Busse schickt uns dann zur richtigen Einstiegsstelle. Da Lorena eingeschlafen ist, zwängen wir uns mit aufgeklapptem Buggy in den Bus. Wir auf dem Hinweg verhält sich auch jetzt kaum jemand hilfsbereit. Die nächsten ca. acht Haltestellen steh ich mit dem Buggy mitten im Weg und Cordula muss auf dem Boden sitzen. Irgendwann (kurz nach 18:00) kommen wir dann doch noch im Hotelzimmer an und gehen sofort weiter ins Schwimmbad. Der Rest des Abends verläuft wie gehabt: Duschen, Essen, Bett. Einziger Unterschied: Lorena ist total viel, erst Gemüse, dann Nudeln. Dementsprechend gut gelaunt und energiegeladen ist sie danach. Trotzdem schläft sie problemlos ein, da sie tagsüber nur die gut eine Stunde Schlaf beim Heimweg hatte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert