Unser Wecker klingelt um 7:30. Wir packen den letzten Rest zusammen, frühstücken gemütlich und starten um 9:30 in Richtung Flughafen. Die Mietwagenrückgabe verläuft – anders als das Einchecken – ohne Probleme: wir müssen wieder einmal umpacken. Bei den Koffern sieht es ganz gut aus: meiner hat 50,5 lb. (50 lb. sind erlaubt und entsprechen 23 kg), Cordulas sogar nur 48,5 lb. Beim Handgepäck übertrifft Cordula die erlaubten 16 lb. um 2,4 lb., ich um über 15 lb. Das Problem ließe sich ganz einfach beseitigen, wenn meine Kameratasche als „personal item“ durchgehen könnte. Wir sehen aber bei einer Familie vor uns, dass es der Hawaiianer am Schalter sehr genau nimmt. Aber wir haben Glück und alles läuft glatt. Zum Boarden laufen wir gut 100m über das Rollfeld zu unserer Propellermaschine.
Anders als man nach den ersten Metern auf der Startbahn vermuten könnte, bringt uns die Kiste aber sicher (und schaukelnd) nach Lihue.
Wir nehmen unsere Koffer in Empfang und holen unser Auto. Dieses Mal ist es ein weißer Nissan Murano, der zwar mehr Platz aber weniger Luxus bietet als unser Ford auf Oahu. Zuerst versorgen wir uns bei Walmart mit Wasser. Danach fahren wir zu den Wailua Falls, die praktisch auf dem Weg zu unserer Unterlunft liegen.
Obwohl diese Wasserfälle zu den Hauptattraktionen auf Kauai zählen, wird beim Anblick des Parkplatzes mit gerade mal 10 Stellplätzen klar, dass es die nächsten sechs Tage ruhiger und größtenteils ohne Japaner zugehen wird. Wir genießen die Ruhe, den Ausblick auf die Wasserfälle und den Regenwald und fahren nach gut 15min weiter nach Kapa’a. Im dortigen Safeway versorgen wir uns mit Frühstück für die komplette Woche und mit drei Abendessen: Burgerfleisch und Lachs sind im Angebot. Um kurz vor 17:00 erreichen wir die Einfahrt nach Princeville. Wow! Wenn unsere Unterkunft nur annähernd so gepflegt ist, wie diese luxuriöse „Hofeinfahrt“, dann erwarten uns hier traumhafte Tage. Aber wir haben Pech, denn als wir unser Appartment in der SeaLodge betreten, haut es uns fast um: es ist noch besser, schöner, toller,… als wir es uns gewünscht hätten. Wir haben eine große Küche mit allem was man so braucht, ein ordentliches Bad, ein großes Wohnzimmer, ein Himmelbett und sogar von diesem aus direkte Sicht auf Palmen und Meer.
Einfach nur Wahnsinn! Wir richten uns erstmal ein, machen die obligatorische Flasche Sekt auf und freuen uns einfach nur. Nach einem kurzen Plausch mit Jeanie, der redseligen „Hausherrin“, schauen wir uns kurz auf der Anlage um. Anschließend schmeißen wir unsere Burgerpatties in die Pfanne und bauen unseren eigenen Burger. Lecker!












