Silvester in Hemerach (Nähe Katschberg) 2016/2017

Skifahren, Raclette und lustige Abende

Am 30.12. brechen wir ganz gemütlich und stressfrei auf in Richtung Hemerach (bei St. Michael im Lungau). Bis kurz hinter München läuft noch alles ganz gut, aber dann nimmt der Verkehr immer mehr zu und wir kommen auf der A8 bis Salzburg nur sehr schleppend vorwärts. Wir verlieren knapp eine Stunde, sind gegen 17:00 in Hemerach und finden das Haus nach kurzer Suche. Drinnen erwarten uns Christoph, Kadda und ihr „Freund“ Ralph schon. Wir essen Spaghetti mit leckerer Sauce Bolgonese, spielen noch ein Brettspiel und gehen relativ früh ins Bett.

An Silvester werden wir vom Wecker wach und nach dem Frühstück wagen wir uns um 8:30 raus in die Kälte (-12°C), damit wir kurz nach 9:00 am Lift in Obertauern sind. Das Wetter ist ein Traum. Und der Schnee erst recht. Obwohl es fast den ganzen Dezember nicht geschneit hat, liegt hier oben relativ viel – und vor allem guter! – Schnee. Auch die Pisten sind top präpariert und wir alle haben mächtig Spaß. Kurz vor Ende des tollen Skitages treffen wir uns mit Kaddas Bruder undseiner Freundin. Nach einem Bierchen bei Sonnenuntergang machen wir noch eine letzte Abfahrt und fahren zurück zur Unterkunft. Dort bereiten wir alles für’s Raclette vor und essen mehr als wir sollten. So vollgefuttert und erschöpft vom Skifahren hängen wir totmüde rum und können’s gar nicht erwarten bis es 0:00 ist. Ich leg mich sogar eine Stunde hin. Die restliche Zeit bis 0:00 überbrücken wir mit einem Spiel und Dinner for One. Dann ist es endlich soweit und nach einer Flasche Sekt für alle können wir endlcih um 0:30 ins Bett.

Leider hat Cordula eine Erkältung mit hartnäckigem Reizhusten erwischt und deshalb schlafen wir am Neujahrstag etwas länger. Nachdem nun auch Schnupfen und Kopfweh dazugekommen sind, gehen wir nach dem Frühstück nochmal ins Bett, während die anderen schon um 9:00 aufbrechen. Wir sind um 12:00 am Lift, nehmen eine Halbtageskarte und treffen die anderen mittags auf ein Radler. Es sind wieder traumhafte Verhältnisse, die wir bis zum Schluss genießen. Zurück im Haus werfen wir nochmal das Raclette an und vernichten ein paar Reste.

Am 02.01. packen wir ganz entspannt die Koffer und machen uns gegen 10:00 auf den Heimweg, den wir nach stockendem/stauendem Verkehr an der Grenze und einer Umfahrung durch Salzburg bei Steffi und Paul in Raubling unterbrechen. Nach einem kleinen Snack geht es weiter – zum Glück ohne größere Staus, dafür mit Schneetreiben kurz vor München. Einen weiteren Stop legen wir beim Segmüller ein und kaufen doch tatsächlich einen neuen Tisch. Leider müssen wir jetzt bis April warten. Als wir am Abend daheim sind, sind wir froh, dass wir am nächsten Tag nichts vorhaben und ausspannen können.

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