Heute heißt es Koffer packen für die lange Heimreise auf Etappen.Aufstehen? Keine Lust! Packen? Noch weniger Lust!! Irgendwann quälen wir uns doch aus dem Bett, packen und checken um kurz nach 11:00 aus. Auf dem Weg zum North Beach Restaurant werden wir wieder mindestens dreimal gefragt, ob wir ein Taxiboot benötigen: „Taxi boat, taxi boat?“ Ein „Where you go?“ war bestimmt auch noch dabei. Bei wunderschöner Aussicht auf die Bucht schlürfen wir je zwei Mango-Kokosnuss-Shakes, lesen dabei und machen uns um kurz nach 13:30 auf den Weg zum Nong M. Hier genießen wir ein letztes Ma(h)l und warten anschließend vergeblich auf das im Hotel für 15:30 bestellte Taxi. Pyu vom Nong M organisiert uns dann ein anderes, das uns pünktlich zur Fähre um 16:30 bringt. Die Überfahrt nach Koh Samui hat etwas von einer Achterbahnfahrt; das Schiff schwankt in alle Richtungen. Am Pier angekommen werden wir natürlich von netten Taxifahrern begrüßt, die anfangs für die 5-minütige Fahrt 200 THB p.P. verlangen und 50 m weiter ihren Preis schon auf 100 THB herunterschrauben. Mehr geht aber nicht und deshalb laufen wir die gut 30 min an der Straße entlang.

Der Flughafen ist echt schön angelegt mit Shops, viel Grün und alles offen. Noch besser wird’s nach dem Security Check: Saft und kleine Snacks gibt es dort umsonst. Wahrscheinlich aufgrund des heftigen Windes heben wir mit 30 min Verspätung ab und haben eine schaukelige Startphase. Hätten wir gewusst, dass wir im Flieger eine warme Mahlzeit (Fisch mit Reis) bekommen, hätten wir bei den Snacks am Boden in der Boarding-Zone nicht so zugegriffen.

Über Bangkok kreisen wir noch eine Weile und auch beim Gepäck müssen wir warten. Wir hatten schon befürchtet niemanden mehr vom Hotel-Abholservice anzutreffen, werden jedoch am vereinbarten Ausgang von einer netten Dame angesprochen, die den Transfer organisiert und uns in ein anderes Hotel umbucht, da bei unserem angeblich die Klimaanlage kaputt sei. Egal, dann sind wir halt in der „Great Residence“. Das Zimmer ist ok, die Bettwäsche aber nicht ganz sauber und der Hotelboy fordert auch noch unhöflich Trinkgeld, obwohl wir seine Dienste gar nicht wollten. Um kurz nach 23:00 liegen wir endlich im Bett.
