Ab auf die Insel
Aufstehen, fertig machen, auschecken. Das Frühstück in der Garküche am Straßenrand war das Highlight des Tages für die gesamte Belegschaft, denn hier kommen wohl nie Touristen hin.
Dementsprechend schwer ist es, mit der Bedienung zu kommunizieren. Die Karte gibt es auch nur auf thailändisch.
Irgenwann sind wir bei: „Chicken?“ „Yes!“ und „Noodle?“ „Yes!“ Wir bekommen eine Nudelsuppe mit Hühnchen. Hatten wir zwar so nicht erwartet, schmeckt aber ganz gut.
Viel zu früh und immer noch ein bisschen hungrig sind wir um kurz vor 9:00 an der Seatran Bushaltestelle und nehmen dort noch Obst an einem Stand mit. Wie jedes Mal läuft es wie geschmiert und um 11:25 legt das Schiff ab. Beim Zwischenstopp am Bangrak-Pier von Koh Samui steigen etliche Leute zu und die Fähre wird fast komplett voll. Hätten wir keine Aufkleber mit unserem Ziel, wüssten wir gar nicht, wo wir aussteigen müssten.
Etwa die Hälfte davon steigt gegen 14:00 in Thongsala auf Koh Phangan mit uns aus und wird von etlichen Taxifahrern freundlich willkommen geheißen. Verhandeln lässt sich nicht (Einheitspreis 200 THB) und so sitzen wir kurze Zeit später in einem überdachten PickUp und fahren Richtung Norden. Bis auf ein deutsches Pärchen steigen alle anderen recht bald aus. Beim Mandalai Hotel angekommen ist erstmal niemand da. Die thailändische Frau/Freundin/bezahlte Reisebegleiterin eines etwas betagteren und beleibteren Belgiers hilft uns weiter und ruft unter einer an der Rezeption angegebenen Nummer an. Nach gut 10 min kommt – wie sich später herausstellt – die Frau, mit der ich tags zuvor telefoniert hatte. Nach einigem Gerede und Getue funktioniert dann doch alles ganz gut und wir bekommen ein supergeiles Zimmer: 1. Stock Seafront am Privatstrand mit Jacuzzi. Wahnsinn. Vom Bett schauen wir direkt auf’s Meer.
Wir müssen zwar bar zahlen und dazu Geld abheben, aber diese 5€ Gebühr zusätzlich sind es echt wert. Nachdem das Frühstück kleiner ausgefallen war, gehen wir bereits um 17:00 essen. An der Strandstraße sind etliche Seafood-Restaurants und wir nehmen gleich das neben unserem Hotel. Wir essen natürlich frischen Fisch – fangfrisch. Sehr lecker, aber „A little bit spicy.“ bedeutet hier sauscharf.
Wir sitzen hier eine ganze Weile mit Blick auf’s Meer, erleben wie es langsam dunkel wird und beobachten wie die Fischerboote wieder hinausfahren um Fisch für uns zu fangen.
Danach gehen wir die 20m zum Hotel und freuen uns beim Einschlafen schon auf’s Aufwachen und den Blick nach draußen.







