Heute steht die sogenannte große Runde auf dem Programm und wir frühstücken bereits um 6:30, weil wir um kurz nach 7:00 aufbrechen. John steht schon bereit. Der erste Tempel ist Preah Khan. Hier ist noch nicht viel los. Das will auch ein offiziell aussehender Typ (Uniform, auf der „(Heritage) Police“ steht) ausnutzen und startet ungefragt eine kleine Führung und macht (zugegeben gute) Fotos von uns. Wir brechen die Aktion nach kurzer Zeit ab und drücken ihm 3000 Riel (=0,75$) in die Hand. Das erfreut ihn wenig, aber wir hatten ihn ja nicht um seine Hilfe gebeten. Der Tempel bietet wieder einige schöne Fotomotive. Wieder zurück am TukTuk geht es weiter zum Inseltempel Neak Pean. Viel interessanter und eindrucksvoller als der Tempel ist der Weg über den Holzsteg dorthin. Außerdem kann Cordula ein Schnäppchen mit dem Kauf eines T-Shirts mit Elefantenmotiv machen und endlich mal einer Händlerin eine Freude bereiten 😉
Next Stop: Ta Som. Auch irgendwie interessant und irgendwie anders aber doch auch irgendwie wie die anderen Tempel. Wir haben inzwischen einfach zu viele zerfallene Mauern und bewachsene Steine gesehen. Da bietet es sich an gleich noch ein T-Shirt mit Elefantenprint zu kaufen. (Zumal heute „world elephant day“ ist – was für ein Zufall).
Was den nächsten Tempel Me Bon auszeichnet, sind die monolithischen Elefanten an den Ecken des Tempels. Beste Location für uns für ein kleines Fotoshooting. Beim letzten Tempel, Pre Rup, dürfen wir noch einmal Treppen steigen und genießen die Aussicht.
Dieser Tempel soll gut geeignet sein, um den Sonnenuntergang zu genießen, aber blöderweise geht im August die Sonne unter nachdem der Tempel schließt. Das wird also nichts. Bleibt zu überlegen, ob wir uns den Stress antun und den Sonnenaufgang morgen um 5:28 erleben wollen. Die Aussichten sind in der Regenzeit nicht gerade gut. Mal sehen… Um 12:30 sind wir wieder im Hotel, waschen kurz die versandeten Beine und laufen los um eine Wäscherei zu suchen bzw. um uns für eine der grob geschätzt 471 Wäschereien zu entscheiden. Das avisierte „The Missing Socks“-Cafe sieht zwar sehr einladend und westlich aus, allerdings müssten wir dort – auf den ersten Blick – deutlich mehr zahlen als in den Straßen-Laundries. Also laufen wir zurück zu einer anderen Laundry. Dort würde die Wäsche jedoch nicht mehr heute fertig und so gehen wir angesichts der dunklen Wolken weiter und werden unsere Dreckwäsche doch noch in einer vertrauenserweckenden Laundry los: 5,25$ für fast 4kg verschwitzte, stinkende Wäsche inkl. trocknen sind ok (aber dann doch nur 0,75$ billiger als im Laundry-Cafe ohne trocknen). Jetzt setzt tatsächlich feiner Sprühregen ein und wir sitzen in einem „Straßencafe“ (Dol Tiritt). Nach einem Drink gehen wir zwei „Straßencafes“ weiter und gönnen uns noch einen Drink. Danach gehen wir heim, um noch ein bisschen zu entspannen und den nächsten Schauer abzuwarten bevor wir um 19:20 losziehen zum Abendessen. Wir biegen spontan in eine Seitenstraße ab und entdecken das „Palm Café“, das sehr einladend aussieht. Es war die absolut richtige Wahl. Wir bekommen mega leckeres und ansprechend dekoriertes Essen und leckere Getränke. Vorspeise: (riesige) Fresh Spring Rolls, Hauptgerichte: Fish Amok (typisches Khmerfood), Kale Chicken, Nachspeise: Bang-em Lapouv (Sweet Pumpkin and Tapioca in Coconutmilk), Getränke: Fresh Passionfruit Shake, Angkor Beer, Mango Daiquiri, Long Island Ice Tea. Kostenpunkt insg. 12 Dollar 😀
Schließlich holen wir unser „Paket“ Wäsche ab und gehen nach Hause.

Hab mir heute Bananen für 1,99 Euro/Kilo gekauft.
Ich hoffe, sie waren gut!?