2015-08-12 bis … – Eigenarbeit

Nach der erfolgreichen Abnahme am 03.08.15 geht’s nun endlich los mit unseren eigenen Arbeiten am Haus.
– 03.08.15: Vergeblich versuche ich die Außenbeleuchtung anzubringen. Ich scheitere aufgrund zu kurzer Schrauben.
– 08.08.15: Die erste Lampe wird im Keller aufgehängt. Kein Problem, schon oft gemacht: Löcher bohren, Kabel in die Lüsterklemmen schrauben, Lampe an die Decke schrauben, Schalter drücken und … Licht bleibt aus!?!? Blöderweise ist beim Anschrauben der Lampe das Phasekabel aus der Lüsterklemme gerutscht und der FI ist rausgeflogen. Also: Fehler behoben – Lampe funktioniert. Juhu, Licht im Keller!
Die Außenbeleuchtung, an der ich am Montag noch gescheitert bin, ist mit dem richtigen Werkzeug und Material kein Problem und ruck-zuck hängen Außenbeleuchtung, Briefkasten und Hausnummer.
Weiter geht’s mit Klorollen-, Handtuch- und Klobürstenhalter im WC, damit man vernünftig auf’s Klo gehen und sich danach die Hände waschen kann. Mit dem entsprechenden Fliesenbohrer geht das zwar ganz gut, aber wir sind trotzdem nach kürzester Zeit nassgeschwitzt, da das Belegreifheizprogramm der Wärmepumpe mit einer Vorlauftemperatur von 55° läuft.
– 09.08.15: Nach dem Familientreffen in Herrsching lernen wir abends beim Straßenfest viele unserer Nachbarn kennen. Glücklicherweise ist unsere Garage noch komplett leer, denn als es innerhalb von drei Minuten zu schütten beginnt, müssen wir mit den Bierbänken dorthin ausweichen. Kurz nach 0:00 löst sich dann so langsam alles auf. Im Bett liegend stellen wir fest: wir haben echt nette Nachbarn.
– 11.08.15: Um 16:50 kommt ein Mitarbeiter der Firma Kohn um die Restfeuchte des Estrichs zu messen. Dummerweise haben wir noch 2,2% und das Parkett wird erst bei unter 1,8% verlegt. Also weiter Vollgas heizen und richtig lüften (3-4mal Stoßlüften am Tag).
– 12.08.15: Wir statten das Bad mit Handtuch-, Klorollen-, Klobürsten- und Duschabstreiferhalter aus. Außerdem packen wir die ganzen gelieferten Lampen und Schienen aus.
– 13.08.15: Ab heute wird’s spannend: das über 8m lange Schienensystem soll in einer Linie an der Decke hängen. Schon der Anfang ist als andere als leicht, denn der Stromauslass in der Decke passt nicht zu unserem Wunsch, einen Dimmer mit einzubauen. Also müssen sowohl Dimmer als auch Stromeinspeisung erstmal zurechtgefräst werden, damit die Kabel an die richtige Stelle verlegt werden können. Nach einigen Stunden hängen dann endlich der Dimmer, die Stromeinspeisung und das erste Stück Schiene. Die Ernüchterung folgt dann aber beim Lampentest: das Licht bleibt aus. Ach ja, der FI ist wieder rausgeflogen. Rein damit und – juhu! – die Lampe leuchtet. Leider lässt sie sich aber nicht ausschalten, außer mit der Sicherung, was natürlich alles andere als praktikabel ist. Etwas frustriert packen wir unsere Sachen, Cordula fährt mit Josephine in die Wohnung und ich zum Tennis.
– 14.08.15: Den ganzen Tag über geht’s mit dem Schienensytem weiter. Allerdings sieht man am Abend nicht wirklich einen großen Fortschritt. Aufgrund der falsch beschalteten Auslässe schraube ich die Schienen nur provisorisch fest, da sie wahrscheinlich wieder runter müssen.
– 15.08.15: siehe 14.08.15
– 16.08.15: Nachdem Josephine von Benni und Luise abgeholt wurde, kleben wir die Kanten im Flur ab und streichen ihn in hellem Lila mit Latexfarbe. Während der erste Anstrich trocknet werden die letzten Löcher für’s Schienensystem gebohrt.
– 17.08.15: Zwei Mitarbeiter (Vater/Mutter und Sohn) der Firma Kohn beginnen um 8:30 mit der Verlegung des Parketts. Unterdessen bauen wir ein Waschbecken im Keller an die Wand. Das Eindichten mit Teflonband reicht entgegen der Aussage des Baumarktverkäufers nicht aus. Also ab zum Superpreis Baumarkt und Hanf gekauft. Kurz danach ist alles dicht und unser Waschbecken hängt in der für Cordula angenehmen Höhe von 1,50m. Sie kann gerade so reinschauen.

– 21.08.15: Das Projekt Garderobe startet heute. Nach der Abnahme des Parketts (toll!) geht’s los. Die Bestå-Elemente zusammenzubauen ist kein Problem. Sie benötigen jedoch einen Fußleistenauschnitt, damit die Oberschränke an der Wand hängen können. Das kostet Zeit und beim letzten Element hat dann auch das Stichsägeblatt sein Lebensende erreicht. Am Abend stehen dann vier Elemente und sind mit der Wand verschraubt.
– 22.08.15: In der Spielpause des Tennisturniers fahr ich zum Hornbach und kaufe Farbe (Flüssigkunststoff fur den Keller) und Stichsägeblätter. Außerdem schau ich mich mal nach Steinen für unser Waschbeckenpodest im Keller um und werde tatsächlich fündig. Nach dem Turnier fahr ich nochmal zum Hornbach und lade sechs Blockstufen aus Beton (50 x 35 x 15 cm) zu je 60kg ins Auto, das daraufhin ganz schön in die Knie geht. So wie ich, als ich die Teile in den Keller trage. Aber es geht alles gut und am Nachmittag kann ich Cordula mit einem Bild von unserem Podest überraschen.

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