Lorena und Samuel wachen bereits um 6:15 auf. Eine Weile sind sie ganz friedlich, aber dann merkt man beiden Hunger und Übermüdung am. Um 9:10 sind wir beim Frühstück. Der Frühstücksraum ist klein (8 Tische) aber die Auswahl dafür umso größer.

Nach dem Frühstück packen wir uns in warme Klamotten und fahren zur Isbana, der Eisbahn auf dem zugefrorenen Meer. Wir parken, marschieren los und schauen, ob man nach dem frisch gefallenen Schnee überhaupt Schlittschuh laufen kann. Es geht. Ich gehe zurück zum Auto, hole die Schlittschuhe der Kinder und kurz danach „sausen“ sie los.
Cordula und ich organisieren uns jeweils einen kostenlosen „Kick“, eine Art Hundeschlitten auf Kufen aber ohne Hunde.

Damit fahren wir ein gutes Stück weit raus aufs Meer.

Lorena ist völlig K.O., kämpft aber weiter. Samuel fällt zwar oft hin, aber mit dem Kick klappt es dann immer besser. Das Highlight für ihn ist die Schneefräse, die die Bahn vom Schnee befreit.

Zurück am Auto sagen die Kinder, dass sie Hunger haben. Kein Wunder nach der Anstrengung. Auf der 5 minütigen Fahrt zur schwedischen Burgerkette MAX schläft Lorena fast ein. Wir schnappen uns was to go und fahren dann 10 km raus aus Luleå, um über eine Eisstraße auf eine Insel zu fahren. Die 8 km sind für die Kinder langweilig, für uns fühlt es sich aber sehr besonders an.

Mit dem Auto über das „offene“ und doch geschlossene Meer zu fahren hat schon was. Auf der Insel drehen wir wieder um und fahren zurück. Nach einem ausgedehnten Einkauf beim Lidl sind wir um 18:20 wieder am Hotel. Cordula macht die Kinder megaschnell bettfertig. Sie essen noch eine Kleinigkeit und schlafen um 19:30. Ein toller und besonderer Tag geht zu Ende.
