Früher aufstehen, schneller frühstücken, den um 11:00 haben wir einen Bootstrip in den Everglades gebucht.
Wir kommen um 9:20 los und kommen pünktlich um 10:30 an der Flamingo Marina in den Everglades an.
Um kurz nach 11:00 starten wir mit Captain Nick, seiner Assistentin Ana und einem deutschen Pärchen zur 90-minütigen Bootstour.
Das Highlight haben wir gleich in den ersten 5 Minuten, als wir zwei Krokodile/Alligatoren im Wasser sehen. Danach geht es eher eintönig durch die Mangroven-, Fluss- und Seen-Landschaft. Insgesamt eher enttäuschend.
Bevor wir weiterfahren, gehen weiter im Visitor Center noch aufs Klo.
Bei der Weiterfahrt merke ich (zum Glück bereits nach wenigen Meilen), dass mein Autoschlüssel fehlt (das Auto startet trotzdem, weil Cordula Schlüssel im Auto ist). Wahrscheinlich ist er mir vor dem Auto aus der Hosentasche gefallen. Also fahren wir zurück zum Visitor Center, finden ihn dort aber nicht am Boden. Ich frage im Visitor Center nach und habe Glück: ein Mädchen hat ihn gefunden und die Familie hat ihn bei der Park Ranger in abgegeben.
Jetzt also endlich Weiterfahrt.
Erst Tankstopp, dann Stopp beim Starbucks, dann beim Taco Bell und dann ab auf die Keys.
Gemütlich fahren wir über etliche Brücken mit toller Aussicht auf türkisfarbenes und blaues Wasser in Richtung Süden.
Um 17:40 kommen wir am KOA-Campingplatz Sugarloaf Key an. Einchecken, Zelt aufbauen, ab zum Pool.
Der Pool ist toll zwischen Palmen angelegt und wir gönnen uns Cocktails. Da die Pool Rules von den anderen Amis sehr großzügig ausgelegt werden, passen wir uns einfach an und nehmen die Drinks mit in den Pool.
Bei Einbruch der Dämmerung gegen wir duschen und bisschen schnell ins Zelt, um möglichst wenige von den kleinen Stechmücken, die uns vor dem Zelt belästigen, mit hinein zu nehmen.
Nach kürzester Zeit juckt es uns alle am ganzen Körper. Unsere Schlafsäcke schützen uns nicht, den bei 89°F (=32°C) haben wir die gleiche im Auto gelassen bzw. verwenden sie als Kissen. Antibrumm hilft kurzzeitig, aber der Schweiß sorgt dafür, dass die Wirkung nach 20 min nachlässt. Die Kinder kratzen sich im Halbschlaf wie verrückt. Samuel dreht richtig durch. Also räume ich um 23:30 das Auto aus und um, damit Samuel und ich im Auto schlafen können.
Koffer raus, den Saustall der Kinder auf den Rücksitzen beseitigen, Rücksitze umklappen, Isomatte auslegen, Auto zum runterkühlen noch einmal starten und schlafen. Bei Samuel klappt das ganz gut, bei mir erst nach 0:15.
Aufstehen, leckeres Frühstück (eigentlich wie immer mit Waffeln, Cereals, Eiern, Würstchen, aber doch irgendwie besser) und dann ab in Richtung Everglades.
Fotostopp am Nationalpark-Schild.
Info- und Pipi-Stopp am Visitor Center.
Einfahrt in den Park und es ist nichts los.
Erster Halt: Anhinga-Trail. Vorbei an einem „Teich“ startet der 1,3 km lange Trail. Und können Deutsche entgegen, die und berichten, dass ca. 100 m weiter ein Alligator direkt unter dem Holzpfad liegt. Während wir so plaudern, entdecken wir direkt neben uns einen Alligator am Wegrand im hohen Gras neben einem Baum: cool! Der andere liegt auch noch da und wir können direkt von oben drauf schauen, bis er sich fauchend ins Wasser begibt. Nach dem Rundtrail sind wir nassgeschwitzt und wollen die Wasserflaschen auffüllen. Dabei bemerken wir, dass gleich ein Park Ranger Talk beginnen würde. Nachdem außer zwei weiteren „Nationalparkmenschen“ niemand an dem Talk Interesse hat, nimmt uns der Parkranger mit auf einen geführten Walk durch den Gumbo-Limbo-Trail.
Wir laufen durch einen Dschungel und bekommen Informationen über alle möglichen Pflanzen, z.B. dass der Gumbo-Limbo-Baum auch über seine Rinde Photosynthese betreibt.
Nach dem Trail füllen wir die Wasserflaschen noch einmal auf und fahren zum nächsten Lookout.
Danach lassen wir es gut sein und fahren wieder zurück in Richtung Hotel.
Dort angekommen geht Cordula mit den Kindern in den Pool und ich fahre zum Walmart, um noch Wasser und ein paar Snacks (Gurken, Möhren, Paprika) zu holen.
Auf dem Rückweg hole ich noch zwei 5$-Craving-Boxen beim Taco Bell und Cordula und ich essen unter einem Strohschirm vor dem Hotelzimmer.
Nach dem Essen dürfen die Kinder noch einmal kurz in den Pool.