Eine Woche ohne Kai (ist auf Studienfahrt) vom 16.07. – 22.07.2022

Samstagvormittag, 16.07.2022, fährt Kai Lorena und Samuel zu Oma und Opa, wo sie Sarah und Maxi treffen und wo sie alleine bleiben. Kai fährt am Samstagabend auf Studienfahrt nach Montecatini Terme. Ich fahre abends mit auf die Seebühne nach Bregenz, da eine Schülerkarte übrig war und ich diese dank Kai erhalten habe.

Sonntagmittag fahre ich nach Neusäß, um den Nachmittag dort zu verbringen. Abends fahre ich mit den Kindern wieder nach Hause. Lorena schläft nach 2 Minuten Fahrt um 18:47 Uhr ein. Samuel ist die Fahrt über wach, aber ich schaffe es ihn ruhig zu halten. Gegen 23 Uhr ruft Lorena nach mir, da ihr Knie wehtut und sie nehme sie mit in unser Bett – habe ja Platz.

Montagmorgen muss es flott gehen, da ich ausnahmsweise in die Schule muss und das dann auch noch zur 1. Stunde (zu dieser Zeit muss ich ganz selten hin). Samuel ist rechtzeitig wach (wie eigentlich immer), Lorena hat meinen Wecker nicht gehört und schläft noch bisschen. Aber es klappt alles nach Plan und wir sind um 7:30 Uhr im Kindergarten, geben Lorena ab, dann bringe ich Samuel in die Krippe (nach über einer Woche heute wieder zum ersten Mal) und ich bin um 7:46 Uhr an der Schule.
Nach dem Abholen überlegen wir uns spontan, dass wir das herrliche, heiße Sommerwetter ausnutzen und radeln zum See (Samuel Laufrad für einen Teil des Hinwegs und Rückweg komplett, Lorena sitzt lieber im Anhänger). Dort treffen wir auf Lucas und seine Oma – perfekt! Lorena und Lucas baden erst zusammen, dann spielen alle Kinder schön am Wasserspielplatz. Zu Hause koche ich noch schnell Käsespätzle. Wir essen, und duschen und Lorena liegt dann auch schnell im Bett und schläft. Bei Samuel dauert es etwas. Ich verlasse aber sein Zimmer um 20.20 Uhr, dusche selbst auch und bin um 20:45 Uhr unten, um das Chaos zu beseitigen, Badesachen zu waschen und schließlich noch für morgen etwas zu arbeiten. Puh, anstrengender Tag, aber der Ausflug zum See hat sich gelohnt.

Dienstag:
Wir hatten eine gute Nacht, die Kinder sind kurz nach 6 Uhr wach und wir kommen stressfrei in den Kita und ich fahre gleich weiter in die Schule. Heute darf Samuel zum ersten Mal im Kindergarten schnuppern. Er freut sich schon sehr. Von der Schule aus fahre ich direkt zur Kita und hole die Kinder um 15:30 Uhr ab. Samuels Schnuppern verlief erfolgreich. Er blieb gleich alleine im Kiga mit einem Freund, wobei er mit ihm gar nicht wirklich gespielt hat. Er hat wohl schon immer wieder nach Lorena oder anderen Kindern, die er kennt, geschaut, da es doch recht trubelig war. Im Nebenraum hat er wohl dann auch noch erzählt, dass der Papa bis Freitag mit den Schülern in Italien ist. Nach dem Kiga fahren wir direkt Lorena zur musikalischen Früherziehung. Mit Samuel fahre ich in die Stadtmitte und gehe dort mit ihm auf den Spielplatz, der glücklicherweise im Schatten liegt, denn heute ist der bisher heißeste Tag des Jahres. Er klettert (wie vor einer Woche als wir die Arzt-Wartezeit überbrückt haben) ganz hoch auf das Klettergerüst. Nachdem wir Lorena abgeholt haben, gehen wir zum Eis essen in die Dida. Die liegt ja praktischerweise auf dem Rückweg. Um ca. 17:45 Uhr kommen wir dann heute endlich mal wieder zu Hause an, aber die Kinder haben komischerweise keinen Hunger mehr auf Abendessen 😉 Samuel isst dann aber doch noch ein Schälchen Kässpatzen auf. Lorena isst abgesehen von 3 Löffeln Müsli nichts mehr. Kinder ins Bett bringen, saubere Spülmaschine der letzten Nacht ausräumen, alles andere einräumen, für morgen vorbereiten, arbeiten und viel zu spät ins Bett natürlich.

Mittwoch: Heute sind wir nicht ganz so bald dran und kommen erst um 8:15 in der Kita an und ich fahre gleich wieder weiter in die Schule. Auch heute hole ich die Kinder wieder direkt von der Schule aus ab. Zu Hause angekommen packen wir schnell die Badesachen (die Tasche liegt eh schon bereit) und fahren direkt an den See. Dort treffen wir wieder Lucas, diesmal mit Carina, Marc und Oma. Carina schwimmt mit Lucas und Lorena zur Insel, Samuel schwimmt heute auch ein kleines bisschen und ich genieße es sehr, dass es so schön warm ist und ich trotz des doch kalten Wassers überhaupt nicht friere. Ich bewege mich ja leider nicht, da ich nur neben Samuel stehe. Ich muss auch immer wieder schauen, dass der Steine nicht weit schmeißt z.B.. Die Kinder spielen dann auch wieder schön auf dem Wasserspielplatz. Ich entscheide kurzerhand, dass wir am See essen. Also kaufe ich Pommes für die Kinder und eine Frikadelle für mich. Gestärkt fahren wir erst gegen 19 Uhr nach Hause.

Donnerstag:
Heute sind die Kinder wieder früh wach, obwohl sie gestern später im Bett waren. Also sind wir ganz entspannt um 7:30 Uhr im Kindergarten und ich fahre nochmal nach Hause und frühstück-arbeite ganz gemütlich. Heute Nachmittag ist Konferenz und ich habe organisiert, dass Carina Lorena abholt und direkt mit zum Turnen nimmt. Sabine holt Samuel ab und er geht mit zu ihnen nach Hause und spielt mit Arthur. Eigentlich wollte das Olga machen, aber sie hatte vorgestern einen positiven Coronatest. Ich bin sehr dankbar dafür hier so gut vernetzt zu sein und liebe Leute zu kennen, die die Kinder mal übernehmen, wenn es zeitlich bei uns nicht geht.

Freitag: Kai kommt wieder nach Hause! 🙂 Ich bin auch wieder zu Hause, nachdem ich die Kinder weggebracht habe. Wir verbringen einen gemütlichen Vormittag mit unterhalten, bisschen Hausarbeit, Schularbeit, Planen usw.
Die Kinder freuen sich auch riesig als Papa sie wieder vom Kindergarten abholt.
Zu Hause gibt’s dann noch kleine Mitbringsel.
Abends bin ich total k.o. und gehe schon um kurz nach 21 Uhr ins Bett.

Armband für Lorena und kleiner (Globus)ball für Samuel (Lorena erkennt übrigens gleich, dass es sich um die Erdkugel handelt)

Samuel hat Hand-Mund-Fuß (10.07. – 15.07.2022)

Samuel hat wieder Hand-Mund-Fuß. Er hatte es zuletzt Ende März und wir können kaum glauben, dass er es schon wieder hat. Samstag, 09.07. entdecke ich erste Pickelchen am Po und denke mir noch nichts dabei. Sonntag hat er dann aber einen Ausschlag unter dem Mund und die Pickelchen werden mehr und treten auch an den Händen auf. Für uns ist die Diagnose klar. Montag gehe ich mit ihm zur Ärztin und sie sagt, es sei selten, dass es jemand zweimal hintereinander bekommt, aber da es Unterformen der Viren gibt, könne es vorkommen. Naja, d.h. 1 Woche zu Hause bleiben mit Samuel und uns irgendwie mit der Arbeit abwechseln. Wir hoffen, dass er bis zum WE wieder „fit“ ist. Da liegt auch schon die Herausforderung: Er ist ja super fit! Ihn beeinträchtigt das gar nicht und er ist putzmunter. Er weiß zwar, dass er krank ist und nicht in die Krippe kann und sagt das auch, aber mit zunehmender Zeit zu Hause merken wir, dass er nicht ausgelastet ist. Schon am Donnerstag sieht der Ausschlag viel besser aus und am Freitag ist er im Prinzip weg.

Donnerstag fahre ich mit ihm in die Ikea. Wir holen Gutscheinkarten für das Legoland, shoppen bisschen und essen dort zu Mittag. Sein Highlight: Wir sitzen am Fenster und haben Blick auf den Parkplatz wo Bagger etc. herumfahren. Samuel ist hellauf begeistert und kann sich kaum auf das Essen konzentrieren. Glücklicherweise ist dann 12 Uhr und die Bauarbeiter machen Mittag 😉

Freitag gehen wir u.a. in den Marktkauf zum Einkaufen – dort darf er im Auto-Einkaufswagen sitzen – das liebt er und v.a. muss er sich heute nicht mit Lorena abwechseln. Leider wird es zeitlich beim Einkaufen so eng, dass ich nicht denke, dass ich es schaffe ihn rechtzeitig zum Mittagsschlaf zu legen und um 12:30 fürs dienstliche Telefonat bereit zu sein. Aber irgendwie läuft am Ende alles glatt. Ich bin erst um 12:20 zu Hause, schaffe es ihn hochzutragen, umzuziehen und um 12:26 liegt er im Bett und ich bin bereit zur Arbeit. Puh, das war knapp.

Ausflug zum Pfänder

Lorena sagt seitdem wir in Füssen waren, dass sie auf einen hohen Berg möchte. Also überlegen wir uns einen Ausflug zum Pfänder zu machen. Heute ist bestes Wetter und los geht’s. Während der Fahrt dorthin frühstücken wir im Auto. Das hat sich inzwischen bewährt. Wir kommen schnell daheim los und die Fahrt wird nicht langweilig. Wir legen einen Pipi- Stopp ein, da Samuel sagt, dass er muss. Wir haben ihm zwar zur Sicherheit eine Windel angezogen, aber hin und wieder (v.a. Vormittags) sagt er es trotzdem. Dort angekommen ist auf dem eigentlichen Parkplatz der Pfänderbahn alles belegt, aber umso besser, denn an der Straße stehen wir gratis. Die Bergauffahrt ist ein Erlebnis für die Kinder. Samuel erinnert sich, dass er schon im Winter mit der Gondel auf dem Berg war. Oben angekommen gehen wir den Rundweg und sehen uns Tiere an. Ein Steinbock präsentiert sich auf einem Stein. Samuel ist beeindruckt. Auch die Wildschweine findet er faszinierend und möchte gar nicht weg. Zwischendurch gibt es eine steile Röhrenrutsche, die Lorena mit Kai zusammen rutscht. Später gibt es noch was zum balancieren. Wir sehen und hören Murmeltiere und gleich gegenüber im Gehege sehen wir einen Rasenmäher. Wow – Samuel ist begeistert 😄 Nach dem Rundweg gehen die Kids eine Runde auf den Spielplatz und haben viel Spaß. Dann essen wir zu Mittag bei herrlichem Ausblick auf den Bodensee. Lorena wird knatschig und isst nur wenig. Aber anscheinend gibt die Apfelschorle genügend Energie, denn nach der Pause ist die Laune viel besser. Samuel ist sogar so überschwänglich, dass er mich beim Rausgehen aus dem Restaurant so plötzlich und stark packt, dass ich das Gleichgewicht verliere und wir beide hinfallen. Ich stürze rückwärts etwas eine Treppe hinunter, aber zum Glück passiert nichts. (Abgesehen von einem üblen blauen Streifen eine Woche später.) Ein Mann den wir wohl angerempelt haben ist auch ok. Danach stellt sich heraus, dass Samuel super müde und quengelig ist und getragen werden möchte – aber nur von Mama – während wir auf die Aussichtsplattform gehen. Die Aussicht ist echt so schön bei bestem Sommerwetter. Dort oben machen wir ein Foto zu dritt, Samuel mag nicht. Er hatte keinen Mittagsschlaf. Das merkt man. Nochmal einmal Rutschen und dann fahren wir wieder mit der Bahn ins Tal.

Wir laufen noch kurz in die Stadt und essen super leckeres Eis, z.B. schwarze Lilly (Limetteneis), chocolate mint (Lorena fand es toll), Erdnuss-Karamell, Kräutergarten. Da ist die Laune natürlich wieder bestens bei allen.

Die Heimfahrt ist 10 Minuten entspannt, weil Lorena schläft. Dann wecken wir sie auf, damit sie abends schläft. Ab dahin ist das Gemotze groß – bis zu Hause. Samuel schläft deswegen gar nicht ein. Auch nicht schlecht. Abends ist schnell Ruhe 😀

Es war ein echt schöner Sonntagsausflug und wir freuen uns, dass wir ihn gemacht haben.