Das Werkzeug liegt herum und Samuel hat natürlich etwas zu tun damit…ich hab keine Ahnung wasLorena hat gestern einen Elsa Zopf bekommen, als sie mit mir beim Einkaufen warPeppa Pig schauenbei Peppa Pig kam Limbo vor, also bauen wir Limbo aufSamuel macht das richtig gutZucchini Waffeln mit Cappuccino-Eis für michPaw Patrol Eis für die KinderZucchini Ernte
Samuel ist heute schon den zweiten Tag zu Hause, da er vorgestern Abend und gestern Fieber hatte. Ihm geht es heute wieder gut. Lorena hat gestern Abend hoch gefiebert und bleibt deswegen heute auch zu Hause. Ihr geht es gegen Nachmittag wieder besser und sie hat keine Temperatur mehr.
Wir lösen heute unseren Geburtstagsgutschein für Inge ein. Wir kommen später los als gedacht, weil Lorena ausnahmsweise bis 8.45 Uhr schläft. Zum Glück ist kein Kiga und wir können sie ausschlafen lassen, was ihr sichtlich gut tut. Wir holen Inge um 11:15 Uhr ab und fahren nach Füssen zum Lechfall. Wir ergattern einen guten Parkplatz und gerade als wir parken fängt ein Gewitter mit heftigem Regen an. Nach ca. 20 Minuten, die wir im Auto warten, ist es wieder trocken und die Sonne scheint. Wir gehen auf die Brücke, um uns den Lechfall anzuschauen und machen paar Fotos. Perfektes Timing, denn pünktlich um 13 Uhr gehen wir in das Steakhouse und Tapas-Bar gegenüber, in dem wir reserviert haben. Wir haben einen schönen Platz auf der Terrasse mit Blick auf den Lech. Nach einem leckeren, ausgedehnten Essen (Inge und ich kleines Rinderfilet, Kai verschiedene Tapas, Kinder Pommes und Pfannkuchen, Nachtisch Pallatschinken für Inge und mich und die Eisfüllung für Kinder) fahren wir gegen 15 Uhr einen Kilometer weiter auf den Parkplatz in Österreich zum Walderlebniszentrum. Dort spazieren wir den Baumkronenweg entlang. Der ist richtig schön. Allen gefällt es. Inge findet ganz besonders das „Fernrohr“ mit Beschriftung der Berge und Umgebung gut. Lorena wäre gerne noch weiter gelaufen und auf Berge hoch. Samuel war aufgrund des ausgefallenen Mittagsschlafs k.o. Das hat er auch so artikuliert. Um ca. 16:15 Uhr fahren wir wieder nach Hause zu Inge. Dort bekommt Samuel sein Geburtstagsgeschenk von Inge: einen Fendt-Traktor zum Spielen. Er freut sich sehr. Beim Anblick des Traktors ist auch endlich seine Wutphase (er schrie und tobte ca. 10 Minuten lang wegen allem) vorbei. Wir essen noch lecker Brotzeit, machen die Kinder bettfertig und fahren gegen 20 Uhr nach Hause.
Samuels Nacht ist um kurz vor 7:00 vorbei. Lorena schläft noch ein paar Minuten länger. Direkt nach dem Frühstück brechen wir auf nach El Roc de Sant Gaietà und stellen dort das Auto nach 20-minütiger Fahrt ab. Wir laufen durch ein paar enge Gässchen ans Meer, wo Samuel beobachtet, wie Bagger und Kipplaster tonnenweise Sand abtransportieren. Er ist so begeistert, dass er ganz vergisst, dass er Pipi machen muss und keine Windel an hat. Wir duschen ihn am Strand, ziehen ihn um und laufen zu einem Café mit einem tollen Ausblick an der Spitze einer Landzunge. Nach „Cappuccino“ (Kaffee mit Sahne – wir hätten wohl besser Cafe con Leche bestellt) und Aperol Sprizz schlendern wir über Umwege zurück zum Auto und fahren wieder in die Ferienwohnung. Dort packen Ari und Aurelius ihre Sachen und verlassen uns nach einer Brotzeit. Sie gehen auf eine Hochzeit in Barcelona. Wir gehen am Nachmittag noch an den Pool, zaubern zum Abendessen aus den Resten Nudeln mit Tomatensoße und Speck und bringen die Kinder ins Bett. Nachdem Cordula und ich ins Schlafzimmer umgezogen sind, geht das heute zwar besser, aber immer noch nicht gut.
Die Kinder schlafen wieder bis 7:45 und sind leicht reizbar. Mehr Schlaf hätte beiden gut getan. Milch und Frühstück machen die Situation nur minimal besser. Nach dem Frühstück gehen wir noch an den Pool. Nach Samuels Mittagsschlaf laufen wir nach XXX, um dort zu essen. Nach kurzer Wartezeit bekommen wir einen Platz, warten dort aber eine ganze Weile, bis wir die Bestellung aufgeben können und das Essen kommt. Dafür sind die Patatas bravas, die Croquetas, das Brot mit Tomate und vor allem die Paella rizo negra sehr lecker. Das Warten hat sich gelohnt. Nach dem Essen laufen wir noch ins Zentrum für ein Eis. Der Rückweg danach zieht sich, weil Lorena und Samuel lauffaul sind und wir nur einen Buggy haben. Gegen 19:00 sind wir wieder zurück und beginnen, die Kinder ins Bett zu bringen. Mit Samuel ist es wieder schwer und es dauert bis wir den Tag bei einer Flasche Weißwein und Meeresrauschen ausklingen lassen.
DIe Kinder schlafen für ihre Verhältnisse zwar lang (7:45) aber insgesamt natürlich zu kurz. Samuel ist dementsprechend launisch. Lorena hat zwar auch ihre Stimmungsschwankungen, aber in einem erträglichen Ausmaß. Wir frühstücken gemütlich und gehen dann runter zum Pool, während Aurelius arbeitet. Das Wetter ist etwas wolkig, aber warm. Lorena und Samuel haben sehr viel Spaß am und im Wasser und spielen relativ friedlich. Richtig „lustig“ wird es, als Samuel seinen Stinker in die Badehose setzt und die braune Masse die Innenhose verlässt. Wir waschen ihn und den Boden ordentlich ab und legen ihn gegen 13:15 zum Mittagschlaf hin. Gut eine Stunde später wecken wir ihn, damit wir uns zusammen für den Strand stärken können. Lorena hat in der Zwischenzeit mit Cordula am Pool gespielt. Nachdem Samuel etwas eskaliert, gehe ich mit ihm voraus zum Mini-Spielplatz (2 Wippen und eine kleine Rutsche) in der Anlage, um ihn aus der Situation rauszunehmen. Doch auch dort folgt er nicht, provoziert und ist aggressiv. Man merkt, dass er deutlich mehr Schlaf bräuchte. Kurz darauf gehen wir zusammen mit Lorena und Cordula runter zum Strand. Im Sand kann er sich richtig austoben. Beide haben Spaß an den Wellen, die am Strand auslaufen, trauen sich aber nicht ins Wasser. Samuel wird trotzdem komplett nass, als er beim rennen stolpert und sich der Länge nach auf den Bauch ins Wasser legt. Lorena lässt sich von Lorena und mir ein Stück mit reinnehmen, hat aber mehr als Respekt vor den Wellen. Sie baut lieber eine Sandburg, bei der ich ihr helfe. Kurze Zeit später kommt Ari und dann noch Aurelius mit Pablo. Es ist schon nach 18:00, als wir die knapp 100 m zurück zur Ferienwohnung laufen. Zum Abendessen gibt es wieder leckere spanische Brotzeit.
Samuel geht heute nur minimal besser ins Bett, aber leider wieder viel zu spät. Lorena schläft besser ein. Irgendwann ist dann aber auch für uns wieder Zeit für Wein mit Meeresrauschen (und Zugrauschen).
So beginnt auch dieser Tag. Als wir um 10:15 loskommen, hat es jedoch aufgehört. Kurz vor dem Stuttgarter Flughafen gibt es zwei Baustellen, die uns etwas Zeit kosten, aber wir kommen fast pünktlich bei unserem Parkhaus mit Shuttle-Service an. Wir werden freundlich empfangen, stellen das Auto im Parkhaus ab und werden zum Terminal gefahren. Dort gehen wir direkt zum Schalter und checken nach einiger Wartezeit problemlos ein, obwohl einer unserer Koffer minimal Übergewicht (21 kg anstatt 20kg) hat. Anachließend gehen wir zum Spielplatz beim McDonald’s, damit sich die Kinder vor dem Abflug noch etwas austoben können. Cordula holt währenddessen Verpflegung vom Bäcker. Nach einer kurzen Stärkung gehen wir durch den Sicherheitscheck und weiter zum Gate. Wir boarden, steigen über die Gangway ein, nehmen unsere Sitzplätze (18 AB+CD) ein und starten pünktlich und problemlos. Die Probleme beginnen ca. 5 min nach dem Start (die Anschnallzeichen sind noch an), als es plötzlich ein Geräusch gibt und es sehr laut wird im Flugzeug. Außerdem vibriert die ganze Maschine und die grünen Notausstiegzeichen gehen an. Es klingt so, als hätte der Pilot bei vollem Tempo einfach mal das Fahrwerk ausgefahren. Alle im Flugezug sind leicht beunruhigt und es herrscht eine komische Stimmung. Nach ca. 20-30s ist der Spuk vorbei, aber die angespannte Stimmung hält an. Erst nach weiteren 5 min meldet sich der Pilot und erklärt in schlecht(est)em Englisch, dass etwas mit den Bremsen und dem Fahrwerk heiß geworden ist und deshalb gekühlt werden müsste und dass es der Crew gut geht und das Wetter in Barcelona gut ist. Naja, dann passt ja alles. Hauptsache das Wetter in Barcelona ist gut. Es bleibt aber das ungute Gefühl, dass es bei der Landung Probleme geben könnte. Zum Glück geht nach ein paar Ehrenrundenüber Barcelona alles gut und wir landen überpünktlich um 16:40. Dafür warten wir (wie einmal) eine halbe Ewigkeit am Gepäckband. Samuel ist außer Rand und Band, Lorena eher in freudiger Erwartung auf den Urlaub. Aber auch ihre Stimmung kippt etwas, nachdem wir nicht zur Autovermietung finden. Wir irren nach draußen, um dann festzustellen, dass wir in Terminal 1 sind und zu Terminal 2 müssen. Also nehmen wir den Bus dorthin und irren dort weiter. Auch die Nachfrage bei der Info hilft nur bedingt weiter. Irgendwann finden wir dann doch fast vor Terminal 2C den Shuttle-Bus zur OKmobility-Autovermietung. Dort wollen sie uns natürlich noch zig Zusatzversicherungen und Schutzbriefe aufquatschen und so dauert es bis fast 19:00 bis wir mit unseren Seat Leon die Autovermietung verlassen und uns auf den Weg nach Süden machen.
Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Ziel: die Ferienwohnung von Aris Mama in Cama-ruga (https://goo.gl/maps/1KYHmJKHoqC3heNu9). Auri und Ari sind mit Pablo bereits da und haben ein tolles Abendessen vorbereitet. Bei Meeresrauschen genießen wir leckeres Brot, Schinken, Muscheln, Käase, Gazpacho, Chorizo, … – einfach alles, was die kalte spanische Küche hergibt. Anschließend versuchen wir über eine Stunde lang vergeblich Samuel ins Bett zu bringen. Er ist völlig überdreht, aggressiv, laut und folgt überhaupt nicht. Irgendwann nach 23:00 klappt es dann endlich und wir können mit Auri und Ari noch in Ruhe einen Wein trinken.
Cordula war Schülern beim Begabtenseminar in Babenhausen und ich hatte einiges zu tun mit dem Abitur (mündlichen Zusatzprüfungen organisieren, Noten finalisieren, …), als um kurz nach 10:00 erst ein Anruf von der Krippe auf mein stumm geschaltetes Handy und direkt danach von Cordula ins OSK-Büro kam: Samuel hat eine Platzwunde. Ich hab mich kurz um die Vertretung gekümmert und bin dann gleich losgefahren, um ihn zu holen. Als ich ihn von Agnes in Empfang genommen habe, war er ganz ruhig und entspannt. Die knapp 2cm lange Platzwunde hat nicht mehr geblutet und sah ganz sauber aus.
Samuels erste Platzwunde vorher, …
Ich bin dann mit ihm sofort zu Frau Dr. Spooren. Ohne Wartezeit kamen wir sofort dran und nach einer kurzen Begutachtung würde die Wunde mit drei Strips geklebt. Noch ein großes Pflaster drüber und um 10:45 war schon alles erledigt.
… verarztet, …
Typischerweise ist das passiert, als Cordula nicht daheim war. 😄