Du bist ca. 75 cm groß und 8,6 kg schwer.
Dein Entwicklungsstand ist gut im Beitrag der U5 beschrieben. https://cokalosa.ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net/blog/u5-samuel/



Hier findet ihr ein paar Eindrücke unserer schönsten gemeinsamen Momente. Viel Spaß beim Lesen und Schauen!
Du bist ca. 75 cm groß und 8,6 kg schwer.
Dein Entwicklungsstand ist gut im Beitrag der U5 beschrieben. https://cokalosa.ctrc9x8i6indg0vl.myfritz.net/blog/u5-samuel/


Bei der U5 mit 7,5 Monaten ist Samuel 75cm groß (Perzentil 98), 8560 g schwer und Kopfumfang 45cm (beides Durchschnitt).
Letzte Nacht hat er nicht gut geschlafen. Wir können uns nicht daran erinnern, wann das letzte Mal so eine unruhige Nacht war. Er hat wohl Schmerzen, wsl Zahn. Die Osanit Kügelchen helfen bisschen. Er schläft dann bei uns im Bett.
Er robbt schon lange Strecken zu Gegenständen hin, die ihn interessieren. Er macht sich lautstark bemerkbar, wenn er nicht abgelegt werden möchte.
Heute isst er zum ersten Mal zu Mittag einen stückigeren Brei: Hipp Glas Minipasta mit Seelachs und Buttergemüse. Er verzieht bei den ersten Bissen das Gesicht bzw. schüttelt sich bisschen, isst aber alles runter und macht den Mund immer wieder auf. Anscheinend schmeckt es ihm so gut. Die Konsistenz macht ab der Hälfte des Gläschens nichts mehr aus und er isst die kompletten 190g und noch paar Löffel Obst als Nachspeise. Davon würde er auch immer mehr nehmen und beschwert sich, wenn ich aufhöre zu füttern 😉
Nach den ersten Nächten daheim ist sie schnell wieder im gewohnten Rhythmus und hatte (anders als ich) keine Probleme mit dem Jetlag. Man merkt, wie ihr der Schlaf guttut. Sie ist wieder ausgeglichener und wohl auch ein Stückchen gewachsen. Am Donnerstag, 09.01.2020, öffnet sie zum ersten Mal eine Tür selber. Sie streckt sich ganz arg und zieht die Türklinke der Wohnzimmertür so weit runter, dass die Tür aufgeht. Sie schaut ganz stolz und auch ein bisschen verwundert.
Dass Lorena seit heute Türen öffnen kann, ist der Beweis dafür, dass sie in Australien gewachsen ist.
Wieder daheim. 😊☹️
Cordula und ich saßen in der Silvesternacht noch bis 2.00 da, haben ein paar Kleinigkeiten gepackt und die Flasche alkoholfreien Sekt geleert. Um 7.00 hat uns der Wecker aus dem Schlaf gerissen. Lorena und Samuel haben noch gut 10 min länger geschlafen. Wir packen fertig, schmieren uns ein paar Brote für unterwegs und räumen wie geplant um 9.00 die Bude. Pünktlich um 9.15 kommt das gebuchte Taxi und bringt uns für 25 AUD zum Flughafen. Dort ziehen wir uns für den Flug um und geben das Gepäck auf. Das ist schon einmal eine große Erleichterung. Unser Handgepäck ist dank 20 Windeln und etlicher Quetschies immer noch üppig. Nachdem alles so glatt lief, haben wir nach dem Security Check immer noch über zwei Stunden Zeit bis zum Abflug um 12.00. Die über 3.30 h Flug bis Melbourne verlaufen völlig unproblematisch. Samuel und Lorena schlafen fast zwei Stunden. Zwischendurch sieht man am Horizont hohe Rauchwolken von den Buschfeuern. Nach einer Extrarunde landen wir mit etwas Verspätung in Melbourne. Macht aber nichts, da wir dort sechs Stunden Aufenthalt in fast eisiger Kälte haben. Die Kinder-Spiel-Area ist leider geschlossen. Wir suchen und finden einen ruhigen Platz in der Sonne, wo Lorena zwischen den Stühlen des Wartebereichs joggt („dotzt“), rennt und Fangen mit mir spielt. Um 22.30 Ortszeit geht es mit dem A380 weiter nach Dubai. 14 Stunden. Glücklicherweise zickt Lorena nicht so rum wie beim Hinflug und schläft wirklich viel, obwohl wir sie nach dem Essen vom Boden rauf auf ihren Sitzplatz setzen müssen. Samuel schläft auch gut, meldet sich aber mehrmals, weil er offensichtlich Zahnschmerzen hat. Vielleicht läuft es so wie beim Hinflug und er hat plötzlich ein weiteres Zähnchen. Im Flugzeug war es übrigens noch kälter als am Flughafen in Melbourne. Um 5.40 Ortszeit kommen wir in Dubai an. Dort gehen wir zuerst durch den Security Check und dann zum Gate. Drei Stunden später sitzen wir wieder im Flieger und heben mit etwas Verspätung um kurz vor 9.00 ab. Im Flugzeug dauert es eine Weile bis wir unser „bassinet“ bekommen, in das wir den bereits schlafenden Samuel verfrachten. Insgesamt schläft er fast zwei Stunden und ist dann wieder supergut drauf. Kurz bevor er aufwacht, schläft Lorena ein. Der letzte Flug vergeht auch wie im Flug und wir landen fast pünktlich in München. Dort warten wir eine halbe Ewigkeit auf unser Gepäck. Irgendwann ist es dann doch da und wir schnallen es auf einen Gepäckwagen. Mit dem fahren wir raus und werden nach dem Zoll von Benni, Luise, Josephine und Victoria empfangen. Was für eine tolle Überraschung! Wir quatschen kurz und dann fahrich mit dem Shuttle zumgeparkten Auto. Dort läuft alles halbwegs glatt. Unser Auto war so zugeparkt, dass ich mehr als 10-mal hin- und herrangieren musste, bis ich endlich aus der Lücke draußen war. Schnell noch ein paar Liter tanken und dann ab zum Flughafen. Dort muss es schnell gehen, damit wir innerhalb von 10 Minuten den kostenlosen Parkbereich wieder verlassen können. Wir schaffen es in sieben Minuten. Um kurz vor 16:00 sind wir wieder zu Hause. Wahnsinn, dass wirklich alles so gut gelaufen ist und wir wieder alle gesund daheim sind. Hoffentlich werden wir hier nicht krank, denn beim Anlaufen aus dem Urlaubsmodus ist die Heizung ausgefallen. Wir haben im Haus nur 15 °C. In der Nacht wird es kaum wärmer. Die erste Nacht daheim läuft also witzigerweise genauso wie die erste Nacht im Camper: eisig.
Heute haben wir viel vor: 10.00 auschecken, 14.00 im Wake Up @ The Esplanade MK5 einchecken, 15.00 Camper abgeben. Bis auf den ersten Punkt, halten wir die Zeiten ganz gut ein. Wir verlassen den Campingplatz um 10.45 und stellen den Camper 800 m weiter östlich vor der neuen Unterkunft (die wir ja blöderweise nicht einfach um zwei Tage verlängern konnten) ab. Während Lorena und Samuel ihren Fahrschlaf machen, packen wir die Taschen und Rucksäcke, damit wir innerhalb von einer Stunde den Camper leerräumen und abgeben können, denn in die Wohnung kommen wir erst um 14.00 und das Büro von Britz hat nur bis 15.30 geöffnet. Interessant wird es um kurz nach 11.00, als die Putzfrau die Wohnung verlässt und absperrt, denn keine 20 min später kommt eine dreiköpfige Familie und sperrt die Tür zur Wohnung auf. Komisch, denn Check-Out-Zeit ist „strictly“ 10.00 und die Wohnung wurde ja bereits für uns gereinigt. Wir überlegen, was wir unternehmen sollen und machen nichts. Erstmal abwarten, wie die Wohnung aussieht. Um 12.30 sind wir fertig mit der Packerei. Also bleibt noch eine Stunde Zeit für den Spielplatz vorne am Strand. Während Cordula mit Lorena rumklettert und rutscht, füttere ich Samuel. Um 13.45 gehen wir zurück zum Wohnmobil und betreten pünktlichst um 14.00 die Wohnung. Scheinbar war in der Zwischenzeit jemand hier und hat das Zahlenschloss für uns eingestellt. Nach kurzen Problemen bekommen wir die Tür doch noch auf. Dann muss es ganz schnell gehen. Cordula kümmert sich um Samuel und Lorena und ich trage unser „komplettes Leben der letzten fünf Wochen“ aus dem Camper in die Wohnung, die im Übrigen sauber ist. Wir bleiben dabei, nichts zu unternehmen. Nach 20 min ist das Wohnmobil leer. Wir haben also noch Zeit für einen kleinen Snack und um die Kinder zu wickeln. Um Punkt 15.00 fahren wir los zum Britz-Office. Dort werden wir bereits von einer supernetten und megafröhlichen Dame erwartet und begrüßt. Wahrscheinlich freut sie sich so, weil sie nach uns Dienstschluss hat. 5305 km bzw. 77:44 h lang hat uns das Britz-Mobil treue Dienste geleistet. Die Rückgabe geht ganz schnell. Nach nicht einmal 15 min sind wir mit allem durch und laufen zur Bushaltestelle. Wir fahren direkt in die Stadt und gehen an der wunderschön angelegten Uferpromenade zur Esplanade Lagoon, einem kostenlosen öffentlichen Schwimmbad direkt am Meer. Mit Sandstrand. Und Palmen. Und Bademeister. Und Duschen. Und Asiaten. Einfach herrlich. Wir bleiben bis kurz nach 18.00 und gehen dann die Esplanade entlang auf der Suche nach Nahrung. Nach kurzem Hin und Her entscheiden wir uns für den „Grill’d“ und essen leckere Burger mit Zucchini-Chips. Die Zucchini-Chips sind eigentlich für Lorena vorgesehen, aber ihr schmeckt nur die Panade – schade. Uns schmeckt alles total gut. Lorena benimmt sich insgesamt sehr daneben und schreit viel und laut. Weil sie danach aber ganz lieb und süß ist und sich sogar entschuldigt, bekommt sie von uns ein paar Löffel Eis, das wir im Devine Gelato essen. Der Zucker darin verpasst ihr wohl so einen Energieschub, dass sie von dort den kompletten Weg bis nach Hause (2,0 km) selber läuft, bzw. rennt bzw. joggt. Sie hat richtig gute Laune und scheinbar Energie ohne Ende. Um 22.00 sind wir in der Wohnung. Bis Lorena schläft ist es 22.45. Wir gehen eine gute Stunde später ins Bett.
Lorena und ich sind kurz vor dem Wecker um 6.10 wach. Wir wecken Cordula und dann machen wir uns fertig für den Schnorchel-Trip. Ein paar Minuten später als geplant verlassen wir den Camper und laufen flott zum Bus, der in ganz Australien nur so ungefähr nach Fahrplan fährt. Wir sind immer noch rechtzeitig und fahren in die Innenstadt, von wo aus wir zum Reef Fleet Terminal laufen. Dort legen alle Ausflugsboote ins Great Barrier Reef ab. Wir stellen uns in die lange Schlange bei Reef Magic, der Organisation, bei der wir den Trip gebucht hatten. Nach gut 10 Minuten Wartezeit geht alles ganz fix. Tickets, ab zur Jetty No. 10, Fotos schießen, rauf auf’s Schiff, Sitzplatz einnehmen und 10 min später legen wir ab. Um 10.30 erreichen wir nach einer wilden Fahrt mit kurzen Sturmböen, Regenschauer und Wellengang die im Riff schwimmende Plattform Marine World. Wir verfrachten den Kinderwagen eine Etage tiefer und sind leider zu spät, um uns auf dem Ponton einen festen Sitzplatz zu sichern. Also bleiben Lorena, der schlafende Samuel und ich erstmal an Bord des Schiffes und Cordula geht schnorcheln. Sie stattet sich mit allem aus und geht eine Runde schnorcheln. Als Cordula begeistert zurückkommt schläft Samuel noch immer. Er wacht erst kurz darauf auf, als wir uns am Mittagsbuffet bedienen und essen wollen. Während wir ihn dann nach unserem Essen füttern, bekommt Lorena noch 20 min Schlaf im Kinderwagen. Dann muss es flott gehen, denn um 1.35 legt das Halb-U-Boot ab. Wir drehen damit eine gut 20-minütige Runde und kommen enttäuscht zurück. Wir haben hauptsächlich Quallen und Luftblasen gesehen. Große oder bunte Fische gab es nur ganz wenige zu bestaunen. Wieder zurück an der Plattform hole ich mir eine Schnorchelausrüstung und gehe bis kurz vor 15.00 ins Wasser. Ich bin fast alleine im abgetrennten Bereich und sehe etliche verschiedene Fische und Fischschwärme. Ich hätte noch einmal mit Cordula tauschen sollen, damit sie auch so ein Erlebnis hat, denn bei ihr waren viele andere Schnorchler im Wasser, die die zahlreichen Fische wohl vertrieben haben. Um 15.00 muss dann alles ganz schnell gehen. Umziehen, runter von der Plattform, ablegen. Ganz so schnell geht es dann doch nicht, weil eine amerikanische Familie nicht unterschrieben hat, dass sie wieder zurück aus dem Wasser ist. Wir haben zum Glück gerade noch einen guten Sitzplatz auf der Schwimmwestenbank ergattern können. Mit etwas Verspätung legen wir ab und fahren wieder durch unruhige See zurück nach Cairns. Kurz vor dem Hafen gibt es noch einen schönen Regenbogen über den bewaldeten, in Wolken gehüllten Hügeln der Küste zu bestaunen. Um kurz nach 17.00 legen wir an. Wir wollen uns noch ein bisschen Cairns anschauen, bevor wir wieder zum Campingplatz fahren, bleiben aber in einem Souvenirshop hängen. Blöderweise schauen Cordula und ich nicht auf die Uhr und so kommt es, dass wir zwei Busse verpassen und gut 20 min auf den nächsten warten müssen. Zurück am Campingplatz sind wir um kurz vor 19.00. Duschen, Brotzeit, Bett, 23.00.
In der Nacht hatte es ziemlich geregnet. Der halbe Campingplatz unter Wasser. Zumindest gibt es riesengroße Pfützen. Wir lassen uns ganz gemütlich Zeit und kommen erst los, nachdem ich noch ein paar „Flug-„Mangos vom Boden eingesammelt habe. Um 10.30 sind wir unterwegs zu unserer letzten Tagesetappe. Die Umgebung ist inzwischen komplett grün und nach kurzer Fahrt wird auch klar, weshalb: die Regenzeit ist hier im Norden schon voll angekommen und erwischt uns auch. Heftige Regenschauer und Sonnenschein wechseln sich ab und sorgen für eine tropische Luftfeuchtigkeit von fast 100%. So ein Regenschauer bringt nur kurzzeitig eine „Abkühlung“ auf 26-28 °C. Mit dem ersten Sonnenstrahl nach dem Schauer sind es wieder über 30 °C. Um 12.30 kommen wir in Cairns an und steuern zu unserem Einkauf einen Woolworths an. Nach dem Einkauf machen wir endlich, was wir uns schon seit Beginn der Reise vorgenommen haben: wir gehen in einen Red Rooster, ein auf Hähnchen spezialisiertes Fast-Food-Restaurant. Die Burger sind wirklich lecker und die Lunch-Combo aus halbem Burger, Pommes, Kartoffelpüree mit Soße und einem Drink war die 5 AUD echt wert. Leider war die Bedienung irgendwie mit unserer Bestellung überfordert und so bekam Lorena statt der bestellten Erbsen Pommes. Ihr hat’s natürlich geschmeckt und wir haben es zu spät bemerkt. Naja, egal. Anschließend fahren wir zum von unterwegs reservierten NRMA Holiday Park. Der Campingplatz ist schön eingewachsen und hat auch einen Pool, an dem sich Lorena noch eine gute halbe Stunde austoben kann. Nach duschen, kochen und essen wird es dann doch wieder später als erwartet, bis wir alle im Bett sind. Wir müssen morgen früh raus zum Schnorchel-Trip ins Great Barrier Reef.
Der Morgen beginnt schwülwarm. Es wird langsam richtig tropisch. Die Natur um uns herum sieht zwar noch mehr braun als grün aus, aber die Temperaturen liegen bereits bei der Abfahrt um 9.15 bei fast 30 °C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Während der Fahrt sehen wir westlich von uns wolkenverhangene Berge (Hügel) und im Osten über dem Meer blauen Himmel mit vereinzelten weißen Wolken. Nach 1.15 h Fahrt biegen wir vom Highway links ab zu den Jourama Falls. Nach einigen Kilometern wechselt der Fahrbahnbelag von Teer auf Schotterpiste, was uns aber nach wenigen Millisekunden Bedenkzeit egal ist. Die Schotterpiste lässt sich gut befahren und ist auch nur wenige Kilometer lang, bis wir kurz vor dem Ziel wieder auf Teer unterwegs sind. Zweimal durchqueren wir das Flussbett des Jourama Creek: beim ersten Mal komplett trocken, beim zweiten Mal fließt ein 1 cm tiefes Rinnsal über die Betonplatten. Allerdings können sich die Verhältnisse schnell ändern, wenn es in den Bergen regnet. Davon bekommt man im Tal nichts mit, außer dass innerhalb von Sekunden der Pegelstand ansteigen kann. Wir gehen mal davon aus, dass die dunkle Wolke über den Bergen nicht viel Regen gebracht hat und wir ohne Probleme wieder zurückkommen. Wir stellen das Wohnmobil ab und packen Lorena in die Kraxe und Samuel in die Trage. Dann geht es los über Stock und Stein bzw. die ersten 150-200 m über Asphalt. Der Weg führt durch größtenteils lichten Regenwald über große Steine im Flußbett und dann den Berg hinauf zu einem Lookout. Der Weg hat sich gelohnt, auch wenn nicht viel Wasser die Jourama Fälle herunterfällt. Der Blick erinnert uns an den Zion National Park und ist hier keineswegs schlechter, jedoch viel billiger, weil kostenlos. Beim Rückweg legen wir noch zwei Stopps bei den Rockpools ein, die bei Locals zum Baden beliebt zu sein scheinen. Beim zweiten Rockpool ist außer uns und einigen Schildkröten niemand da. Eine Schildkröte sonnt sich auf einem Stein und im Wasser entdecken wir immer mehr Schildkröten. Nach der Wanderung fahren wir mit dem Wohnmobil die paar hundert Meter zur Rest Area und machen dort Mittagessen. Dieser Abstecher vom Highway hat sich wirklich gelohnt. Nicht so wie die gut einstündige Weiterfahrt, die landschaftlich wieder Magerkost ist. Erfreulicherweise wird es langsam immer grüner. Um 15.45 erreichen wir den Beachcomber Holiday in Cardwell. Bereits bei der Fahrt zu unserem Stellplatz fallen uns die ganzen Mangobäume mit den herabgefallenen Früchten auf. Da fällt bestimmt auch was für uns ab… Wir stellen den Camper ab und machen uns schnell fertig für den Pool. Lorena braucht noch dringend Bewegung im wunderschön angelegten Pool. Nach dem Baden wird geduscht und dann gekocht. Beim Kochen begegnen wir einer Aga-Kröte (Plage, giftiger Schleim), die Lorena ganz interessant findet. Klar, für sie ist das ein Frosch. Nachdem wir die Kinder im Bett haben, setzen wir uns noch in die BBQ-Area um die beim Aldi gekaufte Schoko-Bombe zu verdrücken. Sehr lecker! Während wir da sitzen, knallen neben uns die Mangos auf den Boden. In den Bäumen gibt es immer wieder Zoff zwischen Flughunden und wenn sich einer von ihnen beim Abflug zu schwungvoll vom Ast abstößt, fällt meist eine Mango herunter. Zwei Mangos schlagen mit lautem Knall über uns auf dem Wellblechdach ein. Eine weitere Mango schnapp ich mir direkt nach ihrer Landung, schäle sie und wir genießen die frischeste („Flug-„)Mango, die wir je hatten. Nur selbstgepflückt wäre frischer. Es war nicht nur unsere frischeste sondern auch unsere beste Mango. Nebenbei recherchieren wir übrigens für unseren Ausflug ins Great Barrier Reef. Dann geht Cordula ins Bett und ich spüle noch ab. Dabei fühle ich mich allerdings beobachtet. Unter der Spüle sitzt ein Korallenfinger-Laubfrosch und schaut mir zu. Um kurz nach 23.00 ist Schicht im Schacht.