Tag 03, 18.08.2018, Campingplatz Belsito

Lorena wird wieder um kurz nach 7:00 wach. Wir spielen mit ihr bei uns im Bett und stehen dann auf. Heute haben wir außer einzukaufen nicht viel vor. Um kurz vor 10:30 kurven wir runter nach Montecatini Terme und kaufen im Euro-Spin ein. Zurück sind wir eine gute Stunde später. Während Cordula für Lorena kocht und sie füttert, spüle ich ab. Lorena ist danach noch nicht müde, da sie auf der Hinfahrt zum Supermarkt kurz geschlafen hat. Sie klettert mit Freude in den Wohnwagen kommt aber nur mit Hilfe wieder raus. Nebenbei befüllen wir unseren Frischwassertank. Um 14:30 ist sie dann bereit für’s Bett und schläft mit einer Unterbrechung nur bis kurz vor 16:00. Dann bekommt sie ihren Nachmittagsbrei, damit sie fit ist für den Pool. Sie ist total happy als sie das Wasser sieht. Erst plantscht sie freudig und krabbelt ein bisschen ins flache Becken, dann will sie ganz viel laufen. Sie läuft ins Wasser, aus dem Wasser und am Beckenrand entlang bis sie fast nicht mehr kann und ihr die Beine wegknicken. Dann hat sie aber auf einmal wieder Kraft und läuft nochmal eine große Runde und spielt noch mit einem kleinen Mädchen. Total süß!

Um kurz nach 18:00 gehen wir wieder zum Wohnwagen. Cordula kocht superleckere Tortelli mit Pilzsauce und Tomate-Mozzarella als Vorspeise. Bis Lorena im Bett ist, ist es wieder 21:00. Wir genehmigen uns noch einen toskanischen Weißwein und gehen um 22:20 ins Bett.

Tag 02, 17.08.2018, von Leifers nach Montecatini Terme

Lorena wacht wie so oft die letzten Tage gegen 7:00 auf. Wir holen sie noch für ein paar Minuten zu uns ins Bett und stehen dann auf. Nach dem üblichen Morgenprogramm ist es kurz nach 10:00 als wir losfahren. Abgesehen von zwei kurzen Stockungen läuft’s ganz gut. Lorena schläft zwei Stunden und um 12:30 halten wir an einer Raststätte kurz vor Modena. Für Cordula und mich gibt es Cappuccino bzw. Espresso und für Lorena ihr Mittagessen. Um 14:00 fahren wir weiter, in der Hoffnung, dass Lorena sich im Wohnwagen müde gespielt hat. Leider täuschen wir uns. Es dauert bis 15:30 bis sie einschläft und das auch nur nachdem Cordula nach hinten geklettert ist und tatkräftige Unterstützung von einem sehr langen Tunnel bekommen hat. Ohne weitere Pause fahren wir durch und kommen nach einem kurzen Verfahrer um kurz vor 17:00 am Campingplatz Belsito an. Wir schauen uns den zugewiesenen Stellplatz (mit Wasseranschluss) an, entscheiden uns dann aber für einen anderen (Nummer 82), von dem aus es kürzer zu den Sanitäranlagen ist und der eine bessere Aussicht hat. Es dauert eine Weile bis der Wohnwagen so steht, wie wir uns das vorstellen, aber es klappt alles und wir können nach einem Spaziergang über die Anlage in unserem Vorzelt („Privacy Room“) das Abendessen genießen. Danach wird Lorena gebadet und um 21:30 ins Bett gebracht.

Unser Ausblick vom WW:

Tag 01, 16.08.2018, von Senden nach Leifers

Obwohl wir einen Großteil schon am Vorabend in den Wohnwagen geräumt haben, wird es 11:30 bis wir losfahren in Richtung Süden. Lorena war schon sehr früh wach und dementsprechend müde. Bereits vor der Abfahrt schläft sie in ihrem Kindersitz ein. Gemütlich geht es mit Tempo 80 – teilweise auch weniger – die A7 runter. Als wir nach dem Grenztunnel an der Tankstelle ein Pickerl für Österreich kaufen, wacht Lorena auf. Immerhin hat sie zwei Stunden geschlafen und sie hält halbwegs ruhig bis zur Raststätte Nassereith durch. Dort machen wir ausgiebig Pause, essen was, füttern Lorena und lassen sie den Wohnwagen erkunden. Dann geht es weiter und Lorena schafft es nicht einmal bis zum Tankstopp 20min nach der Abfahrt wach zu bleiben. Sie wacht erst wieder auf der Brennerautobahn kurz vor dem Grenzübergang nach Italien auf. Wir stoppen an der Raststätte auf italienischer Seite: die kennen wir vom Gardasee-Urlaub. Lorena kann dort spielen, schiebt Stühle und flirtet mit einem Jungen. Unterdessen recherchiert Cordula, wo wir die Nacht verbringen könnten. Viele Campingplätze sind jedoch belegt, da sich in einigen Bundesländern (z.B. Holland 😉) die Ferien dem Ende neigen und deshalb viele auf dem Heimweg sind. Ein Campingplatz knapp 10 km südlich von Bozen hat zwar auf telefonische Anfrage noch Plätze, die man allerdings nicht reservieren kann. Wir machen uns auf die Fahrt und haben Glück. Als wir gegen 19:00 ankommen gibt es noch einen Platz für uns. Wir checken ein, parken ein, richten uns ein. Anschließend kochen wir Nudeln mit Soße, füttern Lorena, bringen sie ins Bett und stoßen vor dem Wohnwagen auf unsere erste Nacht im Wohnwagen an.