Da wir heute nichts Besonderes vorhaben, bleiben wir lange im Bett liegen und genießen den Blick auf Palmen und Meer. Irgendwann gegen 11:00 klopft Jeanie und frägt uns nach den letzten Details unserer Aktivitäten. Danach gehen wir eine Runde joggen, dann spätstücken wir und fahren nach Hanalei auf’s Mangofestival. Viel ist nicht geboten: Essen, live-Musik und ein bisschen Handwerkskrimskrams.

Erst probieren wir verschiedene Mangosorten (alle suuuuperlecker) bis wir uns für eine Mango entscheiden und diese kaufen. So geschmacksintensive Mangos gibt es zu Hause einfach nicht. Auch eine weiße Ananas probieren wir. Dann fliehen wir rechtzeitig vor dem aufkommenden Regen Richtung „Ende der Welt“. Da man die Insel aufgrund der Steilküste nicht umrunden kann, endet der Highway gut 10 Meilen hinter Hanalei an einem Strand. Der Weg dorthin ist kurvig und erfordert einige Stopps, da die Brücken über die Flüsse nur einspurig sind. Was in Deutschland wohl undenkbar wäre, funktioniert hier einwandfrei: man lässt – je nach Verkehrsaufkommen – fünf bis sieben Autos vor sich fahren und bleibt dann stehen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Glücklicherweise hält sich der Gegenverkehr auch an diese Regel. Hier hat es keiner eilig. Der Strand (Ke’e Beach Park) am Ende des Highways ist zwar schön (nicht umsonst diente er als Filmschauplatz), aber da Sonntag ist, ist auch viel los.


Also machen wir uns auf den Heimweg und sind gegen 17:00 wieder daheim. Wir kochen wieder Lachs mit Gemüse und lila Kartoffeln und packen unsere Sachen für unseren Ausflug am Montag.
