Nachdem wir wieder früh wach sind, ist der ideale Tag für eine Inselrundfahrt. Wir packen unsere Badesachen ein, falls unterwegs ein schöner Strand zum Planschen einlädt. Erster Stop ist die Hanauma Bay. Da der Parkplatz bereits voll ist, parken wir etwas unterhalb und laufen die letzten Meter hoch und zum Aussichtspunkt über die Bucht.
Da es hier von (hauptsächlich japanischen) Touristen nur so wimmelt, wir 7,50$ p.P. zahlen müssten und wir ohnehin auf Maui wunderschön schnorcheln können, geben wir uns mit ein paar Bildern über die zugegebenermaßen tolle Bucht zufrieden. Weiter geht’s entlang der Südostküste, vorbei an einem Blowhole (das aufgrund des Niedrigwassers nichts zu blasen hat) und dem traumhaften Waimanalo Beach Park (wir wissen beide nicht, wieso wir hier nicht ein Stop eingelegt haben und ins Wasser gesprungen sind) nach Kahala. Hier soll es zwei der schönsten Strände Amerikas geben. Naja… Es sind zwar Duschen, Toiletten, Schatten, feiner Sand und viele Leute vorhanden, aber Waimanalo sah viel einladender aus. Als Entschädigung dafür, dass wir noch nicht schwimmen waren, genehmigen wir uns bei der Cold Stone Creamery ein Eis. Ein paar Meilen weiter muss noch ein Kaffee her, da wir beide gerade einen Durchhänger haben. Die Fahrt entlang der Ostküste hält zwar alle paar Hundert Meter wieder einen schönen Strand parat, aber irgendwas passt immer nicht, auch wenn die meisten Strandabschnitte tolle Postkartenmotive (wie z.B. beim Chinaman’s Hat) abgeben würden.
Irgendwann landen wir dann doch noch einen Treffer: Kokololio Beach Park kurz vor Laie. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber Lage, Einsamkeit und Wellen sagen uns voll zu.
Außer uns ist nur eine einheimische Familie im Wasser. Später kommt noch ein Vater mit seinen zwei kleinen Kindern, der uns bestätigt, dass das der schönste Strand der Insel sei. Als wir nach über einer Stunde gegen 16:00 genug haben, stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt, die komplette Runde zu fahren oder ob wir besser zurück zum Hotel fahren. Wir entscheiden uns für die erste Variante. Zum Glück, denn es kommt nicht mehr viel Sehenswertes, außer dem bekannten Surfstrand Sunset Beach an der Nordküste.
Kurz davor holen wir uns an einem fruit stand Kokosnuss und frische Früchte gegen den kleinen Hunger. Auf dem Heimweg legen wir noch eine n kurzen Halt bei der Dole Plantation ein, die bereits geschlossen hat. Egal, denn wir hätten hier eh kein Geld gelassen (weder für die Fahrt mit dem Sugar Cane Train noch für das Heckenlabyrinth noch für irgendwelche kitschigen Ananas-Souvenirs). Was wir sehen, reicht uns: ein Beet mit Ananassorten aus der ganzen Welt.
Über den Freeway sind wir knapp 40min später am Hotel. Wir bringen unsere Sachen auf’s Zimmer, holen unser Abendessen bei Taco Bell, finden schnell einen Parkplatz und essen gemütlich auf dem Balkon.








