Tag 06 – 08.08.2016 – Bangkok

Nach fast elf Stunden Schlaf hätten wir fast das Frühstück verpennt. Da hätten wir echt was verpasst! Thai-Essen, Omelette, Salat, French Toast, frisches Obst, … – perfekter Start in den Tag. Nach dem Frühstück fragen wir den netten Herren am Tourist-Info-Desk nach einem Flug nach Siem Reap. Er bietet uns zunächst eine fertige Tour für drei Nächte für 13000 THB an, die wir dankend ablehnen. Den Hin- und Rückflug gibt’s zunächst für 8600 THB. Nachdem wir mit den Zeiten nicht zufrieden waren und er uns anscheinend – obwohl sein Englisch „fast perfekt“ ist – falsch verstanden hat, rief er nochmals bei seiner Agentur an und konnte uns dann den Flug für 7600 THB anbieten. Allerdings war das Gepäck ein Problem. Wir haben abgelehnt und uns auf dem Zimmer im Internet selber einen Flug gesucht. Nachdem es nicht ganz sicher war, ob sein Preis inklusive Steuer und Gebühren war und wir über AirAsia einen guten Weiterflug nach Yangon finden könnten, haben wir ihm leider einen Korb geben müssen, als er uns auf dem Zimmer angerufen hat. Als wir alles gebucht hatten kann nochmal ein Anruf, dass er den Preis nicht mehr lange halten kann. Tut uns leid, Meister, wir haben alles. Dann also los mit dem SkyTrain zum Fluss und noch schnell auf das 13:00-Boot Richtung War Arun aufgesprungen. Schon kurz vor dem Ausstieg kommt die Ernüchterung: Wat Arun wird restauriert und ist eingerüstet. 

Wir fahren trotzdem mit der Fähre über den Fluss und sehen uns die Tempelanlagen rund um Wat Arun an. Die sind auch sehr schön und kosten nichts. Abschließend geht’s wieder mit der Fähre zurück über den Fluss. Wir folgen nicht wie die Lemminge dem Touristenstrom zum Wat Pho, sondern biegen in eine dunkle Gasse und landen in einer Fischmarkthalle. Dort gibt es alles was aus dem Meer kommt in getrockneter Form – mit entsprechendem Aroma. Nach einer Trinkpause steht nun der Wat Pho mit dem liegenden Buddha auf dem Programm. Für 100 THB pro Person inkl. einer Flasche Wasser bekommt man viele goldene Buddhastatuen, viele zerbrochene Fliesen (die wieder in schöner Form zusammengebaut wurden) und reichlich Touristen mit Selfiesticks geboten.

Das Highlight ist aber tatsächlich der 46m lange liegende Buddha.

Wir verbringen fast drei Stunden auf der Anlage und laufen um 17:00 zum Großen Palast, der allerdings schon seit 15:00 geschlossen hat. Kurzerhand entschließen wir uns für Chinatown und fahren mit dem Boot dorthin. Vogelwild, wie es dort aussieht, riecht und zugeht.

Die Suche nach einem Restaurant, das uns zusagt, verläuft erfolglos und als wir uns ein Taxi nehmen wollen, werden wir von einem Singapurianer angesprochen, der uns angeblich nichts verkaufen, uns nirgendwohin bringen und uns einfach nur helfen will. Wir erfahren von dem angeblichen Englischlehrer (typischer scam hier), dass heute Buddhatag ist und es am Abend noch ein Feuerwerk gibt (sicher nicht…wieder scam). Er empfiehlt uns ein Seafoodrestaurant und handelt mit einem TukTuk-Fahrer einen guten Preis dorthin aus (80 THB für 15 min Trip durch’s Verkehrschaos). Da das Restaurant gleich bei einer SkyTrain-Haltestelle ist, nehmen wir das Angebot an.

Wir hätten ohnehin ein Taxi oder TukTuk gebraucht und so haben wir die TukTuk-Fahrt von unserer bucket list. Das Restaurant sieht ok aus, aber es gibt fast ausschließlich Seafood, weshalb wir mit dem SkyTrain Richtung Hotel fahren und in einem Restaurant essen, das uns am Vorabend schon aufgefallen ist. Gute Wahl! Das Essen ist wirklich lecker und das Ambiente toll.

Für 960 THB bekommen wir Hähnchen mit Cashewkernen, Thai Green Curry, zwei Portionen Reis, eine frische Kokosnuss, ein Chang und als „Dessert“ einen Margarita und einen Thai Whiskey mit Cola. Um 21:30 sind wir daheim.

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